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Der Stuttgarter Fight Club

1. Regel: Ihr verliert kein Wort über Kevin Großkreutz.
2. Regel: Ihr verliert KEIN WORT über Kevin Großkreutz.
3. Regel: Es kämpfen immer alle.
4. Regel: Nur ein Kampf auf einmal.
5. Regel: Die Kämpfe dauern genau solange, wie sie dauern müssen.
6. und letzte Regel: Über den Schiedsrichter wird nicht gemeckert.

Willkommen im Stuttgarter Fight Club. Dort, wo der erste Punktverlust für den VfB im Jahr 2017 gefeiert wird. Und womit? Mit Recht!

Denn der VfB stieg gestern Abend in den Braunschweig in den Ring und spielte eine Partie, wie wir sie in dieser Saison noch nicht erlebt hatten: Stark begonnen, stark nachgelassen, zwei zweifelhafte Elfmeter gegen sich bekommen, in Unterzahl gekämpft bis zum Umfallen und am Ende einen Punkt mitgenommen, mit dem alle zufrieden sind.

Dass man nach dem frühen Führungstor durch Carlos Mané, der auch dann noch leichtfüßig wirkte als er knöcheltief im Matsch versank, das Spiel den Braunschweigern überließ, war gleichermaßen erstaunlich wie ärgerlich. Aber Hannes Wolf zeigte mal wieder, dass er ziemlich genau weiß, wo die mentalen Problemzonen seines Teams liegen: Die Passivität nach Führungstor war für ihn „VfB 2016“. Trendet wahrscheinlich bald in Stuttgart als Schimpfwort: „Alter, die Aktion war so VfB 2016!“

Die zweite Halbzeit war dann aber VfB 2017: Ein Team, das im Kollektiv den Punkt mit Zähnen und Klauen verteidigte. Diese Einstellung, die läuferische Leistung und ein starker Mitch Langerak sorgten dafür, dass Braunschweig es in 50 Minuten nicht mehr schaffte, den Stuttgartern den K.O.-Schlag zu verpassen.

Wie schon in Heidenheim wurde mehr gekämpft als gespielt und der VfB Stuttgart hat wieder bewiesen, dass er das mittlerweile richtig gut kann. Nach dieser turbulenten Woche kann, nein, sollte man damit zufrieden sein. Hannes Wolf bemühte sich zwar schon auf der Pressekonferenz am Sonntag, das Resultat der Partie von der Personalie Großkreutz zu entkoppeln. Aber bei einer Niederlage in einem Spiel, das wie gemacht schien für den Stuttgarter Rechtsverteidiger a.D., wäre das schwierig geworden. So hat das Team klar bewiesen, dass die Mentalität stimmt und auch die Vertragsauflösung von Kevin Großkreutz sie nicht aus dem Konzept gebracht hat.

Den nächsten Fight gibt es schon am Freitag Abend gegen den VfL Bochum. Dann aber wieder zuhause und auf Rasen. Und hoffentlich mit einer etwas feineren Klinge.

Der Gewinner des Südmilch-Shirts

Pünktlich zum Anpfiff der Partie endete unsere Verlosung des Südmilch-Retroshirts. Wahnwitzige 192 Kommentare kamen zusammen!

Wenig erstaunlich, dass Jürgen Klinsmann mit Abstand am häufigsten genannt wurde und auch Guido Buchwald, Karl Allgöwer, Giovane Elber und Fritz Walter beliebte Antworten waren. Aber gerade über Frank Verlaat, Jose Horacio Basualdo und die Werbefigur Axel Frischmilch haben wir uns sehr gefreut. Und ja, sogar Torsten Legat war unter den Antworten.

Aber wer bekommt das Shirt nun? Ursprünglich wollten wir die Kommentare ausdrucken, ausschneiden und dann quasi als Halbzeitshow ziehen. Aber da hatten wir nicht mit dieser Resonanz gerechnet! Deswegen haben wir den Zufallsgenerator von random.org bemüht und das ganze aufgenommen:

Herzlichen Glückwunsch, Janni Meckel.
Du bekommst eine Mail von uns, damit wir Dir das Shirt zukommen lassen können.

Auch an alle anderen Teilnehmer: Vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt. Dass die Resonanz so riesig ist, hat uns wirklich überrascht. Wir dachten eigentlich, wir könnten den Gewinner auswürfeln. Das war bestimmt nicht das letzte Mal.

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