Mini-Feature, VfB
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Alles nur Krakeeler?

„Und das Votum, dem sich der Präsident zu stellen habe, seien nicht krakeelende Fans, sondern die Mitgliederversammlung.“ So sah Wolfgang Dietrich laut dem Artikel „Dietrichs Ansichten: Viel Rauch um nichts“ (Artikel hinter der Paywall) die Dinge am 24. April.

Und selbstverständlich hat er Recht, denn schließlich stimmen alle anwesenden Mitglieder am kommenden Sonntag gleich doppelt über ihn ab. Zum einen, ob er entlastet wird und zum anderen, ob er weiterhin der Präsident des VfB Stuttgart 1893 e.V. bleibt. Und genau hier liegt er mit seiner Einschätzung vermutlich nicht ganz richtig, wenn er denkt, nur die lautstarken Teile des Neckarstadions wünschen sich eine Zukunft ohne ihn als Präsidenten.

Unter dem Twitter-Account „@uberdietrich“ positionieren sich seit zwei Tagen VfB-Mitglieder, die verschiedener nicht sein könnten: Kurvensteher, Tribünenhocker, Familienblocksitzer, Ur-Schwaben, Neig’schmeckte, Alte, Junge, Männer, Frauen. Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Ihr Herz schlägt für den VfB Stuttgart – und sie werden am Sonntag ihre Stimme für eine Abwahl von Wolfgang Dietrich abgeben. In ihren Statements begründen sie, warum – hier ein kleiner Auszug:

Man merkt schnell: Die Kritiker auf das Ultralager zu reduzieren ist schlichtweg falsch. Sie kommen aus allen Bereichen des Stadions und der Gesellschaft.
Wie viele es sind, werden wir am Sonntag erfahren.

Eure Gründe pro oder contra Abwahl natürlich gerne in die Kommentare! Achja, nur zur Sicherheit: Der Twitter-Account ist nicht von uns.

Darf gerne geteilt werden:

5 Kommentare

  1. Florian sagt

    Ich kann leider nicht bei der hoffentlich stattfindenden Abwahl dabei sein, drücke aber aus Köln ganz fest die Daumen! #dietrichraus

  2. Bernd sagt

    Ich frage mich, ob ein angezählter Dietrich nicht so ziemlich das beste ist, was dem VfB in der aktuellen Situation passieren kann. Momentan drehen Hitzlintat so ziemlich jeden Stein um und können das auch recht unbehelligt tun, weil Dietrich sich aktuell wirklich keinen Machtkampf mit den beiden erlauben kann. Man muss sich ja schließlich auch darüber im Klaren sein, dass bei einer Abwahl von Dietrich einfach der nächste von den Seilschaften installiert wird, denen wir auch Dietrich himself zu verdanken haben. Allerdings scheinen diese Seilschaften auch die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, weswegen auf einmal doch sehr plötzlich über die Installation eines Vorstandsvorsitzenden mit zweifelhaftem Leumund nachgedacht zu werden scheint, damit Hitzlintat die liebgewonnenen Pfründe nicht noch weiter rasieren.

    • drausvomLande sagt

      Tja Bernd,
      dann ist das dann ja bald vorbei, Dietrich wird nach der Wahl stärker sein und fester im Amt sitzen denn je …
      Was dann noch auf uns zu kommt?
      Vermutlich drehen in 10 Jahren E-Rennwägen ihre Runden im Porth-Kolloseum …

  3. Andreas sagt

    Machen wir uns nix vor: Daimler Stuttgart ist so wie Red Bull Leipzig oder SAP Hoffenheim nicht mehr als „normaler“ Fussballklub zu sehen. Machen die Mitglieder nicht mit, kicken wir bald gegen SSV Ulm. Also würde ich resignieren und versuchen mit Daimler als Inhaber so viel Kompetenz dagegen zu stellen wie möglich. Und ehrlich sein: wenn wir Meister werden, sind Dietrich und Porth die neuen Schwabenstars.

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