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VertikalGIF #SCFVfB: Bitter im Breisgau

Dass dem VfB in Freiburg der erste Auswärtssieg seit 427 gelingen würde, daran hatten nur die wenigsten geglaubt. Dass es im fünften Spiel unter Bruno Labbadia die dritte Niederlage gab, war dann aber tatsächlich … bitter.

Aber der Reihe nach: Während die Freiburger glücklicherweise auf ihren gesperrten Super-Kult-Trainer verzichten mussten, überraschte auch Bruno Labbadia mit seiner Aufstellung: Dinos Mavropano saß nach den englischen Wochen nur auf der Bank, Florian Müller nahm dort ebenfalls aufgrund von Magenproblemen Platz und Nicolas Nartey war komplett verschwunden. Vermutlich wie Enzo Millot verschluckt vom Cannstatter Loch.

Dafür feierte Pokalheld Dias sein Startelf-Debüt und auch Fabian Bredlow, Borna Sosa und Dan-Axel Zagadou standen in der Startelf. Und da der VfB ohne dritten Torhüter nach Freiburg gereist war, musste der angeschlagene Müller trotzdem auf der Bank Platz nehmen. Da kann man nur hoffen, dass seine Magenprobleme nicht ansteckend sind. Gute Besserung an dieser Stelle!

Der VfB überstand die ersten zehn Minuten ungewohnt souverän, obwohl die Freiburger das Spiel kontrollierten. In der 11. Minute musste dann aber Bredlow eingreifen, als Szallai frei vor ihm auftauchte. Doch die Stuttgarter Nummer 2 entschärfte den Schuss souverän und nicht wenige VfB-Fans atmeten erstmal durch.

So richtig kam das Spiel nicht in Gang: Die Stuttgarter Defensive hatte Freiburg im Griff, aber offensiv ging so gut wie gar nichts. Luca Pfeiffer war zwar präsent, aber leider nicht in den Räumen, in denen man einen Mittelstürmer braucht. Das Ergebnis: Ein Vakuum im Freiburger Strafraum, wenn dann doch mal eine Flanke von Borna Sosa hereinflog.

In der Folgezeit gelang es Endo, Haraguchi und Karazor das Offensivspiel der Freiburger frühzeitig so zu stören, dass es kaum noch Torchancen gab. Das änderte sich auf der anderen Seite in der 30. Minute als es gleich zwei Sensationen im VfB-Spiel zu bestaunen gab: Erst traf Chris Führich eine hervorragende Entscheidung, nämlich aus 25 Metern einfach mal zu schießen, und dann war sein Abschluss auch noch so gut, dass er im Winkel des Freiburgers Tors landete. Was. Ein. Treffer!

Mit dem 1:0 ging es die Halbzeit und man traute sich kaum, es auszusprechen: Sollte es wirklich einen Auswärtssieg geben. Vielleicht sogar ohne Gegentor?

In der 50. Minute war es dann fast soweit. Gregoritsch schickte Doan und der schloss zum vermeintlichen 1:1 ab. Doch der Treffer wurde zurückgenommen: Abseits! Oder auch nicht, denn anhand der kalibrierten Linie sah man eigentlich überhaupt nichts.

Doch Freiburg wurde in der Folgezeit stärker und tauchte häufiger im VfB-Strafraum auf. So auch in der 57. Minute als Zagadou den Schuss von Gregoritsch blocken wollte, aber statt des Balls nur dessen Schienbein traf: Elfmeter nach VAR-Entscheid und 1:1!

Freiburg wollte jetzt den Heimsieg und der VfB war offensiv leider weiterhin schwach. Die einzig echte Chance aus dem Spiel gab es in der 70. Minute als Chris Führich aus kurzer Distanz das Tor weit verfehlte. Vielleicht sollte er nur noch aus der Distanz schießen.

In der 80. Minute passierte das, was irgendwie passieren musste: Doan ging im VfB-Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Stegemann, der die Szene gut im Blick hatte, signalisierte sofort auf “Kein Foul!”, aber dann schaltete sich der VAR ein. Und nachdem sich Stegemann (ja, das ist der “Hintertor hoch” Stegemann aus Wiesbaden) die Szene gefühlte 50 mal angeguckt hatte, war er sich ganz sicher: Klare Fehlentscheidung von ihm und Elfmeter für Freiburg. Und auch ohne Magenprobleme wie Flo Müller und ohne weiß-rote Vereinsbrille: Was halten wir vom VAR?

Am Ende gewinnt Freiburg zum sechsten Mal in Folge gegen den VfB. Das Labbadia-Team hingegen verliert das dritte Spiel in Folge. Den Neustart hatten sich sicherlich alle anders vorgestellt. Glück im Unglück: Die anderen Teams im Tabellenkeller punkten auch nicht. Noch nicht.

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2 Kommentare

  1. Stephan sagt

    Diese Saison kommt das Ende – der VfB holt noch 4 Punkte und steigt als 18. ab – danach Abstiegskampf in Liga 2 und mehr oder weniger langsames Austrudeln in die Bedeutungslosigkeit! Wohlgelaunt, Weppy, Adiposis, Vogtstribun + eines der Top-Ten verschuldeten Unternehmen der Welt machen sich einen schlanken Fuß und sagen Tschüss – Präsident wird das Commando C. und der VV wird vom Schwabensturm gegeben – 2031 kommt das Revivel – mit einem 1-0 Auswärtssieg bei den Kickers oben auf der Waldau gelingt der Wiederaufstieg in Liga 4 – Bruno kommt als Trainer, der 91-jährige Exprasident verspricht einen 15-Jahresplan zum Aufstieg bis in Liga 2 – Europapokal Teilnahme ab 2055 – das aber sicher! 💯 %

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