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Die Comebacker vom Neckar

Der VfB ist in dieser Saisonphase immer ein großes Drama. Es geht nicht ohne Emotionen, die Karussell fahren. Rückstände gehören zum VfB wie der Brustring, aber die Mannschaft hat wieder nur positive Vibes. Sie vertreibt die dunklen Wolken einer Niederlage gegen Markus Weinzierl, sie hat die Sonne dabei und bringt ein ganzes Stadion zum Strahlen. Die Gesichter der Fans leuchteten nach einem Spiel, an das sich die meisten noch lange erinnern werden.

Sind wir ehrlich: Weinzierl war beim VfB als Trainer eine völlige Fehlbesetzung. Jedes Kind im Faschingskostüm ist glaubwürdiger. Aber er passt perfekt nach Augsburg, deren Fußballspiel zynisch und komplett spaßbefreit ist. Der FCA ist wie ein Hühnerauge, ziemlich überflüssig. Der Augsburger Fußball ist so unansehnlich, in der zweiten Liga wäre er doch viel besser aufgehoben, oder?

Mut, Widerstandsfähigkeit und Leidenschaft, unerschütterliche Moral und der Glauben an die eigene Stärke: Das sind die Erfolgsfaktoren der derzeitigen Comeback-Kings aus Cannstatt. Rückschläge nehmen sie zunächst gleichmütig hin, wobei ich nach dem 0:1 durch André Hahn wirklich schlechte Laune hatte, und zwar in Kingsize-Größe. Wieder genug Spieler in der Verteidigung, die aber teilweise nur den Raum decken und Borna Sosa, der unter der Flanke durchspringt und so Hahn den Torabschluss ermöglicht. Borna ist der King in seinem Ding: Flanken schlagen, wie die zum Ausgleich von Waldemar Anton. Dazu kann er leidenschaftlich angreifen, aber defensiv muss er zulegen. Nach dem 1:1 ist das Zustandekommen des erneuten Rückstands nur durch Naivität und das Verweigern einer konsequenten Verteidigung zu erklären: Erst wartet Tiago Tomás auf den Pfiff des Schiedsrichters und ermöglicht durch seine Passivität Arne Meier einen großen freien Raum vor dem Sechszehner. Dann verlässt Anton seinen Gegenspieler Michael Gregoritsch, um Meier anzugreifen – weil Pascal Stenzel, Ata Karazor und Tomás es nicht schaffen, den Augsburger Zehner zu bremsen. Es ist eine absolute Verschwendung, dass Meier in Augsburg spielt. Er ist der einzige mit Kultur und Niveau in einer ansonsten konturlosen Mannschaft.

So fühlt sich ein volles Stadion an, Sasa!
Sasa Kalajdzic sagte, er habe noch nie in einem vollen Neckarstadion gespielt. Jetzt weiß er, wie sich das anfühlt und vor allem anhört. Ist was Besonderes, oder Sasa? Er selbst bleibt gegen Augsburg glücklos, so wird sein Schuss in der ersten Halbzeit aus rund zehn Metern von der halben Augsburger Mannschaft geblockt. Gegen Gladbach hatte er noch durch fünf Mann hindurch geschossen. Glücklos auch Chris Führich, der es in der Nachspielzeit nicht schafft, den Ball ins fast leere Tor zu schieben. Untröstlich ist er nach dem Spiel und hat gar keinen Grund dazu: Bei seinem Speed bekomme ich Herzklopfen und Atemnot auf der Tribüne, er sucht immer wieder das Dribbling, um Räume und Überzahlsituationen zu schaffen. Das mit den Toren, das klappt dann noch.

Und dann nimmt ihm Omar Marmoush auch noch den Ball vor dem Freistoß in der 79. Minute weg. Ich hätte wie Führich keinen Cent darauf gesetzt, dass Marmoush den Ball in den Winkel schweisst. Überhaupt, wer hat für den VfB zuletzt einen Freistoß direkt verwandelt? Daniel Didavi, Zdravko Kuzmanovic, Buffy Ettmayer? Freistöße zu verwandeln ist seit Jahren nicht unbedingt die Trademark des VfB. Umso schöner, dass Marmoush der Ausgleich gelingt. Nicht wenige hätten ihn zu diesem Zeitpunkt schon längst ausgewechselt.

Pellegrino Matarazzo nimmt dafür Kapitän Wataru Endo vom Platz und bringt Orel Mangala, den ich in der Startelf erwartet hatte. Kurz vor dem Ausgleich setzt der Trainer ein Zeichen, in dem er Alexis Tibidi für Karazor einwechselt: jetzt volle Pulle, auch das Stadion hat verstanden und gibt Vollgas. Es kann schließlich nicht sein, dass wir gegen den Feigling Weinzierl nicht drei Punkte holen. Gut ist, dass der Augsburger „Trainer“ mit Gregoritsch seinen gefährlichsten Spieler auswechselt.

Vor dem entscheidenden 3:2 ein bisschen Ping-Pong im Strafraum der Augsburger, bevor es Boing Boom Tschak macht und der Ball unter der Latte einschlägt. Tiago Barreiros de Melo Tomás, sein Name reine Poesie, wobei er manchmal spielt wie ein Gedicht von Ernst Jandl, sorgt für überschäumende Glücksgefühle im Stadion. Selbst Matarazzo rennt völlig enthemmt zur jubelnden Spielertraube, wird im Anschluss von Marmoush geboxt, geherzt und geschubst. Es scheint zu stimmen zwischen Trainer und Team und dass Matarazzo nicht nur der kühle Mathematiker und nachdenkliche Tüftler ist, hat jeder gesehen, der sein engagiertes Coaching an der Seitenlinie verfolgt hat.

Nach dem Spiel lässt sich die Mannschaft sogar zu so etwas wie eine Ehrenrunde hinreißen. Etwas, was ich Thomas Hitzlsperger auch gewünscht hätte. Es wäre würdevoller gewesen als sein Hoppla-Abgang und die etwas spröde Verabschiedung von Präsident Claus Vogt.

Lange saß ich in der Rückrunde hier, hatte diese graue Wolke über mir. Und egal, was ich machte und egal, wo ich war, diese Wolke kam überall mit hin. Jetzt sitz’ ich hier, nach Gladbach, Union und Augsburg, mit Bier in der Hand, völlig tiefenentspannt … bis zum nächsten Wahnsinns-Spiel der Comebacker vom Neckar.

Zum Weiterlesen:
Unser VertikalGIF “Kommt Frühling, kommt VfB!”

Die Süddeutsche Zeitung attestiert dem VfB eine beeindruckende Moral und hat sich im Text “Auch Matarazzo reißt es mit“ den VfB-Trainer genau angeschaut. Im zweiten Text “Raserei mit Fritzle“ konstatiert die SZ: “Die Stuttgarter haben den Glauben wiedergefunden, was allerdings nicht bedeutet, dass die defensive Naivität deshalb verloren gegangen wäre.“

Foto:
Matthias Hangst/Getty Images

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31 Kommentare

  1. Clemens sagt

    Wir haben auffallend häufig den gleichen Blick auf die Highs and Lows bei VfB Spielen. So auch heute. Es war eine Partie, die andere Hauptprotagonisten besaß, als noch die Spiele gegen Union und Gladbach. Sasa nicht der MOTM, Endo deutlich weniger Antreiber als zuvor. Dafür ein Führich mit viel Zug zum Tor, ein Marmoush, der oft glücklos agierte, aber kämpfte wie ein Berserker und am Ende immer noch genug Selbstbewusstsein besaß, sich den Ball zum Freistoß zurechtzulegen. Und mal wieder ein Verteidigertor. Immerhin 11 Tore wurden diese Saison bislang von unseren Abwehrspielern erzielt (Bielefeld hat insgesamt 22 Tore erzielt), eine bemerkenswerte Zahl bei 35 VfB Treffern in Summe und einer der Gründe, weshalb der VfB immer noch berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt haben darf. Dieses Kuriosum lässt einen etwas gelassener auf die teilweise haarsträubende Verteidigung unserer Defensiven im 1. Drittel blicken.

    Gespannt bin ich auf die Reaktionen diverser Kommentatoren hier beim VP, die seit Monaten im Wochenrhythmus die Demission von Matarazzo gefordert haben. Die Auftritte der zurückliegenden 5 Spiele lassen aus meiner Sicht drei Punkte erkennen: 1. Der Trainer hat die Mannschaft hinter sich, 2. Er ist taktisch flexibel und lernfähig bei der Personalauswahl und 3. dieser gemeinhin kontrollierte Trainer besitzt auch Impulsivität auf und neben der Bank (welche sogar bis zur Eckfahne reicht), welche in den wichtigen Momenten zum Ausbruch kommt und den Mann so sympathisch bzw authentisch macht.

    • Bernd sagt

      Gespannt bin ich auch auf die Reaktionen diverser Kommentatoren wie bei der schlechten Kondition (schon wieder weniger gelaufen als der Gegner!) aus einem 1:5 ab Minute 76 in den drei Spielen zwischen Leverkusen und Hoffenheim ein 4:0 in den drei darauffolgenden Spielen werden konnte.

  2. Martina sagt

    Rino hat wahrscheinlich unsere Kommentare gelesen und sich diese zu Herzen 💌genommen😅

    Er hat Dinge positiv verändert und den Mut gezeigt unorthodox und für seine Verhältnisse schnell Dinge im Spiel zu verändern. Das letzte Mal Dinos und gestern Endo… Das wurde jeweils belohnt.

    Finde, es ist schon eine Veränderung auch von seiner Seite zu erkennen. Seine Lieblinge Massimo, Teto und auch Dida hat er mal aussortiert. Und jetzt schon wirklich richtig etwas bewegt.

    Das, was hier immer wieder zur Sprache kam, fühlt sich anders an jetzt.

    Das er es hingekriegt hat, das alle bis zum Schluss rennen, kämpfen, sich maximal reinhängen ist eine Leistung, die man genauso wie seine eigene Weiterentwicklung, total anerkennen und loben muss. Es wäre super, wenn die Energie jetzt weiter so bleibt und wir es schaffen die direkten Konkurrenten rauszukegeln. Dortmund mal wieder zu schlagen wäre sehr nett!

    So ein paar Dinge wie das leere Tor treffen, wären nicht schlecht zu verbessern, soviel Blutdruck Tabletten kannst Du gar nicht einwerfen…

    Puh, das war ein wahnsinns Spiel gestern.
    Weinzierl, nimms mir nicht übel, ich mag Ihre arrogante Stuttgart hat viele Individualisten, aber keine Mannschaft Haltung nicht… unter Ihrer Führung mag es so gewesen sein…

    Ich schliesse mit dem Zitat vom Sky Kommentator

    Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Sie die Stimmung hier sehen, der VfB ist nicht Meister geworden und hat sich nicht für Europa qualifiziert; er hat „nur“ ein Spiel gegen Augsburg gewonnen,
    aber wie 🎊🎉🎊🎉🥳🍻🪄

  3. Benny sagt

    Clemens, Du sprichst mir aus der Seele! Was wurde hier wieder ständig der Kopf des Trainers gefordert. Unerträglich! Daher freut es mich für ihn besonders.

    Auch die Ruhe, welche die Verantwortlichen behielten, wurden hier immer wieder als Hauptproblem gesehen.

    Wir sind sicher nicht durch und können immer noch absteigen. Das Momentum spricht jedenfalls für uns. Und das es zwischen Team, Trainer und uns Fans stimmt, sieht man deutlich.

    Daher bleibe ich bei meiner Meinung, endlich mal an einem Trainer festzuhalten. Zur Not auch in Liga zwei.

  4. Bacardihardy sagt

    Clemens, ich geb dir Recht der Trainer und die Mannschaft sind eine Einheit geworden. Mich freut das natürlich, dass der Erfolg zurückgekehrt ist. Ich gebe zu, dass ich schon seit Herbst letztes Jahr gar nicht zufrieden war mit Materazzo und seinem Trainerteam, vor allem aufgrund Defensive, Fitness und damit einhergehenden Verletzungen. Aber das haben sie ja zwischenzeitlich im Griff. Hat allerdings auch lange gebraucht, ich hätte nicht soviel Geduld gehabt mit ihm. Jetzt hoffe ich, dass der Vfb zumindest über die Relegation drin bleibt. Es wird trotzdem schwer.

    • Clemens sagt

      Als Fan darf man natürlich auch bei Ergebniskrisen schneller unzufrieden sein und “Köpfe” fordern und es ehrt dich, dass du selbst von dir sagst, dass Geduld in diesem Punkt nicht deine Stärke ist. Aber Vertrauen ist vermutlich eine wichtige Basis für jede gute Zusammenarbeit. Und das Wenige, was wir tun können, ist den Verantwortlichen zu vertrauen, dass diese den richtigen Blick auf das große Ganze haben.

  5. Der Groundhopper sagt

    Irgendwie Schade, dass die Zahl der Kommentare unter diesem Beitrag bislang einstellig ist. Hätte Augsburg gewonnen, wären es doch bestimmt schon 3 – 4x so Viele gewesen.
    Zugegeben, ich selbst habe noch vor 4 Wochen auch nicht mehr daran geglaubt, dass wir heute so “gut” dastehen (kann Jeder ganz einfach nachlesen ;-) ).
    Umso schöner ist die Entwicklung der vergangenen Spieltage doch und umso mehr sollte man sich auch ruhig mal offen freuen dürfen! Zumal nach so einer emotionalen Schluss-Viertelstunde wie am Samstag.
    Wirklich schade, dass dem nicht so ist.

    • @abiszet sagt

      Dann mache ich es mal zweistellig ;-) Aber klar, nix g’sagt, isch genug g’lobt …

  6. Man muss schon ziemlich zwischen den Zeilen lesen, aber ich glaube aus dem Text zu erkennen, dass der @abiszet den M.Weinzierl für keinen guten Trainer hält… ;)

      • Bernd sagt

        Ich mag den Fußball den er spielen lässt auch nicht besonders, aber das macht ihn nicht gleich zu einem schlechten Trainer. Klar ist er eins der Gesichter des Abstiegs 2019, aber da hatten auch viele Andere ihre Aktien drin. Und angesichts ihrer Möglichkeiten performen die in Augsburg aktuell zwar unterdurchschnittlich, aber ob das mit einem anderen Trainer besser wäre bin ich mir gar nicht so sicher.

        • @buzze sagt

          Mit “angesichts ihrer Möglichkeiten” meinst Du den Kader mit Oxford, Vargas, Dorsch, Meier und einem 16-Millionen-Winter-Neuzugang, der nicht spielt? :-)

          • Bernd sagt

            Mit den Möglichkeiten meine ich, dass sie aktuell schlechter dastehen, als dass aufgrund der Transferbilanzen der letzten Jahre zu erwarten wäre. Ob das trotz oder wegen der von dir genannten Spieler ist, lass ich mal dahingestellt. Bei Pepi habe ich ohnehin den Eindruck dass es bei den ganzen Merkwürdigkeiten um den Deal in erster Linie um eine Umgehung des Third Party Ownerships geht.

  7. Dirty Harry sagt

    Das war ein wahnsinns Fußballspiel am Samstag. Klasse Atmosphäre im Stadion, auch wenn man wohl organisatorisch mit so einem Andrang ziemlich überfordert war. Zum Spielbeginn stand ich leider noch in der Schlange vor der Gegentribüne…

    Endlich mal so eins von den 6-Punktespielen gewonnen und jetzt sind wir im Abstiegskampf auch wieder voll im Rennen. Ich gebe zu, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr daran geglaubt habe, dass wir mit Rino nochmal die Wende schaffen. Aber in den letzten Spielen zeigt die Tendenz klar nach oben und wir belohnen uns auch endlich mal.
    Würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn man in dieser Konstellation mit Trainer und Sportdirektor noch lange erfolgreich weitermachen könnte. Zum Triumphieren ist es aber definitiv noch zu früh. Das kann man sich für den 34. Spieltag aufsparen.

    • @abiszet sagt

      Absolut, ein Wahnsinnspiel. sky-Kommentator Jonas Friedrich sagt, dass er dieses Spiel so schnell nicht vergessen wird (siehe oben auch Zitat im Kommentar von Martina). Kein Grund, euphorisch zu werden. Und kein Grund, alles auf einmal nur positiv zu sehen. Zusammenhalt, Offensivmöglichkeiten, alles gut, defensiv ist es teilweise viel zu naiv. Bin gespannt, wieviele zweite Bälle der VfB bekommt nach den Ortega-Spieleröffnungen auf Serra/Klose.

  8. Martina sagt

    Mir geht es auch so, dass ich nach dem Spiel total euphorisiert und glücklich war. Nach all den schwierigeren Momenten ein Gefühlswahnsinn.

    Als VfB Fan ist man natürlich sturmerprobt und weiß, dass eine Schwalbe keinen Sommer macht. (Auch die von Omar nicht)

    Das Spielglück war definitiv (endlich) mal auf unserer Seite. Ich finde in Augsburg gibt´s schon ein paar gute Spieler. Weinzierl ist auch nicht meins, aber wenn´s passt solls doch recht sein. Hauptsache wir haben gewonnen :-)

    Gut finde ich, dass das Thema Hitz nun durch ist und nun hoffentlich mit Sir Alex die lange ersehnte Ruhe eintritt… und wir auf Platz 14 oder 15 die Saison beenden.

    Das wär doch ein gelungenes Happy End…

  9. fritzo26 sagt

    Okay – war auch nicht immer mit PM und SM so einig, sehe aber jetzt ein, dass wir mit “diesen” 13 Spielern die Klasse halten können; und damit weiterhin die Kritik an SM, dass jenseits der 13… na ja, wird ja vielleicht irgendwann noch. Auf die Kritik und Häme an Weinzierl oder andere Trainer gebe ich gar nix, zumal wenn die am Ende der Saison ev. einen besseren Job gemacht haben als der VfB ( Wir haben nicht 4:0 gegen Hoffe gewonnen). Ich war in der Cannstatter Kurve und so manches beim FCA war nicht sooo schlecht, einen Andre Hahn würde ich gleich nehmen, aber HALT!, der ist ja über 25.
    Ich habe mich super gefreut mit unserem Goalie, der uns dieses Mal mind. 2 Punkte gerettet hat.

  10. Bacardihardy sagt

    Der Vfb hat gute Spieler, vor allem im Offensivbereich, da zähle ich auch die Jungen wie Tibidi, Sankoh, Kastanidis und auch Coulibaly dazu, wo noch zusätzlicher Transferbedarf besteht , ist der Defensivverbund incl. Goalie. Der Torwart benötigt echte Konkurrenz, ebenso Verteidigung und defensives Mittelfeld. Wenn das abgestellt ist, hat der Vfb never etwas mit Abstieg zu tun.
    Die Fitness passt ja zwischenzeitlich, war im Januar noch anders.
    Der Zusammenhalt mit dem Trainerteam stimmt.
    Und Erfolg ist jetzt auch da, das müsste Selbstvertrauen geben.
    Das schöne Wetter und die Fans motiviert unsern Vfb noch mehr.
    Jetzt in Bielefeld einen Dreier, das wäre die halbe Miete.

  11. wrdlbrmft sagt

    Guter Artikel zum Spiel (inkl. deckungsgleiche Gefühlswelt), der das Weinzierl/FCA-Bashing nicht nötig hat.

  12. wrdlbrmft sagt

    Zum Thema Torwart:

    Ich finde Müller und fand Kobel ordentlich. Nicht mehr und nicht weniger. Beide sind okaye und durchschnittliche Torwarte in der Bundesliga. Falls aber tatsächlich ein neuer letzter Mann gesucht wird, der die Nummer 1 qualitativ aufwertet, dann würde ich Stefan Ortega Morena empfehlen.

    • @abiszet sagt

      Ortega fände ich auch mega :-)
      Zu Weinzierl/FCA: Stimmt grundsätzlich und ist sonst nicht meine Art, aber es nervt, wie die sich jedes Jahr durchwursteln auf (für mich) unangenehmste Art.

  13. Clemens sagt

    Wenn man den VP und unsere Kommentare hier liest, entsteht schnell der Eindruck “alles Schl… außer Muddi”. Augsburger Anti-Fußballer und unsympathischer Weinzierl, Union ist ne widerliche Tretertruppe, der Dosen Club ist der Antichrist des modernen Fußballs, VW Golfsburg, Hoppenheim, die Bauern aus MUC usw. Ich ertappe mich selbst sehr häufig bei einer leicht chauvinistischen Grundhaltung beim Blick auf die Konkurrenz in Hamburg oder Gelsenkirchen, was natürlich vollkommen unangemessen ist. Dafür hat unser VfB selbst viel zu viele Defizite in den vergangenen 10 Jahren an den Tag gelegt, als dass wir heute mit dem moralischen Mittelfinger auf andere Vereine zeigen könnten.

    • @abiszet sagt

      Ich gebe Dir bei Union, RB und FCA recht, moralische Zeigefinger (oder gar Mittelfinger) sehe ich bei den vp-Texten ansonsten aber nicht. Kann aber das übliche Ding zwischen Fremd- und Eigenbild sein ;-)

      • Clemens sagt

        Lag vermutlich am Spielplan, dass wir zuletzt gegen Union und jetzt gegen die Augsburger gespielt haben. Aber Streich kommt hier ebenfalls nicht immer gut weg. Und seien wir mal ehrlich: an Union könnte ich mich jede Woche aufs Neue abarbeiten, so besch … eiden finde ich diesen Psyeudo-Linken Verein. Ich kann nichts dafür, ich habe Fußball Tourette.

  14. Martina sagt

    Union geht mir seit Gonzales im Abseits stand und wir uns nach unten verabschiedet haben maximal auf den Sender. Dieses Getrete, Gejammer und die Grunddiskussionen ob der Ball rund ist geht einem einfach nur auf die Nerven. Gegen Augsburg hab ich eigentlich nix, Weinzierl ist mir halt unsympathisch.

    Streich ja, nervt auch. Sein Understatement auf Biegen und Brechen mag ich nicht. Da ist mir ja unser Sven mit seinen Superdenliven lieber.

    Ansonsten sind meine mag ich gar nicht
    (Bremen/exKohfeld) / HSV Vereine eine Etage tiefer. Mit dem hochgelobten Max Eberl konnte ich auch nix anfangen, der ging immer so derb roh ab… und konnte nicht verlieren.

    Hoffentlich vermeidet der Fussball Gott eine
    Relegation HSV gegen uns. Nein Gott, nicht Walter 🙏🙏🙏🙏

    Für Ortega stimme ich auch 👍
    Ist Sven aber zu alt, kommt daher leider
    nicht in die Verlosung.

    Für die Defensive hab ich leider keine bezahlbaren Vorschläge 🫣

    • Bernd sagt

      Ortega wäre wahrscheinlich schon ein Upgrade zu Müller, aber die Zeiten wo wir die Konkurrenz kaputt kaufen konnten sind schon eine Weile vorbei.

  15. Martina sagt

    Es passt zwar nicht thematisch hierher (sorry), mich würde trotzdem wahnsinnig interessieren welchen Eindruck Ihr / Sie von der PK von Sir Alex habt?

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