VfB-Transfers: zum Glück gescheitert
Versetzen wir uns kurz in die Lage von Sebastian Hoeneß. Er dürfte deutlich zufriedener aus diesem Transferfenster gehen als vor einem Jahr. 2025 verließ nicht nur Enzo Millot den VfB, auch Nick Woltemade ging und ein kurzfristiger Ersatz fand sich nicht. Diesmal bleibt die Mannschaft weitgehend zusammen. Allerdings nicht unbedingt, weil das der große sport-strategische Plan des Clubs gewesen wäre. Der VfB wollte verkaufen. Die StZ meinte zwar, dass “der VfB das Geld im Hier und Jetzt nicht zwingend benötigt“. Und weiter: “Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben wäre in diesem Sommer verkraftbar“. Aber Sky, kicker und ZVW vermuteten, dass Transfererlöse in diesem Sommer notwendig sein würden. Alex Wehrle sagte im Sport im Dritten: „Wir sind auch ein Stück weit auf Transfererlöse angewiesen.“ Das klang eher nach kaufmännischer Grundregel als nach Verkaufsalarm. Aber gegen Ende der Transferphase entstand der Eindruck: Hauptsache, es kommt Geld rein. Irgendwie. Bilal El Khannouss, Ermedin Demirović und Jamie Leweling wollten jedoch nicht weg, obwohl sie anderswo mehr hätten verdienen können. Romantik ist es trotzdem nicht. Transferentscheidungen von Fußballern sind keine …








