Autor: @buzze

vp weekly #02

Und schon wieder ist eine Woche rum. Zeit für das zweite vp weekly! Zugegeben: So rasant wie in den ersten sieben Tagen der Sommerpause ging es nicht zu, aber dennoch ist wieder einiges zusammengekommen: Am Montag meldet der kicker: SC Freiburg beschäftigt sich mit Matthias Zimmermann. Womöglich eine gute Lösung für Zimbo, der ansonsten in der dritten Reihe im defensiven Mittelfeld (hinter Ascacibar und Aogo) oder in der Viererkette (als Back-Back-up hinten rechts) stünde. Rudy, Rudy, Rudy (Kaiser Chiefs Voice) Das Gerücht eines Wechsels von München nach Stuttgart hält sich hartnäckig, auch wenn sich Sebastian Rudy „voll auf die Nationalelf konzentrieren will“. Klar, gute Leute kann man immer brauchen, aber liegt das VfB-Problem nicht eher im offensiven zentralen Mittelfeld? Egal! #LassDasMalDenMischaMachen Begehrter Benschamäh  Tottenham Hotspur hat schon lange ein Auge auf unseren Leiblings-Franzosen Benjamin Pavard geworfen. Jetzt ist angeblich auch noch der FC Bayern München interessiert. Kein Wunder, die schnellsten sind die Innenverteidiger beim Rekordmeister nicht und Jerome Boateng liebäugelt ohnehin mit einem Wechsel ins Ausland. Michael Reschke allerdings spricht Klartext, kennt man ja von …

vp weekly #01

Zeit für ein neues Format auf dem Vertikalpass! In der Sommerpause fassen wir am Freitag das Wochengeschehen für euch kurz und knackig zusammen. Coole Sache, oder? Also ab dafür: Montag Die Woche startet mit einer denkwürdigen Pressekonferenz. Zuerst wird Jako als neuer Ausrüster ab 2019 vorgestellt, dann folgt der große Auftritt von Michael Reschke. Nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch der Art und Weise seines Vortrags dürfte er viele Sympathien zurückerobert haben. Ausführliche Infos zu den Neuzugängen Marc-Oliver Kempf, Borna Sosa, Pablo Maffeo, David Kopacz und Roberto Massimo gibt es bei Rund um den Brustring. Unseren Text zur „Michamorphose“ findet ihr hier. Außerdem geht ein Video von Conner Sullivan online, der mit VfB-Fans in München war. Zitat: „If you’re not drinking at 8:30 – you’re late!“ Auf jeden Fall sehenswert. Dienstag Große Freude: Mario Gomez steht im vorläufigen Kader der deutschen Nationalmannschaft. Da kann man gut verschmerzen, dass der VfB sein Freundschaftsspiel in Halle mit 3:5 verliert. Nachdem bereits die halbe Nationalmannschaft und das Expertenteam der ARD aus (Ex-)Stuttgartern besteht, trägt auch der WM-Song von …

You have a grandios Saison gespielt!

Nach dem phänomenalen Sieg beim FC Bayern München zum Saisonabschluss schweben wir noch eine Etage höher als Michael Reschke. Denn eine Saison wie diese hat der VfB Stuttgart schon lange nicht mehr hingelegt: Platz vier in der Heimtabelle, Platz zwei in der Rückrundentabelle. Zweitbeste Defensive der Liga und (abgesehen vom ersten Spieltag) nie auf einem Abstiegsplatz gestanden. Dazu die schwarzen Serien gegen Köln, Wolfsburg, Leverkusen und München beendet und ein phänomenaler Endspurt in der Rückrunde bis auf Rang 7. Von A wie Akolo bis Z wie Zieler, von B wie Benschamäh bis W wie Wolfgang sagen wir DANKE für diese Saison. Ron-Robert Zieler Danke für 12 zu Null-Spiele und für die Stabilität in der Abwehr. Und Danke, dass wir Mitch Langerak keine Sekunde vermissen mussten. Außer in den Spielen in Hamburg und Mainz vielleicht.   Jens Grahl Danke für die heroische Vertreibung des Schurken, die immer noch in bester Erinnerung ist. Und die Gastauftritte in Natalies Instagram-Storys. Alexander Meyer Mensch, was soll man denn über einen dritten Torhüter schreiben, dessen Frau keine Shopping Queen ist? …

Und jetzt schlagen wir die Bayern!

Ganz ehrlich:  Wer oder was soll den VfB Stuttgart denn jetzt noch stoppen? Nach Bayer Leverkusen wurde mit Hoffenheim auch der nächste Champions League Kandidat rasiert. Drei Siege in Folge. Alle zu null. Drittbestes Team in der Heimtabelle. Sky is the limit! Danke an die Cannstatter Kurve für die Choreo – Danke an unseren #VfB für das geile Spiel #VfBTSG pic.twitter.com/lTrf3J6L3Q — Bodo-Württemberg (@BodoWurttemberg) 5. Mai 2018 Aber der Reihe nach: Wir sind hier ja hier gerne kritisch unterwegs und schreiben nieder, was uns stört. So zum Beispiel das halbherzige Engagement des VfB-Teams im Heimspiel gegen Hamburg. Nach der Partie gegen Hoffenheim kann man nur sagen: Respekt! Obwohl es für den VfB Stuttgart um überhaupt nichts mehr ging, war das ein maximal intensiver Auftritt. Sechs gelbe Karten inklusive der beiden für Santi Ascacibar sprechen Bände. Hoffenheim war über 90 Minuten klar besser. Der VfB Stuttgart klar effizienter. 5:22 Torschüsse spiegeln die Partie gut wider. Aber das Team von Tayfun Korkut hatte richtig Bock. Bock auf das Spiel. Bock auf einen frenetisch gefeierten Heimsieg. Und Bock …

Wichtig is‘ auffer Straße: Das WM-Sonderheft von Trott-war

Falls ihr in Württemberg (oder aber in Heidelberg!) wohnt, kennt ihr sie bestimmt: Die netten Damen und Herren mit den roten Westen, die das Stadtmagazin “Trott-war” verkaufen. Das besondere daran: Der Verkauf der Straßenzeitung bietet Menschen mit geringem Einkommen eine Perspektive. Denn 50 Prozent der Einnahmen gehen an die Verkäufer. Die anderen 50 Prozent bekommt der Trott-war e.V. für Projekte und Kosten. Also definitiv eine unterstützenswerte Geschichte. Und falls ihr zu denen gehört, die bislang mit gesenktem Blick an den Verkäufern vorbei eilten, um ja nicht angesprochen zu werden: Kein Problem. Aber das wird sich definitiv ändern, wenn ihr diesen Text lest. Denn ab sofort ist eine fette Sonderausgabe zur WM auf der Straße erhältlich. 72 Seiten statt der üblichen 36. Dazu mit Fernsehplan und Poster zum Rausnehmen. Okay, das gibt es von anderen auch. Aber das Heft von Trott-war lohnt sich nicht nur wegen der guten Sache, sondern vor allem, weil es richtig gut gemacht ist und – noch besser – sehr VfB-lastig ist. Dafür gesorgt hat unter anderem Roland Eitel, ehemaliger Sportredakteur bei …

Captain Fantastic?

I said „Captain!“ He said „What? Rewind selecta. Saisonanfang 2017/2018. Pokalspiel in Cottbus. Trainer Hannes Wolf greift zu einer drastischen Maßnahme: Er setzt Kapitän Christian Gentner auf die Bank. Doch soweit kommt es nicht, da sich Timo Baumgartl kurzfristig verletzt. Das VfB-Urgestein rutscht wieder in die Startelf. In der Retrospektive fragt man sich: War das bereits der Anfang vom Ende für Hannes Wolf, weil er in so einem verdienten wie auch mächtigen Spieler nicht mehr den unantastbaren Stammspieler sah? Denn der Wind drehte sich schnell: Erst lobte der neue Sportvorstand Michael Reschke den Kapitän oft und auffällig über den grünen Klee, dann musste Wolf gehen, weil er Teile der Mannschaft nicht mehr erreichte. Nicht wenige meinen, dass Christian Gentner zu diesen Teilen gehörte. „Gentner ist derjenige, der das Sagen hat, und derjenige, der sich auch nicht scheut, den eigenwilligen Holger Badstuber in der Kabine zurechtzuweisen, wenn dieser Gefahr läuft, mit seiner Ich-kann’s-und-ihr-nicht-Attitüde dem Team mehr zu schaden als zu helfen.“ #VfB — Francesco1893 (@jusfra1893) 22. April 2018 Fast forward. Heute ist Christian Gentner wichtiger denn je …

Langweilig ist das neue aufregend.

Herrliches Wetter, der VfB Stuttgart seit sieben Spielen ungeschlagen. Zu Gast: der Tabellenletzte. Laien fragten: Was soll da noch schief gehen? Leidgeprüfte Fans ahnten schon, was vermutlich auf sie zukommen würde: Ein bisschen weniger laufen würde schon nicht schaden. Und, was sollte schon passieren, wenn man den fehlerhaften HSV ein wenig kombinieren lässt? Die spielten mit Waldschmidt im Sturm (mit Waldschmidt!), mit einem gewissen Gouaida, einem Debütanten namens Ambrosius und mit Kostic auf rechts, wie sollten die je ein Tor schießen? Fast hatte man den Eindruck, die Spieler des VfB wollten diese vermeintlich letzte Tour durch den Jurassic Park nochmal in aller Konsequenz genießen. Es wurde viel zugeschaut, aber wenig gekämpft. Den unbedingten Siegeswillen, den Tayfun Korkut bei seinem Team gesehen haben wollte, suchten die 60.000 im Stadion jedenfalls vergebens. Das Spiel gegen des HSV war das erste unter Tayfun Korkut, das die Bissigkeit und Konsequenz vermissen ließ, die wir mal als die „Darmstadtisierung des VfB“ bezeichnet haben. Ob es ein Ausrutscher war oder richtungsweisend für die restliche Saison, wird sich zeigen. Im Hinspiel in …

Die unheimlichen Fälle des VfB

Freiburg. Auswärtssieg. Schon wieder. Der dritte in Folge! Insgesamt ist der VfB Stuttgart jetzt sieben Spiele in Folge ungeschlagen. 37 Punkte. Zu 99% den Klassenerhalt in der Tasche. Jetzt mal ehrlich: Bin ich der einzige, dem das merkwürdig vorkommt? Klar, Tayfun Korkut hat an den richtigen Stellschrauben gedreht und generell einen klasse Job gemacht. Er lässt jetzt einfach, hoch und weit spielen, was perfekt funktioniert, weil mit Mario Gomez ein exzellenter Wandspieler vorne drin steht. Sein Kader besteht aus 15 Spielern, der Rest ist außen vor. Wagenburg-Mentalität. Und das klappt hervorragend wie man sieht. Dennoch erklärt das nicht den unheimlichen Erfolg des VfB, seit Korkut hier Trainer ist. Denn eine derartige Serie hätte vermutlich nicht mal Pep Guardiola mit diesem Kader geschafft. Und überhaupt: Wenn das alles auf die Korkut’schen Maßnahmen zurückzuführen wäre, frage ich mich, warum er auf seinen bisherigen Stationen einen Punkteschnitt von 1,0 und nicht von 2,6 hatte. Das ist doch alles nicht mehr normal. Aber vielleicht paranormal? Ehrlich, es muss doch mehr dahinterstecken als eine einfache Taktik, die die Spieler nicht überfordert …

Die Glücksritter

Das Spiel in Köln lief eigentlich genau so ab, wie leidgeprüfte Fans es erwartet hatten: Der VfB spielte mit dem 12. Mann. Sein Name: Schlendrian. Nach drei Siegen in Folge fehlte den Stuttgarter Spielern die nötige Konzentration und Bissigkeit, die sie in den letzten Partien gezeigt hatten. Während Sky-Kommentator Fuss die Versetzung von Holger Badstuber ins defensive Mittelfeld als entscheidende Maßnahme Korkuts lobte, verlor die Nummer 28 einen Ball nach dem anderen und zeigte vermutlich seine schlechteste Leistung im VfB-Trikot. Und er war keine Ausnahme: Da gab es schlampige Spieleröffnungen von Ron-Robert Zieler, die postwendend zurück kamen und eben jenen leichtfertigen Ballverlust von Emiliano Insua, der zum 1:0 führte. Aber nicht nur Einstellung ließ zu wünschen übrig. Es schien, als hätten sich die Kölner perfekt auf das Korkut-Gameplay eingestellt, das sich wenig überraschend nicht von den letzten Wochen unterschied. Warum auch? Dass es zur Halbzeit dann trotzdem 2:1 für den VfB stand, ist nur schwer zu erklären. „Aus dem Nichts“ hat soeben eine neue Bedeutung erhalten #KOEVfB — Tobias Escher (@TobiasEscher) 4. März 2018 Glück …

Das neue TK Maxx-Prinzip beim VfB Stuttgart

Einst hieß es, der VfB sei keine normaler Absteiger. Dann hieß es, er sei kein normaler Aufsteiger. Und vielleicht stimmte das sogar. Doch unter Tayfun Korkut ist das anders: Endlich spielt der VfB so wie ein Aufsteiger nun mal spielt. Spielverzögerungen, taktische Fouls, Spielunterbrechnungen ohne Ende, Diskussionen mit dem Schiri, Standardsituationen ziehen. Der Korkut-VfB ist unangenehm zu spielen, er ist ein ekliger Gegner, manchmal wirkt es fast so, als ob da 11 Santi Ascacibars auf dem Feld stehen. Beim Gegner und seinen Fans löst diese Spielweise jedenfalls Brechreiz aus. Spätestens, wenn der Schiedsrichter zum 27. Mal auf Foul an Gomez entscheidet. Und das ist gut so. Denn aus nur drei Toren hat der VfB so sieben Punkte geholt. Dank der Qualität von Gomez und Daniel Ginczek, vorne aus wenig viel zu machen. Und wenn man sich wünscht, dass nach 65 Minuten Donis oder Akolo zur Entlastung kommen, parkt Korkut den VfB-Bus im Strafraum und macht die Vierer- zur Achterkette. Das ist das neue TK Maxx Prinzip beim VfB. Selten schön, aber aktuell ziemlich erfolgreich. Santiago …