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VertikalGIF #FCBVfB: Halb so wild!

Das lief doch besser als erwartet! Viele VfB-Fans hatten in München mit einer derben Klatsche gerechnet, aber das Team von Pellegrino Matarazzo zog sich beim Champions League Sieger achtbar aus der Affäre. In der Startelf standen neben dem wieder genesenen Nico Gonzalez auch die Helden des Hinspiels: Philipp Förster und Tanguy Coulibaly. Matarazzo brachte überraschenderweise auch Klimowicz und verzichtete dafür erstaunlicherweise auf Sosa und Silas.

Und tatsächlich hatte der Aufsteiger den Meister ganz gut im Griff und sogar mehr Ballbesitz. Okay, die ganz großen Chancen fehlten, aber auch die Bayern tauchten nur selten gefährlich vor dem Tor von Gregor Kobel auf. Sogar Robert Lewandowski vergab eine erstklassige Chance in der 63. Minute und wurde wenig später ausgewechselt. Dabei schien er nicht mal sauer zu sein! Man hätte fast meinen können, er hätte bereits drei Tore geschossen.

Aber der VfB Stuttgart bestimmte weitestgehend die Partie, während es die Bayern erstaunlich ruhig angehen ließen. Der Ball zirkulierte in den Stuttgarter Reihen so gut, dass man stellenweise sogar das Gefühl hatte, der VfB hätte einen Spieler mehr auf dem Platz.

Kurz vor Schluss wäre sogar noch die Sensation möglich gewesen: In der 88. Minute foulte Jerome Boateng den eingewechselten Daniel Didavi elfmeterreif im Münchener Strafraum. Der Pfiff blieb aber leider aus.

Am Ende war es ein verdienter Punkt für den VfB in München. Ja, mit ein bisschen Glück wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen, aber wir dürfen auch nicht vergessen, wo wir herkommen! Wirklich schade ist, dass der VfB zum ersten mal seit fünf Spielen wieder eine Niederlage einstecken musste. Noch schlimmer: Die Tor-Serie von Sasa Kalajdzic ist gerissen.

Bevor es in zwei Wochen gegen Bremen weitergeht, fliegen die Nationalspieler in der anstehenden Länderspielpause erstmal durch ganz Europa. Was soll da schon schiefgehen, so mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie?

Anmerkung der „Redaktion“:
Eventuell hat der Autor die erste Halbzeit und insbesondere die Minuten 18 bis 39 verdrängt. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

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3 Kommentare

  1. Michael Mur sagt

    Eure Ironie ist wie immer spitze!

    Dabei ist die Gesamtsituation der Bundesliga alles Andere als zum lachen! Es gab mal eine Weisheit, die lautete „Form schlägt Klasse“.
    Nun, in Form war der VfB, habe ich mir zumindest eingebildet!
    Die ersten 15 Minuten verfestigten meinen Eindruck noch! Als dann aber die 10 millionenschweren Topspieler dennoch innerhalb von nur 20 Minuten gegen 11 relativ unerfahrene Kicker auf 4:0 stellen konnten, als wäre es nichts, kam ich offen gesagt schon ins grübeln und letztendlich ins resignieren.

    Fazit für mich: 20 Minuten des gestrigen Nachmittags erklären ganz wunderbar, warum etwa 95% der Fußballfans aus Asien und Amerika lieber Premier League schauen, statt Bundesliga!

  2. Bruy Oliver sagt

    Zum Glück hat sich der VfB schon 36 Punkte erspielt, so dass der Abstieg wohl kein Thema sein wird. Gegen Dortmund wird wahrscheinlich verloren. Aber 4 Punkte sind kein großes Problem.

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