Wohlgemuth bittet weiter zu Tisch
„He’s cooking“ oder „Let him cook“ kommt aus der amerikanischen Hip-Hop-Szene, ein Lil Irgendwas hat das mal gerapt, um den Swag aufzudrehen und das hat sich in den sozialen Medien verselbständigt. Schließlich wurde das englische „Let him cook“ eins zu eins ins Deutsche übersetzt und ist durch tausendfache Memes als „der kocht“ in der deutschen (Jugend-)Sprache etabliert. Im Sinne: Lass’ den mal machen, der macht das gut. Genauso ist es beim VfB: Fabian Wohlgemuth kocht. Der Aufsichtsrat ist auch der Meinung, bei Wohlgemuth ist alles in Butter: der Chefkoch darf weiter an seinem Pass stehen, sein neuer Vertrag läuft jetzt bis 2029. Das ist beim VfB durchaus bemerkenswert. Kontinuität auf der Position des Sport-Chefs kannte man in Bad Cannstatt lange nicht. Dutt, Schindelmeiser, Reschke, Hitzlsperger, Mislintat – bei allen konnte man nach kurzer Zeit den Braten nicht mehr riechen. Im Gegensatz zu Wohlgemuth. Absolute Perfektion auf jedem einzelnen Transferlöffel zu präsentieren, um das schwierige Umfeld zu überzeugen, das ist Wohlgemuth auch noch nicht gelungen. Was aber auch Kitchen Impossible ist im The Länd of Fußballexperten. …










