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VertikalGIF #BVBVfB: Ja, ist denn schon Weihnachten?

„Was kann man getrost vergessen?
Das Offensivspiel des VfB. Die Abstände sind immer noch zu groß und es wirkt manchmal so, als ob sich die VfB-Spieler auf dem Feld zum ersten Mal sehen.
„So, Du bist also der Maxim?“
„Ja, ich schieß‘ hier Freistöße.“
„Sei froh, ich muss hinten rechts verteidigen.“
Das macht Florian Klein sehr solide, im Zusammenspiel mit Martin Harnik findet die rechte Seite allerdings offensiv so gut wie nicht statt.“

So geschrieben am 24. August 2014 nach dem 1:1 am ersten Spieltag der Saison 2014/2015.

Seitdem haben wir das ein oder andere Spiel aktiv begleitet. Verdiente Niederlagen, unnötige Unentschieden, glückliche Siege: es war alles dabei. Aber vielleicht noch nie ein Spiel wie das in Dortmund.

 

Nach dem Kantersieg des Aufsteigers gegen den Champions League Achtelfinalisten weiß man gar nicht, wo man anfangen soll: Platz 7 in der Tabelle, beste Auswärtsmannschaft der Liga, zweitbeste Offensive der Liga, höchste Heimniederlage der Dortmunder seit 2009. Ist das wirklich passiert?

 

So ganz sicher scheint sich da auch Thomas Hitzlsperger nicht gewesen zu sein. Er schrieb nach dem Abpfiff auf Twitter: „Ich könnt Konfetti kotzen, so happy bin ich über das was ich gerade sehen durfte.“ Wir auch Thomas, wir auch!

 

Dass die Dortmunder mitten in einer Phase, in der sie gefühlt jeden Tag eine Partie bestreiten müssen, nicht ihre besten Performance zeigten: verständlich. Dass müde und vor Fehlern strotzende Spiel der Favre-Elf ist zwar eine Erklärung für die VfB-Gala, schmälert aber nicht die Leistung des Teams. Aber zurück zu Dortmund. Ohne Haaland wirkte das Team ungefähr so:

 

Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass der VfB nicht nur mithalten konnte, sondern eigentlich das bessere Team war. Nur Reynas Weltklassetor und der unzureichenden Chancenverwertung der Stuttgarter Offensive war es geschuldet, dass es zur Halbzeitpause 1:1 stand. Aber wie cool schießt denn bitte Silas seine Elfmeter, bitte? Da müssen er und Gonzalez in Zukunft wohl losen, wer antritt.

 

Bei der zweiten Halbzeit fragten sich die Fans endgültig, ob das gerade wirklich geschah oder ob es an zu viel Glühwein oder Jubel-Kessler-Sekt lag. Nach einer guten Anfangsphase wurde die Borussia vom VfB nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Mit 4:0 gingen die zweiten 45 Minuten an den VfB – plus Innenpfostentreffer Klimowicz plus nicht gegebener Elfer nach Foul Hummels. Und wie erlebte die Dortmunder Bank das Spiel?

 

Kurzer Blick zur zur Seite: Wie erging es Mislintat und Matarazzo in der zweiten Hälfte?

 

Und wie erging es den Stuttgarter Fans vor dem Fernsehbildschirm?

 

Noch ein Absatz zu Philipp Förster, der nicht nur das erste Tor mit einem genialen Querpass einleitete, sondern in der zweiten Halbzeit auch seinen ersten Bundesligatreffer erzielte. Über seine chronische Abschlussschwäche wurde – auch hier – schon viel geschrieben. Aber wie er den Ball in der 67. Minuten an Bürki vorbeischob, das war schon sehr abgezockt. Herzlichen Glückwunsch und Danke Philipp!

 

Mit dem wichtigen Sieg in Bremen und den unerwarteten drei Punkten in Dortmund hat sich der VfB ein respektables Punktpolster angelegt und könnte jetzt eigentlich in den Winterschlaf gehen.

 

Doch schon am Dienstag steht die nächste Partie an. Siebter gegen Sechster, Dortmund-Zerstörer gegen Bayern-Ärgerer, Jung & wild gegen cool & kultig, Relegation reloaded: VfB vs. Union.

Zeit für den ersten Heimsieg der Saison. Zeit für Revanche!

Unseren Text zum Spiel in Dortmund findet ihr hier.

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