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VertikalGIF #VfBSCF

Bewährtes Format am neuen Sendeplatz zum Rückrundenauftakt:
Ab sofort findet ihr das VertikalGIF direkt hier bei uns im Blog!

Ein Spiel am Sonntag Abend um 18 Uhr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das muss man auch wollen. Aber der VfB Stuttgart braucht nicht nur jeden Punkt im Abstiegskampf, sondern auch die Unterstützung der Fans. Also hieß es: Rein in die lange Unterhose und ab ins Neckarstadion.

Die Anzeichen, dass es kein überragender Abend werden würde, häuften sich leider schon vor dem Anpfiff: Der „Vertikalplatz“ in Block 47E war mit einer klebrigen roten Flüssigkeit eingesaut, die Stadionregie spielte erst ein falsches Aufstellungsvideo mit Erik Thommy in der Startelf ein, um es dann komplett abzubrechen und die Videowand über der Cannstatter Kurve funktionierte gar nicht erst. Verheißungsvoller war da schon die Aufstellung: Markus Weinzierl ließ Benjamin Pavard als Rechtsverteidiger auflaufen und verzichtete erneut auf Mario Gomez in der Startelf.

Nachdem es in München noch fünf Minuten bis zum ersten Gegentreffer gedauert hatte, gab der VfB gegen Freiburg Gas – und lag bereits nach vier Minuten mit 0:1 hinten. Und mit fortschreitender Spielzeit schwand der Glauben der Fans, dass sich daran etwas ändern würde. Denn der ballführende Stuttgarter Spieler war mal wieder nicht zu beneiden. Angefangen von Ron-Robert Zieler, der nicht wusste, wen er anspielen sollte, über Marc-Oliver Kempf, der den Ball nach vorn schleppte, abstoppte, und quer spielten bis hin zu Steven Zuber, der mit dem Ball am Fuß Pirouetten im linken Mittelfeld drehte. Die Fans waren zurecht nicht begeistert.

Fast forward in die 58. Minute. Nachdem Mario Gomez in der Halbzeitpause für Tassos Donis gekommen war, brachte Markus Weinzierl auch Daniel Didavi. Für Christian Gentner. Nochmal: Für. Christian. Gentner. Die in der Winterpause ausgerufene Achse Kempf-Aogo-Gentner-Gomez sieht mittlerweile eher so aus:

In der 75. Minuten geschah dann das Unfassbare: Der VfB erzielte einen Treffer. Warum Linksverteidiger Insua auf einmal von rechts in den Freiburger Strafraum lief? Man weiß es nicht. Aber er bekam eine hervorragende Ablage von Nico Gonzalez und netzte eiskalt ein. Nur acht Minuten später wurde es noch wilder: Diesmal legte Gonzalez auf Didavi ab, der mit links zum 2:1 einschob. Die Fans konnten es nicht fassen: Wie zum Teufel hatte der VfB gleich zwei Tore erzielen können?

Zwei Tore in acht Minuten. „Hold my Beer“ dachte sich da Mario Gomez und holte sich zwei gelbe Karten in nur vier Minuten ab. Das muss man auch erstmal schaffen. Vor allem beim Luftkampf, der zur zweiten gelben Karte führte, kann man froh sein, dass sein Gegenspieler keine schweren Verletzungen davon getragen hat. Ganz schlimm! Hier die fragliche Szene:

Kurze Zeit später war die reguläre Spielzeit verstrichen. Doch Schiedsrichter Aytekin hatte mittlerweile so viel Spaß an der Partie, dass er allen noch fünf Extra-Minuten gönnte. Die VfB-Fans reagierten darauf ziemlich genau so:

In der 94. Minute ist auch noch irgendwas passiert.

Das VertikalGIF findet ihr in Zukunft nach jedem Spieltag direkt bei uns im Blog.

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