Briefe, VfB
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Mon frère Benji,

je t’aime. Ich liebe Deine eleganten Bewegungen, Dein Spielverständnis, aber Du bist mittlerweile in Stuttgart einfach am falschen Platz. Wie sagte Dein Kollege Filip Kostic: „Ich bin nur gut, wenn meine Mitspieler gut sind“. In der französischen Nationalmannschaft hast Du absolute Weltklasse-Spieler wie Griezmann, Mbappè, Varane und Pogba um Dich, in Stuttgart muss es ein Kulturschock sein für Dich, neben einem Holger Badstuber spielen zu müssen.

Du musst den nächsten Schritt machen. In der Winterpause. Mit einem Transfer. Zu PSG, zu Chelsea, zu Liverpool, zu Atletico Madrid, zu Barcelona, wegen mir auch zu Bayern München, die werden wohl selbst mit Niko Kovac Meister. Trau’ dich! Entwickle Dich weiter, das funktioniert in Stuttgart leider nicht (mehr). Angenehmer Nebeneffekt für uns, dass Du mehr als 35 Millionen in unsere Kassen spülen wirst, die wir dringend für Wintertransfers benötigen.

Wir werden Dir auf ewig dankbar sein, dass Du bei uns gespielt hast. Deinen Vertikalpass for Heaven gegen Fürth werden wir nie vergessen, aber es gibt im Moment einfach keinen, auf den Du einen solchen Zuckerpass spielen kannst. Denn Erik Thommy, Chadrac Akolo oder Mario Gomez werden diesen genialen Pass einfach verstolpern, Deine Brillanz verpufft beim VfB.

Haben wir schon gesagt, dass wir Dich lieben, obwohl Du unsere Bilder bei Instagram klaust? Aber für Dich ist es einfach besser, jetzt den VfB zu verlassen. Du scheinst ausgebrannt zu sein nach dieser phänomenalen Weltmeisterschaft und keiner hilft Dir hier aus diesem Tief heraus, Du bekommst nicht die Chance weiter zu wachsen.

Wir würden dir gerne etwas anderes sagen, aber Du musst leider Deinen Weg woanders weiter gehen. Bon chance, Benji!

Mit sportlichen Grüßen
Vertikalpass

Weitere offene Briefe finden sich hier (kann Spuren von Frust enthalten):
an Holger Badstuber
an Christian Gentner
an Pablo Maffeo und Nico Gonzalez
an Michael Reschke
an Wolfgang Dietrich
an Markus Weinzierl
an Mario Gomez

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