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Armin Veh im Interview

Wir haben viele Aussagen von Armin Veh seit seinem Amtsantritt beim VfB Stuttgart gesammelt und versucht, zwischen den Zeilen zu lesen. Herausgekommen ist ein großes, fiktives Interview, mit echten Fragen und echten Antworten und garantiert unechten und subjektiven Interpretationen, was Veh gemeint haben könnte. Viel Spaß beim Lesen!   

Aus verschiedenen Quellen haben wir Aussagen Vehs zusammengepuzzelt und Fragen & Antworten neu miteinander verknüpft. In Klammer und kursiv immer unsere Interpretation von Vehs Antworten.

„Es gibt ja Schlimmeres“

Zu Ihrer Zeit bei Eintracht Frankfurt sagten Sie, dass Ihr nächster Klub ein Spitzenverein sein solle. Mit Verlaub, das ist der VfB nicht, wenn man an die letzten Jahre denkt.
Ein solcher Schritt ist nichts Negatives.
(Bevor ich nichts mache, arbeite ich lieber beim VfB)

In der vergangenen Saison ist der VfB knapp dem Abstieg entkommen. Sie mögen dann anscheinend große Herausforderungen?
Wenn man mal hier war, dann weiß man, es besteht die Gefahr, auf Dauer abgehängt zu werden. Der VfB hat es schwer, wenn man bei den ganz alten Strukturen bleibt. Wir dürfen wenig Fehler machen, dürfen keine Flops haben.
(Das war in der Vergangenheit leider anders. Der VfB muss moderner werden, braucht neue Leute an der Spitze und vor allem soll Finanz-Chef Ulrich Ruf endlich mit einem Computer arbeiten!)

Wie fühlt es sich an, wieder beim VfB zu sein?
Es gibt ja Schlimmeres. Dieses Jahr erwartet niemand den Meistertitel von mir.
(Alles rund um den Verein ist so negativ, da kann ich nur gewinnen und nach Augsburg sinds nur eineinhalb Stunden)

Sie haben eine regelrechte Euphorie entfacht.
Jetzt habe ich den VfB ein paar Jahre alleine gelassen und es war nicht so gut, dann komme ich jetzt wieder zurück. Die Meinung, dass der VfB immer unter den ersten Fünf sein muss, hat man in und um Stuttgart exklusiv. Ein konkretes Saisonziel werde ich nicht nennen.
(Glaubt mir, das ist besser so)

Wie in der Meistersaison 2006/2007?
Hören Sie auf mit 2007. Wenn es um den Klassenverbleib geht, kann man nichts anderes machen.
(Ich möchte lieber keine großen Erwartungen erzeugen, sonst bruddeln die Stuttgarter nur)


Welchen sportlichen Erfolg können Sie den anspruchsvollen VfB-Fans versprechen?
Ich weiß nicht, was in der Saison möglich ist. Fußball lebt nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Entwicklung. Wir müssen demütig sein nach den letzten Jahren.
(Ich muss erstmal die Scherben von Labbadia und Schneider aufräumen)

Dennoch wurden seit Ihrer Ankunft 27.500 Dauerkarten verkauft.
Es gibt ja Schlimmeres. Ich bin nicht hierher gekommen, um Zwölfter zu werden. Aber ich bin kein Zauberer und warne vor falschen Erwartungen und überhöhten Zielen, wenn wir nicht noch was auf dem Transfermarkt machen.
(Denn wenn die Versprechnungen von Präsident Wahler nicht eingehalten werden, dann wirds sogar eng mit dem 13. Platz)

Geht der Jugendwahn nicht ein bisschen weit, nachdem Sie den 16-jährigen Arianit Ferati mit ins Trainingslager nach Mayrhofen-Hippach genommen haben?
Ferati ist ein Klasse Junge, ich wollte ihn mir in unserem zweiten Trainingslager genauer anschauen. Der kann noch U19 spielen und macht einen guten Eindruck. Wir holen aus der eigenen Jugend richtig viel raus und möchten die Jungs entwickeln. Darüber bin ich natürlich froh. Aber das braucht auch Zeit.
(Die Stuttgarter drehen ja regelrecht durch mit ihren Nachwuchsleuten. Es kommt bei den Fans deshalb immer gut an, wenn ich einen Jungen bringe, weil die dann sehen, dass wir voll auf den Nachwuchs setzen. Die Bundesliga kommt für Ferati aber noch viel zu früh)

Daniel Ginczek, Adam Hlousek, Florian Klein, Oriol Romeu: DieTransferaktivitäten des VfB Stuttgart sind zumindest ausbaufähig. Was sagen Sie zu den Neuen?
Es gibt ja Schlimmeres. Von Klein bin ich sehr angetan, Ginczek ist verletzt, Romeu erst kurz da und Hlousek hat noch Anlaufschwierigkeiten.
(Immerhin einen von den Neuen kann ich sofort bringen. Eine typische Bobic-Quote, aber Transfererfolge sehen anders aus)

In der Vergangenheit lag Fredi Bobic bei Neuverpflichtungen nicht immer richtig.
Ich glaube, dass das kein reines VfB-Problem ist.
(Was soll ich anderes sagen nach meinen Transfer-Flops Ewerthon, Bastürk, Marica und Gledson?)

Zum Schluss eine Frage von vertikalpass, die in keiner der unten genannten Quellen steht: Für viele Fans sind Sie der Einzige aus dem Führungstrio Wahler-Bobic-Veh, der das Wissen und die Erfahrung hat, den VfB wieder unter die ersten Sechs bringen. Wir haben nur Bedenken, dass Sie die Lust verlieren und vor den Strukturen des VfB fliehen: Wie stark sind Sie, Herr Veh?
Es bringt wenig, wenn ich darüber in der Öffentlichkeit spreche. Es gibt für mich im Moment keinen Grund zu wechseln. Da bin ich zuversichtlich. Ich habe ja selber einen Anspruch an mich.

Fragen und Antworten sind aus folgenden Quellen entnommen: Sport1, Stuttgarter Nachrichten 1 und 2, Stuttgarter Zeitung, Esslinger Zeitung, Bild und kicker.

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