Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tattoo

Der VfB gewinnt in München, weil …

Die letzten 12 Bundesligaspiele hat der VfB gegen Bayern München verloren, es ist nur noch die Frage, wie hoch der VfB am Samstag verlieren wird. Der Einzige, der sich gegen eine Niederlage stemmen will, ist Alexander Zorniger, der nach zwei Heimsiegen in Folge Oberwasser hat und den Mund voll nimmt: „Wir können auch Sachen, die den Bayern weh tun“. Das wäre erstaunlich, war doch in den letzten Spielen gegen München stets die Angst der beste Freund der Stuttgarter. Ich habe mir auch meine Gedanken gemacht, wie das Spiel so laufen wird und das geht so: Pep Guardiola ist in seiner Aufstellung immer für eine Überraschung gut und gönnt Sven Ulreich sein erstes Bundesliga-Spiel im Bayern-Trikot: „Er hat super-super trainiert, ich liebe seine Abschläge!“ Die VfB-Fans haben eine Choreo vorbereitet und begrüßen ihn mit blau-weissen Schildern mit der Aufschrift „Rente mit 27“ und werfen Falschgeld aufs Feld. Nach nur einem Tor in den letzten drei Bundesligaspielen wird Robert Lewandowski auf die Tribüne verbannt: Mit „Tore oder nix!“ begründet Guardiola die Nichtberücksichtigung. Thomas Müller hat im Angriff …

Wie aus Ginni mal so einer wie Gomez wird

Bier, gröhl, viel zu enges Trikot mit Senfflecken drauf – nicht nur auf dem Killesberg ist das das Bild, was man von einem gemeinen Fussballfan hat. Am besten die Straßenseite wechseln, wenn man so einen Typ sieht. Aber tief im Innern sind die Fans doch ganz anders. Grölen macht Spaß, aber eigentlich nur im Stadion und inner verrauchten Sky-Kneipe. Es soll gar Fans geben, die lesen können. Echt jetzt! Ich zum Beispiel habe zuletzt erst „7:1 – das Jahrhundertspiel“ gelesen. Das Minutenprotokoll des Halbfinales gegen Brasilien mit einer Unmenge an Erkenntnissen (wichtigster Mann in den ersten 30 Minuten: Sami Khedira) und Fakten von Christian Eichler habe ich regelrecht verschlungen. Dachte, danach könnte ich gleich noch ein Buch lesen, aber die Bestseller-Listen gaben so gar nichts her. Bei dem Wetter mixte ich mir einen funky Hugo und tagträumte so ein wenig vor mich hin. Ich schloß die Augen und plötzlich sah ich Bücher, die ich lesen möchte. Da ist Daniel Ginczek mit seinem Bestseller „Das Jahr, in dem ich traf“. Es berichtet davon, wie er den …