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VertikalGIF #VfBFCA: Ex-Angstgegner

Da ist er endlich: der vierzigste Punkt. Und Nummer 41 und 42 noch dazu. Erzielt mit einem 2:1 gegen Ex-Angstgegner Augsburg mit dem Trainer, der mit dafür verantwortlich war, dass der VfB 2019 abgestiegen ist. Es gab schon schlechtere Freitagabende.

Dass es so kommen würde, war allerdings ungewiss. Schließlich kämpfte der FCA mit seinen 33 Punkten noch gegen den Abstieg und das Brustring-Lazarett wurde immer größer. Neuester Patient auf Station 1893: Gregor Kobel mit Rückenproblemen.

Für ihn stand „Copa-Keeper“ Fabian Bredlow im Tor, doch dazu später mehr. Fast noch erstaunlicher war die Tatsache, dass statt Atakan Karazor auf einmal Philipp Klement in der Startelf auftauchte. Die VfB-Fans rieben sich verwundert die Augen und fragten sich:

Markus Weinzierl wollte bei Augsburg den Geist von 2016 beschwören und tatsächlich legte sein Team extrem druckvoll los. Und der VfB? Der blieb erstaunlich abgeklärt.

Ziemlich abgeklärt war auch der Angriff der Stuttgarter in der 11. Minute: Massimo flankte den Ball in den Sechzehner, Sasa Kalajdzic legte perfekt ab und Philipp Förster erzielte das 1:0. Was für ein herrlicher Spielzug.

Man muss gestehen, dass Augsburg trotz deutlich weniger Ballbesitz in der ersten Halbzeit die besseren Chancen hatte. Aber sie gingen fahrlässig damit um. Entweder trafen sie das Tor nicht oder sie scheiterten an Fabian Bredlow, der nach eher unglücklichen Auftritten in seinem ersten Bundesligaspiel für den VfB endlich mal zeigen konnte, was er kann.

Einziger Wermutstropfen war deshalb die frühe verletzungsbedingte Auswechslung vom bis dahin starken Roberto Massimo. Für ihn kam nach 22 Minuten Coulibaly, der aber 40 Minuten später verletzungsbedingt auch wieder ausgewechselt werden musste. Achja, Mavropanos musste in der Halbzeit ebenfalls verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. Das VfB-Lazarett wird immer größer.

Nach knapp einer Stunde war es leider soweit: Augsburg erzielte ggen eine leicht ungeordnete Stuttgarter Defensive den Ausgleich und hätte kurze Zeit später die Partie sogar drehen können. Punkt Nummer 40 war in dieser Phase ernsthaft in Gefahr.

Aber man merkte dem VfB-Team an, dass es überhaupt keine Lust auf die fünfte Niederlage in Folge hatte. Es war richtig Dampf in der Partie und Sasa Kalajdzic der Turm in der Schlacht: Er bereitete sein 2:1 selbst vor, indem er den Ball mit dem Kopf zu Churlinov leitete und dessen Flanke zwischen zwei Augsburger einnickte ohne auch nur springen zu müssen. Wieder ein Tor und ein Assist für unseren Lieblings-Österreicher. In 24 vom kicker benoteten Spielen kommt er damit auf 15 Treffer und 7 Vorlagen.

Ein weiteres Highlight gab es kurz vor Schluss: Luca Mack wurde eingewechselt und sammelte seine ersten Bundesliga-Minuten. Bei der aktuellen Verletzungslage beim VfB wäre es nicht verwunderlich, wenn noch weitere in dieser Saison dazu kämen. Mal schauen, ob Matarazzo noch ein paar junge Spieler reinwirft.

Unseren Text zum Spiel findet ihr hier!

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