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CoronaGIF #VfBSVS: Nur noch 2!

Ja, Geisterspiele sind immer noch Mist. Nach dem sensationellen 3:2 gegen Hamburg nun also die nächste Partie, die mit Fans eher ein Party gewesen wäre. Andererseits wäre der Weg zum Stadion bei dem Wetter bestimmt (k)ein Spaß gewesen. Waterball statt Walterball.

Matarazzo hatte der Derbyblamage in Karlsruhe gleich auf sechs Positionen gewechselt. Dreierkette, neue Innenverteidiger, neuer Sturm, alles neu.

Und so reagierte vermutlich Marc-Oliver Kempf, als er erfuhr, dass er in der Startelf steht:

Und wie reagierte Holger Badstuber, als er erfuhr, dass er nicht in der Startelf steht?

Egal, woran oder an wem es lag: Der VfB trat gegen Sandhausen endlich mal so auf, wie man sich das wünscht: Zielstrebig, engagiert, mutig. Und belohnte sich dafür schnell. Denn schon nach zwölf Minuten stand es 1:0. Nach einer Ecke, die es nie hätte geben.

Und wie reagierten die Fans, als Gonzalo Castro das 2:0 erzielte? Aus der Distanz! Volley!!!

Und so stand es 32 Minuten 4:0. Nach einem Eckball, einem Distanzschuss, einer Aktion von Silas ohne Übersteiger und einem Lauf in die Tiefe von Philipp Förster!

Okay, okay, die zweite Halbzeit konnte da überhaupt nicht mehr mithalten. Aber so richtig übel nehmen konnte man es Spielern bei diesem Spielstand auch nicht. Wohl aber den unnötigen Anschlusstreffer der Sandhäuser.

Versöhnt wurden wir dann aber durch die letzte Aktion des Spiels: Denn das 5:1 von Hamadi Al Ghaddioui wurde vorbereitet von dem eingewechselten Lilian Egloff, der damit seinen ersten Scorerpunkt im Profifußball erzielte.

Alles in allem ein seltsam legendärer Abend. Irgendwie hatte man den Eindruck, als hätte Pellegrino Matarazzo einfach alle Spirituosen im Haus wild durcheinander gemischt und hätte dabei zufällig den besten Cocktail der Welt erfunden. Aber was soll’s? Nur noch zwei Siege zum Aufstieg! Völlig egal, ob mit Können oder Glück!

Darf gerne geteilt werden:

7 Kommentare

  1. Uli sagt

    Also ich bin ja absolut kein VAR-Experte, aber ich glaube, die Entscheidung, dass es Ecke gibt, darf der Videoschiedsrichter nicht überprüfen, weil das Tor aus einer „neuen Spielsituation“ heraus fällt (klar, die es eigentlich gar nicht hätte geben dürfen).
    Und hier haben wir auch gleichzeitig wieder ein Argument gegen den VAR, obwohl er wohl alles richtig gemacht hat. Geil!

    • @buzze sagt

      Du hast absolut Recht. Wir haben den Text entsprechend angepasst. Wobei der VAR ja eben genau dafür geeignet wäre, diese Fehlentscheidungen zu korrigieren. Auch damit hast Du Recht. :-)

      • Uli sagt

        Das ist alles so herrlich paradox. Wenn es nicht so ärgerlich wäre, könnte man drüber lachen.

  2. Uli sagt

    Das ist alles so herrlich paradox. Wenn es nicht so ärgerlich wäre, könnte man drüber lachen.

  3. Heiko sagt

    Wenn wir aufsteigen sollten, dann freu ich mich ganz kurz und dann hab ich Angst was mit uns passieren wird in diesem Haifischbecken erste Liga. Wir sind dafür nicht bereit, wir sind im Niemandsland angekommen zwischen erster und zweiter Liga.

  4. drausvomlande sagt

    Also, wenn nach einem eventuellen Aufstieg einer die Saisonplanung der Verantwortlichen des VfB bildlich darstellen will: das habt Ihr mit dem Strike-Gif schon erledigt, das toppt keiner mehr.
    Also bitte nicht wundern, wenn VfB-Ereignisse zukünftig nur noch kurz mit „Schhhhhhhhtrike“ kommentiert werden.
    Ich weiss schon, warum ich Euch lese … Gratulation

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