Alle Artikel mit dem Schlagwort: Feinstaub

Eine Brezel ist auch nur ein Mensch

Stuttgart ist Stuggi. Ist Brezel, Kehrwoche, Porsche, Daimler, Feinstaub. Ist sparsam, spießig, fleißig, ist stock-im-arschig. Nicht nur der Stuttgarter „Tatort“ wird nach diesem einfallslosen Rezept komponiert. Kaum eine Veröffentlichung über Stuttgart kommt über diese Oberflächlichkeiten hinaus. Jetzt also ein cooles VfB-Trikot, eine Collabo zwischen dem VfB und dem Künstlerkollektiv 0711. Da darf die Brezel natürlich nicht fehlen. Denn mit einer Brezel kann man alles machen, sie ist wahnsinnig geduldig. Man kann sie mit und ohne Butter essen, mit Marmelade oder Nutella, in den Kaffee eintunken (sensationelles Video), wenn sie hart wird, kann man mit ihr Verbrechen begehen und wenn einem gar nichts anderes einfällt, dann kann man mit ihr einen Bürgermeisterwahlkampf führen und man macht sie auf ein Fußballtrikot. Verbunden mit einem Herz, wegen der Emotion, ganz klar. Brezelliebe nennt es Schowi, Harald Schmidt hätte Brätzellove gesagt. So, genug abgekotzt. Denn gut ist, dass auf dem Trikot kein Besen oder Kerrwisch ist und dazu der Slogan „Wir putzen unsere Gegner weg!“. Nein, das Ganze ist geschmackvoll im Camouflage-Style gemacht, in wieweit das Fashion ist und …

Der VfB steigt auf, er steigt nicht auf. Er steigt auf, er steigt nicht auf …

  Ihr kennt das: Ein traumhafter Vertikalpass in die Tiefe. Der Stürmer läuft eine gefühlte Ewigkeit alleine auf den Torwart zu – und vergibt die hundertprozentige Torchance. “Zu viel Zeit zum Nachdenken” ist der Standardsatz, der dann vom Kommentator folgt. So ähnlich geht es mir in der Winterpause. Zu wenig Fußball und zu viel Zeit zum Nachdenken. Zu viel Gelegenheit, um sich zu überlegen, ob der VfB Stuttgart den Aufststieg locker schafft oder kläglich daran scheitert. Und je länger ich mir den Kopf zerbreche, desto unsicherer bin ich, welchen VfB wir in der Rückrunde sehen: Den Verein für Begeisterung, der Greuther Fürth mit 4:0 aus dem Stadion schoss und das Derby gegen den KSC gewann? Oder doch den Verein für Besorgnis, der in den Spielen gegen die beiden Aufsteiger null Punkte holte und 0:8 Tore erzielte? Hier sind meine Winterpausengedanken. Der VfB steigt auf, weil … … kein Stammspieler den Verein verlassen hat … mit Daniel Ginczek und Tobias Werner zwei Langzeitverletzte zurückkehren … Hannes Wolf erstmals eine komplette Vorbereitung mit der Mannschaft absolvieren konnte … …

Alarm vor dem KSC-Spiel!

Der VfB Stuttgart hat Feinfußball-Alarm ausgelöst. Er gilt mindestens von Donnerstag um 0 Uhr bis zum Abpfiff des Derbys am Sonntag gegen den Karlsruher SC. Je nach dem wie das Spiel gegen den Erzrivalen ausgeht, sei auch eine Verlängerung denkbar, so Sport-Vorstand Jan Schindelmeiser. Wie sollten sich die Fans jetzt verhalten? Wir klären die wichtigsten Fragen. Für VfB-Fans wird es ernst: Der Feinfußball-Alarm wurde zuletzt 2007 ausgelöst, das ist ein paar Tage her. Als Stuttgarts freundlichster Fußball-Service-Blog erklären wir, auf was man achten muss. Wann wird Feinfußball-Alarm ausgelöst? Immer vor wichtigen Spielen. Wichtige Spiele sind gegen Bayern München, KSC, Schalke 04 und Manchester United. Voraussetzung ist, dass die sportliche Situation einen feinen Fußball überhaupt erst zuläßt und die Stimmung im Stuttgarter Talkessel nicht allzu trübe ist. Fans werden gebeten, während der Zeit des Feinfußball-Alarms nicht zu hysterisch zu reagieren, deshalb wurde auch Daniel Ginczek bis auf weiteres aus dem Kader genommen. Für die Feinfußball-Alarm-Saison 2016/2017 gelten verschärfte Kriterien: Es reicht bereits, wenn an zwei aufeinander folgenden Spieltagen der Trainer nicht kritisiert wird und der Zuschauerschnitt …