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Die Kandidaten für den Vereinsbeirat im Überblick

Alle reden über die Wahl des VfB-Präsidenten am kommenden Sonntag. Die Neubesetzung des Vereinsbeirats kommt da leider etwas zu kurz. Dabei haben uns vor allem die letzten Monate gezeigt, welche wichtige Funktion dieses Gremium einnimmt.

Deswegen haben wir uns die sechs Kandidaten für den Bereich „Sport und Verein“ noch einmal angeguckt und ihnen drei Fragen (aus Fairnessgründen stets die gleichen) geschickt. Die Antworten von Kai Engler, Werner Gass, Gerhard Grieger, Dr. Marc Nicolai Schlecht, Roland Schmid und Kai Simon lest ihr hier.

Die Kandidaten für den Bereich „Wirtschaft/Gesellschaft findet ihr bei der Nachspielzeit, „Fans und Mitglieder“ gibt’s bei Rund um den Brustring!

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Mein Name ist Kai Engler, ich bin 45 Jahre alt und wurde in Stuttgart, Bad Cannstatt geboren. Ich arbeite in einem mittelständischen Familienunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern und bin dort als Einkäufer und Produktionsplaner tätig.

Ich kandidiere in der Säule „Sport & Verein“.
Ich halte es für sehr wichtig, dass diese Position weiterhin von aktiven Abteilungsmitgliedern besetzt wird, und nicht von ehemaligen Jugendtrainern oder Spielern, denen der Bezug in die Abteilungen und somit auch zu unseren aktiven Mitgliedern fehlt. Denn als Abteilungsleiter der VfB-Schiedsrichter-Abteilung habe ich nicht nur Einblick in die eigene Abteilung, sondern stehe auch im regen Austausch mit allen anderen Abteilungen und Organe innerhalb des VfB Stuttgart 1893 e.V.


Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Ich denke, dass der Vereinsbeirat für ein neu geschaffenes Gremium, vielzähligen Aufgaben anfangs nicht komplett einschätzen konnte, aber im Gesamten ein ordentliches Ergebnis vorzeigen kann. Ich glaube, dass der Beirat mit seinen Aufgaben gewachsen ist und somit künftig noch professioneller und schneller handeln und nötige Aufgaben umsetzen kann.

Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

Es gibt viele offene Punkte und Aufgaben, denen ich mich gerne widmen würde.
Zu meinen Stärken gehören, mein großes Engagement und mein Organisationstalent.
Als Teil der Säule „Sport & Verein“ würde es für mich perfekt passen, auch den weiteren Aufbau der neuen Abteilung Frauenfußball mit gestalten zu dürfen.
Zudem gilt es in der Zukunft, unseren e.V. zu stärken, um auch noch in vielen Jahren von unserem VfB als erfolgreicher Traditionsverein sprechen zu können.

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Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Werner Gass 67 Jahre alt, glücklich verheiratet, 2 Kinder. Stadtrat in Geislingen, ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht in Stuttgart, Personaltrainer! Seit 46 Jahre Mitglied beim VfB, davon 16 Jahre aktiv als Spieler in der 1. und 2. Mannschaft, aktiver Spieler in unserer Traditionsmannschaft!

Warum kandidiere ich?
Da mir das Wohl unseres VfB bereits seit Beginn meiner fußballerischen VfB Laufbahn vor 46 Jahren am Herzen liegt, sehe ich in Form dieses Amtes die einmalige Chance, die Zukunft ,,meines Vereins“ nun abseits des Rasens aktiv mitzugestalten und unseren VfB in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten. Meine persönliche Stärke liegt darin, Menschen zu aktivieren, zu motivieren und für ein gemeinsames Ziel zu begeistern. Dafür vertrete ich aktiv, respektvoll und authentisch meine Meinung und scheue diesbezüglich auch keinen konstruktiven Meinungsaustausch. Denn nur dieser bringt die Chance einer Weiterentwicklung. Auch in einer sich stetig verändernden Welt sollten Werte wie Kontinuität, Respekt und Identifikation unserer Vereinsleben prägen. Gerne möchte ich hierzu meinen persönlichen Beitrag leisten und die Werte als ,,gewachsenenes“ Vereinsmitglied vorleben, um auch in Zukunft den Charakter und den Zusammenhalt unseres VfB zu erhalten.


Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Um die Frage richtig und vor allem ehrlich zu beantworten, war ich zu weit weg, um mir eine echte Meinung zu bilden! Es ist auch nicht meine Art, sich über Menschen oder Dinge zu äußern, wo ich nicht genau Bescheid weiß.


Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

Das in den vergangenen Monaten verlorengegangene Vertrauen der Mitglieder zurückzugewinnen, sowie die interne Kommunikation innerhalb der Gremien und Abteilungen in ein konstruktives und zielführendes Miteinander zu begleiten, sehe ich hierbei als eine hochpriorisierte Aufgabe. Denn nur gemeinsam können wir erfolgreich sein! Zudem sollte das Augenmerk auf die gezielte Nachwuchsförderung unserer eigenen Jugendspieler gelegt werden und die damit verbundene Rückkehr zur Einbindung junger und sich mit unserem VfB identifizierender Spieler vorangetrieben werden.

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Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Ich bin Gerhard Grieger, 1955 in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Nach meinem Lehramtsstudium für Sport und Englisch in Tübingen und einem Jahr als Lehrer in England habe ich immer in Stuttgart gelebt. VfB Fan war ich schon als Kind und seit 1971 bin ich VfB-Mitglied, feiere somit in diesem Jahr mein 50jähriges Vereinsjubiläum. Seit 1990 habe ich ehrenamtlich im VfB-NLZ zunächst viele Jahre als Trainer im Grundlagenbereich gearbeitet, seit 2012 bin ich für Scouting und Kaderplanung im Kinderfussball zuständig.

Über 30 Jahre habe ich Beruf (IT Projekt- und Teamleiter), Familie (verheiratet, zwei erwachsene Söhne) und VfB (ehrenamtliche Trainer- und Scoutingtätigkeit im e.V.) miteinander verbinden können. Und wenn ich heute auf die vielen Jahre beim VfB zurückblicke, macht mich dies auch ein bisschen stolz. Und ist zugleich Motivation, mich für einen Platz im Vereinsbeirat in der Gruppe „Verein und Sport“ zu bewerben, weil ich gerne noch mehr Verantwortung für unseren VfB übernehmen und die Zukunft mitgestalten möchte. Ich werde mich dabei auch in der neuen Aufgabe weiterhin so leidenschaftlich für den VfB einsetzen, wie ich das seit über 30 Jahren gemacht habe.

Da der VfB primär ein Fußballverein ist, ist fussballerische Expertise im Vereinsbeirat notwendig. Ich möchte daher vor allem meine langjährigen NLZ-Erfahrungen im Kinderfussball in das Gremium einbringen und das Präsidium in allen Fragen rund um den Fussball im e.V. beraten.


Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Zunächst finde ich es sehr gut, dass es ein solches Gremium gibt, über das alle Mitgliederbereiche die Möglichkeit haben, Einfluss auf das Vereinsgeschehen zu nehmen. Da die Öffentlichkeit leider bisher keinen großen Einblick in die Tätigkeiten des Vereinsbeirates hatte, ist es natürlich für Außenstehende schwer zu beurteilen, was alles gut gemacht wurde. Dies ist zugleich ein Ansatzpunkt, künftig mehr Transparenz über die Tätigkeiten des Vereinsbeirats zu schaffen und die „guten Taten“ auch positiv nach außen darzustellen.

Aus eigener Erfahrung als Kandidat kann ich nur sagen, dass das Bewerbungsverfahren im Rahmen der anstehenden Wahl vom aktuellen Vereinsbeirat sehr gut und professionell geführt wurde.


Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

Besonders wichtig sind mir 3 Punkte

1) möchte ich sowohl den e.V. Teil meiner Abteilung „junge Wilde“ im Vereinsbeirat vertreten, mich aber genauso auch um die Anliegen aller anderen Abteilungen kümmern und ihnen Gehör verschaffen. In diesem Zusammenhang ist auch die Prüfung und kritische Hinterfragung der Verträge zwischen AG und e.V. zu sehen, für die eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung gefunden werden muss.

2) möchte ich mit meiner Erfahrung aus dem Fußball-Grundlagenbereich daran mitarbeiten, dass der VfB gerade Kindern ein breites, sportartenübergreifendes Angebot macht, von dem später alle Abteilungen profitieren können. Darüber hinaus sehe ich auch einen Schwerpunkt bei der Mitarbeit beim Aufbau der neuen Abteilung Frauenfußball.

3) möchte ich mit meinen Kompetenzen als Teamplayer und Mediator ganz allgemein dazu beitragen, dass wieder Ruhe, Kontinuität und „Miteinander“ im Verein einkehren, der Blick nach vorne gerichtet und der VfB als eine große, sympathische Familie wahrgenommen wird.

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Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Marc Nicolai Schlecht, 47, geboren in eine VfB-Familie und aufgewachsen in Stuttgart. Ehemaliger Berufsfußballer (u.a. Stuttgarter Kickers, 2. Bundesliga). Jetzt freiberuflicher Arzt, Dozent, Autor und Verleger. Mitglied des VfB-Vereinsbeirats seit Dezember 2019 für die Gruppe Sport und Verein. Die satzungsgemäßen Voraussetzungen erfülle ich durch meine Vergangenheit als Profi-Sportler und meine Gremientätigkeit beim VfB.

Meine Erfahrungen, mein Wissen, aber auch meine Vorstellungen von Moral und gelebter Vereinsdemokratie konnte ich neben der Arbeit im Vereinsbeirat selbst, auch als Mitglied der internen Koordinierungsgruppe zur Untersuchung der Datenschutzvorwürfe, sowie bei der Mitarbeit in den Projektgruppen zu den Themen „Fanbelange“ und „Zukunft Profifußball“ einbringen.

Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf meine bisherige Amtszeit (seit Dezember 2019), da ich es nicht für angemessen halte, die Arbeit (ehemaliger) Kolleginnen/Kollegen zu beurteilen. Die satzungsgemäßen Aufgaben erfüllte der Vereinsbeirat stets zuverlässig, pünktlich, und gewissenhaft. Bezüglich interner und externer Kommunikation, sowie der Transparenz etwaiger Vorgänge und Entscheidungen bestand/besteht dringender Verbesserungsbedarf, woran wir aber in den letzten Monaten schon intensiv gearbeitet, und bereits sichtbare Fortschritte gemacht haben. Dies gilt es auszubauen und zu festigen.

Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

Wir konnten in den vergangenen Monaten gemeinsam bereits Einiges auf den Weg bringen, um den VfB e.V. in eine sichere (nachhaltige) u. zeitgemäße (diverse) Zukunft zu führen, und so verloren gegangenes Vertrauen – zumindest teilweise – wieder zurückgewinnen. Daran gilt es anzuknüpfen, insbesondere bei der Professionalisierung und Stärkung des e.V. mit seinen Abteilungen sowie der Digitalisierung. Eine zentrale Rolle spielt das Verankern von glaubhaften Werten unter Einbeziehung der Mitglieder und Fans. Hierzu möchte ich mich weiterhin aktiv in geplante Projektgruppen einbringen. Außerdem sollten die Profile der einzelnen Gruppen innerhalb des Vereinsbeirats wieder geschärft werden. Kompetenzen können so zielgerichteter gebündelt und genutzt werden. Für das, und vieles mehr, werde ich mich weiterhin zuverlässig und unermüdlich einsetzen, ohne eigene Interessen zu verfolgen.

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Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Roland Schmid, verheiratet, 3 erwachsene Kinder. Ich bin als Rechtsanwalt in Stuttgart-Bad Cannstatt tätig. Hier wohne und lebe ich auch.

Ich bin seit 1970 VfB Mitglied und habe meine sportlichen Wurzeln in der Hockeyabteilung, die ich seit 1987 leite. Ich habe lange Jahre für unsere Vereinsfarben Hockey gespielt. Die aktive Zeit als VfB Spieler hat mich in meiner persönlichen Entwicklung stark geprägt. Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb engagiere ich mich seit vielen Jahren als Abteilungsleiter. Ich möchte nun über die Abteilung hinaus etwas für unseren Verein tun, mich stärker einbringen und meine beruflichen, sportlichen und vereinsorganisatorischen Erfahrungen und Kenntnisse dem VfB zur Verfügung stellen. Ich bin seit einigen Jahren Vizepräsident des Sportkreises Stuttgart und möchte meine starke Vernetzung im Sport (u.a. beim TVC) für den VfB Stuttgart nutzbringend einsetzen. Durch eine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtrat in Stuttgart sind mir die kommunalen Strukturen vertraut und ich möchte auch diese Erfahrung dem VfB sehr gerne zur Verfügung stellen. Der VfB Stuttgart ist der wichtigste Verein in Baden-Württemberg und in der Region Stuttgart. Als Regionalrat ist mir deswegen die Arbeit der Sportregion Stuttgart sehr wichtig und auch auf diesem Feld bin ich verankert und kann für unseren VfB etwas tun. Das alles sind starke Argumente für die Wahlgruppe Sport und Verein.


Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Die Arbeit des Vereinsbeirats orientiert sich an seinen in der Satzung festgelegten Aufgaben und ist in weiten Teilen von Vertraulichkeit geprägt. Der Blick von außen lässt deswegen für mich eine sachgerechte Beurteilung der bisherigen Arbeit des Vereinsbeirats nicht zu. Auf jeden Fall ist aber bekannt geworden, dass sich der bisherige Vereinsbeirat nicht immer als geschlossenes Team verstanden hat. Das ist aber für eine gute Arbeit im Sinne des VfB unverzichtbar. Mir wäre es deswegen wichtig, daran mitzuwirken, die gemeinsame Aufgabe, den VfB voran zu bringen, in den Vordergrund zu stellen. Das ist eine entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg.

Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

Zu den Kernaufgaben des Vereinsbeirats gehören die Funktion als Wahlausschuss, die Beratung des Präsidiums, die Prüfung der Jahresrechnung und eine Schlichtungsfunktion. Mein Beruf als Rechtsanwalt bringt es mit sich, unvoreingenommen an die Dinge heranzugehen und unterschiedliche Interessen auszugleichen. Genau diese Eigenschaften können dazu beitragen, an den Aufgaben orientiert, im Vereinsbeirat im Sinne unserer gemeinsamen Ziele mitzuarbeiten. Der Vereinsbeirat kann auf die Vereinspolitik Einfluss nehmen und die Interessen der Mitglieder in der Gremienarbeit wahrnehmen. Ich möchte gerne ein Scharnier zwischen den Vereinsmitgliedern und der Vereinsführung sein.

Gerade als Abteilungsleiter sehe ich meine Aufgabe auch darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir im VfB neben unserem wichtigen und erfolgreichen Markenzeichen Fußball starke und sportlich erfolgreiche Abteilungen haben, die unsere Vereinsfarben mit Stolz tragen und im Breiten- und im Leistungssport für unseren VfB oben mitspielen und erfolgreich sind. Gemeinsam sind wir stark.

Mit ist auch wichtig, die emotionale Seite unserer Vereinskultur, die gerade im Fußball, dem Schwerpunkt unseres Vereins, eine große Rolle spielt, nicht zu vergessen und zu überlegen, wie man diese Emotionalität einer Vereinsmitgliedschaft noch besser zur Wirkung kommen lassen könnte.

Ich würde mich darüber hinaus auch gerne noch einmal mit unserer Satzung befassen und insbesondere unser Wahlrecht offener und flexibler gestalten.

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Bitte stellen Sie sich kurz vor: Warum kandidieren Sie für den Vereinsbeirat und welche Expertise bringen sie in Bezug auf die Gruppe, in der sie kandidieren, in den Vereinsbeirat ein?

Kurz zu meiner Person. Ich heiße: Kai Simon, bin 39 Jahre alt, von Beruf strategischer Einkäufer im Sondermaschinenbau. Wohnhaft in Filderstadt, alleinstehend und habe keine Kinder.

Seit 10 Jahren bin ich als Volunteer, beim VfB Stuttgart im Team Barrierefrei tätig und hier gerne Ansprechpartner und Helfer für Fans mit Handicap und unterstütze auch deren Bergleitpersonen. Im Gespräch nehme ich Anregungen auf, suche Lösungen und gebe diese, falls diese nicht eigenständig lösbar sind, an die entsprechenden Stellen weiter.

Seit 25 Jahren aktiver Schiedsrichter, hier leite ich Spiele aus dem Jugendbereich, der Damen Landes- und der Herren Bezirksliga.

Außerdem bin ich in einem Ortsverein auf den Fildern seit über 10 Jahren als Vorstand tätig. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ausschuss und die gute Kommunikation mit den Mitgliedern bereichert mich dabei sehr.

Seit 1997 bin ich Mitglied beim VfB Stuttgart, brenne für weiß und rot und erlebte die Höhen und die Tiefen des Vereins. Auch schlechtere Zeiten haben wir gemeinsame durchgestanden und mit meinem künftigen Arrangement möchte ich stets zum wohl des Vereins beitragen.

Beim VfB Stuttgart stehe ich für die Mitglieder im Bereich Sport & Verein als Kandidat im Vereinsbeirat zur Verfügung. Alle Erfahrungen die ich in meinen sonstigen Aktivitäten sammeln konnte, werde ich hier voll einbringen, um als Ansprechpartner für sie die Fans als einer von ihnen da zu sein und ihre Anliegen gegenüber dem Präsidium im Vereinsbeirat zu vertreten.

Dies ist die zweite Legislatur des Vereinsbeirats. Was hat das Gremium in den vergangenen vier Jahren gut gemacht, was kann in Zukunft verbessert werden?

Die Entscheidung den Präsidenten Herrn Claus Vogt zur Wiederwahl zuzulassen war meiner Meinung nach Richtig und ich unterstütze dies.

Zum Punkt Verbesserungen: Nach meiner Meinung bekommen Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart e.V. und der VfB Stuttgart AG, zu wenig mit was der Vereinsbeirat für Tätigkeitsfelder hat und was über die Kandidatensuche des Präsidentenamtes hinaus geht. Hier ist Verbesserungspotential in der Kommunikation und Transparenz da, und das möchte ich als künftiger Vereinsbeirat angehen.

Weiter kann auch das hin und her bei der letzten Vorstandsentscheidung, hinsichtlich der Anzahl der Vorstandskandidaten, kritisiert werden.


Welche Schwerpunkte und Themen wollen Sie in den kommenden vier Jahren im Vereinsbeirat bearbeiten?

In den kommenden vier Jahren werde ich euer Bindeglied zwischen Basis und Präsidium sein. Ich habe in dieser Zeit und auch darüber hinaus ein offenes Ohr für eure Anliegen und Wünsche, ganz unabhängig davon ob mit oder ohne Handicap, den der VfB Stuttgart ist ein soziales Gefüge, was niemanden ausschließt oder diskriminiert.

Unser hoffentlich auch zukünftiger Präsident Claus Vogt bekommt auch bei seinen ins Leben gerufenen Projektgruppen meine volle Unterstützung. Vor allem der Bereich „Fanbelange“ liegt mir am Herzen, da es hier um den gemeinsamen Austausch zwischen Vorstand und Fans geht. In vorab geführten Gesprächen, mit Herrn Claus Vogt und dem Vereinsbeirat, habe ich dieses Thema auch bereits als mein Steckenpferd kommuniziert, das halte ich für sehr wichtig.

Herr Claus Vogt erhielt auch umgehend meine Glückwünsche nach Bekanntgabe der Zusammenarbeit mit dem VfB Obertürkheim im Bereich des Mädchen- und Frauenfußballs, das Fundament wurde Mitte 2021 zwischen beiden Vereinen gelegt und muss nun ausgebaut und gefestigt werden. Hier unterstütze ich Herrn Claus Vogt in allen Belangen sehr gern in der Zukunft.

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