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Highlight im schwarzen Oktober!

So ganz entspannt konnte man als Fan der VfB Stuttgart Frauen irgendwie nicht in das erste DfB-Pokal-Achtelfinale der Clubgeschichte gehen: Das Team von Nico Schneck hat den letzten Sieg in der Liga im August eingefahren und erzielte im Oktober bislang keinen einzigen Treffer. Auch das Spiel in der ersten Pokalrunde gegen Turbine Potsdam war alles andere als souverän. Die VfB-Frauen lagen lange zurück, retteten sich in letzter Sekunde in die Verlängerung und gewannen schließlich mit 3:2.

Der Gegner im Achtelfinale war wieder ein Zweitligist. Wobei die SGS Essen als Bundesligaabsteiger deutlich besser in die Saison gestartet ist als Potsdam: Aus den ersten zehn Spielen gab es 7 Siege, 2 Unentschieden und nur eine Niederlage. Das Torverhältnis: 29:8. Das klang nach einer anspruchsvollen Aufgabe.

Um die zu erledigen, schickte Nico Schnecke Maxi Rall, Yuka Hirano und Rosa Rückert anstelle von Leonie Schetter, Chantal Hagel und Lenelotte Müller aufs Feld. Die Anfangsphase des Spiels zeigte dann, dass sich Essen durchaus etwas ausrechnete und mutig aufspielte. Und wie sollte man dann als Favorit reagieren? Genau, mit einem frühen Tor. Und genau das erzielte Rosa Rückert nach 19 Minuten nach schöner Vorlage von Verena Wieder.

In der 42. Minute war es dann exakt andersrum: Rückert bediente Wieder, die mit einem brillanten Abschluss von der Strafraumgrenze das 2:0 erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Die endgültige Entscheidung war dann natürlich das 3:0 in der 68. Minute, dass Greta Stegemann nach einer Stuttgarter Ecke und Konfusion in der Essener Defensive erzielte.

Wenn man sich einen Pokalsieg eines Favoriten malen könnte, sähe er aus wie das 3:0 der VfB Stuttgart Frauen gegen die SGS Essen: Über 90 Minuten dominant, defensiv so gut wie nichts zugelassen und vorne effizient zugeschlagen – auch, wenn Dafina Redzepi und Adriana Achcinska das Ergebnis noch höher hätten gestalten können.

Alles gut, also? Leider nicht, denn Julia Mickenhagen verletzte sich erneut, nachdem sie im Essener Strafraum umgeknickt war und musste ausgewechselt werden. Da der VfB-Coach sein Wechselkontingent bereits erschöpft hatte, spielte sein Team die letzten 15 Minuten mit einer Frau weniger. Gute Besserung an dieser Stelle!

Fast so erfreulich wie der Weiterkommen: Die VfB Frauen können noch 1:0! Zum ersten Mal in dieser Saison erzielte das Team den ersten Treffer des Spiels. Das sollten sie auch am 8. November, wenn das nächste Spiel in der Liga beim FSV Mainz 05 ansteht!

Bereits am 1. November wird ab 19:15 das Virtelfinale des DFB-Pokal ausgelost. Sehen kann man das Ganze in der Sportschau.

Die Tore des Spiel kann man sich auf VfB TV angucken – auch ohne Abo!

Bild: VfB Stuttgart – Danke!

 

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2 Kommentare

  1. Daniel Pfofe sagt

    Die letzten 15 Minuten fand ich vor dem Hintergrund der Verletzung von Julia umso bemerkenswerter. Insgesamt ein sehr starker Auftritt der Mannschaft.

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