Autor: @buzze

Erlebe das Wunder von Cannstatt!

Habt Ihr am 16. Dezember um 15:30 Uhr schon was vor? Falls nicht: Wie wäre es mit einem Stadionbesuch? Wir verlosen 2 Karten für die Partie VfB Stuttgart gegen FC Bayern München! Die Bayern gastieren am 17. Spieltag  in der Mercedes-Benz-Arena formerly known as die Festung. Der letzte Stuttgarter Heimsieg ist gut zehn Jahre her (3:1, Tore: Gomez, Bastürk, Gomez), also wird es mal höchste Zeit für ein kleines mittleres großes Wunder. Und wann wäre eine bessere Zeit dafür als am dritten Adventswochenende? Ihr könnt beim Wunder von Cannstatt live dabei sein: Wir haben zwei Tickets für die Haupttribüne, die wir verlosen! Was Ihr dafür machen müsst? Abonniert einfach unseren Newsletter. Unter allen, die das getan haben, ermitteln wir die/den glückliche/n Gewinner/in, der zwei Tickets gewinnt. Mit unserem Newsletter informieren wir Euch immer dann, wenn ein Blogbeitrag online gegangen ist. Kein Spam. Kein Scheiß. Die Verlosung läuft bis Mittwoch, 18:30 Uhr. Alle, die sich bis dahin eingetragen haben, nehmen automatisch teil. Die Übergabe der Tickets erfolgt entweder am Freitag in der Stuttgarter City oder am Samstag vor dem …

Es nervt hart!

Ich muss ehrlich sagen: Mir reichts jetzt mit den diesen Auswärtsauftritten. Solide, bemüht, ordentlich, gut gemacht.  Wir können diesen Shit nicht mehr hören. Wir möchten keine cleveren Interviews nach Spielschluss hören, sondern lieber cleveres Verhalten auf dem Platz sehen. Damit so amateurhafte Fehler wie beim 1:0 nicht passieren. So verliert der VfB gegen ein Team, das bis dato die schlechteste Heimelf war. Gegen ein Team, das eigentlich nichts kann. werder ohne idee, ohne aufbau, ohne passspiel, ohne chancen. führt 1:0. — Stefan Rommel (@knallgoewer) December 2, 2017 Das Problem ist: Auch der VfB kann in dem Spiel gegen Bremen nichts. Chancen, die auf dem Silbertablett serviert werden, wie für Takuma Asano, werden fahrlässig ausgelassen. Gegen den Ball ohne Fehl und Tadel, nach vorne aber ohne Zug, ohne Punch, ohne Inspiration. Wenn der VfB ein Auswärtsspiel gegen den Tabellenvorletzten Bremen nicht gewinnt, gegen wen dann? Besonders frustrierend ist, dass jeder wusste – einschließlich der Bremer Spieler – dass der VfB das Spiel niemals drehen wird. Sobald der VfB in einem Auswärtsspiel einen Fehler macht, fällt ein …

Die neue Stuttgarter Stabilität

Am 12.12.2016 verlor der VfB Stuttgart sein Heimspiel gegen Hannover 96 mit 1:2. Schuld war damals unter anderem der legendäre Slapstickpatzer von Mitch Langerak. Wären die Verletzungssorgen nicht so groß, hätte Hannes Wolf eine knappes Jahr später am 13. Bundesligaspieltag fast die gleiche Formation aufs Feld schicken können. Nur Mitch Langerak und Kevin Großkreutz sind nicht mehr Verein. Dennoch hat sich viel verändert. Man kann es kaum glauben, aber: der VfB ist stabil geworden. Nach der oben angesprochenen Niederlage folgte damals mit dem 0:3 gegen den Auf- und späteren Absteiger Würzburger Kickers das letzte Freakspiel. In Berlin wurde sondiert, in Stuttgart hat Hannes Wolf konsolidiert. Und so wurde aus einer wackligen Defensive eine Dreierkette, um die uns die halbe Liga beneidet: Timo Baumgartl, U21-Nationalspieler. Benjamin Pavard, französischer A-Nationalspieler und dazu Holger “er ist so gut, wenn er fit ist” Badstuber. Da sieht man schnell drüber hinweg, dass unser Lieblings-Benschamä in den letzten beiden Partien zwei Elfmeter verursacht hat. Auch gegen Hannover halten sie den Laden hinten ziemlich dicht. Und was die Dreierkette durchlässt, fischt Ron-Robert …

Und der Vertikalplatz gegen Dortmund geht an …

Ihr seid echt irre! Knapp 900 Fans haben sich mit ihren Kommentaren um unseren Vertikalplatz für das Flutlicht-Heimspiel gegen Borussia Dortmund “beworben”. Wir hatten Euch gefragt, welcher Euer Lieblingsspieler ist, der sowohl den Brustring wie auch das Dortmunder Trikot getragen hat. Wir haben die ganzen Antworten noch nicht empirisch ausgewertet, aber Kevin Großkreutz dürfte weit vorne liegen. Mitch Langerak, Daniel Ginczek und Matthias Sammer? Ebenfalls weit vorne. Das gilt auch für Eike Immel und Julian Schieber. Es gab kreative Antworten, wie zum Beispiel Antonio Rüdiger, der in der Dortmunder Jugend spielte, bevor er nach Stuttgart wechselte, Antonio da Silva, Ewerthon und Moritz Leitner. Und es gab sehr, sehr, sehr kreative Antworten wie Martin Harnik, Adam Hlousek und Kevin Kuranyi!   Aber wer sitzt denn nun am Freitag Abend auf unserem Vertikalplatz in Block 47E und bejubelt (hoffentlich) den nächsten Heimsieg in der Mercedes-Benz Festung? Wir haben ausgelost lassen und das ganze natürlich aufgenommen, damit niemand sagt, wir hätten geschummelt. Carina ist informiert, weiß Bescheid und brüllt den VfB Stuttgart zum nächsten Heimsieg. Herzlichen Glückwunsch! Wir …

Was sah Guido Winkmann?

Nach der Niederlage in Hamburg bleiben so viele Fragen: Wie hätten sich elf Stuttgarter gegen den HSV geschlagen? Was zum Teufel hat sich Ron-Robert Zieler beim 1:0 gedacht? Ist das Hamburger Mittelfeld mit Sakai und Ekdal das langsamste aller Zeiten? Wie lange braucht der HSV, um Jan-Fiete Arp zu verheizen? Wann pfeift Bibiana Steinhaus endlich mal wieder? Aber vor allem: What the fuck sah Guido Winkmann in der 13. Minute?   Zugegeben: Wir waren kurz davor, diesem Text die Überschrift “Fick dich, DFB!” zu geben, um mal ordentlich Klicks zu generieren. Aber Hexenjagd ist nicht unser Niveau und sind wir ehrlich: Glaubt denn wirklich jemand, dass der DFB oder Guido Winkmann den VfB mit Absicht benachteiligen? Eher nicht. Das ändert aber nichts daran, dass der Platzverweis gegen Burnić eine Witzentscheidung sondergleichen war. Aber nehmen wir das ganze mal sachlich auseinander: Dženis Burnić hatte bereits nach vier Minuten Gelb gesehen, weil sein Fuß im Zweikampf mit Arp eindeutig in zu hohen Regionen unterwegs war, wie die Striemen am Hals des Hamburgers eindrucksvoll zeigten. Neun Minuten später …

Warum der VfB beim HSV verlieren wird … oder auch nicht.

Wir sind uns hier im Vertikalpass-Vereinsheim meist einig. Aber nicht immer. Zum Beispiel einen Tag vor dem Spiel gegen den HSV. Alles spricht für den ersten Auswärtssieg der Saison. Beste Voraussetzungen also für eine herbe Enttäuschung? Ein Blog, zwei Meinungen: Der VfB verliert in Hamburg, weil … Gute Stimmung beim VfB: Die Stürmer treffen wieder, Emiliano Insua feiert nach sechs Jahren sein Comeback bei der argentinischen Nationalmannschaft, Kapitän Gentner zurück im Training. Der HSV dagegen am Arsch: Nach acht Spielen ohne Sieg mit dem Rücken zur Wand, Trainer Gisdol angezählt, die ehemaligen VfB-Spieler Sakai und Kostic im Formtief, tiefrote Zahlen in der Bilanz und ständige Unruhe durch das Gesabbel von Onkel Kühne. Bei diesen Vorzeichen ist klar, wie das Spiel ausgehen wird: Die Hamburger werden 2:0 siegen. Ich kann da schlecht aus meiner Haut. Ich bin ein Natural Born Bruddler und ich kenne meinen VfB: Immer wenn jemand einen Sieg braucht, dann ist der VfB als Gegner zur Stelle. Das wird beim nächsten Heimspiel gegen Borussia Dortmund nicht anders sein: Der BVB hat dann wettbewerbsübergreifend …

Alles nur geklaut …

Red Bull Leipzig ist böse. Ganz böse. Die Fratze und die Ungerechtigkeit des Kapitalismus. Die können alles und jeden kaufen, wahrscheinlich auch Schiedsrichter und das ekelhafteste ist, dass sie auch noch attraktiven Fußball spielen. Regelrecht zum Kotzen ist, dass Red Bull gegen den VfB gewonnen hat und das mit angezogener Handbremse. Während wir uns noch freuen, Fan einer AG mit Vereinstradition zu sein, macht Red Bull die Kiste. 1:0. Trocken, humorlos, mit dem ersten Torschuss. Red Bull Leipzig ist wie die Chinesen. Sie klauen Know-how und verbessern es. Erst haben sie unsere gesamte Jugendabteilung abgeworben, uns dann Josua Kimmich weggenommen, um uns schließlich noch unser Wunderkind Timo Werner zu entreißen. Jetzt tun sie so, als ob sie Werner entdeckt hätten, dabei war das doch Bruno Labbadia. Unter ihm machte Werner sein erstes Bundesligaspiel. Alles nur geklaut also bei Red Bull. Ohne Brause-Millionen und VfB-Know-how wären die immer noch in der dritten Liga und müßten gegen den KSC spielen. Red Bull hat mit den Verkaufserlösen dieses bäbbigen Zeugs ein Nachwuchsleistungszentrum hingestellt, das wohl das Beste in …

One night in Cannstatt

Es gibt sie einfach. Diese besonderen Spieltage. Diese Spieltage, an denen du bereits morgens weißt, dass es abends irgendwie speziell wird. Der achte Spieltag der Saison 17/18 war so einer. Freitag Abend. Freitag, der 13.! Flutlicht. Der Tabellenvierzehnte gegen den Tabellenletzten, vier geschossene Tore gegen zwei erzielte Treffer. Beide Teams dringendst auf drei Punkte angewiesen. Das konnte nur brutal langweilig werden. Oder eben das komplette Gegenteil. Und so kam es. Fast forward: Als gegen 22:15 die Nachspielzeit von vier Minuten verkündet wurde, protestierte das Neckarstadion. Ein sofortiger Abpfiff und ein Punkt. Das war, was alle wollen. Kein Wunder: Zu groß war die Angst vor einem Last-Minute Knock-out wie gegen Frankfurt. Zu groß war die Erleichterung, nachdem Schiedsrichter Cortus seine Elfmeterentscheidung gegen den VfB aus der 91. Minute zurückgenommen hatte – nach gefühlten 5 Minuten Bedenkzeit. Aber wie konnte es überhaupt soweit kommen? Zu dämlich hatte sich der VfB mal wieder angestellt, um noch auf einen Heimsieg zu hoffen. Nach dem Tor vom beileibe nicht fehlerfreien, aber stets wühlenden Donis und einer starken zweiten Hälfte war …

Fanpost

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