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Ein enges Hösle

Die Spiele des VfB sind zäh geworden. Auch wenn immer wieder die Spielfreude zu sehen ist – der jugendliche Leichtsinn, dieses „keinen Kopf“ machen, ist ein bisschen verloren gegangen. Weil in der ersten Halbzeit die Überlegenheit nicht in Tore gewandelt wurde, konnte die Hertha mit einem „Kacktor“ (Sasa-Voice) einen Punkt retten. Wirklich überzeugend oder gar furchterregend traten die Berliner nicht auf. Mit Matheus Cunha und Matteo Guendouzi haben sie zwar zumindest optisch zwei auffällige Akteure in ihren Reihen, aber die beiden wirken zu eitel und zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie dem Berliner Spiel spürbare Akzente geben könnten. Weder positiv noch negativ fiel Santi Ascacibar auf. Hat er überhaupt ein Foul begangen? Ist er in Berlin womöglich zahm geworden? Zur Story des Spiels wurde natürlich die Rückkehr von Sami Khedira gemacht. Außer einer glücklichen (und so nicht gewollten) Vorlage auf Torschütze Luca Netz und sehr stabilen Auftritten vor den Fernsehkameras waren die 30 Minuten alles andere als weltmeisterlich. Punkt in Stuttgart. Muss Hertha so aufgrund des Spielverlaufs glücklich mitnehmen. Die Leistung hatte …

Förster on fire!

Zugegeben: Die Bayern spielen alle drei Tage, haben verletzte und angeschlagene Spieler zu beklagen, kommen auf dem Zahnfleisch daher, aber trotzdem: dass der VfB so ein tolles Spiel hinlegt, wer hätte das gedacht? Pellegrino Matarazzo überrascht mit seiner Aufstellung: Philipp Förster steht in der Anfangself, was nicht wenige direkt dazu verleitet, ein Bierchen zu verhaften. Wie soll man es sonst aushalten? Aber was soll man sagen: Förster macht das Spiel seines Lebens. Zumindest eine Halbzeit lang. Nach gutem Beginn der Mannschaft, nur ein Pfostenkopfball von Lewandowski lässt den Puls nach drei Minuten steigen, läuft ein Konter über eben diesen Förster. Er treibt den Ball in seiner unnachahmlichen Art und er verpasst diesmal nicht den richtigen Zeitpunkt für das Abspiel auf Silas. Der dribbelt nicht, der macht keinen Übersteiger oder sonstige Fisimatenten, womit sein Gegenspieler Lucas Hernandez vermutlich rechnet, sondern passt perfekt temperiert in die Mitte. Manuel Neuer fällt wie eine Bahnschranke und verpasst den Ball, so dass Tanguy Coulibaly den Ball ins Tor stecken kann. Sein Tordebüt! Überhaupt Coulibaly: Er ist überraschend nicht außen, sondern …