Eine Zwischenstation einer beeindruckenden Entwicklung
Ist schon wieder ein Jahr vorbei, als ich beim Pokalfinale im Olympiastadion stand? Ich weiß das Privileg sehr zu schätzen, nach 2025 erneut dabei sein zu dürfen. Nur dieses Mal waren wir Bielefeld, sowohl was die Chancen zu gewinnen als auch was die Positionierung der Fans im Stadion betrifft. Bei aller Entwicklung des VfB, spieltaktisch und individuell: die Klasse von Harry Kane und Michael Olise ist noch einmal ein anderes Niveau. Und lässt sich von nur ganz wenigen Mannschaften verteidigen. Der VfB gehört noch nicht dazu, jedenfalls keine 90, sondern nur 55 Minuten. Die hatten es aber wirklich in sich. München sichtlich beeindruckt, Jamal Musiala lief wie ein verschrecktes Huhn über den Platz, Kane ließ sich zwischenzeitlich bis zum eigenen Strafraum fallen, sowohl Olise als auch Luis Diaz kamen gegen Ramon Hendricks und Luca Jaquez überhaupt nicht ins Spiel. Die Hybrid-Rolle von Maxi Mittelstädt fiel besonders auf: Er spielte linker Innenverteidiger, er doppelte Olise, er kurbelte als linker Außenverteidiger offensiv mit an und hatte die größte Torchance mit seinem Fernschuss, den nicht so viele Torhüter …

