Briefe, VfB
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Sehr geehrter Herr Dietrich,

dieser VfB ist Ihr „Produkt“, Sie haben ihn personell aufgestellt, Sie haben „professionelle Strukturen“ geschaffen, damit der VfB „mittelfristig im ersten Tabellendrittel spielt“. Sie haben etwas, das gewachsen ist nach dem Aufstieg, durch Personalwechsel mutwillig komplett auf links gedreht. Mutmacher, denen die Fans vertraut haben, mussten wegen Ihnen den Verein verlassen und das hat uns die Hoffnung genommen, dass sich etwas geändert hat beim VfB.

Bitte stellen Sie sich und Ihre Taten in Frage, ob die Konstellation mit Ihnen Erfolg bringt. Erfolg, zu dem die Mehrheit der Mitglieder ja gesagt hat. Wir alle wollen den Erfolg. Das muss nicht gleich das erste Tabellendrittel sein, wir wollen einfach mal eine ruhige Saison spielen. Und vor allem wollen wir nicht das Gespött der Liga sein. Aber es scheint sich immer mehr herauszustellen, dass dieser Erfolg mit Ihnen schwer möglich ist. Alle wichtigen Entscheidungen der letzten Zeit (Die Entlassungen von Jan Schindelmeiser, Hannes Wolf und Tayfun Korkut, die Verpflichtungen von Michael Reschke und Markus Weinzierl) wurden stets einstimmig getroffen, heißt es. Aber man wird den Eindruck nicht los, dass „die Gremien“ sowieso nur aus Ihnen bestehen, dass Sie alles alleine entscheiden.

Es scheint so, dass Ihnen Ihr Bild in der Öffentlichkeit und Ihr Wirken wichtiger sind als der VfB. Aber wir müssen Sie enttäuschen: Sie werden niemals so groß sein wie der VfB.

Mit sportlichen Grüßen
Vertikalpass

Weitere offene Briefe finden sich hier (kann Spuren von Frust enthalten):
an Benjamin Pavard
an Holger Badstuber
an Christian Gentner
an Pablo Maffeo und Nico Gonzalez
an Michael Reschke
an Markus Weinzierl
an Mario Gomez

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