Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lord Hlousek

Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast …

Auch die besten Verdrängungsmechanismen können es nicht vergessen machen: Der VfB ist im vergangenen Sommer abgestiegen. Darauf folgte der unausweichliche personelle Umbruch. Doch was machen unsere ehemaligen Abstiegshelden mittlerweile eigentlich? Wer hat die richtige Entscheidungen getroffen? Und wer wäre besser in Cannstatt geblieben? Ein Überblick. Filip Kostic Keine Frage: Der Flügelflitzer und ehemalige Stuttgarter Publikumsliebling hat alles richtig gemacht. Er spielt jetzt nicht nur bei seinem Lieblingsverein aus Kindertagen, sondern kann in Hamburg auch seine Erfahrungen im Abstiegskampf und desolater Vereinsführung perfekt einbringen. Außerdem möchte er weitere Trainer kennenlernen. Bisher waren es erst sechs in Deutschland, aber die Saison ist ja lang. Das wird schon noch. Adam Hlousek Der Lord wechselte in die polnische Liga und kickt dort für Legia Warschau. Jetzt spielt er in der Champions League gegen Real Madrid statt in der zweiten Liga gegen Sandhausen und lässt sich von Gareth Bale statt von Richard Sukuta-Pasu vernaschen. So kann er jetzt aus nächster Nähe bewundern, was die Stars draufhaben – und muss dafür nicht mal Eintritt zahlen. Aber, ob ihn in Warschau auch …

Die große Rückrunden-Vorschau

Pep Guardiola muss vor Saisonende gehen, Daniel Ginczek feiert ein wichtiges Comeback, Lord Hlousek wird Maskottchen, Jürgen Kramny sitzt auch am 34. Spieltag auf der VfB-Bank und Kevin Großkreutz fährt zur EM. Wir wissen, wie die Rückrunde läuft.  18. Spieltag Zum Rückrundenstart hat der VfB keinen neuen Innenverteidiger, nachdem Kandidaten wie Gouweleeuw, Romagnoli, Djilobodji und Wimmer zu Mondpreisen (siehe hier) von den direkten Konkurrenten Augsburg, Bremen, Hannover und Hoffenheim verpflichtet werden. Anstatt dessen spielt Kevin Großkreutz rechter Verteidiger. Das macht die Abwehr leider nicht stabiler, der VfB verliert gegen Köln mit 1:0. Wenn es so etwas wie gute Stimmung in Stuttgart gab, dann ist sie jetzt wie weggeblasen. Der HSV geht zum Rückrundenauftakt mit 2:9 gegen Bayern unter. Manche HSV-Fans fragen sich, ob es stimmt, dass Bruno Labbadia als Trainer nur ein halbes Jahr funktioniert. Der FC Bayern München steuert einen knüppelharten Erfolgskurs, alles wird dem „Triple oder nix“ untergeordnet. Manuel Neuer beklagt sich über die kalte Atmosphäre an der Säbener Straße, „Pep Guardiola hat mich noch nie in den Arm genommen!“. In Wolfsburg sitzt …

Attacke! Auch auf dem Transfermarkt?

Zwei Spieltage und schon wieder am Tabellenende – hört das denn nicht mehr auf? Eine große MV-Gedächtnis-Woche in München liegt hinter mir: Nachdem das Wetter in der bayerischen Hauptstadt wieder schlechter war als in Stuttgart, liebäugelte ich damit, jede Menge Bräunungscreme aufzutragen, um wenigstens ein bisschen erholt auszusehen. Aber habe mich dann dagegen entschieden. Weiß is the new red. Viel Weißwein gabs auf MV und Schampus, ok ja, ein bisschen Prosecco und Augustiner war auch dabei. Aber ich habe versucht, Gerhard Mayer-Vorfelder in Ehren zu halten (toller Text: hier). Viel erzählt, viel getrunken habe ich, aufbrausend und väterlich und leutselig war ich, was gar nicht meine Art ist und vieles besser gewusst habe ich auch. In MVs Rolle als letzter großer Reaktionär habe ich allerdings nicht wirklich überzeugen können. Die Münchener hams mich alle ausg’lacht, die haben andere, die es besser können. Aber auch Antonio Rüdiger habe ich in München gefeiert: Seit seinem ersten Spiel gegen Gladbach 2012 hatte ich Rüdi adoptiert und als einen aus der VfB-Jugend angesehen, obwohl er aus der U19 von …

Unsere große Bundesliga-Vorschau

Ulreich steht überraschend im Bayern-Tor, Daniel & Daniel schaffen es in die Nationalmannschaft, Volksmusik im „Aktuellen Sportstudio“ und es fällt das erste Bart-Tor in der Bundesliga-Geschichte. Ein paar tollkühne Prognosen zur neuen Saison. 1. Spieltag Pep Guardiola überrascht vor dem ersten Spieltag mit der Aussage: „Abklatschen lassen is‘ super-super!“ und entdeckt in den Fangproblemen des neu verpflichteten Sven Ulreich eine besondere Qualität. In dem der Ex-Stuttgarter die Bälle nach vorne abprallen lässt, mache er das Spiel der Bayern schneller, so der spanische Meistertrainer. Deshalb steht überraschend Ulreich statt Manuel Neuer zum Saisonstart im Tor. Aber Ulreich und Abwehr sind noch nicht eingespielt und der HSV geht nach einem Abpraller Ulreichs durch Sven Schipplock in Führung. Bayern schießt in der Folge 54x aufs Tor, aber sowohl ein Elfmeter als auch zwei reguläre Tore werden nicht gegeben. Alle sprechen bereits vom HSV-Dusel bis Joshua Kimmich in der 92. und Douglas Costa in der 97. Minute das Spiel drehen. Das Spiel des VfB ist so wild wie von Trainer Zorniger angekündigt. Das chronisch abschlussschwache Köln trifft zweimal in …