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Das Baby ist der Hammer!

“Wir hatten acht bis zehn Chancen und Stuttgart hatte nur drei plus den Elfmeter.“

Es sind Aussagen wie diese, warum sich gegnerische Fans an dem Wolfsburg-Trainer Florian Kohfeld abarbeiten und ihn auf einem Sympathielevel von 1 bis 10 bei 0 einordnen. Zu viel verschwendete und negative Energie. Mich interessiert sogar mehr die kicker-Umfrage „Wird Bayern München Herbstmeister?“ als die alternativen Fakten, die Kohfeld anführt, um sein eigenes Versagen zu kaschieren. Mich interessiert viel mehr der VfB, der ein souveränes Auswärtsspiel hingelegt hat und den VW-Club so im Griff hatte, dass dieser keine spielerischen Lösungen auf dem Spielfeld und keine Antworten nach Schlusspfiff gefunden hat.

Sieben Punkte aus den Begegnungen gegen Mainz, Hertha und Wolfsburg. Hätten wir vor den Spielen genommen, oder? Wobei es mir lieber gewesen wäre, wenn der VfB gegen Berlin gewonnen hätte, drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten und drei Punkte gegen Tayfun Korkut, aber lassen wir das. Der Sieg gegen einen Angstgegner (letzter Sieg in Wolfsburg: 2007 im DFB-Pokal Halbfinale, Tor: Antonio da Silva) war letztlich fast Pflicht nachdem Augsburg am Freitag gegen Köln gewann.

Bei der Miss-Wahl meines Lebens ist er die Nummer Eins. Er ist der Mann, der mir den Atem raubt und mir die Sprache klaut. Ich dreh’ durch wie nen Reifen im Schnee, wenn ich ihn im TV seh’. Ich traue kaum meinen Augen, der Typ läßt mich unentwegt an Wunder glauben. Ihr wisst, von wem ich spreche: Dinos Mavropanos. Geburtstagskind. Torschütze. Hammertyp mit Hammerschuss, Thomas Hitzlsperger ist neidisch auf ihn und hat sich vom ihm bereits seine Schusstechnik erklären lassen. Der griechische Schrank war einmal mehr der Gamechanger, sein Tor des Monats gab dem Spiel den richtigen Spin, nachdem es rund 20 Minuten ziellos durch die Wolfsburger Arena mäanderte. Der VfB hatte die Begegnung vor allem defensiv im Griff. Vom einst furchterregend gefährlichen Wout Weghorst war überhaupt nichts zu sehen.

Was wir wieder gesehen haben: Einen 60-Meter Solo-Lauf von Philipp Förster. Das sah wie eine Wiederholung seines Sprints aus dem Hertha-Spiel aus. Dieses Mal rief ich „Schieß’! Schieß’!“ – und er spielte ab. Natürlich die falsche Entscheidung, wie so oft bei ihm. Aber sein persönliches Happy-End kam dann in der zweiten Halbzeit, als er einen Spielzug über Orel Mangala und Tanguy Coulibaly cool abschloss. Da kam er gar nicht zum Nachdenken und Überlegen, was er wohl am besten macht, sondern musste nur seinen Fuß hinhalten.

Nachdem Florian Müller einen Schuss mal wieder abklatschen ließ – kann er eigentlich auch mal irgendeinen Ball fangen? – jagte Lukas Nmecha den Abpraller aus wenigen Metern drüber. Das war sicher eine der acht bis zehn Chancen, die Kohfeld meinte. Zugegeben, ein Robert Lewandowski hätte diesen Ball noch in seinen Lackschuhen des Ballon d’Or-Festakts versenkt. Danach hatte Wolfsburg mehr Ballbesitz, ohne groß gefährlich zu werden. Denn Pellegrino Matarazzo reagierte und stellte mit der Einwechslung von Marc-Oliver Kempf für Förster auf eine Viererkette um, wenn ich das richtig gesehen habe.

Ein perfektes Auswärtsspiel hätte der VfB hingelegt, wenn Omar Marmoush seinen Panenka nach Handspiel von Maxi Arnold versenkt hätte. Das war sicher keine Arroganz, sondern Übermut und Vorfreude, es seinem Noch-Arbeitgeber Wolfsburg zu zeigen, was er drauf hat. Da hätte ich mir mehr Ernsthaftigkeit gewünscht, denn das war wieder einmal ein Moment, in dem man den Gegner “killen” kann. Denn ich muss zugeben, dass ich nach diesem Fehlschuss ein bisschen Angst vor einer Wiederholung des Hertha-Spiels hatte. Aber dafür verteidigte der VfB viel zu energisch sein Tor und Wolfsburg agierte offensiv viel zu harmlos, auch wenn am Ende vier VFL-Stürmer auf dem Platz waren. Es hat nur noch Daniel Ginczek gefehlt.

Ja, den gibt es auch. Mir war gar nicht bewusst, dass es so viele Spieler gab, die beim VfB und bei Wolfsburg gespielt haben. Hier meine persönliche Traumelf, ein offensives 2-4-4, Tayfun Korkut wäre stolz auf mich:

Benaglio – Thiam, Jens Keller – Gentner, Hitzlsperger, Hleb, Brekalo – Marmoush, Ljuboja, Gomez, Akpoborie

Auf der Bank:
Didavi, Esswein, Radu, Michael Spiess, Ginczek, Brdaric, Felipe, Träsch

Die Wolfsburger Mannschaft präsentierte sich total verunsichert, völlig planlos und machte es dem VfB leicht. Dieses Mal spielte jemand anderes den Aufbaugegner, und zwar für den VfB, nach dem kleinen Rückschlag der Stuttgarter gegen Hertha. Der VfB wiederum zeigte eine Reaktion gegenüber dem Berlin-Spiel, schaltete nach der 1:0-Führung nicht zurück, sondern blieb konzentriert im Spiel. Es war ein tadelloser Auftritt, nur die Verletzung von Roberto Massimo schmerzt (nicht nur ihn). Gute Besserung!

Ist nach dem überraschenden Dreier gegen Wolfsburg auch was gegen Bayern München drin? Ja, jetzt nur nicht übermütig werden, ich weiß. Zumal einige hier und woanders sowieso schon davon sprachen, dass der VfB so gut wie abgestiegen sei. Aber Dinos, der Hammertyp, er will gegen den Rekordmeister nachlegen, sagte er im Interview nach dem Spiel. Mir solls recht sein, der VfB braucht die Punkte und ich würde gerne mal wieder Thomas Müller frustriert und übel gelaunt beim Fieldinterview sehen, wie Anfang des Jahres in Kiel. Vielleicht schneit es ja am Dienstag.

Zum Weiterlesen:

Dinos > Wölfe: Das VertikalGIF zum Spiel gibt’s hier.

Same procedure as last year? Ein Streit, der an letztes Jahr erinnert, und die unprofessionelle Suche nach neuen VfB-Vorständen.

Rund um den Brustring sieht Parallelen zwischen Karl Allgöwer und Dinos Mavropanos und fordert mehr Gelassenheit.

Bild: Alex Grimm/Getty Images

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19 Kommentare

  1. Bernd sagt

    Bin ich der einzige, der sich gerade an einen anderen Sieg gegen Wolfsburg in der Vorweihnachtszeit und in einer ähnlichen Tabellensituation erinnert fühlt?

  2. Estrella sagt

    Nachdem ich die letzte Zeit mit kritischen Worten aufgefallen bin und zu allem Übel auch noch Kohfeld und Tedesco durcheinandergeschmissen habe, ist es jetzt zum Glück wieder an der Zeit Freude auszudrücken.

    Ich hab mich sowas von mit Dinos gefreut, gleichzeitig hätte ich gerne dem Sky Bayern Reporter erklärt, dass Dinos nicht Dino heißt. Jap, ein Bild von einem Mann, wer hat ihn nicht als Beuteschema? Das war echt DER coole Move des Tages und hat mich sowas von gefreut, dass er sich ein solch wuchtiges “geiles” Geburtstagsgeschenk gemacht hat.

    Tatsächlich würde ich so einen Hammer gerne auch hinter Neuer und sein “das war jetzt aber Abseits gewinke” sehen.

    Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, dass Dinos auch den Elfer an seinem Geburtstag versenkt.
    Bei Omar hatte ich leider vorher schon eher ein schlechtes Gefühl.

    Gut fand ich, dass viele Dinge, die wir hier auch angesprochen und bemängelt haben,
    umgesetzt wurden. Gestern fand ich auch die Wechsel stimmig.

    Leid tat mir Förster, als er zu viel dachte und wahrscheinlich Omar den Treffer bei seinem aktuellen Arbeitgeber auflegen wollte. Was in Summe dann echt sehr süß ist. Ich fand ihn auch richtig goldig am Sky Tisch, sehr sympathisch.

    Überrascht hat mich sogar Coulibaly, der gestern wirklich auf der Sosa Seite ein richtig gutes Spiel gemacht hat. Man merkt aber sehr stark, dass Mangala wieder Schritt für Schritt in seine alte Spur kommt und das macht brutal viel aus.

    Wenn Förster sagt, dass Wolfsburg nicht mental präsent war, dann sagt das schon auch was. Häufig war es ja umgekehrt… Vielleicht ist Bayern auch mental nicht so präsent, Herbstmeister sind sie ja bereits.

    So ein Korkut 4:1 Move wäre natürlich schon mal wieder eine coole Nummer gegen
    Bayern. Wenn Bayern aber auf vollem Arbeitsmodus ist, sind wir klarer Außenseiter.
    Das kleine Ziel im Moment ist wohl eher Augsburg auf Abstand zu halten…

    Trotzdem Glückwunsch, das hat endlich mal wieder Spaß gemacht zuzuschauen, wobei ich noch vorsichtig optimistisch bin.

  3. Benny sagt

    Sehr gelungener Artikel aus meiner Sicht. Vor allem die Einordnung des Elfmeters. Trifft es auf den Punkt. Auch ich hatte danach Angst, das Spiel könnte kippen. In Wolfsburg wird er sich mit der Aktion keine Freunde gemacht haben. Ein Türöffner für den Sommer?

    Wir hatten natürlich nun auch einen sehr günstigen Moment erwischt, auf Wolfsburg zu treffen.

    Ebenso erwischen wir nicht den schlechtesten Zeitpunkt auf Bayern zu treffen. Auch bei Köln zeigt die Richtung eher nach unten.

    Sollten wir Dienstag nicht unter die Räder kommen und Selbstvertrauen verspielen, könnte die Hinrunde mit einem Sieg in Köln sehr zufriedenstellend enden.

    Wenn wir in der Rückrunde nicht wieder so ein Verletzungspech haben und mit Silas, Sasa, Führich und Co. ins Spiel gehen können, mache ich mir keine Sorgen.

    Einen schönen Sonntag (der nach Sieg gestern sehr entspannt sein dürfte)

  4. drhuey sagt

    KÄPPLE! KÄPPLE! wollte ich Förster nach seinem Wahnsinns-Lauf zurufen. Das hätte irgendwie auch gut zu ihm gepasst. Aber auch die schlechteste von drei Optionen zu wählen passt gut zu ihm. Aber insgesamt hat er ein sehr gutes Spiel gemacht. Genauso wie der von mir oft geschmähte Coulibaly oder der nun wiederholt sehr souverän auftretende Ito. Auch waren Endo und Mangala wiedererstarkt und haben den VfB in vielen Szenen sehr souverän wirken lassen. Dies war aber auch der Schwäche der Wolfsburger geschuldet. Da sollte man sich nichts vormachen: Derzeit sind die Bochumer der schwerere Gegner. Und trotzdem kann ein solches Spiel den Glauben an die eigenen Fähigkeiten stärken, denn die Mannschaft brauchte dringend auch mal ein Zeichen was denn gut funktioniert. Here you go: taktische Disziplin und über das gesamte Spiel den mentalen Grip nicht verlieren. Nun also die Bayern…ein Spiel das jeder VfB-Fan seit Jahren nicht mehr ernst nehmen darf leider, denn zu weit entfernt sind die Planeten auf denen beide Fussball spielen mittlerweile. Diese Geschwindigkeit, die sie aus ihrem Positionsspiel erzeugen können, ist eine Klasse für sich. Aber mit der Energie aus dem Wolfsburg-Spiel die Bayern so lange ärgern wie es geht und gegen Köln eiskalt zuschlagen.

  5. Bacardihardy sagt

    Oh was für ein schönes Tor von Mavropanos. Hätte ich nie gedacht, dass der Vfb zu so einer Teamleistung fähig ist. Wie hatte ich Kritik an Fitness und Trainerteam geübt und dann so ein Spiel. Phantastisch. Es darf mal wieder geträumt werden, vor dem Spiel gegen die B…

  6. Motzbackenbruddler sagt

    Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich habe in letzter Zeit immer das Gefühl, dass der VfB gegen Manschaften aus der oberen Tabellenhälfte mehr auf den Platz bringt, als gegen die direkten Tabellennachbarn. Woran liegt das? Kommt das technisch versiertere Spiel der ‘oberen’ Mannschaften dem Spielsystem von Rino mehr entgegen, oder bringen die Spieler mehr Leistung auf den Platz, weil es für sie auch Werbung in eigener Sache sein könnte? Bin mal gespannt auf heute Abend… Beide Thesen müssten ja zu einem furiosem Spiel von uns gegen die drecks Bayern führen;-)

    • @abiszet sagt

      Dann freue ich mich auf das Spiel heute Abend ;-)
      Gegen manche Teams hat der VfB einfach mehr Raum, wobei Mainz und Hertha nicht unbedingt Teams aus dem oberen Tabellenbereich sind und es gegen beide weitgehend (nicht durchgängig) gut aussah.

      • Motzbackenbruddler sagt

        Das ist richtig; zumindest aber auf dem Papier müsste die Herta ja vom Kader her weiter oben spielen;-) Und Mainz scheint ja diese Saison (wohl) fast eine Topmanschaft zu sein (Dank Svenson).

    • Bernd sagt

      Das war auch in der letzten Saison zum Teil schon zu beobachten, ich erinnere nur an recht zähe Angelegenheiten in der Hinrunde gegen Köln oder Schalke. Aber mal von Bielefeld abgesehen haben wir in diesen Spielen dank der individuellen Klasse von Sasa und Silas letztlich zuverlässiger gepunktet als gegen die obere Tabellenhälfte. Das fehlt uns aktuell natürlich, wenn auch die reinen Ergebnisse recht konsistent zu letztem Jahr sind (nur eine Niederlage gegen Augsburg gab’s nicht, dafür aber auch keinen Sieg gegen Wolfsburg).

  7. Estrella sagt

    Ich will aber nicht, daß Dinos geht 😢😢😢
    Und bitte, bitte nicht zum BVB, das ist bei Kobel schon kaum zu ertragen.

    Bitte Dinos bleib noch ein bisschen 🤗🤗😍
    Wir brauchen Dich !!!

    Kempf will ja zu Tayfun…
    Schlotterbeck werden wir uns nicht leisten können.

    Gegen Bayern weiß ich nicht so recht…
    Wenn unsere besten Spieler spielen…, allerdings können wir Englische Wochen eher nicht…

    Ein Dinos Move gegen Neuer Müller wäre cool… Oder ein Silas Solo gegen die Bayern Abwehr. Oder Förster gegen alle mit Torjubel 🤭

  8. Clemens sagt

    Der Sieg gegen Wolfsburg sagt über die Stärke der Schwaben weniger aus, als die 0:5 Klatsche gegen die Bayern über die Schwäche der Cannstatter. Zum einen dürfte aktuell kaum ein anderer Bundesligist dermaßen formschwach agieren, wie aktuell die Niedersachsen und zum anderen war der heutige Auftritt der schlechteste des VfB gegen den FCB, wenn man diese und die letzte Saison betrachtet. Die Entwicklung der Mannschaft und ihre individuelle Stärke erscheinen mir leider eher rückläufig zu sein.
    Konnte man sich die Abschlussschwäche eines Förster am letzten Samstag genauso leisten, wie Marmoush’s wenig seriös geschossenen Elfmeter oder die Fang (un-)sicherheit eines Müller, so wurden die heutigen Nachlässigkeiten rigeros von den Münchnern bestraft. Sicherlich fangen sich auch andere Mannschaften schnell mal 4-5 Gegentore gegen die Bayern, aber Mannschaften wie Augsburg, Hertha und Bielefeld haben sich dann schlussendlich doch über 90 Minuten besser verkauft, als der VfB am heutigen Abend.

    Ein naiver Auftritt, der spätestens nach dm 0:3 eine Korrektur von der Bank benötigt hätte. Aber wir wollten es alle (auch ich) so – immer mutig nach vorne, koste es was es wolle. Nun also schnell abhaken und gegen Köln gibt’s dann hoffentlich die Revanche für die Pokal Pleite.

    • @abiszet sagt

      Da hast Du Recht. Im Frust über die Niederlage verklärst Du allerdings andere (verständlich). Hertha ist genau so unter gegangen wie der VFB, mit 5:0. Aber schon richtig:: Wenn Du hinten Tore regelrecht herschenkst und vorne die wenigen Chancen nicht machst, dann verlierst Du hoch gegen Bayern. Aber 3 Tore in 6 Minuten, das darf auch gegen Bayern nicht sein.

      • Clemens sagt

        Vollkommen richtig, ich hatte eigentlich auch nicht Hertha, sondern die Kölner im Kopf, die sich in München bei ihrem 2:3 richtig gut verkaufen konnten und unser nächster Gegner sind. Selbst Fürth “schaffte” übrigens ein 1:3. Die Erklärungen von Matarazzo und Mislintat nach Spielende sind zwar plausibel und Spiele gegen Bayern sind nicht zwingend der Maßstab. Aber Hinweise “bis zur 60 Min. haben wir es gut gemacht” heißen für mich im Umkehrschluss “und dann haben wir 30 Min. wie ein Bezirksligist gekickt”. Hauptsache, die Verantwortlichen bleiben gelassen.

  9. Estrella sagt

    Willkommen auf dem Boden der Realität 😬

    Mittlerweile kann ich dieses Gelaber von:
    Wir haben uns 60 Minuten gegen einen Topgegner Top geschlagen NICHT mehr hören.

    Wir haben gegen einen Topgegner zigmal das leere Tor nicht getroffen, hinten (Kempf) keinen Zugriff auf den Gegner gefunden. Waren bei jedem der 5 !!!! Gegentore zu langsam. Haben nebenbei 0:5 verloren und mittlerweile nach Fürth die meisten Gegentore überhaupt.

    Das sind die Fakten, die zählen, der Rest “die Toppleistung” (die ich nicht gesehen habe) sollte vielleicht mal konstant über 90 Minuten gehen.

    Wenn wir so spielen, wird’s gegen Köln sehr eng.

  10. UlrichHaberlandStadion sagt

    Drei Dinge habe ich nicht verstanden:
    1. Warum landet fast jeder Einwurf bei den Bayern. Kann man da keine Spielzüge üben?
    2. Die Kommentare unserer Protagonisten nach dem Spiel. Man könnte doch einfach mal das Mikrofon meiden und sich nach solch einer Leistung höchstens entschuldigen.
    3. Bayern war bissiger als der VfB. Wir legen uns meist auf den Boden, in der Hoffnung, der Schiri pfeift. Doch dieser Schiri war richtig gut und hat den Spielfluss kaum wegen Nichtigkeiten unterbrochen. Das hätte man eigentlich merken müssen.

    Womit ich mich die ganze Zeit über getröstet habe, war die Tatsache, dass Silas und Sasa in der Rückrunde wieder fit sind, doch scheint mir Silas noch Monate von seiner Form der Vorsaison entfernt zu sein. Falls auch Sasa noch Monate braucht, müssen wir bis März auf ein gutes Offensivspiel warten.

  11. Estrella sagt

    Ging mir ganz genau so.

    Omar gegen Süle jammert / fällt permanent wie ne Oma. Dabei war Süle halt leider 3 Klassen besser. Omar hat mich in Wolfsburg schon mit total unnötigen Entscheidungen und Fouls genervt, gestern grad nochmal. Genau sowas möchte ich bei niemand sehen. Weder bei uns, noch beim Gegner.

    Jap Die Kommentare “wir haben 60 Minuten super mitgehalten” nerven, nerven, nerven. Bayern hat uns an die Wand gespielt und wir haben mit individuellen Fehlern und (sorry) fehlender Fitness geglänzt. Weil nach 60 Minuten waren so ziemlich alle platt und sind den Bayern ohne Zugriff hinterher gewackelt. Da hilft das andere leider nicht.

    Silas fehlt noch jegliche Spielpraxis, auf ihn oder Sasa würde ich nicht setzen. Es müsste doch möglich sein, das man beispielsweise mit Sosa und Faghir Flanken und Verwertung übt. Der Faghir macht einen ganz wuseligen Eindruck und ist etwas grösser. Omar hatte nicht einen langen Ball vom Torwart. Hat mich auch genervt. Fast jeder lange Ball ist beim Gegner.

    Die langen Bälle vom Torwart waren genau so weg wie die meisten Einwürfe. Hat mich ebenfalls genervt.

    Mir ist ein “war heute sch….” auch deutlich lieber als sich selbst komplett falsche Dinge vormachen.

    Wir hatten gegen Bayern keine Chance.
    Punkt.

    Gegen Köln sollten wir die allerdings nutzen, was ich allerdings eher nicht glaube.
    Lasse mich gerne überraschen.

    Druecke heute ausnahmsweise RB Die Daumen 😬

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