Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schlendrian

Die Glücksritter

Das Spiel in Köln lief eigentlich genau so ab, wie leidgeprüfte Fans es erwartet hatten: Der VfB spielte mit dem 12. Mann. Sein Name: Schlendrian. Nach drei Siegen in Folge fehlte den Stuttgarter Spielern die nötige Konzentration und Bissigkeit, die sie in den letzten Partien gezeigt hatten. Während Sky-Kommentator Fuss die Versetzung von Holger Badstuber ins defensive Mittelfeld als entscheidende Maßnahme Korkuts lobte, verlor die Nummer 28 einen Ball nach dem anderen und zeigte vermutlich seine schlechteste Leistung im VfB-Trikot. Und er war keine Ausnahme: Da gab es schlampige Spieleröffnungen von Ron-Robert Zieler, die postwendend zurück kamen und eben jenen leichtfertigen Ballverlust von Emiliano Insua, der zum 1:0 führte. Aber nicht nur Einstellung ließ zu wünschen übrig. Es schien, als hätten sich die Kölner perfekt auf das Korkut-Gameplay eingestellt, das sich wenig überraschend nicht von den letzten Wochen unterschied. Warum auch? Dass es zur Halbzeit dann trotzdem 2:1 für den VfB stand, ist nur schwer zu erklären. „Aus dem Nichts“ hat soeben eine neue Bedeutung erhalten #KOEVfB — Tobias Escher (@TobiasEscher) 4. März 2018 Glück …

One night in Cannstatt

Es gibt sie einfach. Diese besonderen Spieltage. Diese Spieltage, an denen du bereits morgens weißt, dass es abends irgendwie speziell wird. Der achte Spieltag der Saison 17/18 war so einer. Freitag Abend. Freitag, der 13.! Flutlicht. Der Tabellenvierzehnte gegen den Tabellenletzten, vier geschossene Tore gegen zwei erzielte Treffer. Beide Teams dringendst auf drei Punkte angewiesen. Das konnte nur brutal langweilig werden. Oder eben das komplette Gegenteil. Und so kam es. Fast forward: Als gegen 22:15 die Nachspielzeit von vier Minuten verkündet wurde, protestierte das Neckarstadion. Ein sofortiger Abpfiff und ein Punkt. Das war, was alle wollen. Kein Wunder: Zu groß war die Angst vor einem Last-Minute Knock-out wie gegen Frankfurt. Zu groß war die Erleichterung, nachdem Schiedsrichter Cortus seine Elfmeterentscheidung gegen den VfB aus der 91. Minute zurückgenommen hatte – nach gefühlten 5 Minuten Bedenkzeit. Aber wie konnte es überhaupt soweit kommen? Zu dämlich hatte sich der VfB mal wieder angestellt, um noch auf einen Heimsieg zu hoffen. Nach dem Tor vom beileibe nicht fehlerfreien, aber stets wühlenden Donis und einer starken zweiten Hälfte war …

Nur zu Gast oder Aufstieg, adé? Das große Hinrunden-Fazit.

32 Punkte, fünf Niederlagen, Platz 3, ein neuer Trainer und ein neuer Präsident: Das sind die nackten Zahlen der VfB-Hinrunde. Wie sie interpretiert werden, da ist man sich beim VfB-Anhang nicht so sicher. Während die einen in hysterische Panik verfallen und den Aufstieg bereits abgeschrieben haben, wähnen sich die anderen tiefenentspannt auf einem guten Weg. Vielleicht ist es genau diese Zerrissenheit, die als sogenanntes „schwieriges Umfeld“ bezeichnet wird. Wir wollen versuchen, in diesem Spannungsfeld ein unemotionales Hinrundenfazit zu ziehen und fragen uns: Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Torwart: Habe ich Mitch Langerak hier zu früh gelobt? Aus einem sicheren Rückhalt wurde Ulle 2.0 Abschläge landen im Seitenaus, Strafraumbeherrschung sieht anders aus und dazu streut der Australier noch den einen oder anderen verheerenden Fehler ein. Die Legende sagt, dass #Langerak auch in zehn Jahren noch die Hände oben hat, um Brych anzuzeigen, dass er Karaman nicht berührt hat #VFBH96 — SPOX Redaktion (@spox) 12. Dezember 2016 Fazit: Er gehört ganz sicher zu den besseren Torhütern der zweiten Liga, muss aber seine Form stabilisieren. Abwehr: Toni …