Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frankfurt

Aufbaugegner mit drei Buchstaben

Was rege ich mich auf? Wenn eine Mannschaft nur eines der letzten zehn Heimspiele gewinnt, dann gewinnt sie: gegen den VfB. Wenn jemand nach vorne harmlos ist und nur durch einen Fehler ein Tor machen kann. Wer macht dann den Fehler: der VfB. Wenn der VfB dann in der zweiten Halbzeit klar besser ist, den Ausgleich schafft, Torchancen hat, wer bekommt dann in der Nachspielzeit das entscheidende Tor: der VfB. Das ist keine Polemik, das ist seit vielen Jahren so und beim VfB werden auch als AG weiterhin Traditionen gepflegt. Warum rege ich mich dann trotzdem auf? Weil ich dachte, wenn beim Club so ziemlich alle Personen ausgetauscht wurden, wenn erneut wieder sieben(!) Neuzugänge aufgeboten werden, dann ändert sich etwas, dann werden Muster aufgebrochen, Einstellungen geändert. Aber ich muss nach dieser deprimierenden 2:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt sagen: Pure Dummheit wird niemals siegen. Ich erwarte noch mindestens 2 Tore. Wehe die nehmen auch nur eine Minute den Fuß vom Gas, vor einer Führung. #SGEVfB — Golwar (@Golwar) September 30, 2017 Ok, es kam schon viel zusammen: …

Manege frei!

Herzlich willkommen zu Eintracht Frankfurt gegen VfB Stutgart, dem Circus Balligalli der Bundesliga. Die Begegnung ist eines der größten Spektakel in Fußball-Deutschland, allein in den letzten vier Spielen fielen 24 Tore. Hauptattraktion in den Partien der höchsten Spielklasse war einst Hermann Ohlicher: Er ist mit elf Toren der treffsicherste VfB’ler gegen Frankfurt, gleich vier Mal traf er beim 5:5 und 3:4 in der Abstiegssaison 1974/75. Mit Spannung wird erwartet, ob Zirkusdirektor Hannes Wolf der Balanceakt zwischen Offensive und Defensive gelingt, zuletzt musste er mit vielen Ausfällen jonglieren. Die Artisten des VfB hatten vor allem mit Pirouetten und Salti im gegnerischen Strafraum so ihre Probleme. Große Hoffnungen werden in Akrobat Akolo gesetzt, während Torjäger Simon Terodde derzeit etwas unsicher auf dem Hochseil des Angriffs agiert. Aber sein Auffangnetz steht bereit: es heißt Daniel Ginczek. Unter dem Künstlernamen „Goodstuber“ hat sich Holger Badstuber in kürzester Zeit zum Feuerschlucker entwickelt: Er löscht unter großem Applaus und mit größter Ruhe die dicksten Brandherde in der Defensive. Allerdings haben die vielen Jahre im Rampenlicht ihre Spuren hinterlassen. Hoffentlich hält er eine …