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Kommerzkuschler: Die WM-Maskottchen

 

Wem haben wir eigentlich das WM-Maskottchen zu verdanken? Wer braucht denn so einen Blödsinn? Meist sind es Gestalter, die bestenfalls oberflächlich zum Ausrichter passen. Auf alle Fälle sind diese Figuren völlig sinn- und humor-frei. Der hosenlose deutsche „Goleo“ 2006 war sicher ein Highlight des schlechten Geschmacks. Warum es ein Löwe geworden ist, muss man sich wirklich fragen. Der (Wackel-)Dackel ist so typisch deutsch, dass es schon eine Leistung ist, ihn nicht zu verwenden. Oder schämt sich da jemand für unseren Dackel? Und warum hat keiner an einen Gartenzwerg gedacht? Wenn man sich die Maskottchen so anschaut, dann ist das Ganze so unkreativ, dass es schon wieder zum Lachen ist. Hier eine Übersicht über die kleinen Monster, die seit 1966 erschaffen wurden.

England 1966
Der Löwe Willie, der für die „Three Lions“ den Union Jack auf seiner Brust trägt.

Mexiko 1970
Der Junge Juanito, der das mexikanische Nationaltrikot und einen Sombrero trägt

Deutschland 1974
Die zwei Jungs Tip und Tap, die das Nationaltrikot Deutschlands tragen.

Argentinien 1978
Der kleine Junge Gauchito im Nationaltrikot Argentiniens

Spanien 1982
Die Orange Naranjito im Nationaltrikot Spaniens

Mexiko 1986
Die Chili Pique mit Schnauzbart und Sombrero im Nationaltrikot Mexikos

Italien 1990
Der Fussballer Ciao in den Landesfarben Italiens

USA 1994
Der Hund Striker im US-amerikanischen Nationaltrikot

Frankreich 1998
Der Hahn (logisch!) Footix mit BallKommerzkusch in den französischen Nationalfarben

Südkorea und Japan 2002
The Spheriks (Ato, Kaz und Nik) – drei geschmacklose Gestalten, die wie halb gegessene Gummibärchen aussahen

Deutschland 2006
Der Löwe Goleo ohne Hose

Südafrika 2010
Der Leopard Zakumi mit Fußballtrikot und Hose (wenigstens das!

Brasilien 2014
Dieses Jahr also ein Gürteltier namens Fuleco. Eine sichere Sache eigentlich, da sich Gürteltiere bei Gefahr zu einem Ball (bola) zusammenrollen und im Volksmund (Tatu bola) heißen. Aber die FIFA wäre nicht die FIFA, wenn nicht auch das Maskottchen im Jahr 2014 einen Makel hätte. Und tatsächlich: Der Name „Fuleco“, den man dem Gürteltier verpasst hat, setzt sich aus den portugiesischen Wörtern für Fußball“ (futebol) und „Ökologie“ (ecologia) zusammen. Klingt erstmal ganz gut. Das Problem: Im portugiesischem Sprachgebiet bedeutet es auch … „Arsch“. Erinnert ein wenig an die Franco Foda Anekdote.

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