Über die Kunst, so ein Spiel nicht zu verlieren
Der VfB gewinnt in Hoffenheim 3:3 und verdient ist das nicht. Bis zur roten Karte von Atakan Karazor zeigte nur ein Team, dass es in die Champions League will. Der VfB war es nicht. Glück gehabt hat der VfB und Glück gebraucht, denn er fand die richtige Haltung in diesem Spiel erst, als er in Unterzahl spielen musste. Dass Hoffenheim den VfB nicht abschoss, das Spiel nicht 6:2 oder 7:2 gewann, lag an ihrer „Unreife“ (Andrej Kramaric) und an Alex Nübel, der ein überragendes Spiel mit teilweise spektakulären Paraden zeigte. Wie brachte der VfB es fertig, dieses Spiel nicht zu verlieren? Weil der Gegner am eigenen Werk scheiterte. Oliver Baumanns Katastrophenspiel Mindestens die zwei Tore von Chris Führich und Ermedin Demirovic muss der deutsche Nationaltorhüter halten. Es wäre keine große Kunst gewesen, jeweils das kurze Eck zuzumachen. Wobei man auch zugeben muss, dass bei beiden Treffern jeweils nur ein Pinselstrich Platz war für den Ball. Hoffenheims katastropale Chancenverwertung Einweder spielten sie es nicht clever aus oder sie scheiterten an Nübel Nübel Nübel. Der Stuttgarter Torhüter …





