VfB gegen Gala: Hölle, Hölle, Hölle!
Der VfB-Auftritt im Istanbuler Ali Sami Yen Spor Kompleksi: deutlich besser als gegen Fener, Rom und Porto. Und trotzdem ist der VfB solchen Situationen nicht gewachsen. Diese Gegner sind noch eine Nummer zu groß für das Team. Eine unnötige Niederlage? Ja, weil Stuttgart mit seinem Auftritt durchaus eine Grundlage für mehr schuf. Ein verdienter Sieg für Galatasaray? Unbedingt. Denn der VfB agierte vor dem Tor zu ineffizient und leistete sich in den entscheidenden Momenten höllische Aussetzer, die auf diesem Niveau schlicht nicht passieren dürfen. Dabei spielte Gala keineswegs überragend. Es reichte den Türken, zwei Chancen eiskalt zu nutzen und ansonsten ihr typisches Spiel aufzuziehen: wild, körperlich, mit vielen Zweikämpfen und geradlinig in der Offensive. Einfach, direkt, unangenehm. Hätte Victor Osimhen nicht einen geradezu höllisch schlechten Tag erwischt, hätte die Niederlage noch deutlicher ausfallen können. Ein typisches hätte-was-wäre-wenn-Spiel. Was wäre gewesen, wenn – Jamie Lewelings Doppelpfostenschuss im Tor gelandet wäre? – Atakan Karazor nicht so teuflisch langsam gewesen wäre beim 0:2, möglicherweise auch als Folge seiner Verletzung? – Fabi Bredlow beim 0:2 die Beine rechtzeitig zu …

