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Das Ende einer kurzen Zweck-Ehe

Achteinhalb Wochen sind seit der Mitgliederversammlung vergangen. Achteinhalb Wochen trügerische Ruhe. Achteinhalb Wochen Hoffnung, dass sich Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger zusammen raufen könnten. Mit der Bekanntgabe, dass „Hitz“ seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der VfB AG nicht verlängert, ist die Hoffnung auf Ruhe und Kontinuität vorbei.

Die Personalie Hitzlsperger ist untrennbar mit dem Vereinspräsidenten und AG-Aufsichtsratsvorsitzenden Vogt verbunden. Offensichtlich sieht Hitzlsperger keine Basis für eine gute Zusammenarbeit, offensichtlich hat er andere Vorstellungen als Vogt, wenn nicht – so zu vermuten seit dem Dezember 2019 – unüberbrückbare Differenzen vorliegen. Konsequent von ihm, die Reißleine zu ziehen, auch wenn es für den VfB einen großer Rückschlag ist. Ich bin bekanntermaßen ein Fan von Hitzlsperger, weil er dem VfB viel geben konnte. Als Person, die sich auch gesellschaftlich engagiert, als sympathisches Gesicht des VfB mit bundesweiter, ja weltweiter Strahlkraft, als ehemaliger Spieler und Meisterheld, der zum VfB gehört wie der rote Brustring. Als Repräsentant unseres Clubs, auf den wir stolz sein konnten. Ein ganz neues Gefühl nach den vielen „Ehrenmännern“ mit Aufrichtigkeitsallergie in den letzten Jahren.

Womöglich wurde Hitzlsperger verbrannt. Der kometenhafte Aufstieg von 2016 bis heute ging zu schnell und hätte auch andere überfordert. In Personalunion die Positionen Sport-Vorstand und Vorstandsvorsitzender ausfüllen zu müssen und im Mittelpunkt von beispiellosen Auseinandersetzungen zu stehen in Verein und AG. Schließlich Herausforderungen rund um Corona bewältigen zu müssen und einen sportlich schlingernden VfB wieder auf Kurs zu bringen und gleichzeitig zu modernisieren und für die Zukunft fit zu machen. Der ehemalige Nationalspieler wurde in die Rolle als Allzweckwaffe beim VfB gezwungen. Er musste sich auch außerhalb des Spielfelds als polyvalent erweisen und viele Rollen einnehmen: AG-Chef, Sport-Chef, Motivator, Kommunikator, Korrektiv, Visionär, kritischer Geist, Aushängeschild, Mahner, Antreiber.

Ich hätte mir ein längeres Wirken von Hitzlsperger gewünscht, weil ich ihm auch ein gewisses Gespür für den VfB und die Befindlichkeiten der Fans zugetraut habe (auch wenn mir Ende des Jahres Zweifel kamen). Auch Vogt hatte immer wieder betont, dass er den Vertrag mit Hitzlsperger verlängern will. In den vergangenen Wochen hatten zwar Gespräche mit dem Aufsichtsrat stattgefunden, eine gemeinsame Ausrichtung wurde aber leider nicht gefunden. Hitzlsperger spricht in seinem offiziellen Statement davon, im Interesse des VfB zu handeln, dass er es offensichtlich in der derzeitigen Konstellation für besser für den VfB hält, wenn er geht. Das ist sehr bedauerlich. Dass der VfB in „Schutt und Asche“ (ihr kennt‘ das) zerfallen wird, wird jedoch nicht passieren.

Wie geht es beim VfB weiter?
Es ist zu hoffen, dass Hitzlsperger seine Amtszeit regulär, ordentlich, besonnen und erfolgreich beenden kann. Der VfB muss gleich zwei Positionen neu besetzen: Die des Sport-Vorstands und des Vorstandsvorsitzenden, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der VfB beide verantwortungsvolle Tätigkeiten erneut in einer Person vereinigt. Das war ein strategischer Move „der alten Seilschaften“ vor der Mitgliederversammlung 2019, um Tatsachen zu schaffen für den neuen VfB-Präsidenten. Naheliegend wäre, Sven Mislintat zu befördern, obwohl er den Eindruck macht, als ob er diese Position gar nicht anstrebt, weil er nah am sportlichen Geschehen sein möchte, einen Kader selbst entwickeln und im Tagesgeschäft beeinflussen möchte.

Aber eins ist sicher: Ruhe wird beim VfB keine einkehren. Was für die weitere Entwicklung nicht die besten Aussichten sind.

2007 war die Welt noch in Ordnung. Wenn Ihr diesen einzigartigen Tag im Mai noch einmal Paroli passieren wollt’, dann ist unsere VfB Fußballfibel genau das Richtige. Sie ist jetzt aktualisiert, berichtigt und erweitert (20 Seiten mehr!) in der zweiten Auflage erschienen. Und wenn Ihr direkt bei uns bestellt, lesen wir Euch auch noch unsere Outtakes vor. Hört sich ganz gut an, finden wir zumindest.

Zum Weiterlesen:
Rund um den Brustring warnt davor, sich sportlich von Personen abhängig zu machen.
„Weg vom Personenkult“, kommentiert der kicker.

Bild: Imago Images

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24 Kommentare

  1. Bin komplett traurig.Soviel also zum Thema von Hitz, er sei angetreten, um was grosses zu schaffen!Nun geht er wegen Vogts,so meine Vermutung.Er schafft es ja nicht mal deutlich zu sagen, wieso denn er seine Herzensangelegenheit VfB einfach so aufgibt!
    In diesen Verein wird niemals Ruhe einkehren!Armer VfB….

  2. Ja, wie geht es weiter mit dem VfB.
    Wie ging es weiter als das Magische Dreieck sich damals Schritt für Schritt aufgelöst hat.
    Das Gleiche wird hier passieren. Hitzelsperger, Milslintat und Materazzo sind ein verschworenes Team das sich gegenseitig vertraut.
    Wenn Hitz weg ist, wird sich einer nach dem anderen auf machen und vielleicht auch Hitz direkt folgen! Denn Hitz wird bereits auf den Zetteln einiger Vereine stehen. Und Mislintat und Materazzo werden sich nicht mit Amateuren abgeben!
    Mein Glückwunsch an alle, die diesen top Fußballkenner Vogt zum Präsidenten gewählt haben und damit den Abgang von Hitz besiegelt haben. Wie halt immer schon in der Vergangenheit, nicht Kompetenz zählt, sondern leere Versprechungen und eigene Egoismen.
    So wie Hitz behandelt wurde und Hrn Vogt der Hintern geleckt wurde… von den sogenannten „Fans“ … war doch klar, dass Hitz es nicht nötig hat sich dies gefallen zu lassen und hat somit nun als logische Konsequenz den Vertrag nicht verlängert.
    Sehr, sehr schade…..

    • Joachim sagt

      Selten so viel Bullshit auf einmal gelesen. Aber ich kann mir vorstellen, wer hinter diesem doch so lächerlichen Kommentar steckt. Ich sehe das ganz anders, mein Unbekannter und dennoch Bekannter: Hitzlsperger veranlasst zum zweiten Mal innerhalb eines dreiviertel Jahres, das genau er die Unruhe in den Verein trägt. Wenn er nicht mit Vogt kann oder wenn ihn der Aufsichtsrat in seiner Arbeit behindert, dann soll er Ross und Reiter nennen, aber auch dazu sah er sich nicht in der Lage. Wäre der VfB an Anfang des Jahres so stark in den Gremien wie jetzt gewesen, dann kann ich Dir versichern, dass Hitzlsperger den am Silvester veröffentlichen Brief nicht überlebt hätte und er wäre jetzt sogar Geschichte. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Angestellter eines Vereines so vereinsschädigend gegenüber seinen „Vorgesetzten“ so despektierlich geäußert hätte.
      Ich sehe das als Chance für einen Anfang mit zwei Vorstände, nämlich die des Vorstandsvorsitzenden der AG und die des Sportvorstandes.
      Apropos leere Versprechungen: Ja, welche meinst Du denn da? Ich bin der Auffassung, dass ein Claus Vogt sogar hervorragende Arbeit verrichtet hat, und das bei den Bedingungen (Datenskandal, Corona, Querelen im Verein etc.). Und welche Egoismen soll ein Claus Vogt denn beanspruchen? Dann mal raus mit der Sprache, Mr. E.. Mensch, Du hättest ja bei der MV das Wort ergreifen können und genau diese Punkte mit Fakten umrahmen können, dass Claus Vogt dann nicht gewählt wird. Auch da hat man von Dir nichts gehört. Ich bin es leid, dass genau solche Leute wie Du irgendwelche Menschen oder Abläufe beim VfB ständig kritisiert, obwohl Du weder den Menschen Claus Vogt nicht kennst, noch irgendwelche Abläufe innerhalb des VfB. Ich schäme mich für genau solche Fans. Mitglied dürftest Du ja nach Claus Vogts Wiederwahl nicht sein, denn dann hättest Du ja überhaupt keinen Charakter. Habe fertig!

  3. FritzDerDritte sagt

    Das ist nicht „bedauerlich“ das ist katastrophal!
    Und ob es vielleicht nicht doch daran läge, mit Vogt nicht konstruktiv zusammenarbeiten zu können, käme nicht in den Sinn des Autors!?
    Und vielleicht ist doch Vogt die Katastrophe und letztlich bedauerlich, dass er nicht nur eine überwältigende Mehrheit bekam, sondern sich gleichwohl ein internes Vogtland geschaffen hat!?
    Was wenn Mislintat nachlegt und die gleichen Konsequenzen zieht?
    Wäre das schon „Schutt und Asche“ oder nur die 2. Liga?
    Es sind definitiv nicht nur wichtige Spieler verletzt, sondern auch die Seelen (oder doch nur das Ego?) wichtiger Persönlichkeiten!
    Hoffentlich erkranken und verscheiden nicht noch mehr wichtige Leistungsträger!
    Denn die Frage ist – schon lange – ist Vogt der Heiler oder der Schlächter???

    • Robert sagt

      Vogt ist die Katastrophe und die Ultras, die ihn zur Durchsetzung eigener Machtansprüche bedingungslos unterstützt haben, sind die Totengräber des neuen VfB.

  4. Henning sagt

    Stimme Robert komplett zu.
    Und so werden es Dietrich und Co leider (indirekt) doch noch schaffen, unseren VfB zu Grunde zu richten. Ironischerweise unter Mithilfe ihrer einstigen stärksten Gegner, den Ultras.

    • Auch ich stimme dir und Robert zu 100% zu.
      Wir werden es leider sehr bald sehen, dass dieser Vogt und seine Unterstützer den VfB zu Grunde richten. Bald gibt es auch keinen Grund mehr für Mislintat und Materazzo den Angeboten von draußen zu folgen.
      Wer will schon mit einem zusammen arbeiten dessen Fußball Kompetenz auf das tragen eines VfB Schals begrenzt ist.

      • Verstehe die Entäuschung, aber was geht denn bei Euch ab?

        Die Abneigung Vogt, den „Fans“ und Ultras gegenüber muss ja ganz tief sitzen. Ihr könnte ja als Mitglieder bei der nächsten MV einen Antrag stellen, den Verein abzumelden und den Spielbetrieb einzustellen. Ist doch nun eh alles sinnlos.

        Btw. unser Coach heißt Matarazzo. Kann man schon mal wissen, wenn man ihn so gut kennt, dass man weiß, dass er nun sicher bei nächstbester Gelegenheit geht.

        Nochmal, verstehe die Enttäuschung aber die Antipathie und der Hang zur Verschwörungserzählung sind wirklich befremdlich.

      • Joachim sagt

        Seit wann muss denn ein Vereinspräsident über Fußball-Kompetenz verfügen? Es gibt in der Fußball-Bundesliga mindestens 15 Präsidenten, die vom Fußball keine Ahnung haben. Ist Dir eigentlich bewusst, welche Aufgaben auf einen Präsident zu erledigen hat? Mensch, wenn ich Euren Mist hier lese, dann schwillt mir der Kamm. Unfassbar, wolltet Ihr ein weiter so in der Datenaffäre und mit diesem Klüngel? Das waren die Sargnägel des VfB und die hat Vogt nun alle bloß gestellt und aus Klüngelsumpf entlarvt. Einen besseren Präsidenten kann ich mir nicht beim VfB vorstellen. Und nun zu Eurem so „heiligen“ Thomas Hitzlsperger, welches imaginär dem Präsidenten durch die Hintertür noch eine mitgegeben hat, laut Eurer Aussage. Nein, Thomas Hitzlsperger hat es mit seinen Launen und Schwankungen Unruhe in den Verein zu tragen. Ja, dann soll er es doch klipp und klar sagen, dass er mit Vogt nicht kann und dass er ihn in seiner Arbeit und Tun hindert. Aber auch das macht er nicht. Für mein Dafürhalten hätte Th. Hitzlsperger mit dem selben starken Gremien wie derzeit und das im Januar, dann hätte er damals schon die Koffer packen müssen. Weil er damals falsch lag in dem er Claus Vogt an den Pranger stellte. Vielleicht hat er ja diesen Brief nun doch als Anlass gesehen den Verein nun doch zu verlassen. Das ist von mir auch nur Mutmaßung, wie von Euch die ständige These, dass Vogt und Hitzlsperger nicht miteinander können. Aber was mich nervt sind immer Eure selbigen Plattitüden und Phrasen. Dann tretet aus dem Verein aus und lasst es gut sein, aber haltet dann die Finger von der Tastatur und hört auf in AfD Manier unwissend und unqualifiziert zu hetzen. Das nervt nämlich ungemein, bei aller Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit, irgendwann geht es einem auf den Wecker.

  5. Henning sagt

    Maggu, es geht nicht um Abneigung.
    Ich habe keine Abneigung gegen irgend jemanden, der den VfB unterstützt. Aber die Ultras und OFCs unterstützen Vogt bedingunslos! Als ihren Vertreter im Verein. Und dies führt nun dazu, daß Leute, die dem Verein nachweislich gut tun, erfolgreich sind und für viel Positives stehen vergrault werden.
    Ich bin sicher damit hat man nicht gerechnet und damit bewiesen, daß man die nötige Weitsicht und Einsicht nicht hat.

    Aber wer bin ich schon, ich bin nur Mitglied und VfB Fan, allerdins nichtmal in einem OFC!

    Ich wünsche mir nun das Mislintat zum Sportvorstand gemacht wird, denn ansonsten geht es für uns zurück ins Körbchen…
    Dann wünsche ich mir das einige diesen (mehr als) Warnschuss endlich verstehen und in Zukunft besonnen das einschalten, worauf es bei jedem einzelnen am meisten ankommt. Und das beginnt oberhalb des VfB-Schals.

  6. Ich verstehe hier auch einige Kommentare nicht. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass wir in den letzten Jahren jemals einen EV-Präsidenten mit Fußballkompetenz hatten, warum auch. Ein EV-Präsident benötigt meiner Meinung nach andere Kompetenzen. Und er benötigt bestimmte Werte, die ich bei CV sehe.
    Ich selber bin Mitglied beim VfB und auch in einem OFC. Bei der Mitgliederversammlung habe ich CV gewählt. Und das, obwohl für mich ein späterer Abgang von TH damit wahrscheinlicher wird, sollte CV zum Präsidenten gewählt werden. Das TH nicht verlängert, hat mich nicht überrascht. Mich hat eher überrascht, dass er seinen Vertrag noch erfüllt und sogar bei der Suche seines Nachfolgers unterstützt.
    Ich finde es auch schade, dass TH geht, aber keine Person ist größer/wichtiger als der Verein. Erfolgreich muss ein Verein nicht nur sportlich sein, sondern auf anderen Gebieten auch. Mindestens im Umgang mit seinen Mitgliedern. Und das wir auf absehbare Zeit mal wieder Deutscher Meister werden, dass hätte auch ein TH nicht geschafft, selbst wenn er bis zur Rente bei uns geblieben wäre.
    Und das der VfB jetzt Chaos, der Untergang oder was weiß ich noch alles droht, dass habe ich die letzten Jahre oft genug gehört.
    Mich würde auch interessieren, wer denn „…die Leute, die dem Verein nachweislich gut tun, erfolgreich sind und für viel Positives stehen vergrault werden…“. Wer wurde denn vergrault, der dem Verein nachweislich gutgetan hat, ihn erfolgreich gemacht hat und der für viel Positives steht. Wer sollen diese Personen denn bitte sein?
    TH geht, ein Nachfolger wird kommen. Ich hoffe, dass wir wieder ein ähnlich glückliches Händchen haben.

  7. Motzbackenbruddler sagt

    TH geht, weil er die Hand über seine Förderer halten musste (Porth etc.), die CV erfolgreich aufgescheucht hat. Das weiß TH, das wissen alle. Jetzt zieht er lediglich die Konsequenzen…

  8. Henning sagt

    Aus meiner Sicht beantwortest Du Dir deine Frage:
    „Wer wurde denn vergrault, der dem Verein nachweislich gutgetan hat, ihn erfolgreich gemacht hat und der für viel Positives steht. Wer sollen diese Personen denn bitte sein?“
    selber, indem Du schreibst es sei schade das TH geht und Du „hoffst“ man wird beim Nachfolger ein ähnlich glückliches Händchen haben.

    TH hat geliefert, er hat dem Verein neue Strukturen gegeben, wieder ein positives Image aufgebaut (abgesehen von dem unsäglichen Brief) und vor allem eine sehr positive sportliche Entwicklung eingeleitet. Er geht nun.
    Offensichtlich bildete er mit Sven Mislintat und Pellegrino Matarazzo ein sehr gutes, harmonierendes Team. Der Abgang THs muss hier keine Konsequenzen haben, kann er aber.

    Sportlich riskieren wir damit in doppelter Hinsicht viel.
    Wird der Nachfolger THs eine vergleichbare Qualität, Kompetenz in allen Bereichen und Leidenschaft für den VfB mitbringen? Dieses Paket wird mMn schwer zu finden sein.
    Und wird der Abgang THs Auswirkungen auf den Verbleib SMs und PMs haben? Das hängt vermutlich sehr vom Nachfolger und von der zukünftigen Zusammenarbeit ab.

    Keine Frage, Claus Vogt hat Standhaftigkeit bei der Aufklärung der Datenaffäre bewiesen und sich da verdient gemacht. Ansonsten war das Erreichte aus meiner Sicht bisher sehr überschaubar.
    Nun sollte er die Schlagzahl deutlich erhöhen und liefern, um das Vertrauen der Mitglieder zu rechtfertigen.

    Nun hoffe ich das drei Dinge eintreten, zum Wohle unseres VfB.
    1. Wir finden einen TH-Nachfolger mit hoher Qualität, mit dem SM & PM ähnlich gut zusammen arbeiten können und werden.
    2. CV und die Gremien steigern ihre Produktivität deutlich und entwickeln unseren Verein kontinuierlich weiter.
    3. Es kehrt endlich Ruhe ein und alle ziehen gemeinsam an einem Strang.

  9. Clemens sagt

    Artikel wie diese fördern leider wie so häufig die Beißreflexe in alle Richtungen, wenn es hier um vereinspolitische Themen geht. Vielleicht solltet ihr die Kommentarfunktion bei derartigen Themen zukünftig sperren? Zumindest die „Beiträge“ eines einzelnen Herrn könnte man doch (natürlich nach redaktioneller Prüfung) löschen, oder?

    Zum Thema: Hitzlsperger geht zu meinem persönlichen Bedauern. Aber damit den gleichzeitigen Abgang von Mislintat und Matarazzo zu assoziieren, halte ich für verfrüht. Wenn dieses Triumvirat sofort einzustürzen droht, weil ein einzelner Protagonist den Verein im nächsten Jahr verlässt, dann kann es mit den neu geschaffenen Strukturen nicht weit her sein. Und eine One-Man-Show möchte ich grundsätzlich in keinem Bereich mehr haben, weder in der e.V., noch der AG. Dafür gibt es in diesem Verein die entsprechenden Gremien.

    • @buzze sagt

      Löschen ist nicht unser Ding. Das machen wir nicht mal auf Facebook – okay, nur selten. Aber natürlich haben wir hier ein Auge auf die Kommentare und schreiten ggfs. ein. Also seid bitte nett zueinander, auch wenn Ihr nicht der selben Meinung seid. :-)

      • Clemens sagt

        Wie eine schwäbische Zensur Behörde kommt ihr beiden auch nicht rüber. 😄 Und grundsätzlich befeuert Meinungsvielfalt die Diskussionskultur. Aber bitte immer unter Berücksichtigung der Netiquette.

  10. drausvomLande sagt

    Hitzlsperger geht: des isch da hammer

    Sorry, aber den musste ich loswerden, insbesondere weil er so schön 2deutig ist.
    Ansonsten zu Eurer Disskutiererei:
    Von weit aussen betrachtet (und da bin ich mittlerweile) haben sich da 2 honorige Personen in eine Situation manövriert, die nach diesem Wahlausgang nur so enden konnte. Das ist schade, sogar sehr schade. Hier wäre so ein Elder Statesman wichtig gewesen, der den beiden geholfen hätte, diese Alles oder Nichts – Spiel zu vermeiden.
    Jetzt ist es nun Hitzlsperger, das ist schlimm, aber nicht wirklich schlimmer, als wenn Vogt die Wahl verloren hätte.
    Wir können als VfB daraus aber eine Lex Hitz machen, d.h. diesen Abgang als Messlatte für ein anständiges und konsequentes Verhalten im Funktionärsamt, egal ob Verein oder AG, setzen und alle kommenden und aktuellen Ämtler daran messen.
    Und bitte endlich aufhören, gegen die Badenser zu verlieren.

    • @abiszet sagt

      Erst dachte ich, es wäre ein Tippfehler, aber dann ist mir klar geworden: Disskutiererei ist genial und passt perfekt ;-)

  11. RonMuc sagt

    Sehr gelungener Beitrag @abiszet, Chapeau!
    Die Schlussfolgerung „Dass der VfB in „Schutt und Asche“ (ihr kennt‘ das) zerfallen wird, wird jedoch nicht passieren“ teile ich allerdings nicht. Sven wird ebenfalls gehen, eher früher als später, dafür haben er, TH und Rino zu oft betont, wie ausgezeichnet sie zusammen arbeiten. Ohne die beiden steht der VfB wieder mit dem Kopf unterm Arm da, das ist mir Schutt und Asche genug. Dass es Vogt mit seinen PlayFair- und Kommerzkritiker-Vasallen dann gelingt, fähige Nachfolger von einem Wechsel zum VfB zu überzeugen, glaube ich in 10 kalten Wintern nicht. Nur gute Leute holen gute Leute, schlechte Leute … Spätestens zu diesem Zeitpunkt grüßt das VfB-Murmeltier wieder vom Stadiondach runter.

    • @buzze sagt

      Wenn der Hitz-Rückzug unweigerlich einen Abschied von Mislintat bedeutet, müsste man sich allerdings auch fragen, wessen Strukturen geschaffen wurden: die des VfB Stuttgart oder die des VfB Hitzlintat? Klar, wird ein eingespieltes Team gesprengt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Mislintat möchte, dass jemand anderes die Früchte seines Scoutings erntet. Solange ihm niemand vor die Nase gesetzt wird, der ihm den Blick durchs Diamantauge verbaut, bin ich daher optimistisch.

  12. Heinzi sagt

    Ich glaube nicht, dass Mislintat sonderlich traurig über den Abgang von Hitz ist. Er hat (spätestens) jetzt im sportlichen Bereich das alleinige Sagen und sich dies auch in seinen Vertrag schreiben lassen. Ihm kann egal sein, wer unter ihm VV oder Sportvorstand wird. Ich glaube auch nicht, dass er eine der beiden Positionen anstrebt. Er hat hier einen tollen Job, wenn 2 von den 5 Top-Talenten, die er jedes Jahr holt, nach oben durchkommen, sind alle zufrieden. Weiter oben (z.B. Arsenal:-)) ist die Luft wesentlich dünner. Ich glaube und hoffe, er bleibt uns noch eine ganze Weile erhalten.

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