Alle Artikel mit dem Schlagwort: Harnik

Die Aufstiegsversicherungen im Vergleich

Stuttgart, Braunschweig, Hannover. Diese drei Teams streiten sich bekanntlich um die zwei Plätze, die den direkten Aufstieg bedeuten. Warum Eintracht Braunschweig immer noch dort oben steht und für viele sogar die vermeintlich besten Chancen auf den Aufstieg hat, weiß niemand so recht. Bei Stuttgart und Hannover ist es klar: Weil sie eine Aufstiegsversicherung abgeschlossen haben. Die Absteiger gingen mit einem für Ligaverhältnisse unanständig großem Budget in die Saison und sind zum Aufstieg verdammt. Kein Wunder also, dass sich beide abgesichert haben. In Cannstatt entschied man sich für den Vollkasko-Terodde-Tarif, der bereits in Bochum einwandfrei funktionierte. Der Versicherungsbeitrag: 3 Millionen Euro. Auf den ersten Blick kein Schnäppchen, aber langfristig eine mehr als sinnvolle Investition. Hannover-Boss Martin Kind gab hingegen dem Martin-Modell den Vorzug: Eine Risiko-Lebensversicherung mit Selbstbehalt in Form von vergebenen Torchancen und verlorenen Nerven. Also genau die Versicherung, die die Stuttgarter mehrere Jahre genutzt hatten bis schließlich Harniks Torfreiheitsrabatt aufgebraucht war. Der VfB ließ den Vertrag auslaufen, Hannover nutzte die Chance und griff zu. Doch welche ist nun die bessere Variante? Wir machen den Versicherungsvergleich! Simon Terodde ist der …

Fußball ist keine Mathematik

Wenn einer weiß, wie der Hase läuft, dann Karl-Heinz Rummenigge. Das war schon 2007 so, als er dem ehemaligen Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld zu verstehen geben wollte, dass auf dem Rasen eben nicht alles planbar ist. Dass Fußball keine Mathematik ist, konnte man am Sonntag in der Mercedes-Benz-Arena sehen: Frankfurt macht mit einem Torschuss zwei Tore und am Ende stimmt für den VfB das Ergebnis nicht. Mal wieder. Fußball mag keine Mathematik sein, aber dennoch dreht sich leider alles um Zahlen. Und die sehen beim VfB nach drei Spielen verheerend aus: 10 Gegentore, 2 Platzverweise, 11 gelbe Karten, Platz 17. Fußball ist auch kein Marketing. Leider. Denn der VfB verkauft sich gut, keine Frage. Die Außendarstellung stimmt. Die von Alexander Zorniger verordnete Spielphilosophie sieht sexy aus und sorgt für blendende Stimmung auf den Rängen. Das Team attackiert bereits weit in der gegnerischen Hälfte, geht agressiv zu Werke, verteidigt hoch und doppelt auf den Flügeln. Das ist klasse, solange es funktioniert. Aber es dauert am Samstag nur wenige Minuten, bis auch die Eintracht zum ersten Konter genötigt …

Fußball und Sneaker

Dreckiger Sieg im 9-Punkte-Spiel

Es gibt einige Stuttgarter, die neidisch nach Hamburg blicken: Ein spendabler und meinungsfreudiger Mäzen, den Verein in eine AG umgewandelt und mit Dietmar Beiersdorfer ein besonnener, aber zupackender Chef, der innerhalb von drei Monaten den Dino auf links gedreht hat. So würden wir uns auch Bernd Wahler und Manager Mister X wünschen. Vor allem bei den Transfers des HSV wurde anerkennend genickt: Lewis Holtby, Nicolai Müller, Matthias Ostrozlek, Cleber, Valon Behrami. Sieht nach einem Plan aus. Aber die Beiersdorf-Transfers sind eigentlich Bobic-Transfers: Denn alle geholten Spieler wurden beim HSV schlechter, was eigentlich ein exklusives VfB-Phänomen ist. Vor dem Anpfiff Es steht viel auf dem Spiel in Hamburg. Kollege Sebastian nennt es „9-Punkte-Spiel“. Eine Niederlage und der HSV ist sechs Punkte weg, dazu das schwierige Auftaktprogramm in der Rückrunde mit Gladbach, Köln, Bayern, Hoffenheim und Dortmund. Der VfB muss punkten. Huub Stevens erneut mit seiner „Mainzer Rumpeltaktik“, nur Alexandru Maxim und Martin Harnik sind offensiv ausgerichtet. Was für ne Formation spielen wir? 7-2-1? #VfB — Sascha (@Sashko275) December 16, 2014 Was muss man sich merken? Die …