Wenn sich nichts ändert, ändert sich nichts
Glanzlos. Schmucklos. Pflichtsieg. Arbeitssieg. Die Fußballsprache hat einiges zu bieten für so einen Sieg des VfB gegen Slovan Bratislava. Wobei: So richtig gearbeitet haben außer Josha Vagnoman nicht viele. Bilal El Khannouss zum Beispiel. Nach seinem obligatorischen Fehlpass in die eigene Abwehr versuchte er, alles mit der Sohle, der Hacke und tänzelnden Schritten zu lösen. Das ist selbst gegen eine Mannschaft, die noch nicht einmal den Marktwert von Angelo Stiller besitzt, zu wenig. Aber was sollen wir dem Spiel den Mittelfinger zeigen, das macht es auch nicht besser. Und dass man gegen scheinbar unterlegene Gegner nicht ohne weiteres gewinnt, können Bayern München und Borussia Dortmund bestätigen. Beide wären froh, hätten sie sechs Punkte wie der VfB. Denn beide haben zwei Siege fest eingeplant. Wie der VfB. Der steht auf Platz 4 der Champions League-Tabelle. Nur eine Momentaufnahme, trotzdem sehr schön. Trotzdem. Es wiederholt sich zu viel als das es nicht bedenklich wäre. Bei allen vier Siegen in dieser Saison gegen Köln, Paderborn, Stavanger und Bratislava verlor der VfB nach der Halbzeit die Spielkontrolle. Bei Slovan …










