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VertikalGIF #VfBTSG

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Trotz der 1:3 Niederlage, mit der der VfB aus Dortmund zurück kam, herrschte vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim die gleiche vorsichtige Zuversicht wie schon in den letzten Wochen. Das machte sich auch an der Zuschauerzahl bemerkbar: Mit über 56.000 war das Neckarstadion quasi ausverkauft. Zum Vergleich: gegen Leipzig kamen 10.000 Fans weniger. Nun also gegen Hoffenheim. Wir erinnern uns: Im Hinspiel vergab Mario Gomez gleich zu Beginn eine große Chance, Emiliano Insua sah bereits nach acht Minuten die rote Karte, der VfB ging trotzdem mit einem 0:0 in die Pause, um anschließend in zwölf Minuten vier Treffer zu kassieren.

Doch die letzten Partien haben gezeigt, dass sich der VfB Stuttgart endlich von einer nervösen Trümmertruppe in einen soliden Verbund verwandelt hat. Und es war auch allerhöchste Zeit für diese Boss-Transformation. Schließlich geht die Saison in die entscheidende Phase und Punkte werden dringend benötigt. Und tatsächlich ging das Team von Markus Weinzierl gleichermaßen konzentriert und engagiert in die Partie und hätte nach vier Minuten bereits in Führung gehen können, wenn Alex Esswein ein Torjäger wäre.

Anschließend entwickelte sich eine Partie wir wie sie in ähnlicher Form auch schon gegen Dortmund und Leipzig gesehen hatten: Ein überlegener Gegner und ein leidenschaftlich kämpfender VfB Stuttgart. Natürlich ist das die Grundvoraussetzung für den Abstiegskampf, aber wir haben in dieser Saison ruch leider schon zu viele blutleere Darbietungen gesehen. Schade, dass die Leistung nicht belohnt wurde: Becks Schuss ging nur an den Pfosten, aber der von Kramaric landete nach 42 Minuten zum 1:0 für Hoffenheim im Tor von Ron-Robert Zieler.

So ein wenig fehlte einem in der Halbzeitpause schon die Fantasie, wie der VfB zum Ausgleich kommen wollte oder das Spiel gar drehen sollte. Denn die Stuttgarter Offensivbemühungen waren erneut sehr überschaubar. Aber dann flankte der Ex-Hoffenheimer Andreas Beck auf den von Hoffenheim ausgeliehenen Steven Zuber (ausgerechnet!) und der traf zum schmeichelhaften Ausgleich. Sein fünftes Tor im neunten Spiel für den VfB. Noch zwei weitere und er hat hier genauso viele Tore geschossen wie in 82 Spielen für Hofenheim. Zuberhaft!

Und wie reagierte Markus Weinzierl auf den Treffer und weswegen dürfen wir bis Dienstag Abend nichts mehr auf Facebook posten?

Und wie jubelte Steven Zuber vor dem Gästeblock?

Die restlichen 30 Minuten waren dann die erwartete Defensivschlacht. Die VfB-Spieler warfen alles rein und sich in jeden Ball. Und das Publikum war wieder einmal der zwölfte Mann. Den Punkte-Selbstbedienungsladen aus der Hinrunde gibt es nicht mehr. Markus Weinzierl und sein Team haben es endlich geschafft, wieder ein höchst unangenehmer Gegner zu sein. Und die Fans leisten dabei tatkräftige und vor allem lautstarke Unterstützung.

Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatte, gab es doch noch die große Siegchance für den VfB Stuttgart. Und wer hatte sie? Santi Ascacibar! Wann trifft der Kerle endlich mal? Das Stadion würde vermutlich explodieren.

Das VertikalGIF findet ihr in Zukunft nach jedem Spieltag direkt bei uns im Blog.

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