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Alles auf Rau(s)ch!

Nach dem Fastabstieg 2023 fühlte sich die Vizemeisterschaft eine Saison später komplett surreal an. Genauso surreal wie der erste Auftritt in der Champions League nach 15 Jahren – ausgerechnet im Estadio Bernabeu.

Bei vielen Fans kickte das Imposter-Syndrom: Gehörte der VfB Stuttgart auf einmal wirklich in die Beletage des europäischen Fußballs? Spiele wie jenes gegen Real Madrid oder gegen Juventus Turin zeigten, was unser Club gegen die besten Teams der Welt ausrichten kann. Partien gegen Atalanta Bergamo und PSG legten offen, wie viel noch fehlte und warum es schlussendlich nicht für die Play-off Spiele reichte.

Nach dem Ausscheiden aus der Königsklasse machte sich der Champions League Blues breit: Nur Platz 10 in der Rückrundentabelle und eine historische Heimpleitenserie machten das Pokalfinale gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld zum Gradmesser, wie die Saison 24/25 in die Geschichtsbücher eingehen würde. Zum Glück mit dem Pokalsieg und der Qualifikation für die Europa League.

Nimmt man die Spielzeit 24/25 als Maßstab, kann man Sebastian Hoeneß und seinem Team attestieren, dass die Saison 25/26 von Kontinuität geprägt war: Nur an den Spieltagen 12 und 13 gab es zwei Niederlagen am Stück. Nach dem vierten Spieltag rangierte der VfB in der Tabelle nie schlechter als auf Rang 6.

Insofern ist der vierte Platz in der Abschlusstabelle und die erneute Qualifikation für die Champions League nichts anderes als die logische Konsequenz einer stabilen Saison. Dass dafür im Saisonendspurt ein Sieg aus den letzten fünf Spielen reichte, ist natürlich auch der schwächelnden Konkurrenz aus Hoffenheim und Leverkusen zu verdanken. Unabhängig vom Ausgang des Pokalfinals ist diese abgelaufene Spielzeit schon jetzt ein Riesenerfolg für den Club. Schließlich dürfte die Königsklasse für viele Spieler ein gutes Argument sein, um in Bad Cannstatt zu bleiben oder nach Stuttgart zu wechseln. Zudem dürfte der Geldregen der UEFA die Arbeit von Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erleichtern, wenn es darum geht, mit Schlüsselspielern zu verhandeln.

Und ganz grundsätzlich ist der VfB Stuttgart wieder da, wo er vor 20 Jahren einmal stand: In den oberen Gefilden der Tabelle und regelmäßig international vertreten: Europapokal statt Abstiegskampf!

Schwache Standards, mangelnde Effizienz, unausgewogene Kaderzusammensetzung, fehlende NLZ-Talente: Zu bruddeln gab es auch in der vergangenen Saison so einiges. Andererseits kann man festhalten, dass der VfB in der Saison 25/26 fast das Optimum aus seinen Möglichkeiten gemacht hat. Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Platz drei wäre vermutlich machbar gewesen, aber wo hätte man die elf Punkte auf Dortmund erspielen sollen?

Nicht vergessen sollte man dabei, dass der Abgang von Nick Woltemade nicht kompensiert wurde, und dass Deniz Undav in der Hinrunde verletzungsbedingt wettbewerbsübergreifend sechs Spiele ausfiel, Ermedin Demirovic gar neun Partien. Dennoch stellt der VfB Stuttgart die zweitbeste Offensive der Liga hinter den Bayern und mit Deniz Undav den zweitbesten Torschützen der Liga.

Fast genau so wichtig wie Tabellen und Statistiken ist das Auftreten aller Verantwortlichen auf und neben dem Platz. Diese Mannschaft hat Attitüde und Resilienz. Es macht fast immer Spaß, dieser Mannschaft zuzugucken. Und es fühlt sich unfassbar gut an, zu wissen, dass ein Spiel noch nicht gelaufen ist, nur weil der VfB in Unterzahl zurückliegt.

In der Liga hat der VfB wieder gezeigt, dass man (fast) jeden schlagen kann, doch auf internationalem Parkett musste man erneut Lehrgeld zahlen. Gerade die Auswärtsspiele in Istanbul und Rom zeigten deutlich, wo es dem Team vor allem noch an Effizienz und Cleverness fehlt. Und die wird es brauchen, um sich in der kommenden Saison in der Champions League erfolgreicher zu behaupten als 24/25.

Doch die Chance scheint nicht unrealistisch, dass es nach dieser Saison keinen größeren Umbruch wie zuletzt (Woltemade, Millot) oder davor (Guirassy, Anton, Ito) gibt. Trainer Sebastian Hoeneß macht zumindest den Eindruck, als sei das Projekt VfB Stuttgart für ihn alles andere als vollendet. Er wird wissen, welche Puzzlestücke noch fehlen, um das Team weiter zu verbesern. Und der Club dürfte die Mittel haben, ihm diese Wünsche zu erfüllen.

In der Spielzeit 24/25 mussten wir auf den Ausgang des Pokalfinals warten, um die Saison zu bewerten. Diesmal kann man das Spiel gegen die Bayern tatsächlich als – Achtung! – Bonusspiel bezeichnen.

Denn egal, ob mit oder ohne Pokalsensation:
Wir spielen schon wieder Champions League, verdammte Scheiße!


Photos by Alex Grimm/Getty Images


Der VfB Stuttgart steht erneut in der Champions League – schlechtes Timing für das Comeback des schwierigen Umfelds, oder? Aber, hey, lasst uns mal die Nominierung des WM-Kaders abwarten!

Unser neuer Sweater, der in enger Kooperation mit mystu entstanden ist, wäre dazu das perfekte Statement! Also holt Euch das Teil – und vergesst den Code “vp10” nicht!

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23 Kommentare

  1. Du, Sebastian, bist ja bei STR derjenige von euch beiden, der mich stets zum übereinstimmenden Nicken bringt, wenn du mal wieder Bruno zitierst. Dass diese tiefstapelnde Erinnerung bei Vielen auf Unmut stößt und die Erwartungshaltung rund um den VfB offenbar sprunghaft angestiegen ist, ist auch irgendwie ein festes Merkmal der Anhängerschaft. Dabei stimmt nichts so sehr, wie eben dieser Gedanke – und mehr noch: er verdoppelt die Freude über den VfB bei jedem Erfolgsmoment. Außerdem ist »wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen« das sprachliche Äquivalent von »nach all der Scheiße geht’s auf die Reise«.

    Ich bin nach den letzten Jahren – auch schon denen unter Rino, selbst wenn es danach nochmal richtig finster wurde – nichts weniger als dauergeflasht und kann oft genug nicht glauben, dass die jeweiligen Jungs da auf dem Platz tatsächlich den Brustring tragen. Wenn ich selbstbewusste Aussagen von der Mannschaft, in Podcasts oder von Fans höre, möchte ich noch immer »Psssst, nicht so laut!« sagen. Auch wenn die Ergebnisse nicht lügen: Der VfB steht tatsächlich zu Recht da, wo er heute steht.

    In der kommenden Zeit nach Berlin hätte ich dennoch gern mal eine Weile nichts mit Fußball zu tun. Den Kader zusammenzuhalten, wird eine Mordsaufgabe und ich könnte nachvollziehen, wenn sich Jungs wie Jamie, Deniz, Ange, Maxi und Chris sagen: »CL mit dem VfB ist klasse, aber mit einem anderen Club überm Strich in der CL zu bleiben, ist halt auch echt reizvoll (abgesehen von meinem zu erwartenden Kontostand). Aber ganz gleich, wie es kommt – ich bin verdammt dankbar, für das, was ich in den letzten Jahren erleben durfte. Als das Jahr zum letzten Mal eine 6 ganz hinten trug, schlichen wir wie getreten und still aus dem Stadion. Das hab ich nie vergessen. Und deshalb genieße ich auch ein zähes 2:2 wie gestern, weil es mich wieder auf die Reise schickt. Fußball ist oft so grausam und nicht gut für die eigene Gesundheit. Aber verdammt, wie froh bin ich darüber, dass mich vor fast drei Jahrzehnten der VfB gefunden hat.

  2. Matthias sagt

    Wieder einmal sehr gut analysiert und beschrieben!

    Ich fand die Endphase in der Liga nicht so überzeugend, wie es der Platz jetzt suggerieren möchte aber das Feeling ist natürlich toll und als Fan reibt man sich ob der drei letzten Spielzeiten schon ein wenig ungläubig die Augen.
    Was uns wirklich den A… gerettet hat, ist die sehr gute Form von Chris Führich und die stabile Leistung von Jamie auf den Außenbahnen.
    Dazu ein Stiller, der seine Schwächephase Überstanden hat und eine meist solide Leistung der IV. Die Qualität für Platz 4 war letztlich ganz knapp in allen Mannschaftsteilen, mit zeitweisen Abstrichen, vorhanden.

    Damit und Deniz wechselten sich mit den Toren etwas ab. Undav auf der 10 tut unserem Spiel und dem Fluss sehr gut aber er kommt dann zu selten zum Abschluss. So lange andere einspringen, ist alles fein und das macht unser Spiel auch unberechenbarer, was mir sonst oft gefehlt hat, da der Ballbesitzfußball oft etwas zu schematisch und zu ausrechenbar war.

    Hoffentlich geht kein Stammspieler im Sommer ab und es kommt noch jemand für die vorderste Reihe. Bounani, Diehl, Darvich und die anderen Jungs sind zu sehr Perspektivspieler, die noch nicht die Qualität haben, um wirklich zu helfen, vor allem nicht auf höchstem Niveau.
    Prömel wird uns gut tun, der Kapitän darf gerne ein neues Abenteuer suchen. Er ist zwar menschlich ein dufte Typ aber war fußballerisch schon in manchen Zweitliga Spielen am Limit.

    Das Geld sinnvoll einsetzen für einen Spieler mit viel Potential in der Offensive und vor allem den Trainer noch mindestens ein Jahr halten, wäre der Auftrag fürs Lastenheft.
    Wenn Stiller oder Hendricks gehen, wird es noch einmal neue Baustellen geben.

    Das Pokalfinale sehe ich als absoluten Bonus. Gegen den CL.Halfinalisten wird wohl der falsche Ansatz gewählt werden, wie man gestern in den Interviews hören konnte.
    Ein Schlagabtausch könnte für uns bitter enden. Ich würde Mauern und auf Konter lauern aber das passt nicht zur Linie des Trainers.
    Wir werden sehen. Ein toller Erfolg ist es jetzt schon und gehen einen übermächtigen Gegner darf man auch mit ein paar Toren Unterschied verlieren…😉

  3. bacardihardy sagt

    Gratulation zur Championsliga Qualifikation.
    Das ist jetzt die “Chance” für den VfB die Konsolidierung in der Spitzengruppe der Bundesliga mit den Millionen weiter voranzutreiben.
    Jetzt heisst es clevere Transfers zu tätigen.
    Denke mal, dass uns nur wenige Stammkräfte verlassen werden.
    Wenn alle bleiben, dann würde ich nach Prömel noch einen grossen kopfballstarken Mittelstürmer und 2 oder besser 3 Spieler für die Defensive verpflichten. International muss einfach die Null stehen gegen Mannschaften wie Belgrad, Prag oder Basel.
    Man könnte auch sagen , da brauchts noch mehr körperliche Gegenwehr.
    Nur mit Seimen in die nächste Saison gehen , wäre auch zu riskant. Da brauchts auch noch einen echten Konkurrenten. Experimente auf der Torhüterposition kann man sich nicht leisten, wenn man Erfolg haben will.

  4. Jochen sagt

    Platz 4 mit CL plus Pokalfinale ist das Optimum in Relation zu Kader und Finanzkraft. Ich ziehe vor allen Verantwortlichen den Hut. Ich bin gespannt ob der VfB die vom Kicker ins Spiel gebrachte Gehaltshygiene einhält. Ich halte das für unabdingbar, denn nur mit belastbaren Finanzen ist eine dauerhafte Position in den Top 6 möglich. Das heißt aber auch, dass vermutlich 3-4 Leistungsträger sich woanders finanziell verbessern werden. Das muss der Verein aushalten und versuchen zu kompensieren. Wehrle und Wohlgemuth sind hier die richtigen Leute und natürlich auch Höness, wenn er unter diesen Bedingungen weiter machen möchte. Die Angebote von Top Klubs wird er erhalten. Wir werden sehen.

  5. Ronny sagt

    Wo sind denn jetzt die Profis mit ihren Szenarien des Untergangs ? Statt Freude über die Championsleague, sind kaum Kommentare gepostet worden. Wahrscheinlich seit ihr jetzt woanders, um euren persönlichen Frust abzulassen !

    • divina33 sagt

      @ronny

      „Wo sind denn jetzt die Profis mit ihren Szenarien des Untergangs?“
      @buzze
      „Der VfB Stuttgart steht erneut in der Champions League – schlechtes Timing für das Comeback des schwierigen Umfelds, oder?“

      Verstehe beide Aussagen nicht, könnte man sich sparen.

    • Konny sagt

      Es traut sich wahrscheinlich keiner mehr, eine öffentliche Meinung zu haben, die nicht mainstream ist…

      ——– 🍀🍀🍀🍀 ———

      🤍Herzlichen Glückwunsch lieber VfB, nicht nur Herren auch Damen und Junioren❤️

      • @abiszet sagt

        Sorry Konny, aber “Argumente” wie diese, dass sich “wahrscheinlich keiner mehr (traut), eine öffentliche Meinung zu haben, die nicht mainstream ist”, kommen in anderen Bereichen meist aus einer ganz bestimmten Ecke – um eben Kritiker mundtot zu machen und sich selbst in eine Opferrolle zu begeben. Wir schalten hier wirklich jeden Beitrag frei. Wenn wir glauben, dem etwas zu entgegnen, dann tun wir das. Damit ist eben zu rechnen, wenn man eine Meinung äußert, dass jemand anderes dies ebenso tut und das auch noch mit gegensätzlichem Inhalt.

        • Konny sagt

          Mich hat es persönlich (diesmal) nicht betroffen, aber aus der Meinung eines Mitschreibers hier einen schrägen Instagrammpost zu machen fand ich einfach einer drüber.

          Ich komme weder aus “dieser Ecke”, noch fühle ich mich als Opfer. Weder schiebe ich Frust, noch poste ich was über den VfB woanders.

          Mir geht es hier analytisch speziell immer nur um das einzelne Spiel, was oben in der Überschrift steht.

          Das der VfB einen top Job macht und wir uns bemerkenswert aussergewöhnlich entwickelt und etwas richtig grosses geleistet haben ist doch selbsterklärend.

          Trotzdem wirkt es auf mich so in der letzten Zeit, dass es gewünscht wäre, nur zu jubeln und idealerweise nicht arg viel kritisches zu sagen.

          • @buzze sagt

            Schräg war in erster Linie der Kommentar.

  6. drhuey sagt

    In der Tat ist es wieder eine sehr außergewöhnliche Saison des VfB gewesen. Licht und Schatten haben sich abgewechselt, aber wenn du am Ende die CL-Qualifikation schaffst, ist da wesentlich mehr Licht gewesen und wir dürfen uns auf eine CL-Saison freuen, für die man die gemachten Erfahrungen auf internationalem Parkett einfließen lassen kann. Der Kader muss dazu an mehreren Stellen qualitativ (nicht perspektivisch) verbessert werden, will man eine größere Rolle spielen in der CL, was beim VfB nur heißen kann: Mindestens ein KO-Spiel. Ich freue mich auf die Aktivitäten auf dem Transfermarkt und habe vollstes Vertrauen, dass das Team FW und SH gute Entscheidungen treffen wird.
    Ja, es gab auch zu buddeln und da habe ich Nachsicht mit all jenen (und auch mit mir), die vielleicht zu vorschnell am kritisieren waren während der Saison. Wir haben ein dunkles Jahrzehnt erlebt und, das führt zu einem Phänomen, zu dem Engländer sagen: Waiting for the other shoe to drop. Wir (die Bruddler) sind dauerhaft erhöht wachsam und scannen nach Bedrohungssignalen für das junge Glück. In anderen Kontexten wird das durchaus therapiert. Aber bei uns ist zum Glück der Auslöser gleichzeitig auch Therapie. Freuen wir uns also darauf was uns unsere Verantwortlichen an Kaderveränderungen präsentieren und wie das Spiel weiter entwickelt wird.

  7. Bodo sagt

    “… aber wo hätte man die elf Punkte auf Dortmund erspielen sollen?”
    Das war nicht so unerreichbar. Hätte man das Heimspiel gewonnen statt verloren wären es nur noch fünf gewesen. Abgesehen davon aber der BVB leider ergebnistechnisch irre stabil.

  8. Marcus Fichter sagt

    Tja Ronny, ich warte auch auf die ganzen Schwarzmaler und deren Stellungnahme zu ihrer Fehleinschätzung.

    Klar hat man aufgrund der Schwäche von den Pillen und Hoffe auch ein bisschen Glück gehabt, verdient ist es allemal.

    Den ganzen Abgänge der letzten Jahre zum Trotz hat es Sebastian Hoeneß wieder hin bekommen. Davor kann man nur den Hut ziehen.

    Jetzt noch das Pokalfinale spielen ( vielleicht geht ja doch was ) und dann Sommerpause. WM juckt mich jetzt nicht wirklich, den Nagelsmann kann ich eh nicht mehr ernst nehmen.
    Vielleicht schau ich im Auslaund das ein oder andere Spiel.

    Wenn die Verantwortlichen dir Transferphase ähnlich hinbekommen wie bisher bin ich wieder mal optimistisch für die neue Saison.

    • @abiszet sagt

      Am 34. Spieltag haben TSG und Bayer nicht performt. Aber zur Einordnung, welche Punktzahlen in den letzten 10 Jahren gereicht haben, um in die CL zu kommen:

      2025/2026: 62 Punkte (VfB Stuttgart)
      2024/2025: 57 Punkte (Borussia Dortmund)
      2023/2024: 57 Punkte (Borussia Dortmund)
      2022/2023: 59 Punkte (Union Berlin)
      2021/2022: 55 Punkte (Bayer 04 Leverkusen)
      2020/2021: 57 Punkte (VfL Wolfsburg)
      2019/2020: 63 Punkte (Borussia Mönchengladbach)
      2018/2019: 58 Punkte (Borussia Mönchengladbach)
      2017/2018: 55 Punkte (Borussia Dortmund)
      2016/2017: 55 Punkte (TSG 1899 Hoffenheim)

      Der Sechste Leverkusen wäre mit seiner Punktzahl 8x in den letzten 10 Jahren qualifiziert gewesen.

    • Ronny sagt

      War ja in der letzten Saison selbst ein großer Kritiker, wegen 6 Heimniederlagen in Serie, was es aber dieses Jahr zu Meckern gibt kann ich nicht mehr nachvollziehen. Wenn Hoeneß eines Tages geht, werden wir wahrscheinlich feststellen müssen, dass es keinen besseren für den VfB gibt, und Wehrle und Wohlgemuth können sich nicht mehr hinter den Wunschspielern von Sebastian verstecken. Deshalb genieße ich jetzt die gegenwärtigen Erfolge voll und ganz.

  9. Achim Herzblutfan sagt

    Hallo ihr
    Freue mich wahnsinnig über den Erfolg Champions-League. Und freue mich sehr auf das Spiel in Berlin.Hatte Glück und hab noch ne Karte gekriegt. Zugkarte ging auch noch. Wo ich Samstag 23.05. in Berlin schlafe? Keine Ahnung. Notfalls Parkbank.
    Ich freue mich schon auf die nächste Saison mit Highlights wie vfb gegen Barcelona oder.ä.
    Für diesen Blog wünsche ich mir weiterhin viele Meinungen. Unterschiedliche Standpunkte beleben die Sache.
    Ich grüsse euch mit: Zieht den Bayern die Lederhosen aus. 🤣🤔🤣🤔

  10. Matze sagt

    Alles in allem die dritte erfolgreiche Saison in Folge. Ein bisschen muss ich mich doch noch zwicken, dass wir wieder im oberen Tabellen Drittel mitspielen. Die Jungs haben sich alle positiv entwickelt und daran hatte sicherlich Hoeneß einen großen Anteil. Aber auch dass es auf Führungsebene endlich mal ruhiger zugeht.
    Den Sieg gegen Frankfurt nicht über die Zeit zubringen ist schon schade. Da fehlt der absolute Wille wirklich jedes Spiel zu gewinnen. Wenn die Mannschaft hier den nächsten Sprung macht, “dann sind wir über Jahre hinaus unschlagbar” (Löw stimme).
    Ich freue mich auf die nächste Saison aber vor allem auf das DFB Pokal finale und hoffe das die Reserven, die in den letzten Spielen aufgespart wurden hier dann richtig angezündet werden.

  11. fritzo62 sagt

    Tipp Topp, was der Verein insgesamt abgeliefert hat.
    Ich wünsche mir nun eine Vision des VfB, welche nicht nur fußballerische/sportliche Ziele definiert. Beispiele:
    – günstigere, mindestens nicht teurere Tickets. Ggfs. Berücksichtigung des Einkommens. Oder Ausbau des Stadions um Preise zu senken, nicht nur um noch mehr Umsätze zu generieren
    – daher einhergehend eine Vision, dass man sportliche Ziele nicht nur mit finanziellen Mitteln erzwingen will, weil man sich z.B. verpflichtet pro Saison mindestens 2 Spieler aus der U21 hochzuziehen
    Also einfach besser zu sein als der FCB…

  12. Hobbycamper sagt

    @Ronny @Marcus
    Bin noch im Urlaub und habe mir lange überlegt ob ich überhaupt auf eure Aussagen antworten soll. Nun, ich tue es.
    Seit ich hier mitmische habe ich noch keinen Kommentar gesehen der wortwörtlich den Untergang des VfB prognostiziert hat. Allein diese Aussage bzw. der Vorwurf an die “Profis” ist nicht nur völlig überzogen, sondern auch absolut deplatziert !
    Ich gehe schwer davon aus, dass jeder der hier postet nur Eines will, den Erfolg unseres VfB. Um aber diesen Erfolg auch zu haben bedarf es einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Spieler, des Trainers, aller am Erfolg beteiligten Personen. Stillstand bedeutet Rückschritt und wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Es gilt also aus Niederlagen und Mißerfolgen die richtigen Schlüsse zu ziehen um es beim nächsten Mal besser zu machen. Wenn ich beobachte dass sich Dinge wiederholen die ganz offensichtlich nicht zum Erfolg führen, dann kann zumindest ich das nicht so recht nachvollziehen. Das ist für mich dann so der permanente Versuch aus einem Ackergaul ein Rennpferd zu machen. Mit diesem Vergleich spreche ich vor allem Spielweise und Aufstellung an.

    Als fussballbegeisterter VfBler schiebe ich überhaupt keinen Frust über einen erfolgreichen VfB den ich auf anderen Plattformen ausleben muss. Ich persönlich verstehe aber diesen Blog als sachlichen Austausch über ein vergangenes Ereignis unter Gleichgesinnten zu welchem auch kontrovers diskutiert werden darf. Das ist meine Motivation und wenn mir etwas sehr gut gefallen hat dann rede ich darüber, genauso spreche ich das aus meiner Sicht weniger Gute an.
    Ich habe hier noch von keinen Beleidigungen gelesen, nichts Diffamierendes, keine Posts unter der Gürtellinie. Es gibt bei mir allerdings auch kein “Mund abputzen, weiter gehts” oder “wir dürfen nicht vergessen wo wir herkommen”. Die Statistik von Andreas belegt dies ja mit den Platzierungen der vergangenen Jahre. Wenn wir also mal die beiden Abstiege ausser acht lassen, von wo kommen wir also in den zurückliegenden 20 Jahren her?

    Der VfB war und ist für mich eine Mannschaft die vom gesamten Umfeld her unter die ersten 6 Mannschaften der BL gehört. Ich glaube auch das ist das selbsterklärte Ziel der Protagonisten und Verantwortlichen im Verein wenn man als Ziel das Erreichen der CL ausgibt. Dies hat man dieses Jahr geschafft, das ist aller Ehren wert und davor ziehe ich meinen Hut !

    Für den Samstag drücke ich fest die Daumen, die Vorzeichen sprechen zwar nicht unbedingt für uns, aber wer weiß…

    In diesem Sinne grüße ich alle Schreiberlinge hier, besonders die beiden Macher Andreas und Sebastian und wünsche uns allen ein tolles Pokalendspiel.

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