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Der einsame Präsident

Es gibt die schöne Geschichte von Bayern-Trainer Louis van Gaal, wie er in der Halbzeitpause eines Spiels vor seiner Mannschaft die Hose herunter lässt und von ihr forderte, sie solle im Spiel Eier zeigen. VfB-Präsident Claus Vogt hat mit seinem Statement zur Verschiebung der Mitgliederversammlung (ursprünglich geplant: 18. März 2021) blank gezogen und Eier gezeigt.

Denn er begründet nicht nur die Verschiebung (sehr ausführlich), sondern liefert auch Insights aus der Mercedestraße. Dass seine beiden Präsidiumskollegen Rainer Mutscher und Dr. Bernd Gaiser sowie der Vereinsbeiratsvorsitzende Wolf-Dietrich Erhard keinerlei Interesse am Austausch von Argumenten haben, dass sie sich für Meinungen der Mitglieder offensichtlich nicht interessieren. Dass auf ihn massiv Druck ausgeübt wird, bis hin zur Androhung von Schadensersatz. Man erkennt: Vogt ist völlig isoliert beim VfB und er entschied sich letztlich „gegen den erklärten Willen meiner beiden weiteren Präsidiumsmitglieder“ für eine Verschiebung, was den Anschein eines Alleingangs hat, aber ein Indiz dafür ist, dass er ganz alleine ist. Er wirkt dabei – und das wird Vogt nicht ungelegen kommen – als „einsamer Ritter im Kampf für Gerechtigkeit“, als Rächer der verlorenen Mitgliederechte. Obwohl er für diese Entscheidung massive interne Kritik befürchtet, sah er sich offenbar auch dazu gezwungen, Präsidiumskollegen und Teile des Vereinsbeirats öffentlich bloß zu stellen. In Stil und Ton nicht ganz so unter der Gürtellinie wie Thomas Hitzlsperger, aber doch mit sehr scharfer Klinge. Einen Gefallen hat er sich damit sicher nicht getan, sein Vorgehen macht ihn angreifbar. Dass sich Gaiser und Mutschler dagegen in einer Replik verwehren, verwundert nicht. Sie haben nicht ganz so dicke Eier, Ihr Antwortschreiben ist nicht ganz so fulminant. Aber diese Art von öffentlicher Schlagabtausch per Rundmail an 72.000 Mitglieder hat schon etwas von Kindergarten, der VfB macht sich lächerlich.

Das Bild, das der VfB abgibt, ist verheerend:
Gespalten, zerstritten, unversöhnlich im Umgang miteinander. Es wird nicht gemeinsam um die beste Lösung gerungen, sondern sich gegenseitig ignoriert und nur über die Öffentlichkeit kommuniziert.

Aber, um Twitter-Legende Daniel (@0711jmo2) sinngemäß zu zitieren:
Kann diese Schlammschlacht um die Macht auch eine Chance sein?

Unbedingt! Auch wenn der Vereinsbeirat oder das Rest-Präsidium noch eine außerordentliche Mitgliederversammlung erzwingen können, so dokumentiert das Schreiben von Vogt, dass es sich mitnichten um einen Machtkampf zwischen Vogt und Hitzlsperger handelt. Sondern dass es ein Kampf ist innerhalb des Vereins, zwischen Verein und AG, zwischen Personen, die ihre Macht und die bestehenden Strukturen erhalten wollen und solchen, denen die verbliebenen Mitgliederrechte noch etwas bedeuten. Diese Auseinandersetzung kann reinigende Kraft haben, wenn sie dafür sorgt, dass Intrigen und Besitzstandswahrung klar Personen zugeordnet werden kann, die nicht das Beste für den VfB wollen, sondern für sich selbst. Was sonst hinter verschlossenen Türen ausgeheckt wird, wird nun quasi live gestreamt. Das ist nicht gut für das Image des VfB, selbst Schalke und der HSV lachen über uns, aber es könnte gut sein für die Zukunft des VfB.

Sah es lang so aus, als ob es in diesem Streit keinen Gewinner geben könnte, als ob der VfB Vogt und Hitzlsperger womöglich beide verlieren könnte, so könnte es einen Überraschungssieger geben: Die Mitglieder des VfB.

Weil sie doch ernst genommen werden, weil ihre Mitgliederrechte nicht länger mit Füßen getreten werden und weil am Ende die Personen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden, die dem VfB schaden. Damit hätte der VfB Stuttgart die Chance zur echten Erneuerung.

Zum Weiterlesen:
„Army of Spalters“: Die Personen, die sich hinter Thomas Hitzlsperger verstecken.
„Now is the time“ beim Nachspielzeit-Blog, der die Chance für Veränderung sieht.
„Schwäbische Schattenkämpfe“ machen die 11Freunde aus.
„Durch die Attacken gegen ihn hat Vogt bisher nur gewonnen“, meint Alexander Bonengel von sky.
„Verrät der Vereinsbeirat den e.V.?“, Statement des Commando Cannstatt.

Bild: Imago (Pressefoto Bauman, Alexander Kepp)

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52 Kommentare

  1. Bernd sagt

    Ich denke, Vogt hat mit seinem Satzungsverstoß und seinem Alleingang gegen den ursprünglich von ihm mitgetragenen Präsidiumsbeschluss wahrscheinlich jegliche Option auf eine gütliche Beilegung des Konflikts zerstört. Ich verstehe immer noch nicht, wie er aus dem selbstgegrabenen Schützengraben wieder rauskommen will, weil er ja weder im Präsidium, noch im Vereinsbeirat, noch im Aufsichtsrat der AG eine Mehrheit für seine Vorgehensweise organisieren kann. Da wird auch die Verschiebung der Mitgliederversammlung nichts dran ändern.

    Ich habe hier ja schon zigmal geschrieben, dass ich ein Aufräumen mit den völlig kaputten Strukturen für ein durchaus erstrebenswertes Ziel halte. Aber das einzige was Vogt macht, ist diese Strukturen noch weiter zu zementieren, weil eine solche Strukturreform ohne die Unterstützung von wenigstens einem Teil der eV-Gremien in weiter Ferne liegt.

    • @abiszet sagt

      Sehe ich ähnlich wie Du.

      Sollte die MV erst im September stattfinden, so wäre sie eine Superwahl-Veranstaltung: Präsident wird gewählt, Vereinsbeirat ebenfalls, mE läuft die Amtszeit von Gaiser aus (entweder stellt er sich zur Wiederwahl oder ist als Präsident nominiert), da könnten Weichen in ein andere Richtung gestellt werden. Aber ganz klar: CV ist verbrannt in der Mercedesstraße, das kann bis September nicht gut gehen …

      • Bernd sagt

        Der Vereinsbeirat wird Gaiser aufstellen (in welcher Funktion auch immer) und Vogt nicht. Da ohnehin nicht der komplette Vereinsbeirat gewählt wird, dürften sich selbst bei einer Ablehnung einzelner Kandidaten durch die MV keine nennenswerten Machtverschiebungen ergeben.

        • @buzze sagt

          Es wird der komplette Vereinsbeirat gewählt. Die Amtszeiten werden wie beim Präsidenten „vererbt“.

          • Bernd sagt

            Achja, diese Satzung mal wieder. :-) Denke aber dass es ohnehin nicht so weit kommen wird, weil vorher jemand die Einberufung der MV im März gerichtlich durchsetzen wird.

    • Tøbi sagt

      Vogt wird am besten wissen auf wen er im Verein zählen kann und auf wen nicht. Und, dass er so oder so nur eine Zukunft hat, wenn letztere Protagonisten ihre Posten räumen. Ich glaube daran hat der gestrige Tag wenig geändert, allenfalls in der Außenwahrnehmung. Gleichwohl erhöht das den Druck auf alle Beteiligten und vor allem ebenjene, welche sich bislang im Hitzls…äh Hintergrund weggeduckt haben.

      Der Artikel hier geht ja gerade auf die Chancen für uns Mitglieder ein und darauf gilt es zu bauen. Und die mündigen Mitglieder sehe ich weiterhin in der Mehrzahl hinter Vogt. Nur muss dafür wie gesagt einmal kräftig durchgekärchert werden.

      • Bernd sagt

        Deine Einschränkung auf die „mündigen“ Mitglieder zeigt in meinen Augen schon wie der Hase läuft. Vogts Ablehnung einer Online-MV kommt ja zu einem gewissen Grad auch sicher daher, dass sich da zu viele „unmündige“ Mitglieder beteiligen könnten. Irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor: Ein Präsident, der Mehrheitsentscheidungen nicht akzeptiert und diese durch rechtswidrige prozedurale Tricks aushebeln will, was gegen zu einfache Beteiligung an Abstimmungen hat, sich mit allem und jeden anlegt ohne selber groß was auf die Kette zu kriegen, aber gleichzeitig auf eine große Zahl von loyal Ergebenen zählen kann, die ihn stets verteidigen. Hoffentlich bleibt uns wenigstens der Sturm auf die Mercedesstraße erspart.

        • Tøbi sagt

          Vielleicht ist das so. Manipulation und populäre Stimmungsmache haben ja so ihre Tradition im Verein. Für mich aber klar auf der Seite der Argumente für eine Verschiebung der MV – mit Gewährleistung einer ordentlichen Debatte, einer geklärten Rechtslage und bestenfalls etwas abgekühlten Gemütern. Was so ungefähr Vogts Argumentation wiedergibt. Die Frage der Rechtswidrigkeit dabei ist letztendlich wahrscheinlich nur von Experten zu beantworten.

          Und nochmal zum Stichwort Mehrheitsentscheidung: Vogt ist mehrheitlich gewählt. Und es wäre das einfachste und sinnigste der Welt gewesen, die Frage bezüglich seiner Kompetenz ganz einfach wieder auf diesem Wege zu klären. Aber da sind wir nun schon weit drüber.

          • Bernd sagt

            Gaiser und Mutschler sind aber ebenso mehrheitlich gewählt worden, letzterer sogar in derselben MV wie Vogt. Deren Stimmen zählen im Präsidium genauso wie die von Vogt.

  2. Silvi sagt

    Der einzige Mensch der uns Mitglieder in diesem Verein vertritt ist der Präsident und der heißt Claus Vogt und setzt sich gerade vehement für uns Mitglieder und unsere Rechte ein. Wenn wir den verlieren können wir alle austreten und brauchen keinen e.V. mehr und genau das ist das Ziel der ganzen Gremien und Personen, die gerade gegen UNSEREN PRÄSIDENTEN schießen. Ich sage das in aller Deutlichkeit, damit auch ALLE das hoffentlich verstehen und wissen was zu tun ist. Noch können wir sagen: VfB Stuttgart das sind wir, aber wie lange noch ?

    • Chuck sagt

      Was ist denn bitte schön zu tun? Claus Vogt hat sich für mich gestern für eine weitere Amtszeit disqualifiziert. Es ist einfach nur peinlich, wie sich unser Verein aktuell nach außen präsentiert.

    • Michael sagt

      Also ich sehe mich nicht mehr von Herrn Vogt vertreten. Bei seiner Wahl hat er übrigens 1184 Stimmen erhalten, was ungefähr 1,5 % der Mitglieder entspricht.

      Welche Gruppe die Mitglieder wirklich unterstützen kann nur eine möglichst zeitnahe Wahl aufzeigen. Daher fände ich es nicht gut, wenn der Vereinbeirat Claus Vogt nicht aufstellt.

      Wir Mitglieder sollten die Wahl haben, zu entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Bei dieser Wahl sollten möglichst viele Mitgleider einbezogen werden, daher würde ich eine Briefwahl befürworten.

    • Rainer Wetzel genannt Rainolo sagt

      Möchte mal sehen liebe Silvia ob du in der 2ten oder 3ten Liga auch noch sagst, UNSEREN PRÄSIDENTEN….. es ist ja nicht allein nur die Datenaffäre, da geht es ja noch um andere Dinge, die zwischen der sportlichen Leitung und Ihm nicht funktionieren…. Die SPORTLICHE LEITUNG hat in einer sehr schwierigen Situation bewiesen was sie außergewöhnliches drauf hat. Aber in Stuttgart ist es ja man gewohnt, Top-Leute, die es sportlich drauf haben vom Acker zu scheuchen…..Siehe Freddy Bobic……… Hitze hat einen Fehler gemacht, Richtig, für den er sich öffentlich Entschuldigt hat….und was macht der Vogt jetzt? Er Beginnt jetzt wieder eine 2te öffentliche Schlammschlacht und nennt das „IM SINNE DES VEREINS“… Dem geht es ganz sicher NICHT um unseren VFB, dem geht es nur um sich.

  3. Michael sagt

    Weder Hitzelsberger noch Vogt sind geeignet, der nächste VfB-Präsident zu sein. Hitzelsberger hat sich mit seinem Brief für das Amt disqualifiziert, das er aufgrund der Struktur der Ausgliederung ohnehin nie haben durfte. Und Vogt ist in der Rolle der vollisolierten One-Man-Show, an der er sicherlich nicht unschuldig ist, nicht mehr in der Lage im Sinne des Vereins erfolgreich weiter zu arbeiten. Es braucht einen neuen Kandidaten, der idealer Weise im März gewählt wird. Bis September ist der aktuelle Schwebe-Zustand untragbar. In der AG muss das Ergebnis der Datenschutzthematik über das Schicksal der Beteiligten entscheiden. Beim „Aufräumen“ darf es keine Kompromisse geben. Die Frage ist: wer greift dort durch, wenn die Verantwortlichen selbst verstrickt sind? Macht sich der Bock selbst zum Gärtner?

  4. Michael (2) sagt

    Ich gehöre ja zu denen, die für die Verschiebung der MV bin. Aus Gründen. Und ich sehe die Situation nicht gar so schwarz.

    Nehmen wir an Vogt steht im Präsidium allein und vom Vereinsbeirat folgen ihm 4 der 8 Mitglieder. Er kann also nicht „durchregieren“, sondern müsste für jedes Projekt einen weiteren Mitstreiter gewinnen. Ja und? Was, wenn nicht? Welche Entscheidung sind denn durch Vogt zu treffen? Ob der e.V. jetzt eine Frauenfussballabteilung unterhalb des Bereichs der AG aufbaut. Dann kann er für sein Mittelstandsbündnis werben (wobei das wohl aktuell noch weniger Chancen hat, als vor dem ganzen Theater) und etwas in Sachen Breitensport tun. Die Entscheidungen im Profibereich trifft er nicht. Und dass er der AG als Aufsichtsratsvorsitzender auf die Finger schaut, welches Mitglied kann dagegen ernsthaft etwas haben?

    Und was passiert, wenn die Mitgliederversammlung jetzt virtuell durchgezogen wird? Die organisierte Fanszene (und damit meine ich nicht nur den CC und den Schwabensturm, sondern auch viele OFC) ist gegen die Versammlung. Wie will man die wieder ins Boot holen, nachdem nun endlich wieder eine Annäherung stattgefunden hat.
    Und neben den von Vogt angesprochenen Gründen gibt es auch ein Vielzahl von rechtlichen Fragen, die dagegen sprechen, die virtuelle Mitgliederversammlung jetzt durchzuführen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass, selbst wenn man diesmal Profis ins Boot holt, eine Versammlung mit 10.000 und mehr Mitgliedern, rechtssicher und pannenfrei durchgeführt werden kann. Nicht bei dem Programm mit Satzungsänderungen, Abwahlanträge, die es hageln würde, etc..

    Lassen wir doch Esecon und den Datenschutzbeauftragten die Untersuchung abschließen und dann von unabhängigen Profis bewerten und dann die notwendigen Konsequenzen ziehen. Lasst den Beirat einen Gegenkandidaten finden, der gegen Vogt aufgestellt wird. Dann sollen die Mitglieder entscheiden. Hoffentlich als Präsenzveranstaltung oder zumindest als Hybrid. Damit wenigstens diejenigen, die Anträge stellen oder Reden halten wollen, die gleiche Möglichkeit haben, wie das Präsidium und der Beirat.

  5. drhuey sagt

    Da hier ja häufig Analogien zu Ex-Staatsoberhäuptern wie Nicht-Anerkennung von demokratisch erzielten Beschlüssen, bemüht werden, sei folgende Frage erlaubt: Nur mal angenommen diese Analogien wären berechtigt, stünde auf der Gegenseite der „deep state“. Ein nach aussen kaum sichtbarer Verwaltungsapparat, der mit Mauscheleien eine „hidden agenda“ verfolgt. So wird wieder ein Schuh draus.
    Die Analogie erster Teil scheitert natürlich daran, dass hier einer unter Inkaufnahme grosser Nachteile nicht für seine Interessen, sondern für die der Mitglieder kämpft. Und die grosse Gegenwehr inkl. weiterer Instrumentalisierung von Hitzlsperger lässt nur eine Vermutung bezüglich des Outcome des Gutachtens zu. Hitzlsperger ist mit der stadtbekannten Hure in die Kiste gestiegen und wundert sich warum die Leute auf dem Markt mit dem Finger auf ihn zeigen. Dennoch bin ich bereit seine von Naivität geprägte Aktion zu verzeihen, wenn der Sumpf in Cannstatt ausgetrocknet wird.

    • Bernd sagt

      Du hast recht, die Analogie funktioniert nicht solange noch keiner behauptet, dass in der Mercedesstraße eine satanistische Elite heimlich Bayern-Trikots trägt. Aber im Ernst, im Kern geht es doch hüben wie drüben darum, das Brechen von Regeln mit angeblichen höheren Zielen zu rechtfertigen. Und gerade nach Dietrich wollten wir das eigentlich nicht mehr haben. Und auch bei Vogt (und insbesondere seinen lautesten Unterstützern) kann ich immer weniger erkennen, dass es ihnen um die Interessen aller Mitglieder und Fans geht, sondern nur um einen Teil den sie als die „wahren“ oder wie oben im Kommentar als die „mündigen“ ansehen.

  6. Christian sagt

    Ich kann nicht erkennen, inwiefern einem Präsidenten, der sich weigert, eine ohnehin schon verspätete Mitgliederversammlung einzuberufen, „die verbliebenen Mitgliederrechte noch etwas bedeuten“.

  7. Benny sagt

    Es wird immer komischer. Meiner Meinung nach, kann man ohne Hintergrundwissen eigentlich gar nicht mehr bewerten wer „Recht“ hat.

    Was ich für mich allerdings komisch finde ist, dass alle so Pro Vogt sind!? Für mich sind Mislintat und Hitz ganz klar die „Väter“ des ,momentanen, sportlichen Aufschwungs. Was hat den Claus Vogt bislang bewirkt, außer zu Grinsen und #VomIchzumWIR zu schreiben?

    Hitz hat sich instrumentalisieren lassen, klar. Das war ein mega Fehler, das weiß er auch. Aber was heißt das jetzt? Claus Vogt „alias“ Chuck Norris, allein gegen alle? Stehen Mitglieder und deren Meinungen allein über allem? Ich bin auch Mitglied, habe aber auch ein Interesse daran in der 1. Liga zu spielen. Dafür brauchen wir halt leider nun auch mal Geld. Der der das Geld gibt, will halt auch mitreden. Wäre das bei euch anders?

    Für mich ist es kein Mehrwert, in der 3. Liga zu spielen, dafür aber an jeder Entscheidung des Vereins via „Volksentscheid“ beteiligt zu sein. Sorry.

    Daher bin ich klar pro Hitz, und somit zumindest auch ein Stück weit pro Investor.

    So, jetzt könnt Ihr mich in Stücke reissen :)
    Benny

    • Michael (2) sagt

      Unabhängig davon, dass ich eine ziemlich konträre Meinung habe, mal eine Nachfrage:

      „Für mich sind Mislintat und Hitz ganz klar die „Väter“ des ,momentanen, sportlichen Aufschwungs“

      Was hat Herr Hitzlsperger für den sportlichen Aufschwung getan? Klar, er ist Sportvorstand, aber die Mannschaft trainiert Rino, die Spieler scoutet Mislintat. Die meisten Spieler die jetzt auftrumpfen hat tatsächlich noch Reschke geholt.

      • Bernd sagt

        Naja, Hitz ist schon irgendwie der erste seit langem, dem es gelungen ist, wirklich gute Leute zu holen. Sind ja nicht nur Mislintat und Rino sondern auch Leute wie Krücken, Fahrenhorst und Rüdt. Es betonen ja auch alle immer wieder, wie gut der gemeinsame Austausch ist, von daher ist das schon auch der Verdienst von Hitz.

  8. Eigentlich gibt es doch einen Weg aus diesem Schlamassel, wenn folgendes in dieser Reihenfolge passiert:
    1. Hitz verzichtet auf Kandidatur
    2. Vogt zieht die Aufklärung Datenskandal bis zum Ende durch
    3. Der Verein/AG zieht entsprechend personelle Konsequenzen und schmeißt ALLE die darin verstrickt sind raus.
    4. Vogt tritt zurück (leider aus meiner Sicht nach gestrigem Brief notwendig)
    5. Es werden zwei neue Kandidaten aufgestellt.
    6. Die verschobene MV wird durchgeführt.
    7. Auf der MV wird der Antrag von Ron Merz angenommen u Satzung entsprechend geändert.
    8. Wir können uns wieder nur auf Fußball konzentrieren ;o)

    Gruß Joe

  9. SidoWeirebe sagt

    Die momentane Situation zwischen VfB e.V. und der VfB AG ist äußerst zerfahren. Wer hat recht, wer sagt die Wahrheit? Keiner der Außenstehenden weiß es so genau. Hier ein Vorschlag zur Schlichtung, der auf der von allen Seiten eingeforderten Transparenz aufbaut. Der Vereinsbeirat, der für die Aufstellung der Kandidaten verantwortlich ist, sollte eine detaillierte Stellenbeschreibung für die Position des Präsidenten des VfB Stuttgart e.V. veröffentlichen. Was sind die Anforderungen an den Präsidenten des VfB e.V.? Was sind seine Rechte und Pflichten als Aufsichtsratsvorsitzender der VfB AG, als Vertreter des mit einem 88,75%igen Mehrheitsanteil beteiligten VfB e.V.? Diese Anforderungen sollten ja vorliegen, das sie an eine externe Personalagentur weitergegeben wurden. Auf Basis dieser Stellenbeschreibung sollten dann bei der nächsten Mitgliederversammlung die Mitglieder entscheiden, ob der amtierende Präsident gegen diese Anforderungen verstoßen hat und abgewählt werden sollte oder nicht. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der amtierende Präsident zur Wiederwahl gestellt wird. Offensichtliche Verstöße des amtierenden Präsidenten sollten den Mitgliedern glaubhaft dargelegt werden.

    Sollte der amtierende Präsident nicht mehr aufgestellt werden oder aber die geforderten Anforderungen des Präsidenten sich nur auf sogenannte repräsentative Aufgaben beschränkt sein, so obliegt es jedem Mitglied, seine Schlüsse daraus zu ziehen.

  10. Thomas Obermüller sagt

    Mitgliederrechte, Mitgliederrechte, also ob es bei dem ganzen Streit bein VfB darum ginge. Die Mitgliederrechte sind in der Satzung geregelt. Die Mitglieder wählen bei der Mitgliederversammlung. Will eines der verstrittenen Lager daran was ändern? Wüsste nicht. Was ist mit mehr Mitgliederrechte gemeint? Ich will nicht, dass die Mitglieder über den nächsten Trainer, Sportdirektor entscheiden oder gar bei Kaderentscheidungen mitreden. Mir geht es in erster Linie um den Fußball und auf den habe ich als Mitglied nur den einen Einfluss, indem ich eine Aufsichtsperson der AG mitwählen darf. Und das ist auch gut so.

    • @abiszet sagt

      Es geht nicht darum, dass die Mitglieder über den nächsten Trainer, Sportdirektor entscheiden oder gar bei Kaderentscheidungen mitreden. Fordert das jemand? Jedes Mitglied hat das Recht an seinen eigenen Daten und das Recht nicht manipuliert zu werden. Wenn nicht unwesentliche Teile (u.a. der Fanausschuss des VfB) der Mitglieder eine Verschiebung der MV befürworten, so erfordert es der Respekt gegenüber ihnen, diese Meinung ernst zu nehmen, was offensichtlich nicht getan wurde (wenn man dem Schreiben von Vogt glauben darf). Ich denke, allen geht es um den Sport. Es sollte aber nicht so getan werden, als ob das davon anhängt, dass man die über 72000 Mitglieder, ohne die es den Verein nicht gäbe, ernst nimmt.

      • Christian sagt

        Aber inwiefern nimmt den Vogt die 72000 Mitglieder ernst, wenn er die längst überfällige MV 2020 erneut und eigenmächtig um ein halbes Jahr verschiebt? Ich habe eher den Eindruck, daß mit Mitgliederrechten die Ansichten und Meinungen eines Teils der Mitglieder gemeint sind. Und wer diesen nicht folgt, steht im Verdacht, die „Interessen der AG“ oder gleich vom Daimler zu verfolgen.

        • @abiszet sagt

          Pandemieebedingt ist sie längst überfällig (ob man sie gleich in den September schieben muss, ist fraglich). Jedes Mitglied hat das Recht an seinen eigenen Daten und das Recht nicht manipuliert zu werden und das Recht zu erfahren, was mit den Daten passiert ist und wer dafür verantwortlich ist. So wie es aussieht, wird dies nicht komplett und transparent und mit den entsprechenden Konsequenzen bis zum 18.3. der Fall sein.

          • Christian sagt

            Ok, ich übergehe jetzt einfach mal den negative konotierten Begriff „manipuliert“ (das wäre eine seperates Thema) und gehe wie du davon aus, das evtl am 18.3. nicht alle Aspekte der Datenaffäre komplett auswendig gelernt sind. Dann findet die von Vogt anvisierte MV am 5.9. ja trotzdem statt, an der alle noch nicht gezogene Konsequenzen durch die Mitglieder dann gezogen werden könnten. Warum sollten die Mitglieder nicht endlich das Recht haben, einen Präsidenten zu wählen, wo doch die Amtszeit des aktuellen eigentlich schon im Sommer letzten Jahres abgelaufen wäre?

  11. Thomas Obermüller sagt

    Dass der Verstoß gegen die Datenschutzverordnung aufgeklärt und gahndet werden muss, steht außer Frage. Ich kann es auch überhaupt nicht ab, wenn ich manipuliert werde. Das hat aber nichts mit Mitgliederrechten zu tun, das sind Rechte, die ich als Bürger habe.

  12. Rainer Wetzel sagt

    SCHON VERGESSEN !!!!
    Hitze hat Verantwortung übernommen!!! Zu einem Zeitpunkt wo das größte Chaos beim VFB herrschte…Keiner wusste wo hinten und vorne ist.
    Er hat versucht mit verschiedenen Posten einzuwirken in die Misere.
    Ihm ist gelungen den Top Mann Sven Mislintat zu bekommen. Gemeinsam haben Sie den kompletten Kader mit jungen Toptalenten erneuert, zu einem Zeitpunkt wo der VFB am Abgrund stand. Es wurde Trainer Tim Walter geholt der keinen schlechten Start hatte und nach einem halben Jahr wieder entlassen, weil er nicht die richtige Philosophie hatte und es nicht wirklich passte. Das muss sich erst mal einer TRAUEN nach so viel Chaos und Trainerverschleiß. Mit Matarazzo dann noch verlängern nach ZWEI Niederlagen hätte sich gar keiner getraut. (Reschke, Dutt….alle keine Ahnung) das macht nur jemand, der genau hinschaut, Ahnung hat und verändert!!! Alles SCHON WIEDER VERGESSEN.….wie gesagt: Der VFB sollte sich glücklich schätzen so ein starken Mann wie Thomas Hitzlsberger zu haben, der Power, Energie, und eine VISION bzw. einen Plan hat. Er ALLEINE ist verantwortlich für den jetzigen Erfolg und wird den VFB mit seiner Vision ganz nach oben bringe. ER sieht das Ziel und NICHT das Machtgehabe wie VOGT. Thomas Hitze ist der starke Mann und ich würde mich sehr freuen wenn er zusätzlich Präsident wird in Stuttgart. AG und EV…..Hitzlsberger ist ein Uli Hoeneß Typ
    Der Machtgeile Vogt sollte ganz einfach gehen. Hier geht es um die sportliche Weiterentwicklung. Ein Schwellbrannt bis September wär eine sportliche Katastrophe. Ich weiß nicht warum man in Stuttgart Angst hat vor einem starken Mann hat. Ist es denn besser man hat 5 Pfeiffen in den Funktionsposten??Andere Vereine warten schon bis sie Hitzlsberger bekommen.
    PS: Natürlich war der öffentliche Brief ein Fehler, aber vom Ablauf her blieb ihm keine andere Möglichkeit. Als intern durchgesickert ist, dass er für das Präseamt kandidiert, war es eine Frage der Zeit bis es die Medien veröffentlicht hätten, dann wäre es eine Katastrophe geworden. Mit seiner Entschuldigung verdient er den größen Respekt.

    • @abiszet sagt

      Hi Rainer, am Anfang dachte ich, es wäre Satire. Wie auch immer: Wir sind hier nicht bei Facebook, es muss nicht GEBRÜLLT werden und ein Ausrufezeichen reicht. :-) Hitze sagt übrigens selbst, dass er nicht alleine für den Erfolg verantwortlich ist (Erfolg? Noch ist nichts erreicht).

      • Rainer Wetzel sagt

        Brüllen tut auch niemand und mit den Ausrufezeichen ist nur vermerkt, dass absolute Top-Arbeit von Ihm schon wieder vergessen ist. Hätte Hitze nicht den Sven Mislintant geholt, sondern ein anderen und es wäre nicht gelaufen…Hmm, würde mich interessieren wer dann für das NICHT funktionieren verantwortlich gewesen wäre.
        ( Erfolg ist für mich, wenn ich etwas in eine bestimmte Richtung bringen möchte um ein Ziel zu erreichen und sehe das ich auf einem guten Weg bin.)

    • @buzze sagt

      Wenn Du Hitzlsperger mit einem vorbestraften Kriminellen vergleichst, der zu 3,5 Jahren Haft verurteilt wurde: Ist das ein Kompliment oder eine Beleidigung?

    • drhuey sagt

      RAINOLO!!! Wenn Hitzlsperger ein Uli Hoeness Typ wäre, hätte ich schon lange plädiert: „Hängt ihn höher!“. Da er aber so etwas wie der Gegenentwurf zu diesem arroganten, aufgeblasenen Gesellschaftsschmarotzer ist (SCHON VERGESSEN? er hat uns allen Steuergelder vorenthalten), wünsche ich mir, dass er aus der Allianz mit dem Pack wieder herauskommt und uns erhalten bleibt. Übrigens: was soll das für eine Machtfülle sein, an der Vogt interessiert ist? Als Präsident? Das Ding hat sich hochgeschaukelt und wahrscheinlich hat er nicht mit soviel Gegenwind gerechnet und musste jetzt auch all in gehen. Der Häuserkampf findet aber dort statt, wo niemand von uns hinsieht, denn dort hat auch der Ankerinvestor Interessen. Datenmissbrauch beim Investment/Marketingobjekt inkl. leitendem Angestellten vor Ort. Da hiess es wohl nicht nur einmal: „Mach‘ was“! Und wenn dann der cholerische, verbalinkontinente, leitende Angestellte vom Ankerinvestor zum CEO spricht, kann man sich vorstellen wie das läuft („Pass uff, onser Marketing-Lady hot do mal a Briefle aufgsetzt, mit Logo sogar. Sonschd zerlegt ons dr Vogt no der ganze Verei.“) . Alles Spekulation und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

  13. Oliver sagt

    Wieso Schlammschlacht? Sämtliche im Verein und der AG verantwortlichen Organe und Personen handeln doch harmonisch, professionell, integer, versöhnlich, teamorientiert und erfolgreich miteinander. Abzüglich Herrn Vogt.

  14. Bacardihardy sagt

    Rainer Mutschler und Oliver Schraft scheinen noch echte Probleme aufgrund der Datenweitergabe zu bekommen. Im Schach würde man sagen, die 2 Türme müssen fallen. Zusätzlich bedarf es eines neuen Präsidenten des e.V.
    Forza VfB
    Hitz muss natürlich Vorstand AG bleiben.
    2 charakterlich gute neue Kandidaten sollten aufgestellt werden als Präsidentschaftskandidaten. Von mir aus einer aus der Wirtschaft. Aber lieber wäre mir ein ehemaliger Spieler wie Andreas Beck, einer mit Grips.

  15. Benny sagt

    Der zentrale Punkt sind ja für viele hier die Mitgliederrechte.

    Also bitte versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden provozieren oder zu Nahe treten. Aber ist die offensichtliche Verletzung der Mitgliederrechte von so immenser Bedeutung, das jetzt scheinbar überdurchschnittlich fähige Leute in gehen sollen, die sicherlich falsch gehandelt haben um auf jemanden zu setzen, der sich ausschließlich darüber profiliert MitgliederRechte zu stärken?

    Vielleicht bin ich da einfach auf dem Holzweg, aber mir wäre es trotz dieses Vergehens lieber, sportlichen Erfolg mit Hitzlsperger und Mislintat zu haben und Vogt zu entfernen auch wenn er im Sinne der Mitglieder handelt.

  16. Benny sagt

    Für mich ist Hitzlsperger „der Macher“ unseres Aufschwunges. Dass er sehr gute Arbeit geleistet hat, ist denke ich unumstritten. Er harmoniert bestens mit Mislintat, was beide ständig betonen. Wir haben endlich wieder einen Weg, eine Vision, mit der wir uns identifizieren können. Wir setzen wieder auf die jungen wilden, das was wir immer wollten. Das ist zu einem sehr großen Teil sein Verdienst. Zumindest aus meiner Sicht. Er hat sich nun nachhaltig beschädigt, weil er sich hat instrumentalisieren lassen. Das ist klar. Trotzdem halte ich an ihm fest und nicht an Claus Vogt, der sich lediglich durch eine enge Verbindung zu den Mitgliedern profiliert.

  17. Spannendes Hin-und-Her hier.

    Ich bin ja überrascht über die „Argumentation“ des Präsidenten Vogt, dass er sehr gute Argumente für die Verlegung diskutieren wollte, seine Präsidiumskollegen diese aber nicht diskutieren wollten. Ich gehe davon aus, dass die Präsidiumskollegen ebenfalls sehr gute Argumente für ihre Position hatten. Diese wollte Präsident Vogt ganz offensichtlich nicht anhören. Das ist für mich wie ein Kind, welches Mama nach Süßigkeiten fragt und das Nein nicht akzeptiert und dann heimlich zu Papa geht und ihn nochmal fragt.

    Präsident Vogt wird sich mit seinen Präsidiumskollegen nicht einig (aus welchem Grund auch immer) und umgeht sie dann ganz einfach mit seinem Brief an die Mitglieder. Das ist für mich kein Auftreten im Sinne des Vereins. Denn im Sinne des Vereins hätte er irgendeine Einigung mit den Präsidiumskollegen erreicht. Eine Einigung kann natürlich auch sein, dass er seine Forderung (Verschiebung MV) zurücknimmt. Und das ist alles nicht passiert. Deshalb treibt er die öffentliche Schlammschlacht weiter. Traurig.

    • @buzze sagt

      Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Man könnte natürlich auch sagen, dass es ein Skandal ist, dass eines der Präsidiumsmitglieder noch Entscheidungen bzgl. der Ermittlungen im Datenskandal treffen darf, obwohl es selbst in deren Zentrum steht.

  18. Natürlich ist das nicht tragbar. Hier werden aber auch echt viele Themen miteinander vermengt, was in der Sache insgesamt nicht hilfreich ist.

    Was mich am meisten verwundert/stört: die gewählten und bestellten Personen des Vereins kommen zu keinerlei Einigung und tragen ihren Disput in der Öffentlichkeit aus. Der einzige, der hier auf die Bremse getreten hat ist Thomas Hitzelsperger mit seiner öffentlichen Entschuldigung und seiner Zurückhaltung seit dem. Alle anderen verhalten sich weiterhin vereinsschädigend. Das ist ebenfalls ein Skandal. Ob schlimmer oder weniger schlimm möchte ich gar nicht diskutieren.

    • @buzze sagt

      Ich bin mir nicht sicher, ob man die Dinge getrennt betrachten kann, solange der Verdacht besteht, dass die Esecon-Ermittlungen die Hauptursache für den großen Zoff sind. Laut dem jüngsten kicker-Artikel erzählt anscheinend auch Hitzlsperger nicht die Wahrheit. Entweder wider besseren Wissens oder weil er von seinen Kollegen bewusst(?) schlecht informiert wird. Das Thema muss erstmal aufgeklärt werden. Dann kann man über alles andere reden. Dass die handelnden Personen in e.V. und AG, die damals schon ihre Finger im Spiel hatten, kein Interesse an einer konsequenten Aufarbeitung haben, liegt auf der Hand.

  19. Wir können m.E. aber nicht bei allem auf irgendwelche Verdachtsfälle Rücksicht nehmen. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass man sie ignorieren sollte. Was ich meine ist: es stehen nötige Entscheidungen an (MV hätte letztes Jahr stattfinden sollen), es werden immer irgendwelche Themen in Umlauf sein, die Grund für eine Verschiebung von Entscheidungen sein könnten – und wir nie zur Entscheidung kommen.

    Die Mitglieder können sich auch im März ihre Meinung zu all dem bilden und ihre Wahl treffen. Auch ohne vollständig aufgeklärte Datenaffäre ist das m.E. machbar. Eine Meinung wird ja wohl jeder dazu haben. Denn sind wir mal ehrlich: am Ende ist doch die Datenaffäre lediglich ein einzelnes Puzzleteil und nicht alleine ausschlaggebend.

    Wenn danach belegt wird, was tatsächlich passiert ist werden Konsequenzen gezogen.

  20. Mich erschreckt es wirklich was manche hier von sich geben. Das geht schon wieder in die Richtung wie damals „Ja zum Erfolg“.

    Ich denke viele verstehen gar nicht um was es wirklich geht, nämlich diese verkrusteten Machtstrukturen die diesen Verein seit Jahren vergiften. Wolle Dietrich ist zwar weg, allerdings sind die unter ihm handelnden Personen immer noch da. Wie kann es sein dass vor paar Wochen noch Claus Vogt eigenartigen Berichterstattungen ausgesetzt war, ähnlich wie damals diese Hetzschriften von Hofschreiberling Barner ?

    Immer wieder die gleichen Muster, weil es eben noch die gleichen Personen sind. Es wird versprochen, gelogen, hinters Licht geführt. Oft lese ich Vogt hätte sich mit der Vereinsmitteilung für eine Verschiebung der MV, für eine weitere Amtszeit disqualifiziert. Aus welchem Grund ? Welche Wahl hat er denn ? Es war genau der richtige Schritt wenn man bedenkt wie wichtig doch auch die Redebeiträge der Mitglieder bei MV’s sind.

    Er ist seit vielen Jahren der erste Präsident dem es nicht egal ist was die Mitglieder so beschäftigt, der seinen Wahlauftrag ernst nimmt und nicht nach eigenen egoistischen Denken handelt, sondern als Vertreter der Mitglieder im Verein. Würde ich gern vom Vereinsbeirat auch schreiben wollen, dieser ist aber damals wie heute ein Witz.

    Kann mich noch gut an das flammende Plädoyer von Claudia Maintok für den damaligen Sonnenkönig WD erinnern.

    Mir wird’s schlecht bei den Namen Gaiser, Mutschler, Porth und wie sie alle heißen. Vogt hat in ein Wespennest gestochen und ich kann nur hoffen dass dieser Saustall endlich mal aufgeräumt wird, es bringt nichts wenn ein anderer Präsident wird, denn die Personen sind ja dann noch da. Entweder man fügt sich den Strippenzieher oder nicht. Wenn man es nicht tut hat man die aktuelle verfahrene Situation, auch wenn das alles ein trauriges Schmierentheater ist, ist dieser Weg von Vogt alternativlos.

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