Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ingolstadt

Country for old men?

Und wieder waren es am Ende sechs Tore, diesmal paritätisch verteilt. Wie schon hier geschrieben: Der VfB ist momentan ein zuverlässiger Unterhaltungsfaktor in der Bundesliga. Eine Headline „Spektakel in Ingolstadt“ hat man in dieser Saison noch nie gelesen. Noch bevor man auch überlegen konnte, mal kurz in die Konferenz zu schalten, waren bereits die ersten beiden Treffer gefallen. Leider ließen sich die Stuttgarter nach einer guten Viertelstunde das Spiel der Ingolstädter aufzwingen. Das war zwar nicht „ekelhaft“, wie Lewis Holtby es mal gesehen hatte, aber auch nicht gerade ein Leckerbissen. Über weite Teile der Partie hatte man das Gefühl ein mittelklassiges Spiel der Premiere League zu sehen: Gras fressen, Feld umpflügen, lange Bälle, Kampf, Kampf, Kampf. Schneller Check, ob man auf der Fernbedienung ausgerutscht ist und gerade Stoke gegen Southampton schaut. Nein, es war tatsächlich Ingolstadt gegen Stuttgart. Klar, #Gräfe ist ein Witz – aber irgendwann muss man so clever sein, 20 Meter vor dem Tor nicht so in die Zweikämpfe zu gehen! #FCIVfB #VfB — Boris Bücheler (@BBcheler) 12. März 2016 Die Ingolstädter schafften …

Cannstatter Kurve

Für die Stimmung seid Ihr doch verantwortlich!

Sonntag, 17:27 Uhr, Charlottenplatz: Ein hektisch wirkender Mitvierziger kommt mir entgegen und fragt: „Welche Bahn fährt nach Cannstatt? Ich muss ins Stadion!“. Und ich denke mir: „Du siehst auch nicht mehr vom Spiel als ich.“ Am Sonntag Morgen merkte ich nämlich, dass die Freizeitgestaltung der Kinder mit dem Spielplan kollidiert. Und ganz ehrlich: Ich war nicht traurig. Denn in der bisherigen Saison kann man eigentlich froh sein, wenn der VfB erst am Sonntag spielt. Am besten noch um 17:30 Uhr, um den Anteil des Wochenendes, den man sich dadurch versauen kann, zu minimieren. Kollege abiszet hingegen ist nicht nur pünktlich, sondern auch vor Ort. Und so sieht er, was der Mann vom Charlottenplatz und ich verpassen: Beste Stimmung im Stadion trotz vier Heimniederlagen in Folge und der erneute Beweis, warum Stürmer nichts im eigenen Strafraum verloren haben. Schon gar nicht, wenn sie Martin Harnik heißen und den Lauf ihres Lebens haben. Einen Lauf vor die Wand. Oder um Casper zu zitieren: „Nicht dein Tag. Jahrelang.“ So sieht abiszet die erste Hälfte: Ich sage zu meiner Sitzplatz-Nachbarin: „Jetzt …