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VertikalGIF #VfBCEL: Torgeiz ist nicht geil.

Nach dem triumphalen 4:1 im Celtic Park hatte der VfB Stuttgart das Achtelfinal-Ticket bereits in der Tasche und musste es im Rückspiel nur noch entwerten. Und das bei bestem Wetter und noch besserer Stimmung. Der Frühling ist endlich in der Stadt!

Und nicht nur der Frühling sondern auch die Schotten! Und die zeigten eindrucksvoll, dass sie nicht nur sehr gute Gastgeber sind, sondern auch hervorragende Gäste. Sie waren nett, laut und lustig, Man könnte fast sagen: putzig.

Auch im Stadion war die Stimmung bestens und bereits vor Anpfiff lieferten sich Cannstatter Kurve und der Auswärtsblock einen lautstarken Schlagabtausch. Man bekam eine Ahnung davon, wie es im Celtic Park abgehen muss, wenn alle an Bord sind.

Noch lauter wurde es nach 28 Sekunden als es auf einmal 0:1 stand. Der VfB: irgendwie noch nicht so richtig auf dem Platz. Celtic: mit der besten Chance im gesamten Spiel. Sollte das der Startschuss für eine furiose Aufholjag sein?

Zum Glück nicht! Die Schotten hatten in der vierten Minute zwar noch eine weitere gute Chance, aber dann übernahm der VfB und dominierte Celtic – leider aber nur bis zum Strafraum.

Am Ende hatte der VfB 2,13 expected Goals und Celtic 0,3. Torschüsse? 24:3. Pässe: 600:311. Ecken: 13:7. Das hatte schon leichte Wehen Wiesbaden Vibes. Damals beim 1:2 am 4. Oktober 2019 waren es 29:6 Toschüsse und 828 zu 151(!) Pässe.

Diesmal sollte dem VfB kein einziges Tor gelingen – zumindest kein reguläres. Und während der Treffer von Chris Führich in der 68. Minute ziemlich deutlich Abseits war, entwickelt Ermedin Demirovic mittlerweile vermutlich ein handfestes VAR-Trauma. In den letzten drei Spielen wurden ihm mittlerweile vier Scorerpunkte geklaut. Das kann doch kein Zufall sein!



Spätestens ab Mitte der zweiten Halbzeit wurde klar: Celtic wird nicht auf das 2:0 gehen, sondern sich vielmehr auf das Spiel gegen die Rangers am Wochenende konzentrieren. Hoffentlich haben sich die Spieler bis dahin erholt, denn ab der 75. Minute kämpften die Männer von Martin O’Neill nicht nur gegen den VfB, sondern auch mit Krämpfen.

Am Ende zieht der VfB trotz der Niederlagen und dank des starken Hinspiels ungefährdet ins Achtelfinale der Europa League ein. Ein gutes Rössle springt bekanntlich nicht höher als nötig.

Dort trifft das Team von Sebastian Hoeneß auf eine der stärksten Mannschaften im Turnierbaum: den FC Porto. Der Tabellenführer aus Portugal hat in zwanzig Ligaspielen nur einmal verloren und gerade mal sieben Gegentore kassiert. Was soll da schon schiefgehen?

Unseren Text zum Spiel findet ihr hier: The Bhoys are back in town!

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