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CoronaGIF #SVWWVfB: „Roooooobert, ich erkenn‘ da nix!“

So here we go again. Das letzte VertikalGIF erschien am 10. März nach dem 1:1 im Spitzenspiel gegen Bielefeld. Und, wow, seitdem ist viel passiert. Das Coronavirus ist nach wie vor leider nicht Geschichte, Fußballspiele ohne Fans nach wie vor scheiße, aber: der Ball rollt wieder. Aus Stuttgarter Sicht heute in Wehen. Oder Wiesbaden. Oder irgendwo dazwischen. Aber natürlich waren wir uns einig, dass die unerklärliche Auswärtsschwäche des VfB eine Ende haben würde, wenn keine Heim-Fans im Stadion sind.

Und jetzt mal ganz ehrlich: Wir waren auch der Meinung, dass uns VfB-Anhängern die „Corona-Krise“ ganz gelegen kommt. Denn schließlich sollte sich ohne emotionalen Support der Fans immer die qualitativ bessere Mannschaft durchsetzen. Und deswegen ging ich auch von einem klaren Sieg gegen den Aufsteiger und Tabellen-Sechzehnten aus.

Doch schon während der ersten Halbzeit wurde recht schnell deutlich, dass man sich auf den VfB einfach verlassen kann – zumindest auswärts. Zu langsam, zu pomadig, zu ineffizient. Daran konnte nichtmal eine Pandemie etwas ändern.

Und natürlich war allen VfB-Fans klar: Je länger das Spiel torlos bleibt, desto mehr Chancen hat der Underdog – Heimfans hin oder her. Und nachdem es torlos in die Halbzeit ging, machten sich bereits die ersten unguten Gefühle in der Brustring-Bauchgrube breit.

Und tatsächlich dauerte es nur bis zur 50. Minute bis – aus-ge-rechnet – 15-Tore-Manuel-Schäffler den 1:0 Führungstreffer erzielte. Und wie sah dabei eigentlich die Stuttgarter Innenverteidigung aus?

Aber, hey: Noch 40 Minuten zu spielen, also kein Problem, das Ding zu drehen. Aber ehrlicherweise sah es nicht danach aus. Der VfB fand kein probates Mittel, das Team aus Wehen oder/und Wiesbaden wirklich in Verlegenheit zu bringen. Dafür waren die Stuttgarter Offensivbemühungen einfach zu ungenau und inkonsequent. Nichtsdestotrotz erzielte unser VfB in Person von Gonzalez nach perfekter Vorlage von Massimo den Ausgleich. Geht doch!

Die größten Brustring-Optimisten hatten eventuell sogar noch die Hoffnung, der VfB könne das Spiel drehen. Aber sein wir ehrlich: Mit dem 1:1 hätten wir ganz gut leben können. Doch dann kam die Nachspielzeit.

Und in dieser war das Heimteam nochmals am Drücker und kam zu einer Chance und zu einer Ecke. Und als eigentlich schon alles abgehakt war, meldete sich tatsächlich der Videoschiedsrichter: Der eingewechselte Hamadi Al Ghaddioui hatte im Stuttgarter Strafraum den Ball unabsichtlich an die Hand bekommen. Vielleicht aber auch nicht. Denn ob sein Gegenspieler – mit Kopf oder Arm – zuerst am Ball war; das konnte niemand sagen. Naja, fast niemand. Denn der Videoschiedsrichter hatte anscheinend einen so überragenden Adlerblick, um bei Schiedsrichter Sascha Stegemann einen Elfmeter in Auftrag geben zu können. Denn, was der Feld-Schiedsrichter selbst auf dem Monitor sah, das wissen wir aus erster Hand (bitte Ton an):


Aber, hey! Nächste Woche wird bestimmt alles besser. Dann geht’s gegen Kiel. Auswärts.

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