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Keine Mannschaft, keine Führung

Gegen den KSC zu verlieren, das ist für mich nicht schlimmer als gegen Wehen Wiesbaden oder Holstein Kiel, … obwohl … doch, ist es! Aber ich habe es schlicht satt, eine „Mannschaft“ zu sehen, die Kampfgeist, Entschlossenheit und Siegeswillen lediglich auf dem Spielfeld simuliert, was ihnen aber ein ums andere Mal gründlich misslingt, denn sie sind zu schlechte Schauspieler. Dies ist keine Mannschaft. Diese Spieler sind keine würdigen Vertreter des VfB. Sie wissen nicht, was sie spielen sollen, manche können es nicht, viele wollen es nicht. Und das Schlimmste: Den meisten scheint es einfach egal zu sein, ob der VfB Stuttgart aufsteigt oder nicht.

„Wir sind bereit für das Derby und wollen das Spiel mit Mut und Leidenschaft für uns entscheiden.“

„Wir fahren nach Karlsruhe, ziehen drei Punkte und fahren nach Hause“

VfB-Trainer Pellegrino Materazzo und Sport-Direktor Sven Mislintat sollten sich langsam überlegen, ob sie nicht eine Zweitkarriere als Comedy-Duo anstreben sollten. Denn ihre Aussagen vor den Spielen sind angesichts der folgenden Leistungen auf dem Platz ein Witz. Leider kann ich darüber nicht lachen. Das Beste aus der „Mannschaft“ heraus zu holen, das ist ihre Aufgabe. Erfolgreich sind sie damit nicht. Immerhin ein paar Gags landet die „Mannschaft“ aufgrund dessen. Das 2:1 des KSC ist ein absoluter Brüller gewesen bei so viel Orientierungslosigkeit und so viel schlechtem Timing. Eigentlich kann sich der VfB umbenennen in Quatsch Comedy Club. Das neue Motto: „Wir dachten, jetzt läuft es von selbst“ ist ja schon gesetzt.

Es ist ja kein Problem, dass nicht alles klappt auf dem Spielfeld. Es ist auch nicht schlimm, dass Fehler passieren, das lässt sich kaum verhindern. Gegen Kiel Roberto Massimo, gegen den KSC jetzt (mal wieder) Marcin Kaminski. Aber den Ball vielfach nur halbherzig laufen zu lassen, Gegentore achselzuckend hinzunehmen (Ausnahme: Holger Badstuber), überhaupt keine Torchance mehr zu haben nach dem 2:1, komplette Hilflosigkeit zu zeigen, das ist entlarvend für den VfB im Juni 2020: Weder auf dem Feld, noch auf der Bank, noch in schönen Büros der Mercedesstraße scheint jemand zu sein, der diese „Mannschaft“ erreicht. Der sie spieltaktisch so einstellt, dass sie ihre Leistungsfähigkeit ausspielt. Der ihr eine Einstellung beibringt, die diesen Namen auch verdient. Der ihr klar macht, um was es geht.

Entlarvend auch, dass nach 31 Spieltagen offensichtlich überhaupt kein Fundament vorhanden ist: Weder spielerisch, noch kämpferisch. Das wirkt fast so, als ob die Spieler noch nicht so lange zusammen spielen und sie noch nicht genau wüssten, was der andere macht, wohin er läuft, wohin er passt. Auch da sollte das verhinderte Comedy-Duo mal Farbe bekennen, was nicht stimmt und vor allem: was der Grund für dieses strukturelle Versagen ist. Die Kaderzusammenstellung erscheint bei weitem nicht so gut, wie es der Öffentlichkeit vermittelt wird. Und auch mit den Matchplänen, „die immer funktionieren“ (Mislintat), scheint etwas nicht zu stimmen.

Denn seit Wochen stimmen beim VfB weder Ergebnisse noch Spielweise. Aber ein Gutes hat die Niederlage gegen den KSC:

Gegen den KSC zu verlieren, das ist für mich nicht schlimmer als gegen Wehen Wiesbaden oder Holstein Kiel, … obwohl … doch, ist es! Gegen den KSC womöglich den Aufstieg verspielt zu haben, schmerzt natürlich. Noch mehr schmerzt es, dass sich der VfB seit dem Wiederaufstieg 2017 und trotz Ausgliederungs-, Pavard- und Santi-Millionen immer mehr zur Witzfigur entwickelt.

Foto: Uli Deck/Pool (Getty Images)

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27 Kommentare

  1. Jörn Neugebauer sagt

    Jede Woche denkt man eigentlich, das es nicht mehr schlimmer geht…und das sagt man mit Ausnahme der Aufstiegssaison und 2017/18 schon seit einigen Jahren. Aber ich bin der Meinung, das wir die schlechteste Mannschaft aller Zeiten haben, in der viele nicht mal in der dritten Liga was reißen würden. Der Trainer wird im Winter von vielen (auch mir) verflucht, um den nächsten noch schlimmeren Fall zu erleben. Eine Halbzeit gegen Hamburg nach einem Donnerwetter wurde sich mal der Arsch aufgerissen. Der Rest wird immer schön geredet. Nachdem mehrere Spieler von Beginn an nur Schrott zusammenspielen, wird nach 70 Minuten gewechselt. Ich verstehe meinen VfB nicht mehr….

  2. drhuey sagt

    Mir fehlen mittlerweile die Worte. Denn wir sprechen ja schon noch von Profisport, oder?
    „Wir sind bereit für das Derby …. blablabla…“ Bullshit Bingo vom Feinsten! Es sind zu viele Fehlentscheidungen seit zu vielen Jahren, aber eine Kultur hat sich in dem Verein nicht mehr entwickelt. Die Mischung im Kader ist katastrophal. Hier die Alten und Gebrechlichen, die keinen Erfolgshunger mehr haben und im Schongang durchspazieren wollen; dort die jungen, unerfahrenen, die eine leistungsorientierte Führung benötigten. Ich dachte mir heute beim angewiderten Betrachten des Spiels: die Mannschaft hat keinen Bock aufeinander. Das ist greifbar, es findet fast keine Kommunikation statt. Wir hatten Achsen, wir hatten Dreiecke, aber jetzt, ausgerechnet bei einem Mathematiker auf der Trainerbank hat Geometrie fertig. Das Diamantenauge hat Netzhautverkrümmung und sollte seinem Königstranafer Silas mal sagen, dass er ausser dem Einstandspreis nichts mit Sancho gemeinsam hat und Übersteiger zu etwas führen sollten. Man kann auch erwarten, dass Pässe angenommen werden können. Aber das ließe sich mit individuellem Training bis die Sonne lange Schatten in den Kessel wirft, zumindest verbessern. Für die tiefe, strukturellen Fehlentwicklungen braucht es Jahre. In Liga 2?

    • Bernd sagt

      Denke auch dass wir langfristig gesehen besser daran täten dieses Jahr nicht aufzusteigen, ansonsten ginge es das Jahr darauf direkt wieder runter. Wir können nicht erwarten, dass die Versäumnisse der letzten zehn Jahre sich in einer Transferperiode bereinigen lassen. Positiv ist, dass die Verantwortlichen im Gegensatz zu vielen ihrer Vorgänger intelligent und reflektiert genug sind, um aus ihren Fehlern zu lernen. Und klar, als blutige Anfänger in ihren Jobs haben sie auch jede Menge Fehler gemacht. Aber das ist ja auch okay solange sie es beim nächsten Mal besser machen, selbst wenn das uns dieses Jahr den Aufstieg kostet. Wir sollten ihnen jetzt aber auch die Möglichkeit dazu geben und sie das Besser machen nicht bei einem anderen Verein zeigen lassen. Die nächste Führungsriege wären nämlich wieder entweder blutige Anfänger oder anderswo Gescheiterte.

      • Udo sagt

        Vielen Dank Bernd fürs Erinnern an diesen Gedanken!
        Den muss es neben der berechtigten Kritik nämlich auch geben, während man dazu neigt in fußballerische VfB-Endzeitstimmung zu verfallen.

      • Michael Pfeffer sagt

        Ich erinnere mich an den ersten Abstieg und da hat es auch erst im zweiten Jahr geklappt, mit einer jungen gut eingespielten Mannschaft, die äußerst talentierte Spieler besaß und sich in der Bundesliga darüber hinaus über Jahre gut verkaufte. Lasst dem Management und der Mannschaft eine gute Weile Zeit. Gut Ding braucht Weile!

  3. Andreas Eberle sagt

    …. seit nunmehr über 40 Jahre schau ich mir „onsere Roten“ da unten an….viele Hochs- und Tiefs hat man erleben dürfen. Unglaubliche Meisterschaften, tolle internationale Spiele(z.B. Napoli) , aber auch einen VFB, der nach der letzten Meisterschaft 2007 sich stetig zur mehr oder weniger grauen Maus im Oberhaus „ etabliert“ hat – ein einstelliger Tabellenplatz war selten genug… in der Zwischenzeit kann man deutlich erkennen , dass ein ehemals großer,traditionsreicher Verein wie es der VFB war , langsam aber sicher vor die Hunde geht… wenn es aktuell und auch in nächster Zukunft(ob Aufstieg oder nicht ist in erster Linie nicht erheblich) so weiter geht, dann wird unser Verein sehr lange nicht mehr auch nur annähernd an vergangene Zeiten anknüpfen können.
    Ich möchte nicht ganz so weit ausholen – will aber einige ,meines Erachtens entscheidende Tatsachen ,nicht unter den viel zitierten Tisch fallen lassen!
    Seit Schindelmeiser‘s Entlassung ging’s stetig bergab – ich persönlich habe sehr viel von besagtem gehalten…
    Mit Perlentaucher Reschke und Nachfolger Diamantenauge Mislintat hat sich der VFB genau die falschen Sportdirektoren an Bord geholt…
    Mich persönlich beeindruckt eine Entdeckung eines Aubameyangs und Konsorten überhaupt nicht …. auch Reschke wurde in Cannstatt gefeiert wie der Heilsbringer schlechthin….außer heiße Luft und eine unfassbar dumme vorzeitige Vertragsverlängerung eines Trainers , der außer einer Assistenztrainerstelle unter Nagelsmann noch absolut null Komma null an Erfahrung etc. vorzuweisen hat – ich muss mich wundern, mit welchen fadenscheinigen und abstrusen Argumenten hier vorgegangen worden ist…
    Hier hat weder ein Herr Mislintat und auch ein Thomas Hitzlsberger( ich find ihn auch nett – man möge es mir verzeihen) Verstand und Voraussicht bewiesen.
    Hier muss ein Hitzlsberger Kraft seines Amtes klare Kante zeigen…. der Karren steckt im Dreck und wird so wie es aktuell gehandhabt wird , auch nicht mehr so schnell rausgezogen werden…
    Matterazzo hat in den letzten Begegnungen so eklatante Wechsel / Aufstellungs und auch taktische Fehler begangen…. so kannst Du gar nicht aufsteigen.
    Außerdem muss sich auch der Teamspirit aktuell unauffindbar verdrückt haben.
    Wir Schwaben sind als Bruddler und Nörgler im deutschen Lande keine Unbekannten….aber was da unten aktuell abgeht… lieber MV…wie oft hat er sich schon im Grabe umgedreht?!
    Wir holen gegen Aufsteiger wie Karlsruhe und Konsorten einen Sieg( 3 Punkte von möglichen 18)
    Wir finden keine Lösungen gegen tiefstehende Gegner – unsere Außen haben keine Durchschlagskraft, Pässe kommen auf 5 Meter nicht an, kein Elan, kein Kampf, den es offensichtlich gerade in der 2 Liga braucht – das sollte man in der Zwischenzeit mitbekommen haben…. wenn ich dann einen Silas sehe , der einen auf Ronaldo macht , dann muss ich schon hinterfragen , mit welcher Prämisse die Spieler in die Partie geschickt werden … oder sind es schlicht und ergreifend die falschen Spieler?! Ein Kaminski – ein Schatten seiner selbst – mit kontinuierlichen Aussetzern in den letzten Begegnungen. Derselbe wird aber mit stoischer Gelassenheit und Überzeugung in der Startelf gesetzt.
    Ein Kempf , der sicher auch keine weltmeisterlichen Leistungen in dieser Saison gezeigt hat und auch noch der etatmäßige Kapitän ist – dieser bekommt keine Einsatzzeiten mehr….muss man nicht zwingend verstehen…. das Mittelfeld – von den Medien in der Vergangenheit in den (Zweitliga)Himmel gelobt , fehlt es an Ideen …. ein Didavi, der uns in aktueller Form und mit derartiger Verletzungsanfälligkeit keinen Schritt weiter bringt, ein Mangala der unbedingt einen erfahrenen FÜHRUNGSSPIELER neben sich braucht , den wir weder in Person von Didavi( aus besagten Gründen) noch in Gonzalo Castro( dessen Zenit schon seit 2 Jahren überschritten ist) haben.
    Auch ein Philip Klement ist bis dato nie in Stuttgart angekommen…. Was man auch von Karasor behaupten kann…So – meine lieben Fans und Mitleidenden ,
    für den Einkauf ist bekanntlich der Sportdirektor verantwortlich… für die taktische Grundordnung und die Aufstellung bekanntlich der Trainer….
    Ich jedenfalls bin zum Schluss gekommen , dass es uns unter den gegebenen Voraussetzungen nicht gelingen wird nächste Saison wieder erstklassig zu sein….
    Wie‘s dann weitergeht steht in den Sternen….
    Es wird womöglich noch ein langer Leidensweg werden!
    So kann es nicht mehr lange weitergehen!
    Wer bitte gebietet denen da unten Einhalt?!

  4. Der Groundhopper sagt

    Ich habe mir vorgenommen, alles nur noch positiv zu sehen.
    Daher lautet mein Fazit: Ich finde es klasse, dass der VfB die im modernen Fußball ja eigentlich komplett überflüssig gewordene Floskel „Geld schießt keine Tore“ nun endlich mal wieder tatkräftig untermauert!
    Ich finde, da könnten sich die Bayern Münchens, Paris St. Germains, Red Bull Salzburgs und Juventus Turins dieser kranken Fußballwelt eine ganz dicke Scheibe von abschneiden! :-)

    • Bernd sagt

      Nur nebenbei: Das Rehhagel-Zitat wird in der Regel falsch verwendet. Es ging nicht darum, dass Geld im Fußball nix bringen würde sondern ein Geldsegen aus einem Wintertransfer blöd ist, wenn man keinen Ersatz bekommen kann.

  5. Bolzaninho sagt

    Neben den Spielen selbst, die mir beim Zuschauen annähernd körperliche Schmerzen verursachen, gibt es eine Sache, die ich fast noch schlimmer finde.
    Warum gibt es keinen Offiziellen, der die Lage beim Namen nennt? Die Leistungen sind nicht erst seit 1 bis 2 Wochen unterirdisch. Auch die gewonnenen Spiele gegen den HSV und gegen Dresden waren bis auf 20 Minuten nicht ansehbar.
    Wenn ein Trainer die schützende Hand über seine Spieler hält, kann ich das eventuell noch nachvollziehen (wobei bei derart schwachen Leistungen gerne auch mal 2 – 3 Wechsel zur Halbzeit ein Zeichen wären). Dass aber ein Mislintat bzw. ein Hitzlsperger entweder gar nichts sagen oder aber die Nicht-Leistungen schön reden, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

    Uns wird gerade zum Verhängnis, dass die Cannstatter Kurve leer bleibt. Die Kurve würde sich diese Darbietungen nicht gefallen lassen – auch nicht auswärts. Ich würde unter diesen Umständen nicht nur von 2 -3 fliegenden Schalensitzen ausgehen. Jedenfalls wären unter dem Druck der Fans keine billigen Ausreden oder Erklärungen mehr möglich: Mannschaft und Verantwortliche müssten sich erklären und das Kind beim Namen nennen.

    Es geht um den Aufstieg und vielleicht geht es sogar um alles! Jeder weiß, dass ein zweites Jahr in der 2. Liga nicht leichter wird. Warum begreift das die Mannschaft scheinbar nicht? Warum bleiben Trainer und Manager so unerträglich ruhig? Wo sind Präsident und AV?

  6. Mozy sagt

    Ich habe es jetzt schon ein paar mal gesagt und gestern wurde es wieder allzu deutlich: Ein Großteil der Mannschaft hat gar keinen Bock aufzusteigen, weil die genau wissen, dass es für sie in Liga 1 einfach nicht reicht. Dem Trainer da die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, halte ich für unangebracht. Klar, auch ich finde seine Wechsel/Aufstellungen fragwürdig, aber was soll er auch machen? Er hat einen Kader übernommen, der schon seit Saisonbeginn (trotz vieler Wechsel und Transfers) nichts bis gar nichts taugt: Klement (Puh, ohne Worte), Karazor (Katastrophe), Kobel (wirkt oft nicht sicher), Stenzel (völlig überschätzt), Awoudja (Unglücksrabe), Sosa (Wundertüte und oft verletzt), Badstuber (nur am Motzen und raus aus den besten Jahren), Kaminski (Fehlerteufel), Castro (untragbar, wenn Ihr mich fragt), Förster (der denkt, er sei Tom Selleck), Mangala (Rückpass-Profi), Silas (der leider nicht die Klasse hat, wie er denkt), Al Ghaddioui (der einfach nicht Gomez ist), Gomez (der auch nicht mehr ‚der‘ Gomez ist) und Gonzalez (Chancentod). Der Rest überzeugt allenthalben. Das ist aber auch zu wenig. Reschke hat ganze Arbeit geleistet, den Laden kaputt zu machen und Mislintat hat es wohl leider nicht viel besser gemacht. Ich fürchte nur, dass ein weiteres Jahr im Unterhaus dazu führen wird, dass wir ein fester Bestandteil der 2. Liga werden, so wie St. Pauli oder Fürth. Also nix Fahrstuhlmannschaft, sondern Dauergast.

  7. Egon sagt

    Vielen Dank für den tollen Artikel und die Kommentare, das spricht mir leider alles so aus der Seele. Habe mir auch ein paar Gedanken gemacht.
    Seit Dietrichs Antritt (unter seiner Ägide geschaffene Strukturen wirken fort) hat man den Eindruck, es gibt auf allen Ebenen der Personalpolitik mehrere Schwachstellen:
    1. Führungspersonal: Die Verpflichtung von „großen Namen“ oder „Fachleuten aus der zweiten Reihe“, die man aber nicht aufgrund von Renommee des Vereins bekommt, sondern weil man sie auf Positionen befördert, in welcher sie (noch?) keine Erfahrung haben, siehe Reschke und Mislintat, teilweise auch Matarazzo. Hitzlsperger würde seiner geringen Erfahrung gemäß darunter fallen, ist aber als Interner eher aus populistischem Kalkül („Stallgeruch“) von Dietrich hochbefördert worden, nachdem Reschke sich als unhaltbar erwiesen hat. Kann funktionieren, ist aber ein Risiko.
    2. Kaderzusammenstellung: auch hier gibt es zwei problematische Tendenzen: Fixierung auf den Zukauf von „großen Namen“ und „großen Talenten“. Da auch hier beides kaum auf Grundlage der sportlichen Attraktivität verfolgt werden konnte, hat man sich einerseits auf Spieler konzentriert, die ihren Zenit schon überschritten hatten (Gomez, auch wenn er im ersten Halbjahr sehr gut war, Terodde ist einfach kein Erstligagoalgetter, der kann das nur in der Zweiten; Castro, der war auch schon in Dortmund auf dem absteigenden Ast) oder vielversprechende Talente (Maffeo, Sosa, Gonzalez, Silas, Klimowicz, Massimo und wie sie alle heißen). Das Anhäufen von möglichen „Rohdiamanten“ allein garantiert noch keinen Erfolg, nur Mola sticht etwas heraus. Leisten können wir uns absolute Toptalente, deren Weg nach oben eher kalkulierbar ist, eh nicht, dann nimmt man welche aus der zweiten Reihe (Wundertüten), dieoft aber auch noch teuer genug sind.
    3. Die Verpflichtung von Durchschnittsprofis, die anderswo im Kollektiv ganz gut funktioniert haben, aber hier nicht zu ihrer Stärke finden oder falsch eingesetzt werden (Rolle/Aufgaben im Spiel, Position), z. B. weil es diese Rollen in Stuttgart nicht gibt. Hierunter fallen solche Leute wie Stenzel, Karazor, Förster oder Klement.
    Nun zum Trainer: Seit Jahren fällt es auf, dass wir keine taktische Grundordnung bzw. Spielidee finden, in welcher wir ein einziges Spiel über 90 Minuten wirklich überzeugend kontrollieren könnten und keine oder wenige spielentscheidende Fehler machen, das ist eindeutig Aufgabe eines Trainers. Unter Walter hatten wir Spielkontrolle, brauchten zu viele Chancen für ein Tor, weil oft der Ball ins Tor getragen werden sollte, die Pässe im letzten Drittel wirkten behäbig und konzeptlos. Außerdem gab es immer wieder schwere Fehler in der Abwehr, die sofort zu Gegentoren führten, ein Muster, das wir auch schon seit Jahren mitschleppen. Unter Matarazzo wurde es, zumindest nach der Coronapause einfach nur noch blutleer. Hier wäre jemand von der Art eines erfahrenen Stabilisators wie Labbadia, der auf einfache Strukturen und Einsatz setzt, vielleicht besser gewesen, sofern auf dem Markt. Labbadia scheiterte in Stuttgart, neben der Mäuser-Sparpolitik, allerdings auch an der Weiterentwicklung des Spiels, trotzdem war er zeitweise relativ erfolgreich.
    Mislintat und Hitzlsperger als Verantwortliche haben offensichtlich keinen homogenen und ausgewogenen Kader zusammengestellt. Das sollte man einfach mal so stehen lassen.
    Egal in welcher Liga wir nächstes Jahr spielen werden, es braucht ein Grundgerüst von Spielern, die auf ihrer angestammten Position in ihrer Paraderolle spielen und Leistung bringen (können). Das ist Aufgabe des Managements. Das sehen Leute wie ich, die von Sportmanagement an sich keine Ahnung haben, von außen. Traurig genug, dass man solche Basisbanalitäten tatsächlich ausbuchstabieren muss.
    Es nutzt nichts, in der Vergangenheit zu schwelgen, aber in den letzten 25 Jahren (so weit reicht meine Erinnerung) gab es immer Spieler, die das Gerüst gebildet und Verantwortung übernommen haben, ob sie nun Meißner, Thiam, Balakov, Pardo, Khedira oder Hitzlsperger hießen.
    Spieler, die in wesentlich bescheidenerem Rahmen ein Gerüst bilden könnten, sind für mich Kobel, Kempf und Endo. Eine Rolle können in der kommenden Saison noch Badstuber (ja, Badstuber), Mola, Kaminski (in Düsseldorf war er gut), Mangala (in Hamburg gut), Didavi (Teilzeit) und Al Ghaddioui (als Back Up) spielen. Alle anderen Spieler, außer ein paar Talenten wie Klimowicz, Massimo, Churlinov und natürlich Egloff, Kalajdzic (verlorenes Jahr) und Mack, stehen für mich zur Disposition. Viele wird man nicht oder nicht sofort loswerden, das ist mir klar.
    Es gibt im Kader also vor allem die Baustellen RV, OM/HS und MS, je nach System. Mir ist auch klar, dass das (schon wieder!) ein steiniger Neuanfang werden wird. Allerdings sehe ich keine Alternative und hoffe, dass die Verantwortlichen etwas aus dieser Saison gelernt haben.

    • Bernd sagt

      1. war schon immer so, auch bei Dutt, Bobic und Zorniger. Wir kriegen halt keine fertigen Klopps und Eberls also müssen wir die uns selber ranzüchten. Nur wenn man die Führungsmannschaft alle paar Monate rauswirft, dann zahlen wir nur Lehrgeld und ein anderer Verein sagt Dankeschön. 2. und 3. stimmt sicherlich auch irgendwo, aber ist mangels Alternativen gar nicht mal so das Problem. Das Hauptproblem ist, dass keine Mannschaft auf dem Platz steht wo jeder für den anderen kämpfen will. Die meisten haben wenn die Gerüchte dazu stimmen, mit dem VfB bereits abgeschlossen.

  8. peter nicolaus gauer sagt

    Seit meinem ersten Besuch im Neckarstadion 1955 bin ich dem VfB emotional verbunden. Seit Jahrzehnten ständiger Stadionbesucher und langjähriges Vereinsmitglied. Warum ich das erwähne?
    Zum ersten Mal in dieser langen Zeit stelle ich an mir fest, dass mich nichts verbindet mit dieser aktuellen Mannschaft, den einzelnen Spielern, die mir nicht als VfB-Spieler erscheinen, mich nicht „berühren“ sondern in ihrer Art zu spielen an beliebig austausch-bare Figuren in einem Videospiel o.ä. erscheinen. Da ist keiner (!!!) dabei über den man in ein paar Jahren noch anerkennend sprechen wird „weißt du noch der . . .“!
    Diese Mannschaft ist keine Mannschaft! Das ist Fakt! Warum das so ist, wer hier der größere Versager ist , der Sportvorstand bei der Zusammenstellung oder der Trainer bei der nicht erkennbaren (Zusammen-)Führung – ich weiß es nicht. Aber was ich sehe ist, dass keiner der Genannten ernsthaft wenigstens den Versuch unternimmt Verantwortung zu übernehmen! Schluss mit den unsäglichen Schönredereien – endlich die Dinge vernehmbar beim Namen nennen und erkennbar für alle Handeln! Ja Herr Vogt, ja Herr Hitzelsberger, ja die Herren Aufsichtsräte jetzt könnt (müsst) ihr gerne mal den Mund aufmachen und uns fassungslosen VFB-Fans/Mitgliedern eure Position in diesem bisher lautlos von statten gehenden VfB-Drama erklären und ein gemeinsames Aufbäumen gegen dieses“ vermeintliche Schicksal“ erkennen lassen – dass auch der letzte Spieler begreift um was es hier geht!
    Allein mir fehlt inzwischen der Glaube an Euch.

  9. Schmaddi sagt

    Nun, dass diese Kaderzusammensetzung eine „misslungene Tat“ war, konnte man doch schon vorher am Namen des Sportdirektors erkennen :-)…….

  10. Clemens sagt

    Ich beneide all die Glaskugel-Sachverständigen, die zum jetzigen Zeitpunkt die Wirkung ihrer Maßnahmen sicher vorhersagen können. Die wissen, dass ein Festhalten an Sportdirektor und Trainer über Kontinuität zu mittelfristigen Erfolg führt. Dann gibt es noch diejenigen, die genau wissen, dass eine Entlassung des Trainers und des Sportdirektors ebenfalls zu sofortigem sportlichen Erfolg führen.

    Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, ist es mir mittlerweile fast egal. Die Spieler tun mir in Teilen leid, weil sie zumeist furchtbar jung und unerfahren sind und im Grunde allein gelassen werden. Von einem Trainer, der selber Hilfe benötigt. Von einem Sportdirektor der weiß, dass er selber kurz vor dem Abschuss steht. Von einem Vorstandsvorsitzenden, der in diesen schwierigen Wochen komplett abtaucht. Will der VfB diese sportliche Vollkatastrophe irgendwie positiv nutzen, dann sollte man im Sommer den begonnenen personellen Schnitt konsequent vollziehen, die sogenannten erfahrenen Leistungsträger ohne Ausnahme aussortieren, aus finanziellen Gründen die 2 einzigen echten gewinnbringenden Talente (Gonzalez, Mangala) verkaufen und damit ein weiteres Jahr 2. Liga finanzieren. Vielleicht schaut Sven Mislintat (oder alternativ ein anderer Sportdirektor) dann auch mal ein wenig konventioneller auf Spieler der hiesigen zweiten Liga oder in der eigenen 2. Mannschaft und sucht die Talente weniger im Rest von Europa.

    • drhuey sagt

      Die Vorstellung eines Nichtaufstiegs ist verstörend, aber die Idee des Grossreinemachens hat Charme. Die Erfahrenen, auf die man gebaut hat, haben entweder Aua oder zuviel Angst vor Aua oder stehen locker beim Schwätzchen beim Aufwärmen. Was soll Gomez damit transportieren? Eine Lässigkeit wo Fokussierung gefragt ist?
      Ein weiterer Vorteil dieses klaren Bekenntnises zur Mittelmässigkeit mit Aufstiegsoption in t+x wäre eine Beruhigung des Umfelds und die Vermeidung von zu hohen Ansprüchen, die man mit Ausgliederungsmillionen, namhaften Sportdirektoren und Rückholaktionen einst Internationaler erst geschürt hat. Die KSC-Fans konnten sich gestern wenigstens ehrlich freuen, wenngleich ihnen ein Abstieg in die Bedeutungslosigkeit droht. Als VfB-Fan lebst Du ständig mit dieser Mischung aus sachlich begründeter Hoffnung und wiederkehrender Enttäuschung. Und, wenn sie es vergeigen kann ich es vielleicht schaffen…das mit dem Entlieben.

  11. drausvomlande sagt

    Durften die mit dem Bus zurückfahren oder sind sie geflogen, so in Folge eines Arschtrittes?
    Und mit die meine ich alle, jeden Spieler, jeden Betreuer, jeden Offiziellen,
    Gegen Karlsruhe verlieren in dieser Situation, mit diesem Kader, gegen fast schon abgestiegene und bankrotte ?
    Also, gehen wir das Ganze professionell an und stellen fest: es läuft schon länger nicht und es ist keine Besserung in Aussicht, also muss reagiert werden:
    – Präsident muss weg (hatten wir, glaube ich , schon mehrfach)
    – Vorstand muss weg (hatten wir, glaube ich , schon mehrfach)
    – Sportchef muss weg (hatten wir, glaube ich , schon mehrfach)
    – Trainer muss weg (hatten wir, glaube ich , schon mehrfach)
    – Mannschaft muss weg (hatten wir, glaube ich , schon mehrfach)
    – Platzwart muss weg (nutzt nichts, wir verlieren auch auswärts)
    – Bälle müssen weg (nutzt nichts, wir verlieren auch auswärts)
    ==> brachte also nichts, was bleibt:
    – Fans müssen weg (wg. kritisches Umfeld und so ==> waren jetzt weg, nutzt auch nichts)
    ==> dann ran an die äusseren Einflüsse:
    – TV muss weg (kommt automatisch in der 3. Liga)
    ==> also dann bleibt ja wirklich nur noch:
    – Sportart muss weg (Vorschläge bitte an vfb@stuttgart.usw)
    ==> oder bleibt wirklich nur noch
    – Verein muss weg (wohin dann mit mir?)

    • Steffen sagt

      Sehr gut geschrieben und noch weiter gedacht, als ich das jemals habe (der Platzwart ist der Einzige der was taugt, wobei …. ich habe noch nie was von einem VfB-Busunfall gehört, ich glaube der taugt auch was).
      1976 wurde der Aufstieg ebenfalls vergeigt, man oh man 44 Jahre in 2 Saisons wegradiert …. Gott sei Dank bleibt das alles MV erspart!

  12. Barry sagt

    Die Mannschaft hat lediglich auf dem Papier die richtige Mischung aus alt, etabliert und jung. Es hat sich im Laufe der Saison angedeutet und ist in den entscheidenden Wochen Realität geworden, dass die meisten Spieler nicht das leisten (können), was man sich von ihnen versprochen oder in sie hinein interpretiert hat. Aus Angst, aus Unvermögen, wegen fehlender Erfahrung, wegen fehlenden Zusammenhalt in der Mannschaft. Selbiges trifft auf einen überforderten Coach zu, der einerseits mit diesem schlecht eingeschätzten Kader arbeiten muss, andererseits aber auch keine Lösungen anbieten kann.

    Hitz und Mislintat haben mit Walter und Materazzo unglückliche Entscheidungen getroffen. Mislintat hat, was den 60 Mio Euro Kader angeht, mehr falsche wie richtige Entscheidungen getroffen. Beide haben also im schnelllebigen Fussball-Business weder kurz- noch mittelfristig Lücken geschlossen oder wesentliche Fortschritte erzielt. Im besten Fall, ist bisher alles nur gleich (unbefriedigend) geblieben.

  13. Scholledreter sagt

    Ich schrieb es schon einmal, die Mannschaft mit Anhang müssen aufpassen das es Ihnen nicht so ergeht wie „Lautern“
    Nicht solche Sprüche schwingen wie : Das müssen wir genau anschauen, Wir blicken aufs nächste Spiel . So eine Mannschaft hat in der ersten Liga nichts verloren.

  14. Joachim Leuze sagt

    Offenbarungseid gegen den KSC

    Wie sich die Zeiten doch ändern – oder auch nicht. Noch vor einem halben Jahr haben genau die Kritiker, welches hier „Tim Walter Raus“ skandierten, sind nun eines Besseren belehrt worden. Genau die selben Leute gehen jetzt hin und wettern allesamt – ja fast sogar einheitlich – gegen Mistlintat, Hitzlsperger und Matarrazzo. Manchmal erschleicht sich bei mir so ein Gefühl, als würde die Mannschaft und die Protagonisten bzw handelnde Personen des VfB die negativen Impulse aus dem Umfeld in sich aufnehmen. Das geht doch schon seit Jahren so. Das Schiff zum Kentern haben Dietrich und Reschke gebracht und Hitzlsperger und Mislintat sind angehalten diesen schweren Tross wieder auf Kurs zu bringen. Ja, wenn einer von Euch meint, das ginge von heute auf morgen, dem schreibe jedwede Kenntnisse über Fußball ab. Natürlich haben auch die zwei Protagonisten Fehler gemacht, insbesondere mit der Auswahl des Trainers scheinen sie kein gutes Händchen zu haben. Ich bin auch leider zu weit von der Materie entfernt, um in Sachen Trainer ein vollständiges Urteil zu bilden. Nur so weit: Der Fußball ist unter Materrazzo um ein Vielfaches schlechter geworden, als unter seinem Vorgänger Tim Walter. Ich habe heute sogar ein Bericht über Holger Badstuber gelesen, der monierte, dass die meisten Spieler im Team eigentlich gar nicht wissen, welches Position sie eigentlich spielen sollen? Also wenn das mal kein Fingerzeig gegen Materrazzo ist… Wer das nun für sich interpretieren kann, der weiß, was Badstuber mit seinem Standing damit sagen will.
    Ich bin sehr traurig zu sehen, was aus dem – unserem – so glorreichen VfB geworden ist. Es ist ein Schatten seiner selbst. Angefangen hat alles nach der letzten deutschen Meisterschaft 2007, dort begangen die eigentlichen Fehler. Die Häufigkeit der entlassenen Trainer, Sportdirektoren, Vorstandsvorsitzenden und und und….
    Davon hat sich der VfB einfach nicht mehr erholt und es hat den Anschein, dass egal wer das Ruder in die Hand nimmt, dass das über Jahr hinweg dauert – wenn überhaupt – bis der VfB an alte glorreiche Zeiten anknüpfen kann. Aber dazu benötigt es auch ein Umfeld, welches diesen Weg mitgeht und nicht nach einer Pleitenserie groß aufschreit. Habe fertig.

    • Bernd sagt

      Naja, ich frage mich ob das Standing von Leuten wie Badstuber ohne die entsprechende Leistung dahinter nicht einen Großteil des eigentlichen Problems ausmacht, insbesondere wenn es mit derlei Indiskretionen verbunden ist. Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls nicht erst seit gestern, dass die alten Herren den Machtkampf mit dem Trainer gesucht haben und Hitzlintat durch die Vertragsverlängerung klar zu verstehen gegeben haben, was sie von solchen Spielchen halten. Mal schauen, wenn nächste Saison unabhängig von der Ligazugehörigkeit von der Reschkerampe keiner mehr da ist, dann wissen wir ganz gut was da gelaufen ist.

      • Clemens sagt

        Ein interessanter Aspekt, den du hier nennst und der zudem zur Aussage von Sven Mislintat passt, dass die Zeit der Ausreden vorbei ist. Ist das noch irgendwie anders durch Medienberichte belegt? Dieser Ansatz deckt sich darüber hinaus auch mit meinen Vorstellungen. Gomez, Didavi, Castro, Badstuber und Kaminski raus. Dann mit dem Rest der Rasselbande zwei bis drei Jahre 2. Liga und ggf. mit einem gewachsenen Team um eigene Nachwuchskräfte und gestandenen Zweitliga-Spielern im besten Fußball Alter zwischen 24 und 28 den Sprung zurück in die 1. Liga wagen.

        Allerdings muss man dann auch das Risiko eingehen, dass uns jetzt die wenigen Talente und Spieler wie Kempf zum Saisonende verlassen und man spätestens nach dem zweiten Jahr 2. Liga für etwaige talentierte Neuzugänge nicht mehr sonderlich attraktiv ist. Finanziell dürfte man in 2 Jahren zudem das derzeit noch vorhandene geringe Eigenkapital und vermutlich auch weitere 10% bis 12% Anteile an Mercedes verkauft bzw. versenkt haben. Aber es gibt eben gerade in der 2. Liga mit Heidenheim und Bielefeld zwei gute Beispiele, was gewachsene, homogene Mannschaften mit stabilen Strukturen gegen sogenannte Top-Mannschaften ausrichten können. Ob indes in diesem Kontext auch das Umfeld in Stuttgart so viel Geduld besitzt, wie in Heidenheim und in Ostwestfalen, darf berechtigter Weise bezweifelt werden.

        • Bernd sagt

          Das einzige mehr oder weniger Handfeste, was es dazu in Sachen Presseberichten gibt, ist dass Didavi seinen Vertrag vorzeitig verlängern wollte und der VfB abgelehnt hat. Das war wiederum kurz bevor man mit Matarazzo verlängert hatte.

  15. Andy sagt

    Mit der Mannschaft braucht oder darfst du gar nicht Aufsteigen. Wir hätten lieber auf unsere eigene A Jugend und dazu noch ein paar alte Spieler bauen sollen wie beim letzten Abstieg 1976. Da hätten wir auch nichts gesagt wenn es 2 Jahre bis zum Aufstieg gebraucht hätten. So gehen unsere jungen Talente halt nach Gladbach oder anderswo hin. Schade für das gebrauchte Jahr. Ich hoffe nur das die Führung nun auch so denkt. Damals haben wir es ja auch so gemacht ( Müller , Försters, Kelsch, Gaudino usw )

  16. Gerrit Großkopf sagt

    In der letzten Aufstiegssaison hat ein Großkreuz noch gespielt. So, als wäre er immer Stuttgarter gewesen.

    Ich würde ihn gerne eintauschen gegen all die Spieler deren Namen ich mir in 31 Spieltagen nicht gemerkt habe. Spieler die mir gezeigt haben, dass dies auch richtig, da nichtig war.

  17. Bacardihardy sagt

    Tja so schnell kann es gehen. Gestern ist ein Knoten geplatzt.
    Man hat gesehen was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Aber wie sagt man so schön „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ und endlich durfte auch mein lieber Coulibaly spielen.

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