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Warum sich beim VfB Stuttgart nichts ändern wird …

Auch wenn die Trennung von Tayfun Korkut unumgänglich (oder wie man in Stuttgart gerne sagt: alternativlos) war, gibt es nicht wenige, denen der sich immer wiederholende Kreislauf Krise-Trainerwechsel-Euphorie-Krise-Trainerentlassung sauer aufstößt. Es sind die Vertreter von Kontinuität, zu denen sich auch Präsident Wolfgang Dietrich zählt („Ich stehe für Kontinuität und Glaubwürdigkeit“). Allein aus Gründen der Kontinuität allerdings an Personen festzuhalten, die offensichtlich keinen Erfolg bringen, macht aber auch keinen Sinn. Denn natürlich ist Tayfun Korkut das Gesicht der Krise. Mit geradezu absurden taktischen Ausrichtungen coachte er sich unbeirrt in Richtung bezahltem Urlaub. Klar ist aber auch: Er war von Anfang an der falsche Mann am falschen Ort. Jedenfalls für mehr als 14 Spieltage. Und er war der Mann von Michael Reschke („Korkut ist die beste Lösung!“). Im Rahmen des Stichworts Kontinuität fällt auch immer wieder der Name Christian Gentner. Ist er doch die einzige Konstante beim VfB, von den Second-Row-Führungskräften Stefan Heim und Jochen Röttgermann sowie Zeugwart Meuschi einmal abgesehen. Viele halten den Kapitän für den Grund allen Übels, was definitiv übertrieben ist, auch wenn er …

Zurück zur Normalität

Für was steht der VfB seit einigen Jahren: Neben leidens- und begeisterungsfähigen Fans, misslungenen Transfers und einem chronischen Loch in der Innenverteidigung sind es die Trainerwechsel, die alle paar Monate anstehen. Man fragt sich in Bad Cannstatt womöglich: Kann man nicht irgendwo ein Abo abschließen auf neue Trainer? Kann man die nicht günstig leasen? Wundern würde einen solche Fragen nicht bei der wirtschaftsgeprägten Führungsebene der Roten. Beim VfB ist es jedenfalls vollkommen normal, dass wieder ein neuer Trainer gesucht wird. Diese immer wiederkehrende Routineaufgabe wird ab und zu von der Tagesaktualität überlagert: 1:0 beim Tabellenletzten Kaiserslautern, der 15 verletzte oder gesperrte Spieler zu beklagen hat. Immerhin 25 überzeugende Minuten, in denen ein bisschen Spielkultur und Dominanz zu sehen ist. Über 10.000 Fans, die erneut ein Auswärtsspiel zum Heimspiel machen (und das am einstmals gefürchteten Betzenberg): Alles total normal für den VfB, der schließlich aufsteigen will. #FCK-Fan nach dem Spiel: "Das Stadion war in der Hand des #VfB. Noch nie so etwas erlebt."Klasse Support! ? #FCKVfB pic.twitter.com/KRslgNsVvK — Phil (@phil2299) 18. September 2016 Zuletzt war es …

Game over: Der VfB sucht einen Trainer. Mal wieder.

Nach Bruno Labbadia und Armin Veh ist Alexander Zorniger schon der dritte VfB-Trainer, der nach einer Niederlage gegen den FC Augsburg seinen Hut nehmen muss. Da wird wohl keine große Städte-Freundschaft mehr draus. Vielleicht könnte der VfB in Zukunft statt gegen Augsburg einfach gegen Manchester City spielen. Doch wer soll die Nachfolge von Alexander Zorniger übernehmen, nachdem Huub Stevens bereits Hoffenheim retten möchte? Wir werfen einen Blick auf die Kandidaten: Jürgen Kramny: Es ist hinsichtlich des Leistungsprinzips kein gutes Zeichen, dass Kramny (kurzzeitig) befördert wurde. Wo steht er nochmal mit der U23-Mannschaft in der dritten Liga? Richtig, auf einem Abstiegsplatz. Immerhin kennt er sich damit in den unteren Tabellenregionen aus. Angesichts dessen, dass Kramny nie auch nur im entferntesten als VfB-Chef-Coach in Frage kam, ist es nicht verwunderlich, dass er „nicht mal eine Sekunde gebraucht hat, um das Angebot anzunehmen!“, wie Dutt freudig berichtete. Aber wer weiss: Vielleicht macht Kramny den Schubert (Gladbach) und der VfB landet einen Glückstreffer. Kramny hat sich natürlich das Vertrauen verdient durch seine überaus erfolgreiche Tätigkeit beim #VfB II. — Seriouz …