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VertikalGIF #SGEVfB: Tour d’Abstiegskampf

455 Tage in der Ferne sieglos: Eine monumentale Serie, die sich der VfB unter mittlerweile drei Trainern “erarbeitet” hat. Trotzdem schlagen sich die Fans um Auswärtstickets – egal ob in Frankfurt, Augsburg oder Nürnberg. Völlig verrückt.

 

Da wundert es nicht mal, dass sich vier VfB-Fans (unter anderem der Autor) sogar mit dem Fahrrad auf den Weg nach Frankfurt machten, obwohl die Wetterprognose für den Freitag alles andere als gut aussah und diese Vohersage auch exakt so eintraf.

 

Tatsächlich fanden über 5.000 VfB-Fans per Zug, Auto und Rad ihren Weg in das Frankfurter Stadion. Und registrierten, dass Bruno Labbadia in der Offensive mal wieder etwas neues probierte: Perea sollte es an Stelle von Silas als Mittelstürmer besser machen. Und wie gut funktionierte das?

 

Das 100. Duell zwischen der Eintracht und dem VfB begann sehr gemächlich. Oder anders gesagt: Es passierte überhaupt nichts. Vermutlich eine gute Nachricht für die VfB-Defensive, die konzentriert zu Werke ging, und Kolo Muani & Co. gut im Griff hatte. Allerdings hatte man auch nicht unbedingt den Eindruck, als ob die Eintracht ihr A-Game auf den Rasen bringen würde. Und was ging beim VfB in der neu formierten Offensive mit Perea und Tomás?

 

Wenn man sich wirklich anstrengte, dann hatte man nach 45 Minuten für beide Teams jeweils einen ernsthaften Abschluss auf dem Chancenzettel. Das wahre Highlight: Die kurzen Warteschlangen in der Pause beim Catering. Im Neckarstadion muss man in der Regel mehr als 15 Minuten einplanen, um ein Bier zu ergattern.

 

Nach Anpfiff der zweiten Hälfte wurde schnell klar: Frankfurt hatte sich entschlossen, etwas mehr zu investieren, und brachte Fabian Bredlows Tor immer mehr in Gefahr. In der 55. Minute war es dann soweit: Borna Sosa fälschte einen eigentlich harmlosen Schuss von Rode unhaltbar für Bredlow ab: 1: 0 für Frankfurt.

 

Die Stuttgarter Offensivbemühungen blieben so überschaubar, dass man schon viel Fantasie benötigte, um den Ausgleich für möglich zu halten. Das sah offenbar auch Bruno Labbadia so und wechselte in der 63. Minute gleich dreifach: Silas, Führich und Coulibaly kamen für Tomás, Perea, und Dias. Dennoch war die Eintracht drauf und dran, das Spiel mit einem zweiten Tor zu entscheiden. Diese Spielphase war definitiv die schwächste des VfB Stuttgart.

 

Nach 75. Minuten passierte dann aber etwas völlig verrücktes: Der VfB spielte in Person von Haraguchi und Silas einen Konter einfach mal sauber zu Ende. Das Ergebnis: Der ziemlich überraschende Ausgleich für Stuttgart!

 

Nach dem Treffer wachte das Team von Bruno Labbadia endlich auf und spielte mutig auf den Auswärtssieg. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch der eingewechselte Enzo Millot, der für Gefahr im Eintracht Strafraum sorgte. Aber auch Frankfurt hatte Chancen und so langweilig die erste Halbzeit gewsen war, so unterhaltam wurde die Schlussviertelstunde.

 

Doch am Ende blieb es beim 1:1. Übringens dem dritten in Folge für den VfB in Frankfurt. Drei Punkte in der Zwischensprintwertung hätten VfB gut getan, da sich auch Schalke und Bochum entschieden haben, den 19-Punkte-Club zu verlassen, der jetzt nur noch aus Hoffenheim besteht.  Im Tabellenkeller bleibt es kuschelig. Und am kommenden Samstag Nachmittag wird es richtig spannend: Während der VfB gegen Wolfsburg antritt, spielen auch Schalke (in Augsburg), Bochum (gegen Leipzig) und Hoffeheim gegen Berlin.

 

Unseren Text zum Spiel findet ihr hier:
Nur ein Punkt gegen die Frankfurter “Trottel”.

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