Er hat beim VfB sofort eingeschlagen, schon nach kurzer Zeit vermisste niemand mehr Enzo Millot. Sein Talent macht viele sprachlos. Doch was mit viel Freude begann, führte schnell zu ersten Schwierigkeiten. Ehrgeiz und Ungeduld treiben Bilal El Khannouss an.
Marokkos Nationalspieler ist offen für neue Kulturen, beim Lernen neuer Sprachen drückt er wie auf dem Rasen mächtig aufs Tempo. Denn das fällt ihm leicht: Er kann sich bereits in sechs Sprachen verständigen: französisch, niederländisch, englisch, arabisch sowie in Grundzügen spanisch und deutsch. Kommt nun eine neue Sprache dazu? Angeblich soll er bereits fleißig italienisch lernen.
Jetzt kann es ganz schnell gehen.
El Khannouss ist sprachbegabt, er weiß, wie wichtig Kommunikation und Verständigung in der Landessprache ist. Er ist ehrgeizig, will sich schnell integrieren. Und er ist ungeduldig, will von Anfang an die Landessprache seines Clubs verstehen und sprechen. Mit seinem Deutsch ist der marokkanische WM-Teilnehmer noch nicht zufrieden.
Um schneller voran zu kommen, hat der VfB-Profi nun gemeinsam mit einem belgischen KI-Start-up eine neuartige Sprach-App entwickelt, Arbeitstitel „Khannousso Lingo“. Der Clou: Nutzer können mit einem täuschend echten KI-Avatar des VfB-Spielmachers üben.
Der digitale Bilal begrüßt die Nutzer mit den Worten: „Heute lernen wir Italienisch. Oder spanisch. Je nach dem, welches Transfergerücht gerade kursiert.“
Insider berichten, dass die künstliche Intelligenz sogar typische Alltagssituationen simulieren kann.
„Bestell’ in Mailand einen Espresso.”
„Frag’ in Stuttgart nach Maultaschen.”
„Sag’ dem kicker-Redakteur, dass Du nicht Enzo Millot bist!“
„Erklär’ einem Transferjournalisten, dass Du nicht wechseln willst.”
Besonders stolz soll El Khannouss auf den sogenannten Transfermodus sein. Hier kann der Nutzer innerhalb von 30 Sekunden Sätze wie „Ich konzentriere mich ausschließlich auf den VfB“ in acht Sprachen wiederholen, während im Hintergrund im Sekundentakt neue Wechselgerüchte aufploppen.

El Khannouss kann sich bereits in sechs Sprachen verständigen. Portugiesisch fehlt ihm allerdings noch, dann klappt’s auch mit der Kommunikation mit den brasilianischen Gegenspielern.
Bilal El Khannouss ist überzeugt: Vokabeln lernt man nicht durch Lesen.
Sondern durch sprechen. Üben. Sprechen. Üben.
Kommunikation ist für ihn ein Teil seines Spiels. So wie seine Pässe eine klare Sprache sprechen, möchte er auch außerhalb des Spielfelds Menschen durch Sprache miteinander verbinden.
„Der Launch der App „Khannousso Lingo“ ist beschlossene Sache, der Deal befindet sich auf der Zielgeraden. Es müssen nur noch die finalen Sprachtests absolviert werden. Anschließend wird ein Vertrag bis 2031 unterschrieben. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 95 Millionen greift erst, wenn Bilal fließend Schwäbisch spricht.
Zum Weiterlesen:
Wie letztes Jahr beschäftigen wir uns auch dieses Mal in der Sommerpause mit (Transfer-)Gerüchten.
Bilder: Kevin C. Cox/Getty Images (Aufmacher), Darrian Traynor/Getty Images (Artikelbild)

Werbefuzzi, Blogger, Autor der VfB Stuttgart Fußballfibel, eintätowierter Brustring, Kessler-Ultra


El Khannouss , wird uns verlassen, er ist mit seiner Lingual App ein Übernahmekandidat der Big Player.
Wenn jetzt auch noch Hendricks geht,
was können wir tun ?
Was gibt uns Hoffnung , dass es nicht so kommt ?
Was machen unsere Scouts und Manager ?
Bin verzweifelt über den VfB, habe die Befürchtung Woltemade, Gente und die Scouts
sind ideenlos und haben keine App , die Ihnen Vorschläge für Transfers macht.
Wo sind die afrikanischen und südamerikanischen Fussballtalente für den VfB ?
Hat der VfB noch Geld nach der Undav Verlängerung ?
Es ist jetzt nicht die große Überraschung, dass wir nach der Undav Verlängerung Probleme bekommen könnten, jeder der die Möglichkeit hat, möchte jetzt annähernd genauso viel Geld verdienen wie Deniz. Das die Berater von Hendriks die Verhandlungen kurzfristig abgebrochen haben, sind natürlich ganz schlechte Nachrichten. Bei El Bilal Khannouss sehe ich jetzt nicht so die ganz große Gefahr, denn der aufnehmende Verein müsste sehr tief in die Tasche greifen, weil der Vertrag noch frisch ist. Wehrle hat den gleichen Fehler mit dem Gehältern übrigens schon einmal gemacht, bei Modeste ist man über die Schmerzgrenze hinaus gegangen, bis in Köln die Lichter ausgegangen sind. Wollen wir mal hoffen, daß das beim VfB nie wieder passiert.
sorry meinte Wohlgemuth statt Woltemade,
träum schon von seiner Rückkehr
Es wäre enorm wichtig die eingespielte Mannschaft zusammenzuhalten und zu verbessern, wenn man international den nächsten Schritt machen möchte.
Mit Seimen in die CL gehen?
Bin gespannt