Alle Artikel mit dem Schlagwort: Demirovic

VertikalGIF #FCAVfB: Es geht schon wieder los!

Sind wir ehrlich: Der FC Augsburg ist nicht gerade der Gegner, den man sich zum Jahresauftakt wünscht, schon gar nicht auswärts. Schließlich ist es noch nicht allzu lange her, dass Niederlagen bei den bayerischen Schwaben nicht selten das letzte Spiel für einen VfB-Trainer waren.   Doch das Blatt hat sich den letzten Jahren gewendet und Augsburg wurde vom Angst- zum Lieblingsgegner: Von den letzten sechs Partien gewann der VfB fünf und verlor keine! Also gute Vorzeichen für einen besseren Jahresstart als vor zwölf Monaten als das Hoeneß-Team mit zwei Niederlagen aus der Winterpause kam.   Die Elf, die Sebastian Hoeneß aufs Feld schickte, war wenig überraschend die gleiche, die auch gegen Ajax Amsterdam begonnen hatte – und sie begann ähnlich schwungvoll: Schon nach 5 Minuten hatte (ausgerechnet!) Demirovic die große Chance auf die frühe Führung, aber der Augsburger Keeper konnte seinen Kopfball gerade noch über die Latte lenken. Das war knapper als knapp!   Den nächsten Aufreger gab es nach 14 Minuten als der Augsburger Onyeka viel zu spät gegen Stiller in die Aktion kam …

Reisen. Spielen. Regenerieren. Repeat.

Mittwoch Belgrad, Samstag Bremen, Dienstag Regensburg, Freitag Berlin – aber immerhin in Stuttgart: Sebastian Hoeneß und sein Team sammeln aktuell fleißig Bonusmeilen. Wie denn der Ablauf bei den vielen Auswärtsspielen ist, wurde der Trainer in der Pressekonferenz gefragt. Ganz einfach, meinte Hoeneß: Ein Wort kam nicht vor: Training. Kein Wunder: Der VfB hat aktuell kaum Zeit, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen oder neue Abläufe einzustudieren. Ein Rieder als Millot-Ersatz in der Zentrale oder die Viererkette Mittelstädt, Chabot, Chase und Stergiou müssen sich im laufenden Betrieb einspielen. Gegen Bremen klappte das mal besser und mal schlechter. Vor allem die Defensive wirkte oft wacklig, weil ihr Jeff Chabot nicht die Stabilität verleihen konnte, die gegen Bremen notwendig gewesen wäre. Für den Abwehr-Jeff war es ohnehin nicht der beste Tag: Vor dem ersten Gegentor wurde er auf die linke Defensivseite rausgezogen und konnte die entscheidende Flanke von Ducksch nicht verhindern. Später wurde er von Njinmah im VfB-Strafraum ausgespielt und hatte Glück, dass der Elfmeter gegen ihn zurückgenommen wurde. In der 67. kam für ihn schließlich Ramon Hendriks, …

VertikalGIF #SVWVfB: Das Reaktiönle

Neues Spiel, neues Glück: Nur drei Tage nach dem Balkan-Debakel gab es im hohen Norden die Chance auf Wiedergutmachung. Und wie zu erwarten war, sollte es teilweise neues Personal richten: Chase, Stergiou und Rieder begannen statt Rouault, Stenzel und Millot, die alle auf der Bank Platz nehmen durften. Erstaunlicherweise auch nicht in der Startelf: Ex-Bremer Nick Woltemade.   Der VfB wollte in Bremen alles anders machen als in Belgrad. Da war es nur konsequent, dass man nicht früh in Führung ging, sondern bereits nach sechs Minuten schon hinten lag.   Und das kam so: Bremen konnte sich auf seiner rechten Angriffsseite durchsetzten, Chabot war gegen Duksch schlecht positioniert und dessen Flanke landete punktgenau auf Njinmahs Kopf. Schöner Konter, schönes Tor, schlechtes Ergebnis.   Nach dem frühen Rückstand tat sich der VfB schwer, ins Spiel zu finden. Trotzdem stand es nach 20 Minuten auf einmal 1:1, weil Maxi Mittelstädts Flanke eine derart magische Flugkurve beschrieb, dass Ermedin Demirovic am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste. Und wie sah der Bremer Keeper in dieser Szene …

VertikalGIF #VfBTSG: Free Rino!

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden im Cannstatter Herbst die VfB-Trainer gewechselt. Im Herbst 2024 spielt der VfB unter der Woche in der Champions League und stellt zur anstehenden Länderspielpause sechs(!) deutsche Nationalspieler! Bei all der Euphorie ist es natürlich wichtig, mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Und was könnte einen besser erden, als ein Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag Abend um 19:30? So viele Spiele, so viele Spieler: Mittlerweile wird es fast schon schwierig, den Überblick zu behalten. Den hat natürlich Coach Sebastian Hoeneß zu jeder Zeit und brachte El Bilal Touré erstmals von Beginn an und setzte hinten rechts auf Anrie Chase. Erneut nur auf der Bank: Chris Führich. Die Hoffenheimer hatten die letzten vier Bundesligapartien verloren, das Spiel gegen Bremen zuletzt auf denkbar spektakuläre Art und Weise vergeigt. Für den VfB also die Gelegenheit, sich bei Pellegrino Matarazzo erkenntlich zu zeigen, und ihn mit einem deutlichen Heimsieg aus Sinsheim zu befreien. Doch bekanntlich kommt es oft anders als man denkt und …

VertikalGIF #VfBBVB: Modus Millot

Es war das zweite Spiel innerhalb von nur sechs Tagen, auf das Team und Fans gleichermaßen hinfieberten. Nach dem 1:3 in Madrid stand am Sonntag das Duell gegen den anderen aktuellen Champions League Finalisten an. Das Duell gegen die Rückkehrer Guirassy und Anton, das Duell gegen den Club, der gerne so spielen würde wie der VfB. Und wie groß war die Vorfreude? Aber zum “VfBsein” gehört natürlich immer auch eine gesunde Portion Skepsis und deswegen fragten sich viele Anhänger, wie scharf der Fokus des Teams nach dem Highlightspiel in Madrid sein würde. Die Antwort gab Deniz Undav bereits nach drei Minuten. Und das kam so: Maxi Mittelstädt schickte mit einem herrlichen Vertikalpass Deniz Undav in die Tiefe und dessen Abschluss kullerte so perfekt unperfekt an den Innenpfosten, dass Gregor Kobel komplett chancenlos war. Nur wenige Minuten später hatte Enzo Millot eine Kopballchance zum 2:0, aber es dauerte bis zur 20. Minute bis eine butterweiche Mittelstädt-Flanke den Kopf von Demirovic fand, der wuchtig abschloss: Viertes Spiel, viertes Tor. In der 25. und 28. Minute hatte Deniz …

VertikalGIF #BMGVfB: Zu schnell für Gladbach!

Und da ist er: Der erste Dreier der Saison! Aber unter uns: Der scheidende Hauptsponsor des VfB hätte schon eine sehr gute Quote ausschreiben müssen, damit man nach 45 Minuten auf einen Auswärtssieg gesetzt hätte. Denn wie sattelfest wirkte die Stuttgarter Defensive mal wieder? Doch Eines nach dem Anderen: Für den Auswärtsauftritt setzte Sebastian Hoeneß erneut auf das Innenverteidiger-Paar Chabot und Chase, aber als rechter Wingback kam der genesene Josha Vagnoman erstmals in dieser Saison zu seinem Startelfdebüt. Und das durchaus mit Erfolg: Nachdem der VfB die erste Viertelstunde unbeschadet überstanden hatte, schickte jener Vagnoman in der 21. Minute seinen Gegenspieler ins Kino und passte auf Leweling. Dessen Schuss wurde zwar vom Gladbacher Keeper abgewehrt, aber Deniz Undav war deutlich gedankenschneller als alle anderen Spieler im Strafraum und staubte zum 1:0 ab. Also lag der VfB mal wieder in Führung. Wie in Freiburg und wie gegen Mainz. Aber Sicherheit bedeutete das auch diesmal nicht. Im Gegenteil: Nachdem Alex Nübel in der 26. Minute erst noch gegen Tim Kleindienst retten konnte, war eine Miute später alles …

VertikalGIF #SCFVfB: Traumfehlstart

Rouault: verletzt. Stergiou: verletzt. Vagnoman und Zagadou: noch nicht fit. Die rechte Defensivseite des VfB Stuttgart gleicht mit Ausnahme des ewigen Stenzels einem Puzzle. Mit Anton und Ito gab man zwei unumstrittene Stammspieler ab, mit Chabot holte man bislang nur einen Neuzugang mit Startelfpotenzial für die letzte Kette. Mut zur Lücke beim VfB?   Man durfte also gespannt sein, wie Sebastian Hoeneß das Personalpuzzle lösen wollte. Er tat es konventionell unkonventionell. Stiller rückte neben Chabot in die Innenverteidigung, Millot agierte neben Karazor in der Zentrale, vorne stürmten Undav und Demirovic zum ersten Mal von Beginn an.   Und es hätte nicht besser kommen können: Frans Krätzig, der bayerische Neuzugang mit einem Namen, auf den jede Punkband stolz wäre, holte bereits nach einer Minute eine Ecke heraus, die Demirovic über Umwege, aber wunderschön, per Seitfallzieher zum 1:0 verwertete.   Der perfekte Start für den VfB und ein herber Rückschlag für Freiburg, das nicht nur die letzten beiden Partien gegen den VfB verloren hatte, sondern erstmals seit einem gefühlten halben Jahrhundert nicht von Christian Streich gecoacht wurde, …

Demi & Deniz: das neue Dreamteam des VfB!

Der VfB hat einen 50-Millionen-Sturm mit Deniz Undav und Ermedin Demirovic. Die Parallelen zwischen Undav und Demirovic sind frappierend: Beide sind nicht den geraden Weg gegangen. Beide wurden in der Jugend aussortiert, beiden wurde gesagt, es reicht nicht für die Profi-Karriere. Der eine zu dick, der andere zu langsam. Aber beide sehr ehrgeizig, sie ließen sich nie entmutigen und spielen jetzt gemeinsam in der Champions League für den VfB. Der Ex-Augsburger betont, dass er beim VfB schon viele Spieler von früher kennt und es heisst, Demirovic und Undav würden sich bereits gut verstehen. Das könnte eine neue Bromance geben in Stuttgart. Das Telefon klingelt. Deniz: Ja? Demi: Hallo Deniz-Abi! Deniz: Bruder, Du bist der heftigste! Schön, dass Du anrufst! Demi: Ja, Mann, wollt’ nur fragen, wann Du endlich kommst zum Training! Deniz: Hast Recht, war bei Brighton gefangen, bis ich der Hackfresse Bloom gesagt hab’, dass es reicht. Demi: … wurde auch Zeit, alle genervt hier! Deniz: Was soll ich sagen, Bruder? Ging halt um Kohle. Mein’, mir geht’s auch um Kohle. Aber genug is’ …

Deniz-Mania oder Champions League Falle?

VfB: genervt. Undav: genervt. Brighton: genervt. Fans: genervt. Ich so: genervt. Ihr so: genervt? Jeden Tag irgendeine andere Zwischeninfo. Jeden Tag macht sich jemand anderes mit vermeintlichen Exklusiv-Informationen wichtig. Der Transfer wie ein Sinnbild, warum das Fußball-Business so krank ist. Jetzt endlich die Entscheidung: Nach Ermedin Demirovic der nächste Rekordtransfer. Rund 30 Millionen soll Deniz Undav kosten, wobei unklar ist, ob die Rückkaufoption von Brighton schon abgezogen ist. Kann sich der VfB das leisten? Porsche-Millionen, das Geld aus der Champions League, höhere TV-Erlöse durch Platz 2 in der letzten Saison und wieder einmal hohe Einnahmen aus den Spielerverkäufen von Anton, Ito und Guirassy. Der VfB geht mit diesen gesteigerten Erlösen voll ins Risiko, auch wenn allen klar sein sollte, dass sich eine Saison wie die letzte kaum wiederholen lässt. Aber die Macher aus der Mercedesstraße wollen das Momentum nutzen, um sich langfristig im oberen Tabellendrittel zu etablieren. Der VfB zockt. Scorer & Sympathieträger: “Des koscht’ halt!“ Der Deal wirkt unverhältnismäßig, die Ablöse für den 28-jährigen zu hoch. Aber immer, wenn England beteiligt ist, gibt es …

Demirovic: Ein Risiko-Transfer?

Die spielfreie Zeit ist eine schwierige Zeit. Ständig springen Selbstvermarkter, Wichtigtuer und Egozentriker wie Plettigoal oder Fabrizio Romano einem mit dem nackten Arsch ins Gesicht. Darauf steht dann immer ein Gerücht oder gar ein „done deal“. Zuletzt mussten wir uns mit Deals beschäftigen, die Abgänge zur Folge haben: Hiroki Ito, Waldemar Anton und Serhou Guirassy, auch wenn es noch am Gesundheitscheck hängt. Jetzt schlägt Fabian Wohlgemuth zurück und verpflichtet Ermedin Demirovic für 21 Millionen plus Boni. Ein Risiko-Transfer, denn er ist eine Wette auf die Zukunft und signalisiert, dass der VfB sich mit einem Platz im Mittelfeld in der nächsten Saison offensichtlich nicht zufrieden geben möchte und dafür bereit ist, sich in eine finanziell anspruchsvolle Situation zu begeben. Demirovic wird damit zum Rekordtransfer des VfB und ist doppelt so teuer wie der bisherige Rekordhalter Nico Gonzalez (2018). Das sind ganz neue Dimensionen beim VfB, auch wenn der Transfer das aktuelle Preisniveau widerspiegelt: Wenn man sich zum Beispiel den Wechsel von Joshua Zirkzee anschaut, der für 40 Millionen nach Manchester United geht, nachdem er in der …