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Prömel – ein Hoeneß-Transfer!

Dr’ Bua kehrt heim – nachdem Grischa Prömel zuvor in seiner gesamten Karriere beim falschen Verein war. Wieviel Einfluss hat Sebastian Hoeneß auf den Wechsel des Mittelfeldspielers von Hoffenheim zum VfB? 2022 wechselte Prömel von Union Berlin nach Hoffenheim – auch der VfB hatte großes Interesse. Sven Mislintat wollte ihn unbedingt verpflichten. Da der VfB allerdings die Klasse zum Zeitpunkt der Verhandlungen noch nicht sicher gehalten hatte und bei Hoffenheim die Kasse stimmte, entschied sich Prömel für die sichere Variante und das finanziell bestens ausgestattete Kraichgau. Trainer in Hoffenheim bei Bekanntgabe des Wechsels: Sebastian Hoeneß, der als Fan von Prömel gilt. Allerdings trennte sich die TSG nach Saisonende von Hoeneß, der zwischenzeitlich auf Platz 4 lag und letztlich die internationalen Wettbewerbe deutlich verpasste. Jetzt klappt es mit einem Transfer zum VfB, so dass Hoeneß mit Verspätung mit „seinem” Mittelfeldspieler zusammen arbeiten kann. In der bekannten Pressekonferenz nach dem Woltemade-Wechsel konnte Hoeneß seine Unzufriedenheit kaum verhehlen und er sprach auch davon, dass geplant war, etwas in Richtung Seniorität, Führung und Erfahrung zu machen. Verwunderlich, da aus …

Die Führungsstärke von Sebastian Hoeneß

Über was sollen wir nach dem souveränen 4:0-Sieg gegen den HSV sprechen: Über die Chancenverwertung? Über den verschossenen Elfer von Deniz Undav und seine dumme fünfte gelbe Karte? Über die nach wie vor harmlosen Standards (Ausnahme Maxi Mittelstädt)? Die teilweise wunderbaren Spielzüge? Darüber, dass die Tore alle über die Mitte gefallen sind, obwohl der VfB so stark über außen ist? (Der Rasenfunk vergleicht Mittelstädt/Führich mit Prime-Ribery/Lahm und Grifo/Günther) Die zwei, drei verheerenden Abspielfehler, die bessere Teams ausnutzen? Das überragende Gegenpressing? Oder doch die spektakuläre Choreo? „Aufreger” ist natürlich, dass sich Chris Führich und Ermedin Demirovic über ihre Auswechslung beschwert haben. Der eine gestenreich, der andere ratlos. Und wie geht Sebastian Hoeneß damit um? Souverän, haben wir auch nicht anders erwartet, oder? Einerseits reagiert er nicht beleidigt, dass seine Spieler seine Entscheidungen anzweifeln. Er muss nicht demonstrativ um Autorität ringen. Anderseits macht er klar, dass er solches Verhalten in der Öffentlichkeit nicht duldet. Er tut dies ruhig, glaubwürdig, äußert Verständnis und zeigt gleichzeitig Strenge. Macht sich überdies für die Spieler ab Platz 12 stark, die sowieso …