VertikalGIF, VfB
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VertikalGIF #SGEVfB

Bewährtes Format am neuen Sendeplatz:
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So lange und lästig wie die Länderspielpause auch war: Irgendwie war es auch sehr schön, zwei Wochen ohne Bundesliga-Existenz-Ängste zu verbringen. Denn beim VfB Stuttgart ist die Laune immer dann am besten, wenn nicht gespielt wird. Da kann man sich in aller Ruhe über Werbevideos aufregen oder spekulieren, wer im nächsten Spiel Santi Ascacibar ersetzen soll. Achja, das nächste Spiel! Es ging nach Frankfurt. Dort, wo die Eintracht spielt, die in diesem Jahr noch unbesiegt in allen Pflichtspielen ist. Easy.

 

So erwartbar wie die Aufstellung (Gentner vertrat Ascacibar), so ungewohnt war die mutige Spielweise der Weinzierl-Truppe. Nach der ersten Frankfurter Großchance köpfte Kempf nach einer Ecke an die Latte und auch sonst kam der VfB zu der ein oder anderen Torchance. Grundsätzlich sah das besser aus als erwartet. Auch, weil Ron-Robert Zieler mit einer spektakulären Dreifach-Kombo das 0:0 festhielt.

 

Das änderte aber leider nichts daran, dass noch vor der Halbzeitpause das 1:0 fiel. Nach einem abgeblockten Schuss von Jovic kam der Ball zu Kostic (ausgerechnet!) und der erzielte den Führungstreffer. So sah Ron-Robert Zieler in der Situation aus:

 

Und so Andreas Beck, der seinen Gegenspieler aus den Augen verloren hatte:

 

Und so ging es statt des verdienten Unentschiedens mit einem 0:1 aus Stuttgarter Sicht in die Kabine. Nicht gerade die besten Aussichten. Vor allem, weil sich Innenverteidiger Kabak in den ersten 45 Minuten als beste Offensivkraft entpuppte. Von Nicolas Gonzalez kam nicht viel und Daniel Didavi musste nach seiner Einwechslung für den verletzten Gentner tatsächlich auch dessen Position im defensiven zentralen Mittelfeld übernehmen. Naja.

 

Dass ein defensives Mittelfeld, das aus Castro und Didavi besteht, gegen Eintracht Frankfurt eventuell nicht der Weisheit letzter Schluss ist, zeigte sich erstmals in der 51. Minute, als Rebic einen Konter nach einer Stuttgarter Ecke nicht erfolgreich abschließen konnte. 15 Minuten später klappte es besser: Ein Freistoß von Castro kam postwendend zurück und eben jener Castro hatte als letzter Mann keine Chance gegen Filip Kostic (ausgerechnet!!!): 2:0

 

Natürlich war das die Vorentscheidung. Es sei denn, Markus Weinzierl hätte alles auf eine Karte gesetzt und mit einem mutigen Offensivwechsel noch einmal alles versucht. Mit Thommy und Donis hatte er die passenden Optionen auf der Bank. Er brachte Aogo für Zuber.

 

Machen wir es kurz: Der Plan, das 0:2 abzusichern, funktionierte nicht. Jovic erzielte in der 84. Minute das 3:0. Mittlerweile das 59. Stuttgarter Gegentor in dieser Saison. Zum Vergleich: in der Abstiegssaison 2015/2016 waren es 75. Aber noch sind sieben Partien zu spielen.

 

Fazit: Länderspielpausen sind toll. Aber immerhin konnten wir dank des späten Anstoßtermins fast das komplette Wochenende genießen: was für ein Wetter!

 

Das VertikalGIF findet ihr in Zukunft nach jedem Spieltag direkt bei uns im Blog.

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