Alle Artikel mit dem Schlagwort: Führungsqualität

Sie werden ernten, was sie säen

In der Wirtschaftswissenschaft gibt es das sogenannte Peter-Prinzip, benannt nach Laurence J. Peter. Es besagt, dass Mitarbeiter so lange befördert werden – entweder innerhalb eines Unternehmens oder durch Job-Wechsel – bis das Maß der absoluten Unfähigkeit erreicht ist. Peter dazu wörtlich: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“ Ich frage mich: War Michael Reschke als Kaderplaner im Hintergrund bei Bayern München und Bayer Leverkusen nicht am besten aufgehoben? Ist er mit seiner Rolle beim VfB nicht überfordert? Anders ist es nicht zu erklären, wie Reschke auf die Idee kommt, dass Tayfun Korkut der richtige Trainer für den VfB ist. Es kursierten jede Menge Namen als Wolf-Nachfolger. Da waren ganz interessante Namen dabei wie David Wagner (Huddersfield Town) oder Kenan Kocak (Sandhausen), aber auch ein paar völlig absurde wie Bernd Schuster, Krassimir Balakov, Markus Babbel und Mirko Slomka. Jeder wäre besser gewesen. Kein Wunder, dass jetzt ein Tayfun Sturm der Entrüstung durch Stuttgart weht. Geil!!! Korkut!!! Unfassbar, dass wir den bekommen haben. Bei aller Kritik …

Nightmare on Mercedes Street

Eine Runde weiter. Mehr müsste über das Pokal-Spiel gegen Braunschweig nicht geschrieben werden. Aber das Spiel ist entlarvend. Mehr als Rumpelfussball ist mit dem derzeitigen Kader nicht drin. Es braucht Glück und eine krasse Fehlentscheidung des Schiris, um gegen einen biederen Zweitligisten in der Verlängerung zu gewinnen. Immerhin werden die knapp 22.000 Fans, die sich ins Stadion gewagt haben, mit 5 Toren in 120 Minuten, einem verschossenem Elfmeter sowie Spannung und Slapstickeinlagen in beiden Strafräumen belohnt. Und am Ende ist die Pokalsensation perfekt: Der VfB steht im Viertelfinale. Sie können es nicht besser Das Pokalspiel ist eine einzige Horrorshow. Die Außenverteidiger zu langsam, die Innenverteidiger überfordert, im Mittelfeld ein Loch, sinnlose Flanken in die Mitte, ein alleingelassener Stürmer. Damit ist das Spiel schnell erzählt, die Leistung des VfB ist eine Mischung aus fehlender individueller Qualität und taktischen Fehleinschätzungen. „Warum haben wir so ne schlechte Mannschaft, Papa?“ „Was ist wenn wir alle entlassen?“ #Kindermund #VfB — OZils (@ozils) December 16, 2015 Der #VfB schießt ohne Stürmer 3 Tore und bekommt nur 2 Tore ohne Abwehr. Respekt. — …

Subotic

Neven Subotic: Einer für den VfB?

Wenn man glauben darf, was so rund um den VfB gesprochen, gebruddelt und geschrieben wird, dann gibt es sie nicht mehr, die guten Spieler: Emiliano Insua ist bereits auf dem absteigenden Ast, Serey Dié ist manchen zu hektisch und fehlerhaft, Timo Werner zu schnell und Timo Baumgartl zu blond. Daniel Didavi ist zu pomadig und mit den Gedanken schon in Leverkusen und Pommes Tyton zu unberechenbar. Jetzt hält der auch noch ein paar 100prozentige, ja wo kommen wir denn da hin? Die Ehemaligen sind natürlich die einzig Guten: Antonio Rüdiger wird im nachhinein zum Abwehrgott, wovon nie die Rede war, als er noch beim VfB verteidigte. Und Sven Ulreich wird nachgeweint. Will jetzt nicht jemand auch noch Serdar Tasci, Vedad Ibisevic und Sven Schipplock glorifizieren? Ja, mit den dreien wäre der VfB auf Jahre unschlagbar. Gerne wird über ein System diskutiert, das hat sich Alexander Zorniger mit seinen Taktikbelehrungen und dem kategorischen Imperativ selbst eingebrockt. Die Frage ist jedoch: Passt das Spielsystem überhaupt zu dieser Elf, deren Potenzial in München manchmal aufblitzte? Oder, was ich …