Alle Artikel mit dem Schlagwort: Millerntor

VertikalGIF #FCSPVfB: Einer dieser Tage

KW6, das neunte Pflichtspiel des Jahres 2026 und die erste Bundesliganiederlage des Jahres. Insgesamt die sechste der Saison und davon wiederum ein Drittel auf Hamburger Boden. Was ist da los, lieber VfB? Nachdem die schwäbischen Leichtmatrosen am Mittwoch in Kiel noch erfolgreich Kurs auf das Pokalhalbfinale gesetzt hatten, sollte es am Millerntor gegen den Tabellenvorletzten den nächsten Sieg geben. Dafür sollte fast die identische Mannschaft sorgen, die in Kiel erfoglreich war: Nur Chabot und Leweling mussten unter Deck bleiben. Stattdessen waren Jeltsch und Demirovic Teil der Crew. Nach dem Permafrost in Kiel wartete in Hamburg das berühmt-berüchtigte Schietwetter. Nicht gerade die perfekten Bedingungen für ein Fußballfest. Trotzdem hatte der VfB in der Anfangsphase die besseren Chancen: In der 13. Minute scheiterte Chris Führich am Keeper, in der 24. Minute Deniz Undav am Außenpfosten. Nach einem VAR-Entscheid (dazu später mehr) zugunsten St. Paulis in der 28. Minute wurde das Team von Alexander Blessin stärker und kam ein ums andere Mal gefährlich in den VfB-Strafraum. Und tatsächlich klingelte es wenige Minuten später im Kasten von Alex Nübel, …

Return of the Aufbaugegner

Gebt’s zu: Irgendwie habt ihr es doch auch geahnt, dass der VfB Stuttgart aus-ge-rech-net gegen Sankt Pauli sein erstes Ligaspiel im Jahr 2026 verlieren würde. Gegen den Tabellenvorletzten, das zuletzt am 13.12.2025 dreifach punkten konnte und der seit 30(!) Jahren auf einen Heimsieg gegen den VfB Stuttgart wartet. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich die Hamburger in dieser Saison gegen Top 5 Mannschaften stets beachtlich präsentierten: Beim 1:3 in München stand es bis zur 93. Minute Unentschieden. In Dortmund fiel der Siegtreffer zum 3:2 für die Borussia ebenfalls tief in der Nachspielzeit. Und im vorherigen Heimspiel am Millerntor musste sich Leipzig mit einem Punkt zufrieden geben. Man hätte also durchaus ahnen können, dass das Spiel mindestens so unangenehm werden würde wie das Hamburger Schietwetter am Samstagnachmittag. Vielleicht war das auch der Grund, warum Sebastian Hoeneß etwas überraschend nur zwei Mal rotierte, indem er Jeltsch für Chabot brachte und Demirovic für Leweling. Doch bereits von Anpfiff an wirkte sein Team seltsam müde – sowohl physisch wie auch mental. Ein Stück weit verständlich am Ende der …