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VertikalGIF #RBLVfB: Die Null muss stehen

Dortmund, bei Union Berlin, Wolfsburg, in Leipzig: die Spieltage 28 bis 31 hatten es für den VfB wirklich in sich. Und nachdem man in der Hinrunde noch vier Punkte aus diesen Partien holte, sind es diesmal wie viele?

 

Die Gründe dafür waren zum Teil immer die gleichen (unfassbares Verletzungspech und starke Gegner), teilweise aber auch von Spiel zu Spiel verschieden (individuelle Fehler, katastrophale Chancenverwertung). Gegen den Tabellenzweiten hatten sich die meisten Fans ohnehin nicht viel ausgerechnet, doch der VfB zeigte in den ersten zehn Minuten mit den Startelfrückkehrern Castro und Mavropanos eine vielversprechende Leistung.

 

Grund dafür waren auch gute Aktionen von Ahamada, der erneut in der Startelf stand. Der 19-jährige war bereits gegen Wolfsburg aufgefallen. Durch eine gute Ballbehandlung und viel Tempo einerseits, aber auch durch eine sehr ungeschickte Zweikampfführung andererseits. Und beide Aspekte stellte er in der Anfangsphase eindrucksvoll unter Beweis – bis er in der 13. Minute vom Feld musste, weil er mit offener Sohle das Schienbein sein Gegenspielers traktiert hatte.

 

80 Minuten in Unterzahl gegen Leipzig: Schlimmer geht’s eigentlich nicht. Aber während sich viele Fans überlegten, ob sie den Sonntag Nachmittag nicht lieber an der frischen Luft verbringen sollten, kämpfte sich der VfB Stuttgart in die neue Situation. Alles voran die Dreierkette zwischen Gregor Kobel und Wataru Endo entwickelte sich zu einem echten Bollwerk und rettete das 0:0 in die Halbzeitpause.

 

Das Ganze klappte – zumindest defensiv – so gut, dass man in der Pause schon fast davon träumen konnte, wann Mo Sankoh, der erstmals im Profikader stand, eingewechselt werden würde, um den Lucky Punch für den VfB zu landen. Aber schon kurz nach Wiederanpfiff waren sämtliche Träume geplatzt. Denn Leipzig benötigte wie viele Sekunden nach dem Anstoß, um das 1:0 zu erzielen?

 

Auch nach dem Dosenöffner-Treffer verteidigte der VfB konzentriert und engagiert. Trotzdem kam Leipzig zu immer mehr Torchancen. Dass keine davon im Tor landete, lag an einem Mann: Gregott Gregor Kobel. Den der VfB-Keeper wuchs über sich hinaus und brachte die Leipziger Angreifer zur Verzweiflung. Höhepunkt der Kobel-Show: Die Doppelparade in der 63. Minute. Er hielt einfach alles!

 

Oder zumindest fast alles. Denn nach 66 Minuten stand es 2:0. Forsberg hatte per Elfmeter getroffen, nachdem sich Mavropanos im Zweikampf gegen ihn ziemlich unclever angestellt hatte.

 

Spätestens jetzt war die Nummer natürlich durch. Denn neben einer beherzten Defensive hatte der VfB leider nicht viel zu bieten. Die erste Ecke gab es in der Nachspielzeit, einen Schuss aufs Leipziger Tor konnte Stuttgart überhaupt nicht verbuchen. Das meinen die Trainer vermutlich nicht, wenn sie fordern, die Null müsse stehen. Einziger Lichtblick: Mo Sankoh kam tatsächlich zu seinen ersten Profiminuten.

 

Immerhin hat der VfB Stuttgart jetzt knapp zwei Wochen Zeit, um sich vom unschönen Niederlagen-Viererpack zu erholen. Denn erst am 7. Mai gastiert der FC Augsburg in Stuttgart. Und gegen die bayerischen Schwaben gibt’s dann endlich den 40. Punkt. Und den 41. Und den 42!

Unseren Text zum Spiel gibt’s hier.

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