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Wir verlieren zusammen und wir gewinnen zusammen (Irgendwann wieder. Vielleicht.)

Mein Freund Ben sagt immer: „Zam nei, zam naus!“. Das heisst so viel wie „was wir gemeinsam beginnen, das beenden wir auch gemeinsam oder auf Fußball übertragen: „Man gewinnt als Team und man verliert als Team!“.

An der 2:3-Niederlage in Kiel ist demnach also nicht Daniel Didavi schuld, obwohl seine gelb-rote Karte ähnlich intelligent war wie seine Instagram-Postings. Es war auch nicht Marcin Kaminskis Schuld, obwohl man beim Zuschauen dachte, Sky zeigte seinen Sprint vor dem 0:1 in Slo-Mo. Auch Mario Gomez ist nicht schuld, obwohl er wirklich nur noch die Karikatur eines Torjägers ist. Und auch Roberto Massimo ist nicht schuld, auch wenn ihm in weniger als 120 Sekunden zwei Fehler unterlaufen, die zu Gegentoren führen.

Nein, alle tragen Verantwortung beim VfB:
Zum Beispiel Sven Mislintat, der diesen Kader zusammen gestellt hat, und der sich mittlerweile ernsthaft fragen lassen muss, ob dessen Qualität, Homogenität und Krisenfestigkeit reichen, um damit aufzusteigen.

Zum Beispiel Pellegrino Matarazzo. Der Trainer versprach nach der Wiesbaden-Niederlage, ein anderes Gesicht der Mannschaft zu präsentieren. Und das stimmte auch: mit Pascal Stenzel, Clinton Mola, Ata Karazor und Holger Badstuber rückten vier Neue in die Startelf, der Kapitän Marc-Oliver Kempf saß dagegen auf der Bank. Und das nachdem Matarazzo vor dem Spiel sagte: „Man spürt, wer bereit ist“. Kempf ist offensichtlich nicht bereit. Aber er kann sich trösten, das waren die meisten der elf Spieler auf dem Feld auch nicht.

Viel ist von Dummheit die Rede. Jede Woche dieselben Fehler zu begehen. Nichts daraus zu lernen, sich einer Weiterentwicklung so beharrlich zu verweigern, kann nur bedeuten: den Ernst der Lage bzw. Liga nicht begriffen zu haben, es nicht besser zu können oder am schlimmsten: es nicht besser zu wollen. Dumm nur: Wer gegen Wiesbaden und Kiel in vier Spielen null Punkte holt, der ist nicht so gut, wie er selbst von sich denkt, und für den wird es mit dem Aufstieg ganz, ganz schwer. Auch wenn der VfB nur einen Zähler hinter dem HSV liegt und am Donnerstag nach einem Sieg auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen könnte: Es bleibt uns nur die Hoffnung auf Besserung, obwohl die Hoffnungen zuletzt stets enttäuscht werden.

Es ist jetzt immer mal wieder zu lesen, dass sich manche vom VfB abwenden wollen, sei es wegen der Geisterspiele, sei es wegen der Leistungen, die einem das Herz brechen. Fair enough! Es gibt sicher deutlich besseres, als die Trauerspiele des VfB emotional an sich heran zu lassen. Dass Trainer Matarazzo im Kiel-Spiel tatsächlich einige positive Dinge gesehen haben will (wirklich?), lässt auch nicht Gutes vermuten. Obwohl der VfB mir also alles abverlangt, werde ich bei aller Wut und Enttäuschung am Ball bleiben.

Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. „Zam nei, zam naus!“
Auf dem Feld und außerhalb. Auch, wenn es aktuell keinen Spaß macht: wir bleiben am Start!

Zum Weiterlesen:
Unser CoronaGIF findet Ihr hier

„Das ist alles a bissle wenig“, vom Können und Wollen beim VfB.

Oli Fritsch schreibt in Der Zeit:
„Fußball ohne Zuschauer sei kein Fußball mehr, sagen Fans. Das ist falsch.“

Foto: Stuart Franklin (Getty Images)

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10 Kommentare

  1. drhuey sagt

    Ich verstehe jeden, der sich abwenden möchte von diesem Club, der mittlerweile für nichts mehr steht außer Behäbigkeit, Verunsicherung und Erfolglosigkeit. Es ist peinlichst was uns ganz offensichtlich nicht austrainierte Didavis und Gomez‘ anbieten. Besser kann man es nicht beschreiben: Karikatur eines Torjägers. Aufgrund der Mislintatschen UND Reschkeschen Kaderplanung müssen auch zu viele auf nicht angestammten Positionen spielen. Ist der Trainer überfordert mit der Aufgabe oder taugt der Kader nicht? Fakt ist, die Meistverdiener liefern einfach nicht und das hat auch mit Einstellung zu tun. Dennoch wurden und werden sie hochgejubelt („Mario wird noch ganz wichtig für uns“; „Dida ist unser Unterschiedsspieler, etc.“). Dann die Aufstellung: Karazor im Mittelfeld? Im Ernst? Wieder Förster? Zugegeben heute leicht verbessert. Und die hochgelobten Jungen aus dem Pool verborgener Rohdiamanten, deren Talent nur das geschulte Auge sehen kann? Clinton Mola: Über die ganze Spielzeit nicht einen Laufweg angeboten. WTF? Massimo: tragische Figur. Und dann habe ich noch eine ganz andere Frage: Mir ist aufgefallen, dass das Spiel des VfB bis 10 Meter vor den Strafraum ganz gut aussieht, u.a., weil es der Gegner bewusst so zulässt. Wer verbietet ihnen dort den vertikalen Lauf und ab und an das Ziehen des Freistosses, wenn der Gegner zu spät ist? Es scheint eben auch noch Cleverness zu fehlen. Insgesamt fehlt wohl zuviel zum Aufstieg, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Relegationsspiel gegen Düsseldorf oder Mainz oder gar Bremen mit einem Aufstieg enden könnte. Abwenden kann ich mich trotzdem (noch) nicht obwohl es tragisch ist was aus diesem Club geworden ist. Aber es ist wahrscheinlich wie bei einer alten Ehe: man ist halt zusammen, weil man es schon 40 Jahre ist. Bis zu diesem einen Morgen am Frühstückstisch, wenn einem dieses Schlürfgeräusch beim Kaffeetrinken wieder auffällt und man die Entscheidung trifft, das nie wieder hören zu wollen.

  2. Clemens sagt

    Was bleibt einem 40- oder 50-jährigen Fan denn für eine Wahl? Sich nach 30 oder 40 Jahren noch einmal mit derselben Emotionalität und Verbundenheit auf einen neuen Verein einlassen wie einst mit 10 Jahren? Oder zukünftig mit altersbedingter Gelassenheit und senior geschultem Blick einfach nur das „Schöne“ am Fußball genießen, egal wer spielt? Wenn ich soweit bin, werde ich vermutlich mit derselben Rationalität Preis-Leistung Bewertungen aufstellen und zu dem Schluss kommen, dass mir die 70 EUR für einen Stadionbesuch zu teuer sind und ich auch keine 30 EUR für mein Sky-Abo je Monat mehr bezahlen möchte, um diesen nassforschen Jung-Millionären ihr Goldblatt-Steak zu finanzieren.

    Daher wird es vermutlich eher so sein, wie in den Jahren zuvor: Man erträgt das sportliche Leid mit der Souveränität eines buddhistischen Mönchs und sieht Spieler und Verantwortliche kommen und gehen. Und immer wenn man gerade wieder einen Blues wie heute schiebt, erinnert man sich an Tage wie den 19. Mai 2007 mit dem Gewinn der (vermutlich) letzten Deutschen Meisterschaft des VfB Stuttgart oder dessen Aufstieg in die 1. Liga am 21. Mai 2017 rund 10 Jahre später. Dann fallen einem legendäre Spiele der Jungen Wilden gegen Manchester United ein oder Siege wie das 4:1 in München vor ca. 2 Jahren. Diese Ereignisse haben einfach zu starke Spuren hinterlassen, als dass man seinem Verein den Rücken kehren könnte.

    Und zur Überschrift dieses Kommentars „Wir verlieren zusammen und wir gewinnen zusammen“: Ich mache einem Massimo keine Vorwürfe. Der Junge ist vermutlich ähnlich wie Awoudja nach seinen Spielen gegen Hannover und in Hamburg nur noch ein Häuflein Elend. Ich fand daher die Reaktionen der Mitspieler nach dem Schlusspfiff schön, die kollektiv zum jungen Italiener gegangen sind und versucht haben, diesen zu trösten. Vielleicht sehen wir am Donnerstag sogar eine Trotzreaktion der Schwaben, vielleicht aber auch den totalen sportlichen Absturz mit dem Verpassen des Aufstiegs. Egal, kommende Saison fiebere ich dennoch wieder für den Erfolg meines VfB!

    • Bernd sagt

      Sehe ich ähnlich. Mann muss die Leute einfach mal ein paar Jahre machen lassen. Die sind ja alle noch recht unerfahren in ihren jeweiligen Jobs und machen am Anfang nunmal alle Fehler, die uns regelmäßig Punkte kosten. Dazu sehe ich aber nicht wirklich eine Alternative, da der ganze Laden einfach mal von Grund auf saniert werden muss, auch wenn das eine längere Zweitligazugehörigkeit bedeutet. Die Grundvoraussetzungen für erfolgreichen Fußball (treue Fanbase, wirtschaftsstarke Region) sind ja weiterhin da und werden im Zuge der Corana-Verwerfungen eher noch wichtigere Faktoren werden weil das Spielgeld eben nicht mehr so fließt.

      Es bringt meines Erachtens nichts, auf irgendwelche vermeintlichen Heilsbringer wie einen neuen Trainer zu setzen, in der Hoffnung den nächsten Klopp oder Tuchel an der Angel zu haben. Sowas ist kein Ersatz für langfristig angelegte ehrliche Arbeit. Im American Football gibt es einen ähnlichen Effekt, dass schwächelnde Traditionsmannschaften regelmäßig versuchen, den neuen Superstar-Quarterback zu verpflichten und damit auf die Fresse fliegen, weil die Probleme der Teams woanders liegen. Man darf auch nicht vergessen, dass auch ein Klopp erstmal mit Mainz abgestiegen ist und den direkten Wiederaufstieg verpasst hat.

  3. Barry sagt

    Der VfB ist eine Mogelpackung. Eine irreführende Werbung. Ein schlecht geschminktes Model. Ein unpassendes Outfit. Ein falsches Versprechen. Die versteckten Kalorien im Diät-Müsli. All das… und noch viel mehr.

    Jeder Spieler hat das Recht Fehler zu machen. Und die Pflicht, diese auszubessern. Beim VfB hat aber offensichtlich jeder Trainer, Manager, Spieler, Sportdirektor, Vorstand das Dauer-Abo darauf, ständig und sich wiederholende Fehler zu begehen. Und anschließend herzzerreißend und tränenreich Wiedergutmachung zu Versprechen. Und diese Versprechen in erschreckender Regelmäßigkeit zu brechen. Das ist bitter, traurig, enttäuschend, deprimierend – und auch nicht mehr rechtzufertigen oder gar zu entschulden.

    Die Wahrheit ist aber auch, sollte der VfB doch (irgendwie) gegen den HSV gewinnen, wird bei den meisten vieles (vorerst) wieder vergessen sein. Und danach geht alles wieder von vorne los… Ich für meinen Teil bin ein Freund von Nachhaltigkeit, stetiger Weiterentwicklung. Nachhaltig und stetig sind beim VfB wir erwähnt jedoch nur überschätzte Spieler, mieses Auftreten, falsche Personalpolitik, dumme Fehler und falsche Versprechen.

  4. Elmar Amendinger sagt

    Diese Altlasten gehen eindeutig auf das Konto von Reschke, gerne auch als „Reschkerampe“ bezeichnet. Schon bei der Vorstellung von Castro und Didavi beschlich einen ein ungutes Gefühl. Einen weiteren Abstieg später und der darauf folgenden mehr als mäßigen Zweitligasaison bestätigt sich das. Solange diese Großverdiener mit geschleppt werden müssen kann und wird sich niemals eine neue Hierarchie von jungen und „mittelalten“ Spielern entwickeln können, da diese sogenannten Routiniers und vermeintlichen Führungsspieler immer ihren Platz beanspruchen werden, damit Einfluss auf die Aufstelllung nehmen, aber nur seltenst durch Leistung glänzen. Castro – reiner Mitläufer, Didavi – viel zu wenige Highlights, auch er bekommt das behäbige Angriffsspiel seit Monaten nicht verbessert, Gomez – bemüht ein Führungsspieler zu sein, die Jungen schauen nach wie vor zu ihm auf, auch weil er sich einsetzt, aber halt nur außerhalb des Platzes, sportlich leider kein Vorbild mehr. Ja und dann ist da noch der Herr Badstuber – definitiv kein Leistungsträger (zu viele Fehler in der Zeit bei uns) und es stellt sich dann eben auch noch die Charakterfrage. Solche Äußerungen während des Spiels gestern Richtung Trainerbank nach den beiden Fehlern eines 19jährigen gehen gar nicht und sind in keinster Weise zu akzeptieren.
    Ich werde mich nach 45 Jahren niemals abwenden. Es gab auch viele Höhepunkte in all den Jahren. Es ist meiner Meinung nach auch etwas Geduld gefordert. Es wurden neue Wege eingeschlagen, neue Strukturen geschaffen, Partnerschaften eingegangen im Jugendbereich. Die Hoffnung besteht dass das alles irgendwann greift und sich neue Hierarchien bilden von unten nach oben, den Jugendmannschaften in den Profibereich hinein. Hatten wir schon ! Es darf keine Meldungen mehr geben dass unsere besten Nachwuchsspieler (z.B. Lilian Egloff) weggehen weil sie beim VfB keine Perspektive sehen. Beispiel Leverkusen: die haben letzte Woche einen 17jährigen in die Startelf gestellt, trotz sehr breitem Kader und vielen hoch bezahlten Spielern. Also, nicht aufstellen nach Alter und Gehalt und Führungsansprüchen, die Woche für Woche nicht bestätigt werden , Mut zur Lücke haben wir das früher genannt. Aber das mit der Geduld ist halt so eine Sache bei uns im Schwabenland. Lebe inzwischen in der Nähe von S04, die warten seit über 60 Jahren auf die Schale, da gewinnt das Wort Geduld eine ganz andere Bedeutung. Und da arbeitet jetzt ein gewisser Herr Reschke, aber das ist eine andere Geschichte….

  5. Joachim Leuze sagt

    Also so wie ich das hier und sogar vor dem Spiel – bei Bekanntgabe der Aufstellung – vernehmen darf hat das nichts mehr mit kritischer Auseinandersetzung zu tun, sondern mit einen exorbitanten Anspruchsdenken, den VfB nicht mehr gerecht werden kann. Manchmal, wenn ich die Foren so die Kommentare durchlese, dann überkommt mir der Gedanke: die Fans wollen sogar, ja sie sind sogar froh, dass der VfB verliert, dann können sie ihren inne lebenden (Corona-) Frust abladen. Das hat mit Fankultur nichts mehr zu tun! Das ist nur noch beschämend. Ja, ich schäme dafür!
    So schlecht, wie Ihr das Spiel am vergangenen Sonntag gesehen haben wollt, so schlecht habe ich das Spiel nicht gesehen! Der VfB hat über weite Strecken das Spiel beherrscht. Aber aus meiner – Vorsicht: objektiver Sicht – hat wiederum der Schiedsrichter seinen großen Anteil, dass der VfB auf die Verliererstraße gekommen ist. Entgegen dem Spiel zuvor gegen Wehen-Wiesbaden hat der Schiedsrichter zwar keinen entscheidenden Fehler gemacht (Stichwort Tatsachenentscheidung) dennoch hat er dem VfB drei Elfmeter verweigert. Und das er „freudig“ dem D. Didavi die gelb-rote Karte unter die Nase halten darf, darauf hat er doch nur gelauert. Ohne Zweifel, die „gelbe“ Karte war in dieser Situation berechtigt, aber dennoch kann man als Schiedsrichter von einer Karte absehen, das obliegt auch in seinem Ermessen. Und wenn der Schiri kurz vor Schluss den aus meiner Sicht berechtigten und fälligen Elfer an Förster gibt, dann nimmt der VfB wenigstens einen Punkt mir nachhause, dessen bin ich mir sicher! Und das mit 10 Mann. Aber auch davon habe ich keinem Bericht etwas gelesen. Da geht nur darum: motzen, jammern, klagen und lamentieren.
    Nun, was mir auch klar und deutlich geworden ist, ist die Tatsache, dass der VfB ein Team ist, der auf seine Fans angewiesen ist. Also aus meiner Sicht war der Lockdown geradezu Gift für die Mannschaft, die so oft schon von seinen Fans zum Sieg getragen worden ist. Gerade die jungen Spieler werden durch das Publikum getragen und auch angespornt Das habe ich in keiner der vielen Berichterstattungen um das Spiel gelesen. Es wurde immer mit denselben Floskeln und Plattitüden drauf gehauen. Jeder weiß besser… ; jeder kann es besser…; jeder ist besser…! Das ist alles so müssig und lethargisch. Es nicht berücksichtigt, dass vor dieser Saison 21 Spieler den Verein verlassen haben, es wird nicht berücksichtigt, dass 19 Spieler neu hinzukamen. Dann hat man noch Altlasten vom Vorgänger unseres Sportdirektors, nämlich Reschke, durchzuschleppen, die allesamt mit hohen Gehältern behaftet sind. Natürlich wird sich der Verein für die neue Saison Gedanken machen müssen, zumindest um zu schauen, wie man die Verträge mit den sogenannten Altlasten lösen kann. Der eine oder andere Vertrag läuft sogar aus.
    Natürlich bin ich auch nicht zufrieden mit den gerade erzielten Ergebnissen, aber ich berücksichtige alle Attribute und hau nicht noch zusätzlich auf das Team ein.

    Da ich davon überzeugt bin, dass das Spiel gegen die Wehen-Wiesbadener annulliert wird und es zu einer Neuansetzung des Spiels kommen wird, sehe ich noch nicht ganz so schwarz, wie so mancher hier. Denn ein drittes Mal werden sie gegen Wehen-Wiesbaden nicht verlieren.
    Das Spiel wird aus meiner Sicht wiederholt, weil der Schiedsrichter in dieser Partie (Name der Red. Stegemann) zwei Regelverstöße unterlaufen ist. Und rein aus Erfahrung in meiner Eigenschaft als Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Vereinsfunktionär lege ich mich da fest: Das Spiel wird wiederholt!

  6. Peter Schäuble sagt

    @Clemens: Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin über 60 Jahre VfB-Fan (mein erstes Spiel damals: VfB gegen den SSV Reutlingen (2:0 gewonnen). Im Tor bei „uns“: Günter Sawitzki, im SSV-Tor der Karl Bögelein. Seither kann ich nimmer vom Vau Eff Be lassen). Ganz ehrlich … ich hab den (Wieder-)Aufstieg momentan abgehakt, hoffe aber immer noch ein bisschen. Und wenn’s nix wird mit der 1.Liga: Die Knete für die nächste DK ist schon auf die Seite gelegt.

  7. drhuey sagt

    @Leuze: immer noch nichts dazugelernt?
    – Keine Pauschalierungen: Sie sollten aufhören von „den“ Fans zu sprechen. Die gibt es nicht!
    – Vielfalt: Sie sollten es sich nicht anmassen die einzig gültige Sichtweise und Meinung zu haben. Dazu haben Sie kein Recht.
    – Respekt: Viele derjenigen, die hier ihre qualifizierte Meinung abgeben, haben mit dem VfB eine Menge erlebt. Sie verdanken diesem Klub starke Erinnerungen (negativ wie positiv) und Erlebnisse über Jahrzehnte hinweg. Davor sollten Sie einen Heidenrespekt haben anstatt deren Meinung abzuqualifizieren.
    – Analyse: Wenn Sie ein besseres Spiel gesehen haben als Ihrer Meinung nach „die Fans“, dann bieten Sie eine klare Argumentation anstatt Geschwurbel wie „über weite Strecken das Spiel beherrscht“. Denn das könnte an der Spielweise des Gegners liegen und gewollt sein und dann ist es eben nicht positiv. Ferner: halten Sie sich fern von Interpretation: „der Schiedsrichter hat nur darauf gelauert…“ Haben Sie mit ihm gesprochen?

    Wenn Sie weiter so machen muss man annehmen, dass es Ihnen nur darauf ankommt auf andere VfB-Fans, die Ihre Mienung nicht teilen, draufzuhauen. Und dann wird man Ihre Beiträge allenfalls mit einem müden A…runzeln lesen, wenn überhaupt.

  8. Clemens sagt

    drhuey, es spricht für dein freundliches und soziales Wesen, auf Kommentare einzugehen, die nicht originär den Zweck einer Diskussion verfolgen, sonderen ausschließlich dafür gedacht sind, zu provozieren und zu beleidigen. Ich für meinen Teil habe entschieden, Alu-Hut Theorien zukünftig zu ignorieren und über Wutbürger Geschafel milde zu lächeln.

    Über deine Beiträge freue ich mich indes auch weiterhin.

  9. Clemens sagt

    Danke, Peter. Meine VfB-Zeitrechnung beginnt altersbedingt leider erst mit der Aufstiegsmannschaft 1978 um Jürgen Sundermann. Als gebürtige Hamburger konnte ich mir meinen VfB damals allerdings nur einmal im Jahr im alt-ehrwürdigem Volksparkstadion live anschauen. Ansonsten gab’s nur den kicker, die ARD Sportschau und das ZDF-Sportstudio. Im Kinderzimmer hing das original signierte Hansi Müller Poster im Canon Trikot und natürlich waren alle Länderspiele mit VfB Spieler Beteiligung absolutes Pflichtprogramm. Die für mich erste VfB Stuttgart Meisterschaft habe ich am Radio auf NDR2 verfolgt. Und obwohl Stuttgart geographisch so weit entfernt lag, war es trotzdem fester Bestandteil meiner Jugend an der Elbe. Aber so ist das eben, wenn man sich einmal für einen Verein entschieden hat, dann wechselt man diesen nicht mehr.

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