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VertikalGIF FCHVfB: Flaute an der Ostsee

Natürlich gibt es keinen Rostock-Fluch. Fakt ist, nein: war aber, dass der VfB im Pokal noch nie gegen Rostock gewinnen konnte – bei immerhin vier Versuchen. Eine Statistik, die dann doch für leichte Nervosität im Vorfeld sorgte.

In Rostock kam Fabian Bredlow zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den VfB und vorne stürmte wieder Mario Gomez. Leider verletzten sich sowohl Orel Mangala wie auch Holger Badstuber. Und in der VfB Defensive sieht es aktuell ungefähr so aus:

Auch diesmal hatten sich die Rostocker Fans wieder ins Zeug gelegt, um eine tolle Choreo zu präsentieren. Und in der Tat war das optisch auch sehr beeindruckend. Inhaltlich eher nicht. „Außer Rand und Band für Verein und Vaterland“ stand auf einem großen Banner. Hintergrund: Der Urheber ist anscheinend ein Fanclub, der sowohl Rostock wie auch die deutsche Nationalmannschaft supportet. Warum man dann Frakturschrift und einen Totenkopf verwendet, muss man nicht verstehen. Die meisten VfB-Fans fanden es jedenfalls eher …

Doch zum Spiel: Der VfB tat sich traditionell schwer und war drauf und dran, sich ein Gegentor zu fangen. Alles wie immer also? Nicht ganz! Denn es war der früh eingewechselte Al Ghaddioui, der in der 19. Minute eine Flanke von Didavi gleichermaßen lässig wie unbedrängt einnicken konnte. Mal wieder ein Tor, das nach einem Standard fiel.

Hätte sich der VfB in weiteren Spielverlauf weniger Ballverluste geleistet und hätte der VfB seine Chancen besser genutzt, hätte es zur Abwechslung mal ein ganz flauschiger Pokalabend werden können. Aber hätte, hätte, Fahrradkette: Natürlich wurde es am Ende nochmal spannend.

Doch am Ende gab es tatsächlich die Pokalsensation: Der VfB Stuttgart gewann die Partie mit 1:0! Der Pokal hat eben doch seine eigenen Gesetze. Am Samstag wartet schon das nächste Nordlicht: Es geht gegen den FC Sankt Pauli – zum Glück daheim in der Mutterstadt.

 

Unseren Text zum Spiel in Rostock lest ihr hier.

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