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VertikalGIF #SGFVfB: Zweitliga-Vibes

Von den 17 Spielen in der Hinrunde hatte Greuther Fürth genau drei nicht verloren und ging mit fünf Punkten in die Winterpause. Es ist nicht gerade eine gewagte Prognose, wenn man behauptet, der erste Absteiger würde bereits feststehen. Und wie sahen die VfB-Fans dem Rückrundenauftakt entgegen?

Silas: Corona, Faghir: Corona, Marmoush: Afrika-Cup. Die Situation in der Offensive war mehr als angespannt. Viele hatten mit Hamadi Al Ghaddioui gerechnet, doch der stand nicht mal im Kader. Stattdessen erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf dem Platz: Sasa Kalajdzic!

Fast noch überraschender: Pascal Stenzel kam zu seinem ersten Startelfeinsatz in dieser Saison und ersetzte Dinos Mavropanos. Und wie muss sich Marc-Oliver Kempf gefühlt haben, der 90 Minuten auf der Bank saß?

Schon die ersten Minuten des Spiels ließen erahnen, wie die weiteren Minuten aussehen sollten: Fürth stand tief und wollte keinen Fehler machen und dem VfB fiel wenig ein, um den Tabellenletzten in Verlegenheit zu bringen, weil Tempo, Tiefe und Kreativität fehlten. Eigentlich war es wie in der Zweitliga-Saison. Damals verlor man übrigens mit 0:2 in Fürth.

Doch zurück in die Gegenwart. Und auch hier war Fürth ganz kurz davor, in Führung zu gehen: Förster und Stenzel sahen in der Mitte nicht gut aus und Hrgota hatte aus fünf Metern die Riesenchance. Doch Florian Müller konnte den schwachen Abschluss entschärfen.

Nur vier Minuten später hatte auch der VfB eine Großchance: Eine Flanke von Sosa (wer sonst?) landete bei Kalajdzic (bei wem sonst?) und der scheiterte mit einem Fallrückzieher, der bei zwei Metern Körpergröße auch ein anatomisch-koordinatorisches Wunder war. Besser wäre es wohl gewesen, sich mit dem Ball zu drehen, genug Zeit war da. Aber immerhin funktionierte die Sosa-Sasa-Connection sofort wieder, wenn auch noch nicht mit der nötigen Effizienz.

Aber das war es dann auch schon mit “Highlights” in der erste Halbzeit. Und auch in der zweiten Hälfte änderte sich wenig. Wer gedacht hatte, der VfB würde mit frischem Wind und guten Vorsätzen aus der Kabine kommen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Es war wieder Hrgota, der nach einem Fehler von Mangala die Chance zur Führung hatte. Zum Glück rettete Anton in letzter Sekunde. Nice work, Waldi!

Je länger das Spiel dauerte, desto klarer wurde: Fürth war mit dem 0:0 zufrieden und der VfB nicht in der Lage, am Spielstand etwas zu ändern. Dass die größte Chance eine abgerutschte Flanke von Pascal Stenzel war, war bezeichnend. Doch auch Kalajdzic und Beyaz hatten noch Chancen zur Führung. Apropos Kalajdzic: Der spielte komplett durch und war am Ende auch komplett durch.

Seine Bilanz: Sechs Torschüsse. Zum Vergleich: Am letzten Spieltag der Hinrunde gab es gegen Köln fünf Torschüsse – von der gesamten Mannschaft. Trotzdem blieb der VfB mal wieder torlos. Der letzte Treffer gelang Philipp Förster in Wolfsburg am 11. Dezember.

Trotz des bescheidenen Aufritts konnte sich der VfB Stuttgart auf Platz 15 vorschieben. Doch der Vorsprung auf Platz 17 beträgt auch nur einen Punkt und die nächsten Gegner heißen Leipzig, Freiburg, Frankfurt und Leverkusen.

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