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Mal schön den Ball flach halten …

Das Baden-Württemberg-Derbyle ist schnell erzählt: Zwei astreine Torvorlagen von Orel Mangala und Pascal Stenzel, ein verschossener Elfmeter von Nicolas Gonzalez, zwei Pfostenschüsse, ein gegnerischer Torhüter in Top-Form.

Hat der VfB ein Problem? Ja, die Ergebnisse stimmen nicht mehr, das Leichte und Lässige ist verloren gegangen. Aber was wird denn erwartet? Dass der VfB eine clevere und formstarke Mannschaft wie den SC Freiburg herspielt? Dass der VfB durch die Liga fliegt? Auch wenn es manchmal nicht so aussah: Jeder Punkt muss hart erkämpft werden, dazu müssen alle in der Mannschaft ihre Top-Leistung auf den Platz bringen. Das war in den letzten Spielen aufgrund von Formschwächen nicht der Fall. Die zweite Halbzeit war absolut in Ordnung, Freiburg kam auf dem Zahnfleisch daher und der VfB spielte nicht wie in den letzten Jahren alibimäßig die Aufholjagd, sondern biss sich in die Partie, ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen.

Mal ehrlich: Dass die Saison kein Ponyhof wird, war klar, oder? Es ist eine junge Mannschaft und wir wollten eine junge Mannschaft – und die hat uns bisher mehr Freude bereitet als die meisten vor der Saison gedacht hatten. Ihr müssen Fehler zugestanden werden, denn es geht nur um zwei Dinge: Den Klassenerhalt und die Entwicklung der Mannschaft und der einzelnen Spieler. Tanguy Coulibaly, Matteo Klimowicz, Sasa Kaljdzic und Borna Sosa können (noch) nicht einfach mal so eine Saison stabil durchspielen. Auf den Schultern von Mangala, Gonzalez und Silas lastet bereits enorme Verantwortung. Sie müssen immer performen, sonst macht sich ein Qualitätsabfall bemerkbar.

Aber natürlich gibt es auch auf dem Rasen Baustellen (in der Vereinspolitik sowieso). Die Chancenverwertung zum Beispiel, gegen Freiburg lautete die Torschuss-Statistik 29:7 für den VfB. Auch die rechte defensive Außenbahn, das hat nicht nur das Tor zum 2:1 gezeigt. Die Gegner wissen: Sie müssen über diese Seite spielen, weil hier sowohl die Balance als auch die individuelle Qualität fehlen. Nicht optimal ist das Verhalten bei hohen Bällen, die vom Gegner einfach mal in die VfB-Hälfte geschlagen werden, das haben die Spiele gegen Bielefeld und Freiburg gezeigt. Die offensiven Standards sind teilweise leider eine Katastrophe. Was Daniel Didavi in Freiburg teilweise anbot, war viel zu wenig. Die Bälle segelten auf Knie- oder Sackhöhe in den Strafraum. Die zweite Reihe ist im Moment keine große Hilfe, mal schauen, ob der genesene Eric Thommy ein Faktor sein kann.

Nach der Leichtigkeit in großen Teilen der Hinrunde – in der auch Spielglück und späte Tore wie gegen Union Berlin und Gladbach und Hoffenheim eine Rolle spielten – muss der VfB jetzt zeigen, dass er mit Rückschlägen umgehen kann. Der Mannschaft fehlt es weder an Ernsthaftigkeit noch an spielerischem Potential, aber sie braucht Führung und klare Vorgaben. Auch für Trainer Pellegrino Matarazzo ist die derzeitige Situation eine Reifeprüfung. Das nächste Heim(!)spiel gegen Mainz wird definitiv ein echter Gradmesser.

Eines noch: Nicolas Gonzalez hat bisher einen einzigen Elfer verschossen. Einen. Also kein Grund, ein Fass aufzumachen, ob er arrogant wäre oder ihm der Erfolg zu Kopf gestiegen wäre. Er schoss seine Elfer immer so und er traf sie schon immer so. Es lag sicherlich nicht am Schlurchi-Anlauf, sondern schlicht und ergreifend am schlechten Schuss.

Also immer schön den Ball flach halten.

Foto: Alex Grimm/Getty Images

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13 Kommentare

  1. Jörn sagt

    Ich sehe das genauso wie der Vertikalpass….wenn ich lese, wie manche „Fans“ jetzt in der ersten Phase, wo es mal nicht so läuft oder das erste mal ein Elfer verschossen wird , auf die Truppe losgehen. Der Schuss von Mavrapanos hätte auch in Bielefeld sein können. Was will man der Truppe oder Trainer vorwerfen. Der Aufsteiger spielt ne Top Saison und auch die beiden Spiele musste man nicht verlieren. Feuert die Jungs an…auch grade in den Sozialen Medien…was soll diese überharte Kritik. Wenn man so kämpft, holt man sich das Glück auch wieder auf seine Seite.

  2. Clemens sagt

    Oha, die ganze Schreibweise dieses Artikels sowie dessen Überschrift „schreien“ förmlich nach Widerspruch – einzig: Mir fallen wenig Gründe ein, hier ernsthaft an dem heutigen Auftritt des VfB etwas zu kritisieren. Zu klar war der Wille der Mannschaft in der 2. Halbzeit zu erkennen, das Spiel zu drehen. Es gab Chancen, erneut einen gegnerischen Torwart, der auch mal einen „Unmöglichen“ hält.

    Dennoch wünsche ich mir von Matarazzo flehentlich, dass dieser endlich das Dogma Stenzel über Bord wirft und Mavropanos in die 3’er Kette stellt. Die durch Stenzel verschuldeten Gegentore sind überdeutlich häufig gefallen und der Spieler ist vermutlich der langsamste Profi der Bundesliga. Der arme Kerl muss doch beim 2 gegen 5 im Training permanent im Kreis stehen, weil vermutlich jeder Ball von ihm sofort erlaufen werden kann bzw. er keinen Mitspieler im Sprint stellen kann.

    Spielern wie Coulibaly und Sosa muss man einfach Rückfälle in alte Zeiten zugestehen und somit ist auch Gonzalez zulässiger Weise manchmal wieder auf dem Niveau von vor 2 Jahren. Die Ausschläge werden mit der Zeit sicherlich geringer.

    Eines sollte dennoch allen bewusst sein: 5 Punkte aus den letzten 7 Bundesliga Spielen sind die Bilanz eines Absteigers, weshalb es am kommenden Freitag gegen Mainz nicht allein um 3 Punkte geht, sondern auch darum, dass die Mannschaft nicht in eine Drucksituation gerät, die ihr ggf. die Leichtigkeit nimmt. Denn dann wären auch Niederlagen wie heute schwerer zu ertragen.

  3. Motzbackenbruddler sagt

    Und zack, jetzt sind es nur noch 7 Punkte auf den Relegationsplatz (morgen evtl. noch weniger) und 5 Punkte auf Platz 9 – da lacht jetzt Freiburg herunter… Mein Nick-Name ist ja Programm, wie Ihr ja wisst, deshalb auch hier noch mal in aller Deutlichkeit: Jetzt rächen sich die dämlich verspielten Punkte in der Hinrunde. Und: Habe den Hype, der um diese noch junge Mannschaft gemacht wird, nie gänzlich geteilt. Es hat sich heute (und auch gegen Bielefeld) deutlich gezeigt, dass jung nicht gleich geil bedeutet. Meiner Meinung nach fehlen dem Kader Spieler im ‚mittleren‘ Alter, die ein Mehr an Erfahrung und auch Physis mitbringen, um auch mal schmutzig Punkte einzufahren. Tut mir Leid, aber ich traue so selbstverliebten Wundertüten wie Gonzalez keinen Abstiegskampf zu. Ihr etwa? War ja schon beim ersten Mal nicht gerade seine Spezialität…

    • Clemens sagt

      Gonzalez ist im Kader des VfB ein wenig die „Diva inter pares“. Ich denke, es ist unbestritten, dass dieser Spieler zu Dingen imstande ist, die den meisten anderen beim VfB abgehen. Leider ist Gonzalez absolut verkopft, das heißt, gehen ihm die ersten 1-2 Aktion in einem Spiel daneben, verkrampft er in seinem weiteren Spiel zunehmend. Das führt dann im schlimmsten Fall zu Spielen wie gegen Wolfsburg oder gestern gegen Freiburg. Gelingt Gonzalez hingegen eine Mörder Aktion wie das 1:0 gegen Hoffenheim, scheint der Mann alles in Grund und Boden spielen zu können. Man muss also mit Hop oder Top bei Gonzalez leben können. So viele Unterschied Spieler besitzt der VfB derzeit noch nicht und ein permanentes Bemühen kann ich Gonzalez in keinem Spiel absprechen.

  4. drhuey sagt

    Bei allen Erwartungen, die ja durchaus auch von dieser tollen Mannschaft geschürt wurden, sind wir Aufsteiger und keine gestandene Bundesligs-Mannschaft. Die Jugend und auch einzelne Spieler, die kein Bundesliganiveau 1. Tabellenhälfte haben, lassen immer wieder den Unterschied erkennen. Ich hatte zwar meine Vorliebe zu Mavropanos geäußert, aber gleichzeitig Stenzel die Bundesligstauglichkeit nicht abgesprochen. Aber nach dieser Aktion gestern als letzter Mann quasi, für die man auch beim Duell gegen den Nachbarsdorflub ausgewechselt wird, stehen die Zeichen wohl klar auf Pause und Aktivität auf dem Transfermarkt. Wenn Du eine so starke Zentrale hast und die Angriffsbemühungen des Gegners auf die Seiten ableitest, kannst Du Dir einen Stemzel in der Form nicht leisten. Es stehen zwar viele Torschüsse in der Statistik (oder sind es nur Schüsse in Richtung Tor), aber, wenn ein Endo oder Mangala zum Schuss ansetzen regt sich mein Puls nicht von der Stelle. Aber bei aller Kritik, stelle ich mir häufiger vor wie diese Mannschaft nächste Saison in der Lage sein wird ihren Fussball zu spielen. Wieviel effizienter und wertvoller wird wohl Klimowicz sein? Sie spielen jetzt schon die Freiburger an den Rand der Erschöpfung und die Effizienz wird kommen.

    • Bernd sagt

      Habe ja schonmal geschrieben, dass das mit dem Transfermarkt so ne Sache ist, dass man jetzt keine Zeit hat sich vernünftig einzuspielen kommt ja noch dazu. Wenn dann wäre überhaupt eine Lösung mit Option über die aktuelle Saison hinaus denkbar, wenn man keine Verlängerung der Leihe von Mavropanos anstrebt. Sowas in Form einer Soforthilfe zu bekommen, klingt ziemlich unrealistisch.

      Gegen Freiburg wäre man wohl besser gefahren, wenn man Silas auf rechts tief und Nico auf links hoch positioniert hätte, mit Coulibaly im Sturm. Wäre auch gegen Mainz eine Option, wenn Sosa nicht rechtzeitig zurückkommt.

      • drhuey sagt

        Ja, hast ja auch schon früh auf das Problem auf der rechten Seite hingewiesen. Nico und Silas gehe ich als Option mit, befürchte aber, dass Coulibalys erster Kontakt unter Druck zu schwach ist, um vorne drin zu agieren und als reiner Wandspieler fallen wir wieder zurück in alte Zeiten. Dann noch eher Sasa in der Startelf.

  5. Sebastian sagt

    Man muss diesen Artikel in vielen Bereichen zustimmen. Wenn man teilweise Noten von den Spielern liest denkt man wirklich manchmal geht’s denn noch? Wir waren gestern über 90 Minuten besser als der SC Freiburg, was nicht gestimmt hat war das Ergebnis und trotzdem wird die Leistung total verschmälert.

    Da packt man sich echt nur noch an den Kopf. Und das schlimmste an dieser ganzen Sache ist, das es sehr tief blicken lässt wie die allgemeine Erwartungshaltung unter VfB Fans ist. Hier wird wieder mit einem Auge nach Europa geschielt und das ist einfach nur zum Kopfschütteln. Gibt dem Ganzen doch endlich mal Zeit und seid froh wenn diese Saison aus einem konsolidieren, ohne Abstiegskampf im Mittelfeld endet. In Sachen Finanzstärke haben wir in den Bereichen nämlich nichts verloren seid den 2 Abstiegen, aber trotzdem wird gut gearbeitet und es steht eine Mannschaft auf dem Platz die guten Fußball spielt, Spaß macht und absolut vernünftig Punkt sammelt. Würdigt das endlich mal und belastet die handelnden Personen nicht ständig wenn die Formkurve mal nach unten zeigt. Gibt ihnen endlich Halt, der der Nährboden ist für langfristigen Erfolg.

    P.S. Was soll denn diese Scheiße mit dem angeblich „peinlichen“ Elfmeter von Gonzalez. Der wurde mit der selben Herangehensweise geschossen, wie alle anderen die er bisher reingemacht hat. Anlauf verlangsamen, Torwart ausgucken und in die andere Ecke schieben. Jetzt hat mal einer den richtigen Ansatz nach Ewigkeiten, bleibt stehen und gibt ihm nichts (bzw täuscht eine Richtung ganz kurz an) und hält einen und gleich wird der Spieler in den sozialen Medien runtergemacht. Was soll der Mist? Da muss man sich auch noch für schämen. Als wäre man als VfB Fan in der aktuellen Lage nicht schon genug belastet. Echt also das Echo vom Gros der Fanszene vom VfB ist immer wirklich jämmerlich.

    • Sebastian sagt

      Kleinen Zusatz noch der mich etwas stört. Hier wird explizit auf Didavis schlechte Freistöße angespielt, wo er neben Wamangituka der beste offensiv Mann auf dem Platz war. Entscheidend am Tor beteiligt, für Gonzalez ein riesen Ding aufgelegt, auch einen guten für Castro, dazu diesen sensationellen Ballgewinn am Anfang als er Lienhart presst etc. insgesamt sehr präsent offensiv mit guten Entscheidungen mit und ohne Ball.

      Er und Silas sind nämlich das beste Beispiel wieso die Bewertungen so haarsträubend sind zum Spiel. Silas macht ein Tor, was er selber richtig gut einleitet, holt den Elfer raus und hat insgesamt sehr gute Vorstöße gehabt. Mit derselben Leistung, bei Spielen wo Elfmeter und Chancen dann auch mal reingemacht werden oder keine eklatante Fehler gemacht werden die zu Gegentoren führen, sind das super Leistungen, aber nur weil es mannschaftlich nicht reicht wird sowas dann ziemlich ignoriert. Einfach schade.

  6. grammaire sagt

    rein sportlich gesehen:
    als hinrundenfazit lässt sich ziehen, dass es mit 33 toren bei 22 punkten auf platz 10 gut aussieht.
    die ‚herbstmeisterschaft um platz 13‘ haben wir gewonnen, sogar als kopf einer 4er gruppe um Hoppenheim, Werder und dem FCA. es fehlen womöglich nur 4 siege zum großen ziel klassenerhalt, das erscheint machbar.

    wir schießen viele tore, wir kreieren sehr viele chancen. viele spieler sind besser (und auch sympathischer) geworden. es macht spaß zuzuschauen. wir waren gegen (fast) keinen gegner wirklich chancenlos auf punktgewinn oder gar sieg, inklusive der Bauern und dem BVB. von den gegnern aus dem ersten drittel der tabelle waren nur RB und VW klar besser. unsere spielidee ist oftmals gut ablesbar und wurde konsequent (versucht) zu verfolgen. jeder weiß, welche rolle er auszufüllen hat und welche stärken er einbringen kann. bei fast jedem spieler sieht man zudem potentiale und teils enorme entwicklungsmöglichkeiten, bei einigen bis hin zur internationalen klasse.

    nachdenklich macht die dynamik. sollte gegen mainz nicht gewonnen, könnte nach dem schwierigen Leverkusen spiel die luft nach unten auf einmal erstaunlich dünn sein. einige spieler wirken aktuell etwas platt bzw. überspielt. und wie stressresilient das junge team (trotz einiger großer comebacks wie bspw gegen Union) wirklich ist, wird sich dann erst zeigen.
    auch kennt uns die liga inzwischen ganz gut, einige unserer waffen sind dadurch etwas abgestumpft.

    dazu zeigt sich abseits des platzes das wahre wesen des VfB ungeschminkt im rampenlicht. aus heutiger sicht erscheint das dilemma ohne größere eskalation innerhalb der AG oder begleitet von massiven fan- und mitgliederprotesten nicht lösbar. beide szenarien werden auf das sportliche arbeiten abfärben. daher kann sich der VfB eine ernsthafte sportliche krise gerade eigentlich nicht leisten.

    das anstehende spiel gegen das frisch wiederbelebte mainz wird somit zum bisher wichtigsten der saison. muss es gewonnen werden?

  7. Arne sagt

    Gute Analyse des Vertikalpass.
    Wir spielen eine ansehnlichen Fußball, generieren viele Torchancen und haben eine sympathische Truppe. Wir sollten den Kurs beibehalten und nicht in einen Stil verfallen, wie ihn Freiburg in der 2. HZ praktiziert hat.
    80% der Liga spielen keinen Fußball, sondern arbeiten diesen nur in der Defensive. Wir gehören nicht dazu und das freut mich ungemein.

  8. Ich kann das alles nicht so positiv sehen, v.a. wegen der Hitze/Vogt-Nummer. zur Mannschaft: Es hat doch einen Grund warum der TW des Gegners regelmäßig in die Elf des Tages gewählt wird (Ortega, Müller). Für unsere Chancen haben wir viel zu wenig Tore, es fehlt die Cleverness. Hoffentlich haben wir genug Zeit . Unser Trainer hat mit der aktuellen Situation null Erfahrung, schon in Bielefeld hat er das Spiel vercoatcht (die beiden besten Stürmer fehlen, trotzdem lässt er Castro draußen). Wenn wir gegen Mainz verlieren – und da spricht einiges dafür – wirds ungemütlich, dann kann man mal sehen, ob die Jungen auch Abstiegskampf können. Aber wenn Hitze eh bald zurücktritt (aus der Ecke, in die er sich selbst reindirigiert hat, kommt er mE nicht mehr raus) ist Mislintat auch bald weg und dann kommt – glaube ich – kein neuer Dietrich, sondern ein neuer MÄUSER und dann sind wir wieder am Anfang …. .

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