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VertikalGIF #WOBVfB: Das Kacktor des Jahres

Es war das vielleicht einzige Spiel des Jahres, bei dem Allesfahrer froh darüber waren, dass sie nicht dabei sein mussten durften. An einem verregneten Sonntagabend im Dezember beim zuhause ungeschlagenem Tabellenfünften antreten zu müssen, ist ja schon schlimm genug. Aber, wenn es sich dann auch noch um den VfL Wolfsburg handelt!

Aber wie schon meine Oma sagte: Was muss, das muss. Und schließlich war auch der VfB vor dem Spiel ohne Auswärtsniederlage. Zudem mussten die Wolfsburger coronabedingt auf mehrere Spieler verzichten. Die zwei positiv getesteten Spieler hatten aber zum Glück nur zu drei weiteren Teamkollegen Kontakt. Na klar!

Beim VfB Stuttgart gab es zum Glück keine Coronafälle, aber Pellegrino Matarazzo tauschte trotzdem gleich auf vier Positionen. Unter anderem fand sich auch Kapitän Castro auf der Bank wieder.

Wer die Hoffnung hatte, der VfB würde die ersatzgeschwächten Wolfsburger von Anpfiff an unter Druck setzen, sah sich getäuscht: Schon in der ersten Minute hatte der VfL eine gute Torchance, während sich die Stuttgarter sichtlich schwer taten.

Doch kam die neunte Minute! Mangala spielte perfekt in den Lauf von Gonzalez, der Richtung 1:0 unterwegs war. Aber dann kam Riedle Baku:

Für Schiedsrichter Badstübner kein Strafstoß und für den VAR anscheinend keine so krasse Fehlentscheidung, als dass er sich bemüßigt sah, einzugreifen. Unser neutrales Urteil dazu?

Nachdem auch Silas noch eine gute Chance zur Führung verpasste, war es in der 31. Minute dann soweit. Der VfB konnte sich nicht aus einem Wolfsburger Angriff befreien und der Ball lag im Tor. 1:0! Denkste, denn der Treffer wurde wegen Stürmerfouls an Anton abgepfiffen. Sagen wir mal so: Wenn der gute Waldemar auch abseits des Platzes so schnell fällt, sollte er besser vor Weihnachten nicht mehr einkaufen gehen.

Aber, egal: ausgleichende Ungerechtigkeit. Und so ging es torlos in die Halbzeit. Ein Resultat, mit dem der VfB Stuttgart angesichts der besseren Wolfsburger Chancen sicherlich zufrieden sein konnte.

In die zweite Halbzeit startete der VfB zwar ohne Wechsel, aber deutlich engagierter und gefährlicher. Leider jedoch ohne Zählbares. Das gab es leider auf der Gegenseite nach einem Vielleicht-Foul von Anton an Brekalo. Dessen Freistoß prallte von Mangala ab, sprang zu Silas und hoppelte von dort unhaltbar in das Tor von Gregor Kobel. Vermutlich das Kacktor der Saison.

Die gute Nachricht: Der VfB blieb im Spiel und wurde sogar stärker. Die schlechte Nachricht: Der VfB konnte die wenigen guten Torchancen, die man hatte, nicht nutzen. Paradebeispiel: Die Riesenchance von Nico Gonzalez in der 70. Minute nach Zuspiel von Massimo. Da hatten viele Fans den Torschrei schon auf den Lippen.

Am Ende stand es 1:0 für Wolfsburg. Für den VfB die erste Auswärtsniederlage und das erste Spiel ohne eigenen Treffer in dieser Saison. Darüber darf man sich getrost ärgern, aber Platz 7 zu Weihnachten ist dennoch ein sensationelles Ergebnis. Und den aufgestauten Frust darf das Team gerne am Mittwoch an Freiburg auslassen.

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6 Kommentare

  1. Dank euch kann ich wieder lachen! 👍😂

    Der Bodycheck hat mich ebenfalls an Eishockey 🏒 erinnert…

    Der fliegt 2m zur Seite… wie man das nicht als Foul bewerten kann, bleibt wohl für immer ein Rätsel.
    Da gabs glaub nochmal eine Szene gegen Silas, wo überhaupt kein Ball in der Nähe ist und er sich einfach in den Weg stellt. Einfach nur weggeblockt, sonst nichts…

  2. Peter sagt

    Ich danke dem VAR Günter Perl. Er hat nicht zum ersten Mal um Keller ein Nickerchen gemacht. Hertha BSC vs. VfB Anfang Mai 2019.

    Es war der Anfang des Abstiegs in Liga 2. Danke für nichts…

  3. Stephan sagt

    Hat mal einer überlegt, dass die VAR Benachteiligungen vielleicht was mit der Einstellung des VfB zur Verteilung der Fernsehgelder zu tun haben könnte? Erst ein glasklares Tor gegen UNION überprüfen (” Hand war es nicht, aber vielleicht war es noch was anderes”) und jetzt der glasklare, nicht gegebene Elfmeter und eine an Einseitigkeit nicht zu überbietende Gelbflut gegen uns (für VW nichts) – vielleicht hat Rummenigge mal einen Hinweis an die DFL Spitze gegeben (“denen zeigen wir mal, wies läuft…” – Spekulation natürlich).

  4. Es ist immer schwer gegen 12; und mal ehrlich: Nachdem bekannt war, dass der Schiri Badstübner heißt und aus Bayern kommt, war für mich klar, dass das Spiel scheiße laufen wird. Vielleicht aber auch ganz gut so, denn damit wird allen wieder bewusst, dass es hier nur um den Klassenerhalt geht und um sonst nichts! Und ich muss zugeben: geiles Kacktor von Brekalo! Fand den Jungen immer gut. Schade, dass er nicht mehr für uns kickt…

  5. Seeler57 sagt

    Das zieht sich ja schon seit längerem hin, dass wir vom VAR benachteiligt werden. Es war in Aue so ( klarer Elfer an Nico), dann gegen Sandhausen mit den Millimeter Abseits von Mario und das gleich dreimal, weiter mit zwei nicht gegebenen klaren Elfer gegen Freiburg und einer gegen die Bauern. Die sollten im Kölner Keller vielleicht mal weniger Pornos schauen.

  6. Der Groundhopper sagt

    Müßig zu erwähnen, dass es in einer Partie VfL Wolfsburg gegen FC Bay€rn in dieser 9. Minute bei komplett identischer Szene selbstredend Elfmeter für die Gastmannschaft gegeben hätte!
    Aber wie geht ein schönes Sprichwort: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen!

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